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	<title>Bruno Loerzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Loerzer&amp;diff=587364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill am 3. Dezember 2025 um 23:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-03T23:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BrunoLoerzer1918.jpg|mini|Jagdpilot Bruno Loerzer 1918 mit dem [[Pour le Mérite]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-0414-500, Berlin, Fest der Flieger, Ehrungen.jpg|mini|Bruno Loerzer (Mitte) im Kreis anderer Piloten (1934)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Loerzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1891]] in [[Berlin]]; † [[22. August]] [[1960]] in [[Hamburg]]) war ein [[Jagdflieger]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und [[Generaloberst]] der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Loerzer trat am 13. September 1911 in das [[Preußische Armee|preußische Heer]] ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsministerien&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ns-reichsministerien.de/2018/03/09/bruno-loerzer/ |titel=Bruno Loerzer |werk=Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien |datum=2018-03-09 |abruf=2018-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde während des Ersten Weltkriegs zum Piloten ausgebildet. Er war bis Mitte 1915 zusammen mit [[Hermann Göring]] zunächst als Aufklärer im Einsatz. Bis Januar 1917 war er bei drei verschiedenen Jagdstaffeln eingesetzt. In dieser Zeit erzielte er die ersten beiden Luftsiege über französische Flieger. Nach seinem 20. Abschuss im Oktober 1917 und der Verleihung des Ordens [[Pour le Mérite]] im Februar 1918 wurde er zum Kommandeur des neu formierten Jagdgeschwaders III ernannt. Zu den mit 11 Luftsiegen erfolgreichsten Fliegern gehörte unter seinem Kommando auch sein Bruder [[Fritz Loerzer|Fritz]] (1893–1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1979-174-10, Hermann Göring und Bruno Loerzer.jpg|mini|Göring und Loerzer (li.)]]&lt;br /&gt;
Als Führer der Jasta 26 und dreier anderer Jagdstaffeln war er sehr erfolgreich. Seine mit den technisch hochwertigen [[Fokker D.VII]] –&amp;amp;nbsp;einem der besten Flugzeuge des Ersten Weltkriegs&amp;amp;nbsp;– ausgestatteten Einheiten fügten den Alliierten schwere Verluste zu und waren deshalb besonders gefürchtet. Loerzer selbst, von 21. Februar bis 11. November 1918 Kommandeur des Jagdgeschwaders III (JG&amp;amp;nbsp;III), erzielte im gesamten Krieg 44 Abschüsse und war damit einer der erfolgreichsten deutschen Jagdpiloten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1918 kämpfte Loerzer in verschiedenen [[Freikorps]] im [[Baltikum]], ehe er am 31. März 1920 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] aus der [[Reichswehr]] entlassen wurde. Anschließend arbeitete er bis zu seiner Entlassung im Jahr 1923 als Flugzeugführer für die [[Josef Sablatnig|Sablatnig]]-Flugzeugbau GmbH. Er verließ vorübergehend die Fliegerei und arbeitete für die Zigarrenfabrik seines alten Kriegskameraden [[Jacob Wolff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Schäffer |Titel=Pour Le Merite-Flieger im Feuer |Verlag=Union Deutsche Verlagsgesellschaft |Ort=Berlin |Datum=1931 |Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1925 war er Leiter des Reichsverbandes der deutschen Luftfahrzeughalter, einer zivilen Pilotenvereinigung. Als enger Vertrauter Hermann Görings wurde er im Juni 1929, mit ihm selbst, in den Aufsichtsrat der [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Luft Hansa AG]] aufgenommen, um dort als Interessenvertreter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und für eine deutsche Luftrüstung wirken zu können. So übernahm Loerzer über mehrere Jahre in diesem Gremium die Rolle eines Verbindungsmannes dieser Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Budrass: &amp;#039;&amp;#039;Adler und Kranich. Die Lufthansa und ihre Geschichte 1926–1955&amp;#039;&amp;#039;. Blessing Verlag, München 2016, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 siegte er beim [[Deutschlandflug]] in der Gruppe A mit einer [[Daimler L21|Klemm-Daimler L&amp;amp;nbsp;21]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Kenns: &amp;#039;&amp;#039;Historische deutsche Flugzeuge bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. S. 36–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] profitierte seine Karriere vor allem von seiner Freundschaft mit Hermann Göring. 1933 wurde er zunächst Präsident&amp;lt;ref&amp;gt;Sein Adjutant war [[Rudolf Bieber]].&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Deutscher Luftsportverband|Deutschen Luftsportverbandes]], einer militärischen Tarnorganisation, und Reichsluftsportführer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsministerien&amp;quot; /&amp;gt; ehe er 1935 –&amp;amp;nbsp;mit der offiziellen Gründung der zuvor von den Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Friedensvertrages]] verbotenen Luftwaffe&amp;amp;nbsp;– als [[Oberst]] reaktiviert und 1937 zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] eines Jagdgeschwaders ernannt wurde. Ab 1938 wurde er Inspekteur der Jagdflieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Bruno Loerzer.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Nienstedtener Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Bei Kriegsbeginn war Loerzer [[Generalmajor]] und Kommandeur der [[2. Flieger-Division (1938–1939)|2.&amp;amp;nbsp;Fliegerdivision]]. Im Oktober 1939 zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[II.&amp;amp;nbsp;Fliegerkorps]] ernannt, wurde er am 1. Januar 1940 [[Generalleutnant]] und schon am 19. Juli desselben Jahres zum [[General der Flieger]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsministerien&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar 1943 wurde er dann von Göring unter Beförderung zum Generaloberst zum Chef des Luftwaffenpersonalamts&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichsministerien&amp;quot; /&amp;gt; und der personellen Rüstung ernannt, eine Stellung, mit deren Pflichten Loerzer weit überfordert war. [[Hermann Göring|Göring]] beschrieb Loerzer als „seinen faulsten General“, wischte aber die Kritik an ihm beiseite und meinte: „Ich brauche jemanden, mit dem ich abends eine Flasche Rotwein trinken kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theo Osterkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Durch Höhen und Tiefen jagt ein Herz&amp;#039;&amp;#039;. 1952, S. 361.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Dezember 1944 wurde er jedoch seines Kommandos enthoben, in die [[Führerreserve]] versetzt und schließlich am 29. April 1945 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loerzer starb 1960 an den Folgen eines Herzinfarkts und wurde auf dem [[Nienstedtener Friedhof|Friedhof Hamburg-Nienstedten]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern]] Ritterkreuz mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] am 12. Februar 1918&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Zähringer Löwen]] Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern am 27. April 1915&lt;br /&gt;
* [[Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden]] Ritterkreuz am 8. August 1918&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. und III. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]] mit Spange Prager Burg&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 29. Mai 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000006045|Bruno Loerzer||In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 40/1960 vom 26. September 1960}}&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens pour le mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, Osnabrück 2003, ISBN 3-7648-2516-2.&lt;br /&gt;
* Arch Whitehouse: &amp;#039;&amp;#039;Flieger-Asse 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, S. 407–409.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2018/03/09/bruno-loerzer/ Kurzbiografie.] ns-reichsministerien.de, Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“.&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031431055|LCCN=n2008060136|VIAF=75791605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loerzer, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Karl-Friedrich-Verdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loerzer, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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