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	<title>Bruno Marek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Marek&amp;diff=409234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pockensupperl am 23. April 2026 um 10:00 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den österreichischen Politiker; zum gleichnamigen Ballonfahrer siehe [[Bruno Marek (Ballonfahrer)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0314-0011-002, Bruno Marek, Gabriele Seyfert, Wolfgang Schwarz.jpg|mini|hochkant=1.3|Bruno Marek (rechts) mit den Eiskunstläufern [[Gabriele Seyfert]], [[DDR]], und [[Wolfgang Schwarz (Eiskunstläufer)|Wolfgang Schwarz]], Österreich, 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Marek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar|23. Jänner]] [[1900]] in [[Wien]]; † [[29. Januar|29. Jänner]] [[1991]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]) und 1965–1970 [[Liste der Bürgermeister von Wien|Bürgermeister von Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Bruno Marek wurde im eher bürgerlichen 6. Bezirk [[Mariahilf]] als Sohn eines Schneidermeisters geboren, der sein Geschäft an der [[Mariahilfer Straße]] hatte. Als kaufmännischer Angestellter trat er 1918 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei bei und war ab 1924 Funktionär der Bezirksorganisation Mariahilf. Seit 1924 war er im [[Rotes Wien|Roten Wien]] Angestellter der [[Wiener Messe]] AG und Redakteur der sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Jagd-, Fischerei- und Aquarienkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dasrotewien.at/seite/verband-der-oesterreichischen-arbeiter-fischerei-vereine-voeafv |titel=dasrotewien.at |abruf=2019-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Österreichischer Bürgerkrieg|12. Februar 1934]] war Marek in der [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaatsdiktatur]] vorübergehend inhaftiert und verlor seinen Posten bei der Messe AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde er von der wieder sozialdemokratischen Stadtverwaltung zum Messedirektor bestellt und blieb dies bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister 1965. Er wurde Bezirksobmann der SPÖ Mariahilf und Mitglied des [[Wiener Gemeinderat und Landtag|Wiener Gemeinderats und Landtags]]. 1949 wurde er zu dessen 1. Präsidenten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde der bisherige SPÖ-Bürgermeister Wiens, [[Franz Jonas]], zum [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsidenten]] gewählt. Dem zurückhaltenden Asketen folgte der joviale, sehr bürgerlich aussehende und daher sehr beliebte Großvatertyp Bruno Marek als Bürgermeister, der neben dem Finanzstadtrat [[Felix Slavik]] als starker Mann in der Partei die Fäden zog. Es war der SPÖ zuvor nicht vorgekommen, dass einer ihrer Bürgermeister von einem Medium zum „bestangezogenen Mann von Wien“ proklamiert worden wäre. Marek war auch der erste sozialdemokratische Wiener Bürgermeister, der – wie man heute sagen würde – aus dem Management kam. Der Wiener [[Bürgermeister]] ist seit November 1920 gleichzeitig [[Landeshauptmann#Republik Österreich|Landeshauptmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marek galt als Bewahrer und Erhalter. In seine Amtszeit fiel die Entscheidung zum von der SPÖ zuvor lang hinausgeschobenen Bau der [[U-Bahn Wien|Wiener U-Bahn]] (Baubeginn 1969) und die Errichtung der Skianlage auf der [[Hohe-Wand-Wiese]], die Entscheidung zum Bau der [[UNO-City]] und der Baubeginn zur [[Neue Donau|Neuen Donau]] mit der [[Donauinsel]]. Mit kreativer Medienpolitik – Journalisten wurden [[Gemeindebau|Gemeindewohnungen]] oder PR-Positionen verschafft – gelang es, die oft einseitige Kritik bürgerlicher Medien am „roten Wien“ zu reduzieren. Anfang 1970 wurde Bruno Marek vom Gemeinderat zum [[Liste der Ehrenbürger von Wien|Ehrenbürger der Stadt Wien]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marek war einer der Initiatoren des 1963 gegründeten [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands]] (DÖW), dessen Präsident er als Pensionist 1971–1984 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erhielt er den [[Anton-Bruckner-Ring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 11 Zentralfriedhof Grab Bruno Marek a.jpg|mini|Ehrengrab von Bruno Marek auf dem Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marek trat 1970 aus Altersgründen zurück und wurde vom bisherigen Finanzstadtrat Felix Slavik (designiert 2. November 1970, gewählt 21. Dezember 1970, Amtsantritt 23. Dezember 1970) abgelöst. Der in Mariahilf geborene Marek wohnte zeit seines Lebens in diesem Bezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlebte nach der kurzen Amtszeit seines Nachfolgers noch die beiden Bürgermeister [[Leopold Gratz]] (gewählt 1973) und [[Helmut Zilk]] (gewählt 1984) und wurde 1991 in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 14 C, Nummer 54 A) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 wurde in der Gumpendorfer Straße in Mariahilf eine 1988 fertiggestellte Wohnhausanlage &amp;#039;&amp;#039;Bruno-Marek-Hof&amp;#039;&amp;#039; benannt. 2009 wurde in der [[Leopoldstadt]] (2. Bezirk) in dem in Entwicklung begriffenen [[Nordbahnviertel]] die projektierte &amp;#039;&amp;#039;Bruno-Marek-Allee&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Seit 3. Oktober 2020 verkehrt die [[Straßenbahn Wien|Straßenbahnlinie O]] bis zu ihrer neuen nördlichen Endstation an dieser Allee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|1076}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Marek, Bruno}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|marek-bruno|Bruno Marek}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/redirect.json?hash=kE3u2MJE&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;searchQuery=2427&amp;amp;cHash=f6b2203e5f5ec8767e740665c2515501 Archivaufnahmen mit und über Bruno Marek] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Reden, Radiobeiträge)&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Bruno Marek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bürgermeister von Wien|Bürgermeister von Wien]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Franz Jonas]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1965]]–[[1970]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Felix Slavik]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landtagspräsidenten von Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136157653|VIAF=80550028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marek, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister und Landeshauptmann (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Komturkreuzes des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marek, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (SPÖ), Bürgermeister von Wien, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pockensupperl</name></author>
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