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	<title>Bruno Klaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:01:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Klaus&amp;diff=1792421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Geburtsjahr, ISBN-Format</title>
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		<updated>2026-02-06T22:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Geburtsjahr, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bruno Klaus gmuend-EditMylius.jpg|mini|Bruno Klaus um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Bruno Klaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1848]] in [[Ottenbach (Württemberg)|Ottenbach]]; † [[9. Oktober]] [[1915]] in [[Schwäbisch Gmünd]]) war ein deutscher Lehrer, Heimatforscher und Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Klaus St. Leonhard.JPG|mini|Familiengrab auf dem [[St. Leonhard (Schwäbisch Gmünd)|Leonhardsfriedhof]] in Schwäbisch Gmünd (2020)]]&lt;br /&gt;
Bruno Klaus war der zweite von drei Söhnen des katholischen Volksschullehrers Anton Klaus (* 7. November 1815; † 11. November 1886), der sich 1852 nach [[Straßdorf (Schwäbisch Gmünd)|Straßdorf]] (heute ein Stadtteil von Schwäbisch Gmünd) versetzen ließ, und dessen Frau Anna Maria Kaufmann (* 27. Dezember 1812; † 22. November 1859). Bruno Klaus besuchte in Straßdorf die Volksschule und anschließend für drei Jahre die Lateinschule in Gmünd. Ab 1863 war er Schüler am &amp;#039;&amp;#039;Königlich Württembergischem Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; in [[Rottweil]]. Nach einem Theologiestudium in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] entschied er sich für eine Lehrerlaufbahn. Seit 1870 war er bis zum Ruhestand (1912) volle 42 Jahre als Gymnasiallehrer in Schwäbisch Gmünd tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 promovierte Klaus in [[Philosophie]], 1874 schloss er das &amp;#039;&amp;#039;Professoratsexamen&amp;#039;&amp;#039; mit Bestnote ab. 1876 wurde ihm die Leitung des Reallyzeums übertragen, das 1896 dank seines Einsatzes zum Realgymnasium wurde. 1904 konnte er den noch heute stehenden Neubau einweihen (heute Parler-Gymnasium).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Abgeordneten [[Johann Nepomuk Miller]] 1883 vertrat er von 1884 bis 1896 den Bezirk Gmünd im [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtag]], zunächst für die &amp;#039;&amp;#039;Landespartei&amp;#039;&amp;#039;, 1895 trat er dem neugegründeten Landesverband des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]s bei. Nachdem Klaus bereits 1896 die Stichwahl gegen den Ottenbacher Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Alfons Schwarz&amp;#039;&amp;#039; verloren hatte, zog er sich 1900 nach der Wahlniederlage in der Stichwahl gegen [[Alfred Rembold]] endgültig von der Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus war außerdem Ehrenmitglied im Liederkranz, des Katholischen Gesellenvereins, des Veteranenvereins und Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;Privaten Höheren Töchterschule&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus war mit der evangelischen Straßdorferin &amp;#039;&amp;#039;Sophie Härdtäg&amp;#039;&amp;#039; (* 1847; † 1899) verheiratet. Der Ehe entstammten vier Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus litt an einem chronischen Herzleiden und den Folgen eines [[Schlaganfall]]s, die zu seinem Tod im Alter von knapp 67 Jahren führten. Am 12. Oktober 1915 wurde der drei Tage zuvor Verstorbene unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem [[St. Leonhard (Schwäbisch Gmünd)|Leonhardsfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Enkel [[Julius Klaus]] war von 1957 bis 1965 [[Oberbürgermeister]] der Stadt Schwäbisch Gmünd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Klaus verfasste zahlreiche, teilweise umfangreiche Aufsätze zur Stadtgeschichte von Schwäbisch Gmünd, die aufgrund ihrer Quellennähe Anerkennung fanden. &amp;lt;!-- aufführen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 18. September 1901 verlieh ihm die Stadt Schwäbisch Gmünd, „für 25jährige Tätigkeit als Rektor des früheren Reallyzeums und späteren Realgymnasiums und in Anerkennung seiner Verdienste um die Erforschung der Stadtgeschichte“,&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Stadt Schwäbisch Gmünd&amp;#039;&amp;#039;, Schwäbisch Gmünd 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ehrenbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Für 25jährige Tätigkeit als Rektor des früheren Reallyzeums und späteren Realgymnasiums, in Anerkennung der vielseitigen und großen Verdienste, speziell auch beim Ausbau des Reallyzeums zum Realgymnasium, sowie um die Förderung des Gewerbeschulwesens und die Erforschung der Geschichte der Stadt&amp;quot;, so nach Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd, Gemeinderatsprotokoll vom 27. Juni 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1889 wurde Klaus beim 25-jährigen Regierungsjubiläum von [[Karl I. (Württemberg)|König Karl]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsmedaille&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. 1900 erhielt er das Ritterkreuz 1. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s und 1910 das Ritterkreuz der [[Orden der Württembergischen Krone|Württembergischen Krone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beschluss des Gemeinderats Schwäbisch Gmünd wurde 1958 die &amp;#039;&amp;#039;Olgastraße&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Rektor-Klaus-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, um „Ehrenbürger Rektor Dr. Bruno Klaus [zu ehren], der um die Jahrhundertwende die Entwicklung der Gmünder Höheren Schulen sowie das Gewerbeschulwesen förderte, und als Abgeordneter über den lokalen Bezirk hinaus segensreich wirkte“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gmünder Stadtchronik&amp;#039;&amp;#039;. In: »einhorn. Illustrierte Zeitschrift zur Pflege des Heimatgedankens in Stadt und Kreis Schwäbisch Gmünd«, April 1958, Ausgabe 28, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adolf Brinzinger: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Bruno Klaus, Gymnasialrektor in Gmünd. Gedenkblatt.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei „Deutsches Volksblatt“, Ellwangen / Stuttgart / Aalen ohne Jahr [1916] ([https://archive.org/details/brinzinger_gedenkblatt_bruno_klaus online]).&lt;br /&gt;
* Bernhard Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Hervorragende Gmünder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gmünder Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1930, [https://archive.org/stream/kraus-hervorragende-schwaebisch-gmuender#page/n11/mode/2up S.&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* Otto Weitmann: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Gymnasialrektor Dr. Bruno Klaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gmünder Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 19, 1958, S.&amp;amp;nbsp;41–43 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=443}}&lt;br /&gt;
* Karl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Wer war Dr. Bruno Klaus?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Setzen, sechs? Gesichter und Geschichten einer traditionsreichen Schule. 100 Jahre Parler-Gymnasium Schwäbisch Gmünd.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Gmünd 2004, ISBN 3-936373-13-2, S.&amp;amp;nbsp;21.&lt;br /&gt;
* [[Werner Debler]]: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Klaus (1848–1915).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatforscher aus dem Raum Schwäbisch Gmünd&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Unterm Stein. Lauterner Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;14). Einhorn-Verlag, Schwäbisch Gmünd 2009, ISBN 978-3-936373-50-9, [https://archive.org/details/debler_heimatforscher_bruno_klaus S.&amp;amp;nbsp;120–131.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012278875|VIAF=171238318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klaus, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klaus, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klaus, Anton Bruno&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Heimatforscher und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ottenbach (Württemberg)|Ottenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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