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	<title>Bruno Schier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kürschner: /* Herausgeber, bzw. Mitherausgeber */</title>
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		<updated>2025-12-17T15:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herausgeber, bzw. Mitherausgeber&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1902]] in [[Vrchlabí|Hohenelbe]], [[Königreich Böhmen|Böhmen]]; † [[9. Februar]] [[1984]] in [[Münster]], Westfalen) war ein [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischer]] bzw. [[sudetendeutsche]]r [[Volkskundler]] und [[Slawist]], der im Sinne der [[völkisch]] geprägten [[Ostforschung]] vor allem zu „Kontaktzonen“ deutscher und slawischer Siedlungsgebiete arbeitete. Er lehrte von 1934 bis 1945 als Professor für Deutsche Volkskunde an der [[Universität Leipzig]] sowie von 1951 bis 1971 als Professor für Deutsche und vergleichende Volkskunde an der [[Universität Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben und akademische Karriere bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Bruno Schier wuchs in Hohenelbe im [[Riesengebirge]] im mehrheitlich deutschsprachigen Teil Nordost-Böhmens auf, der bis 1918 zu Österreich-Ungarn und danach zur Tschechoslowakei gehörte. Dort absolvierte er eine Lehre als Wagner ([[Stellmacherei|Stellmacher]]) in der Werkstatt seines Vaters und schloss 1922 das Gymnasium ab. Anschließend studierte er [[Germanistik]], [[Slawistik]], Geschichte sowie Geographie an der [[Universität München]] und der [[Deutsche Universität Prag|Deutschen Universität Prag]]. Dort promovierte er 1926 mit einer Arbeit über das Siedlungswesen Nordböhmens zum [[Doktor der Philosophie|Dr. phil]]. Schier war der von [[Adolf Hauffen]] begründeten „Prager Schule“ der Volkskunde zuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kulturstiftung.org/biographien/schier-bruno-2 Schier, Bruno], Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 23. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein wichtigster akademischer Lehrer, der ihn auch in ideologischer Hinsicht prägte, war [[Erich Gierach]]. 1927 legte er zusätzlich das Lehramts-Staatsexamen in den Fächern Deutsch, Geschichte und Geographie ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marburg&amp;quot;&amp;gt;[https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/gndrec?id=118607502 Schier, Bruno], in: &amp;#039;&amp;#039;Professorenkatalog der Philipps-Universität Marburg&amp;#039;&amp;#039;, Stand 17. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Jugend in völkisch-deutschnationalen Organisationen aktiv, war Schier Gründungsmitglied des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]] in Prag und trat 1927 der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei]] (DNSAP) in der Tschechoslowakei bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch_726&amp;quot;&amp;gt;Tatjana Tönsmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Fahlbusch u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1. 2. Auflage, De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2017, S. 726–728, hier S. 726.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Promotion war er wissenschaftlicher Assistent, zunächst bei der Anstalt für sudetendeutsche Heimatforschung in [[Liberec|Reichenberg]] in [[Nordböhmen]] und dann von 1927 bis 1934 am Seminar für Deutsche Philologie der Deutschen Universität Prag. Dort habilitierte er sich 1931 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Hauslandschaften und Kulturbewegungen im östlichen Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039; und erhielt die [[Venia legendi]] für Ältere deutsche Sprache sowie Deutsche Volks- und Altertumskunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20191012065541/https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Schier_527/ Prof. Dr. phil. habil. Bruno Schier], in: &amp;#039;&amp;#039;Professorenkatalog der Universität Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Web-Archiv vom 12. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der DNSAP wurde er 1934 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschen Heimatfront&amp;#039;&amp;#039; (SHF) unter [[Konrad Henlein]], die sich im Jahr darauf in [[Sudetendeutsche Partei]] (SdP) umbenannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch_726&amp;quot;/&amp;gt; Als planmäßiger [[außerordentlicher Professor]] für Deutsche Volkskunde wurde er im selben Jahr an die [[Universität Leipzig]] berufen, wo er 1942 zum ordentlichen Professor aufstieg und bis 1945 lehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;/&amp;gt; Seine wissenschaftliche Tätigkeit verband Schier mit dem politischen Engagement im NS-Staat: So war er ab 1934 Sachbearbeiter für Volkskunde im [[Reichsnährstand#Das Stabsamt|Stabsamt des Reichsbauernführers]], im [[Amt Rosenberg]] und beim [[Reichsdozentenführer]]. Am 21. November 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai 1937 aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.450.848).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37320740&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu seiner Lehrposition in Leipzig hatte Schier von 1940 bis 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SaeBi&amp;quot;&amp;gt;Petr Lozoviuk: &amp;#039;&amp;#039;[https://saebi.isgv.de/biografie/Bruno_Schier_(1902-1984) Bruno Schier (1902–1984).]&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Biografie&amp;#039;&amp;#039;, Stand 28. September 2007, abgerufen am 23. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Gastprofessur für Deutsche Philologie und Volkskunde an der [[Comenius-Universität Bratislava#Geschichte|Slowakischen Universität Bratislava]] (Preßburg). Im [[Slowakischer Staat|Slowakischen Staat]] unterstützte er den radikalen, nationalsozialistischen und pro-deutschen Flügel der [[Hlinka-Garde]], der seine Ideen in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Náš Boj&amp;#039;&amp;#039; publizierte und vom SS-Obersturmbannführer Viktor Nageler beraten wurde, mit dem Schier in engem Kontakt stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Tatjana Tönsmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Fahlbusch u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1. 2. Auflage, De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2017, S. 726–728, hier S. 727.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls seit 1940 war er Leiter der Kommission für Volkskunde an der Sudetendeutschen Anstalt für Landes- und Volksforschung in Reichenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SaeBi&amp;quot;/&amp;gt; Von 1943 bis 1948 war er ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] (Philologisch-historische Klasse).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/schierb |titel=Mitglieder der SAW: Bruno Schier |hrsg=Sächsische Akademie der Wissenschaften |zugriff=2016-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurde er mit Aufhebung des Faches Volkskunde an der Universität Leipzig entlassen. Jedoch erhielt er 1947 einen Lehrauftrag für [[Westslawische Sprachen|Westslawische]] [[Philologie]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle (Saale)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SaeBi&amp;quot;/&amp;gt; Von der Sowjetischen Besatzungszone wechselte er 1949 in die Bundesrepublik Deutschland, wo er ab Wintersemester 1949/50 eine Gastprofessur für Deutsche und vergleichende Volkskunde sowie Slawische Altertumskunde an der [[Universität Marburg]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marburg&amp;quot;/&amp;gt; Mit den [[Ostforschung|Ostforschern]] [[Eugen Lemberg]], [[Hermann Aubin]], [[Josef Hanika]], [[Kurt Oberdorffer]] und [[Wilhelm Weizsäcker]] stand er in wissenschaftlichem [[Information]]saustausch und war Mitbegründer im [[Johann Gottfried Herder-Forschungsrat]] in [[Marburg]], der durch öffentliche Zuschüsse finanziert wurde. Dessen Kontinuitäten in der Methodik, den Biographien der Beteiligten und der Wortwahl in der Ostforschung vor und nach 1945 waren in den 1990er-Jahren erstmals Gegenstand eigener Forschungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1951 erhielt Schier eine ordentliche Professur für Volkskunde an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]], wo er bis zu seiner Emeritierung 1971 lehrte. Er war dort Direktor des volkskundlichen Seminars und von 1951 bis 1971 Vorsitzender der [[Volkskundliche Kommission für Westfalen|Volkskundlichen Kommission für Westfalen]] und für ostdeutsche Volkskunde in [[Kiel]]. Auch in dem neben dem Herder-Institut wichtigsten Verein für die Ostforschung, dem [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]], Forschungsstelle für die Geschichte der böhmischen Länder in München, war er von 1961 bis zu seinem Lebensende 1984 Mitglied. Ebenfalls in den 1950er Jahren konnte Schier die [[Volks- und Kulturbodenforschung]] und die sogenannte [[Haus]]forschung im [[Arbeitskreis für Hausforschung]] fortsetzen, die allgemein die wissenschaftliche Erforschung und Darstellung von Haus und [[Siedlung]] in [[Europa]] zum Thema hatte. Schier und seine Mitarbeiter versuchten nach 1945 eine Verbindung zwischen [[Rasse (Anthropologie)|Rassenzugehörigkeit]], [[Volkstum]], [[Bauerntum]] und Hausformen wissenschaftlich nachzuweisen. Er wurde 1964 von [[Karl Brunne]] als Vorsitzender abgelöst und war wissenschaftlicher Beirat des Johannes-Künzing-Institutes für ostdeutsche Volkskunde in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1962 beschwor Schier im Jahrbuch des Collegium Carolinum das völkische Denken des [[Sudetendeutsche]]n [[Erich Gierach]] und dessen politisch-wissenschaftlichen Kreises der Volkstumsbewegung. Kritiker halten Schier vor, dass für ihn die Wissenschaft ein Werkzeug für völkische Politik und Propaganda gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wege und Formen des ältesten Pelzhandels in Europa. Bruno Schier 1951.jpg|mini|Inhaltsverzeichnis von Schiers Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Wege und Formen des ältesten Pelzhandels in Europa&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Lösung der Speicherfrage&amp;#039;&amp;#039;. In: Ernst Bargheer, Herbert Freudenthal (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Volkskunde-Arbeit. Zielsetzung und Gehalte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: de Gruyter 1934, S. 133–157.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauslandschaften und Kulturbewegungen im östlichen Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1939. Überarbeitete Neuauflage 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bienenstand in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Germanisches Erbe in Siedlung und Hausbau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ernst Otto Thiele (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das germanische Erbe in der deutschen Volkskultur. Die Vorträge des 1. Deutschen Volkskundetages zu Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Herbst 1938, München: Hoheneichen 1939, S. 57–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Slawen.&amp;#039;&amp;#039; 1938; erschienen in der Festschrift für John Meier, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hirtenspiele im Karpathenraum.&amp;#039;&amp;#039; 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Aufbau der slowakischen Volkskultur.&amp;#039;&amp;#039; 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;West und Ost in den Volkskulturen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Landes- und volkskundliche Studien der deutsch-slawischen Kontaktzone für die Zeit vor und zwischen den Weltkriegen, 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Namen des Kürschners&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig, Berlin 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Wortes Rauchware&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege und Formen des ältesten Pelzhandels in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pelze in altertumskundlicher Sicht.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Flechten im Lichte der historischen Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstblume von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Akademie Verlag 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Rhamm 1842–1911 Wegbereiter der Kulturraumforschung.&amp;#039;&amp;#039; 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Friedländer Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1969 Neudruck der Ausgabe Friedland, Verlag des Friedländer Lehrervereins 1926–1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Besiedlungsgeschichte des Jeschken-Iser-Gaues.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Gmünd, Leutelt-Gesellschaft 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeber, bzw. Mitherausgeber ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsche Geistesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;; 1938–1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Landes- und Volksforschung&amp;#039;&amp;#039;; 1938–1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;; ab 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Blätter für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;; ab 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1976 [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1978 Kulturpreis [[Sudetendeutsche Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Seibt]], [[Hans Lemberg]], Helmut Slapnicka: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]]. Band III, R. [[Oldenbourg Verlag]], München 2000, ISBN 3-486-55973-7, S. 640.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 1925 ff., 50, Verlag Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 16&lt;br /&gt;
* Hannjost Lixfeld: &amp;#039;&amp;#039;Rosenbergs „braune“ und Himmlers „schwarze“ Volkskunde im Kampf um die Vorherrschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Jacobeit]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkische Wissenschaft. Gestalten und Tendenzen der deutschen und österreichischen Volkskunde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, ISBN 3-205-98208-8, S. 255–269.&lt;br /&gt;
* [[Tatjana Tönsmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier.&amp;#039;&amp;#039; In: Ingo Haar, Michael Fahlbusch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen – Institutionen – Forschungsprogramme – Stiftungen.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11778-7, S. 629–632.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Timm: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier – Volkskundliche Hausforschung wider besseres Wissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauern-, Herren-, Fertighäuser – Hausforschung als Sozialgeschichte; eine Freundesgabe für Thomas Spohn zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Münster u. a. 2014, ISBN 978-3-8309-3157-7, S. 321–337.&lt;br /&gt;
* [[Hinrich Siuts]]: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schier (1902–1984) und die volkskundliche Hausforschung. Anmerkungen zu einigen aktuellen fachhistorischen Publikationen und Positionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 61.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 267–277.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118607502}}&lt;br /&gt;
* [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=613 Die „sudetendeutsche Geschichtsschreibung“ 1918–1960]&lt;br /&gt;
* [http://www.bohemistik.de/professorenmain.html Professoren im Volkstumskampf]&lt;br /&gt;
* {{CPL|Schier_527}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ivdebw.de/bibliothek_und_archive/schier_nachlass Teilnachlass im Archiv des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg]&lt;br /&gt;
* [https://leibniz-ifl.de/fileadmin/Redaktion/Bibliothek_Archiv/Archiv_Findb%C3%BCcher_PDF/Schier.pdf Teilnachlass] (Lichtpausen Egerländer Haustypen) im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig &lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118607502|titel=Schier, Bruno|datum=2022-04-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118607502|LCCN=n/84/115351|VIAF=112645000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schier, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schier, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutscher Volkstumsforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vrchlabí|Hohenelbe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]], Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kürschner</name></author>
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