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	<title>Bruno Kurowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T02:28:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Kurowski&amp;diff=1497637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-30T13:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Kurowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1879]] in [[Malbork|Marienburg]]; † [[2. April]] [[1944]] in [[Danzig]])&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsort und -datum nach Arnold Dreyblatt, Jan Faktor und Heiko Idensen: [http://whoswho.dreyblatt.de/BioFileK.HTML#Kurowski,%20Bruno &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Central and East Europe.&amp;#039;&amp;#039;], 1933. &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise in den Text.&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 125. Sterbedatum nach &lt;br /&gt;
Marek Andrzejewski: [https://gdansk.gedanopedia.pl/index.php?title=KUROWSKI_BRUNO,_prawnik,_polityk &amp;#039;&amp;#039;Kurowski Bruno.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gedanopedia&amp;#039;&amp;#039;, Fundacja Gdańska (polnisch). Vgl. Elke Seefried: &amp;#039;&amp;#039;Reich und Stände.&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 581. Der Sterbeort [aber nicht das Sterbejahr] findet sich bei Martin Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;M.d.l. Das Ende der Parlamente 1933 und die Abgeordneten der Landtage.&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Jurist und Politiker ([[Zentrumspartei der Freien Stadt Danzig|Zentrum]]) in Danzig. Abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Kurowski wurde als Sohn eines katholischen Schneidermeisters in Marienburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der [[Albertus-Universität Königsberg|Albertina]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Als Student wurde er aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung Borussia-Königsberg im [[Kartellverband|KV]]&amp;lt;ref&amp;gt; Siegfried Koß in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 7. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Akadpress, Essen 2010, ISBN 978-3-939413-12-7, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Anschluss an seine Assessorentätigkeit beim Amtsgericht Danzig ließ er sich als Rechtsanwalt und Notar in der Hansestadt nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1919 wurde Kurowski als Kandidat des Zentrums in die [[Weimarer Nationalversammlung]] gewählt, in der er den Wahlkreis Danzig vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kosch und Eugen Kuri: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Staatshandbuch. Lexikon der Politik, Presse und Publizistik&amp;#039;&amp;#039;, 1963, S. 724&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Abtrennung der Stadt Danzig vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrags von Versailles]] schied Kurowski aus der Nationalversammlung aus. Er wurde stattdessen Leiter der Zentrumspartei in der nunmehr [[Freie Stadt Danzig|freien Stadt Danzig]] und Mitglied sowie Fraktionsführer des Zentrums im [[Volkstag|Danziger Volkstag]]. 1920 wurde er auch [[Senat der Freien Stadt Danzig|parlamentarischer Senator der Stadt]]. Für den österreichischen Staat amtierte Kurowski zudem als [[Generalkonsulat|Generalkonsul]], beziehungsweise [[Konsul#Honorarkonsul|Honorarkonsul]] in Danzig. Bereits 1920 hatte Kurowski die Rechtsanwältin [[Aenne Kurowski-Schmitz|Aenne Schmitz]] geheiratet, mit der er eine gemeinsame Anwaltspraxis betrieb. Durch Maria Schmitz, die Schwester seiner Ehefrau, war er mit Marias Ehemann, dem Metallurgen, [[Friedrich Krupp AG|Krupp-Vorstandsmitglied]] und [[Albert Speer|Speer]]-Mitarbeiter [[Eduard Houdremont]] verschwägert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kalkmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Technische Hochschule Aachen im Dritten Reich (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 531.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisses Aufsehen erregte Kurowski, als er in seiner Eigenschaft als Rechtsvertreter des Zentrums Fälle dokumentierte, in denen in Danzig öffentlich (anstatt geheim) gewählt wurde oder auf sonstige Weise die [[Wahlgeheimnis|Wahlfreiheit]] eingeschränkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1966_2.pdf Ernst Sodeikat, &amp;quot;Der Nationalsozialismus und die Danziger Opposition&amp;quot;] (PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB) in &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1966, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Tätigkeit als [[Ständestaat (Österreich)|österreichischer]] Generalkonsul wurde Kurowski im Oktober 1937 verhaftet und wegen [[Hochverrat]]s angeklagt. Nach der Selbstauflösung der Danziger Sektion der Zentrumspartei und dem Verzicht des Zentrums auf einen Protest beim für Danzig zuständigen [[Völkerbund]] in Genf wurde der Prozess gegen Kurowski als „Gegenleistung“ von den Behörden niedergeschlagen (Völkerbundskommissar war [[Carl Jacob Burckhardt]]). Unter der Bedingung, dass er das Gebiet Danzigs zukünftig nicht mehr betreten dürfe, wurde Kurowski aus der Haft entlassen und aus Danzig verwiesen. Während seine Frau bis 1945 als Anwältin in Danzig blieb, ging Kurowski zunächst nach Österreich, siedelte dann aber – nach dem nationalsozialistischen [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] – Anfang 1938 nach Italien über.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Biewer und Udo Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;, 1986, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er in Italien keine dauerhafte Unterkunft finden konnte, schlug Kurowski sich nach [[St. Tönis]] durch. Dort hielt er sich im Elternhaus seiner Frau verborgen, bis dieses während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch eine Fliegerbombe schwer beschädigt wurde. Anschließend ging Kurowski nach Pommern, wo seine Ehefrau ihm eine Anwaltsvertretung besorgt hatte. Als der Eigentümer der Kanzlei vom Kriegsdienst freigestellt wurde, musste Kurowski die Kanzlei räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1940 wurde Kurowski erneut, diesmal von der [[Gestapo]], verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure im Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 545.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurowskis Schwippschwager [[Eduard Houdremont]], seit 1942 Sonderbeauftragter des Reiches für die Metallumstellung auf Sparstoffe, wurde unter anderem bei [[Hermann Göring]] vorstellig, um seine Freilassung zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kalkmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Technische Hochschule Aachen im Dritten Reich (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 531.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Rücksprache mit dem [[Reichssicherheitshauptamt]] gelang es Houdremont zumindest sicherzustellen, dass Kurowski nicht in ein Konzentrationslager eingewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Society of Exile Studies: &amp;#039;&amp;#039;Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gelangte Kurowski wieder in Freiheit. Mit Hilfe seiner Ehefrau gelang es Kurowski nun, ein neues Versteck im Konvent der [[Kongregation der Schwestern von der hl. Elisabeth|Grauen Schwestern]] in [[Kloster Oliva|Danzig-Oliva]] zu finden. Als aber sein Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechterte, so dass ein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde, musste er dieses Versteck aufgeben, um sich in Behandlung zu begeben: Kurowskis Ehefrau wandte sich zu diesem Zweck an den Danziger Polizeipräsidenten und verlangte, das Aufenthaltsverbot für ihren Mann in Danzig aufzuheben, damit dieser sich legal in ärztliche Behandlung begeben könnte. Nachdem dies geschah, wurde Kurowski in ein Danziger Krankenhaus eingeliefert, wo er 1944 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurowskis Frau arbeitete weiterhin in Danzig als Anwältin, bis die Stadt 1945 durch die [[Rote Armee]] besetzt wurde. Anschließend ging sie nach Krefeld, wo sie als eine der ersten Frauen in Deutschland den Posten einer Regierungskommissarin übernahm, bevor sie 1952 ins Auswärtige Amt eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Forstreuter und Fritz Gause: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. 1961, S. 1847.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 320.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurowski, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat (Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorarkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kurowski, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (Zentrum)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malbork|Marienburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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