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	<title>Bruno Schlage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Schlage&amp;diff=1367157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Kategorien umsortiert</title>
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		<updated>2026-02-11T03:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Kategorien umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Schlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1903]] in [[Medwedewka (Kaliningrad, Gurjewsk)|Trutenau]], Ostpreußen; † [[9. Februar]] [[1977]] in [[Minden]], Nordrhein-Westfalen) war ein deutscher [[SS-Unterscharführer]]. Er war im [[KZ Auschwitz]] als Lageraufseher eingesetzt und wurde 1965 wegen [[Mord]]es zu sechs Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schlage wurde 1903 als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er zunächst kurzzeitig bei der Eisenbahn. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Maurer und besuchte die Werkmeisterschule. Er arbeitete danach als Maurerpolier bei einer Königsberger Firma. Nach der [[Machtergreifung]] wurde er Mitglied der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]], zum 10. April 1940 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] bei,&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/442244&amp;lt;/ref&amp;gt; er war zuerst bei einer Polizeiverfügungstruppe, später bei einer [[SS-Standarte]] im besetzten [[Polen]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auschwitz ==&lt;br /&gt;
Ende 1940 wurde Schlage ins KZ Auschwitz versetzt und war zunächst in der Wachmannschaft tätig. Danach war er in der Abteilung [[Schutzhaftlagerführer|Schutzhaftlagerführung]] als Blockführer und in Block 11 des [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|Stammlagers in Auschwitz]] als Arrestaufseher eingesetzt. In [[Block 11 (KZ Auschwitz)|Block 11]] war ein Keller, in dem unter anderem knapp einen Quadratmeter große [[Stehzelle]]n eingerichtet waren und in dem Gefangene teilweise verhungerten. Außerdem wurde er in Auschwitz als Kommandoführer von Arbeitskommandos in der Zementfabrik [[KZ Golleschau|Golleschau]] beauftragt. Bis zur Evakuierung des Lagers war er Angehöriger der SS-Mannschaften. Zum 1. Mai 1944 wurde er zum [[SS-Unterscharführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Ab Mai 1945 war Schlage in polnischer Kriegsgefangenschaft, aus der er am 8. August 1949 freigelassen wurde. Während der Gefangenschaft konnte er seine Tätigkeit in Auschwitz geheim halten. Von Oktober 1961 bis zu seiner Verhaftung am 13. April 1964 war er als Hausmeister tätig, anschließend wurde er in Untersuchungshaft genommen. Er wurde im [[Auschwitzprozesse|1. Auschwitzprozess]] durch das [[Schwurgericht]] [[Frankfurt am Main]] 1965 wegen gemeinschaftlicher [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum gemeinschaftlichen Mord zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Sein vom Zettel abgelesenes Schlusswort lautete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Ich musste meinen Dienst ausführen, so wie es verlangt worden ist. Wir konnten keine Befehle verweigern, als unser Vaterland im totalen Krieg stand. Der Eid auf den höchsten Kriegsherrn war für mich bindend. Wir hatten keine Zeit die Befehle zu überprüfen. Die Befehle waren sofort auszuführen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Langbein: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein-Verlag, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2, S. 569.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.auschwitz-prozess.de/zeugenaussagen/Schlussworte_der_Angeklagten/ |title=»Strafsache gegen Mulka u.&amp;amp;#8239;a.«, 4 Ks 2/63, Landgericht Frankfurt am Main, 180. Verhandlungstag, 6. August 1965 und 181. Verhandlungstag, 12. August 1965, Schlussworte der Angeklagten Mulka, Höcker, Boger, Stark, Dylewski, Broad, Schoberth, Schlage, Hofmann, Kaduk, Baretzki, Breitwieser, Lucas|author= Bruno Schlage |date= August 1965|website= Tonbandmitschnitte des 1. Auschwitz-Prozesses (1963–1965)|publisher=Fritz-Bauer-Archiv |access-date=2021-04-10}}, ab Minute 10:20&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihm im Jahr 1969 Strafaufschub gewährt wurde, kam er aus dem Gefängnis frei. Bruno Schlage starb im Februar 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Langbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein-Verlag, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-548-33014-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://auschwitz-prozess-frankfurt.de/index.php/der-auschwitz-prozess/prozessbeteiligte/angeklagte?view=article&amp;amp;id=109:bruno-schlage&amp;amp;catid=10:angeklagte |titel=Der Auschwitz-Prozess: Bruno Schlage |werk=auschwitz-prozess-frankfurt.de |abruf=2026-01-25 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1203750153|LCCN=|NDL=|VIAF=27158066475808431626}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlage, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlage, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lageraufseher in Auschwitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Medwedewka (Kaliningrad, Gurjewsk)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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