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	<title>Bruno Kisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 3. Dezember 2025 um 20:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-03T20:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Zacharias Kisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1890]] in [[Prag]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[12. August]] [[1966]] in [[Bad Nauheim]]) war ein experimenteller [[Kardiologie|Kardiologe]] und [[Physiologie|Physiologe]] sowie Mitbegründer der [[Deutsche Gesellschaft für Kardiologie|Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
Der Spross einer traditionsreichen Akademiker- und Offiziersfamilie erarbeitete sich, trotz Widerwillens gegen das Studium an der [[Karls-Universität]], einen glänzenden Aufstieg und widmete sich der Forschung an Institutionen in Prag, Neapel, Frankfurt und Köln. 1928 heiratete er die Konzert- und Oratoriensängerin [[Ruth Kisch-Arndt]]. Wie für viele andere geriet ihm der Aufstieg des [[Nationalsozialismus]] zur Lebenstragödie, die ihn die Karriere kostete, in die [[Auswanderung|Emigration]] zwang und die Ermordung von Familienangehörigen in den Vernichtungslagern bedeutete. Nur durch seine niemals abbrechenden Kontakte zu langjährigen deutschen Freunden war Kisch, der in den USA noch lange Zeit akademischer Außenseiter blieb, nach dem Krieg schließlich seine persönliche Versöhnung mit dem Land der Täter möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe akademische Laufbahn und Kriegsteilnahme ===&lt;br /&gt;
Kisch wurde als Sohn des Gymnasialprofessors des [[Stephansgymnasium]]s und [[Rabbiner]]s der [[Maisel-Synagoge]] und seiner Ehefrau Charlotte in Prag geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz41178.html |titel=Kisch, Bruno – Deutsche Biographie |abruf=2019-05-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der jüngere Bruder des Juristen [[Guido Kisch]] und ein Cousin des Journalisten [[Egon Erwin Kisch]]. 1908 begann Kisch ein Studium der Medizin in Prag. Zur Vertiefung seiner Kenntnisse durch [[Botanik|botanische]], [[Physiologie|physiologische]] und [[Biochemie|biochemische]] Untersuchungen an Pflanzen und Tieren arbeitete er während des Studiums im Botanischen Institut von [[Hans Molisch]] und Physiologischen Institut bei [[Franz Bruno Hofmann]]. Durch Stipendien finanzierte Forschungsreise führten ihn zu den Zoologischen Forschungsstationen in [[Triest]] und [[Neapel]]. Unmittelbar nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ging er 1913 als Assistent von [[Heinrich Ewald Hering]], der zu dieser Zeit seine Stellung als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] und Universitätsdirektors aufgab und nun eine Professur für [[Pathophysiologie]] annahm, mit diesem an die Akademie für ärztliche Fortbildung in Köln. Ihr Verhältnis blieb immer ein gespanntes; Kisch war wie viele andere von Herings [[Autoritär|autoritärem]] Stil abgestoßen und musste später zudem zwangsläufig in Konkurrenz zu seinem Lehrer treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] meldete sich Kisch freiwillig zum Kriegsdienst als&lt;br /&gt;
Truppenarzt der [[Gemeinsame Armee|Österreichisch-Ungarischen Armee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er hatte Gelegenheit, auch noch als Soldat seine Studien zu betreiben, und reichte seine 1918 [[Habilitationsschrift]] per Post vom Kriegsschauplatz in Russland ein. Die Lehrberechtigung aus Köln erreichte ihn auch per [[Feldpost]]. Das Kriegsende erlebte er in [[Pilsen]], wo er Opfer der [[Spanische Grippe|Spanischen Grippe]] behandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vitalis-verlag.com/themen/medizingeschichte/kisch-bruno/ |titel=Vita Bruno Kisch |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-05-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende war Kisch finanziell ruiniert, da er sein Erbe in [[Kriegsanleihe]]n angelegt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen den Kriegen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete Kisch zunächst in Köln, wo er 1922 zum [[Professor|außerordentlichen Professor]] berufen wurde. 1923 ging er an das Physiologisch-chemischen Institut der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auf Empfehlung von [[Friedrich Moritz (Mediziner)|Friedrich Moritz]] und [[Konrad Adenauer]] wurde Kisch 1925 zum Ordinarius für [[Physiologie]] an der wiedergegründeten Universität berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Eitel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Kisch zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kreislaufforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33, Nr. 1/2, 1960, S. 1–3.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Köln gab er Vorlesungen und Kurse in Vegetativer, Chemischer und Pathologischer Physiologie sowie in Allgemeiner Biologie sowie vertretungsweise in [[Pharmakologie]]. Wissenschaftliche Studienreisen führten ihn erneut nach Neapel. 1927 war er maßgeblich an der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung beteiligt, dem ersten nationalen Zusammenschluss für Kreislaufmedizin. Gemeinsam mit dem Internisten [[Eduard Stadler]] gab er die [[Zeitschrift für Kreislaufforschung]] heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 erhielt Kisch eine Gastprofessur an die Universität in [[Santander]]. Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] wurde Kisch infolge der antijüdischen Gesetzgebung der nationalsozialistischen Machthaber Ende 1935 die [[Lehrberechtigung|Venia Legendi]] entzogen, worauf er in Köln eine kardiologische Praxis eröffnete, die er aber nach dem Erlass eines [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbots]] für jüdische Ärzte bereits 1937 wieder schließen musste. Mit Hilfe des bereits emigrierten Kollegen [[Franz Maximilian Groedel]] konnte Kisch ein Visum zur Einreise in die USA und ein Forschungsstipendium an der [[Yeshiva University]] in New York City erlangen. Bruno Kisch emigrierte gemeinsam mit seiner Familie im Dezember 1938 in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration und späte Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem fremden Land hatte Kisch mit vielzähligen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein Resultat daraus war die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;American College of Cardiology&amp;#039;&amp;#039;, das die aus dem Wissenschaftsbetrieb weitgehend ausgeschlossenen Emigranten aufbauten und dessen Präsident Kisch zwei Jahre lang war. Höchst beflügelnd wirkte sich allerdings der Zugang zu einem der neuen [[Elektronenmikroskop]]e aus, dessen Möglichkeiten Kisch neue Impulse für seine seit Jahren stagnierende Forschungs- und damit auch Publikationstätigkeit verdankte. Als Assistent an der [[Yale University]] war er selbst an der Entwicklung dieser Neuerung beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gelangte Kisch als Gast der Jahrestagung der DGHKF in Bad Nauheim wieder nach Deutschland und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Ab Anfang der 1960er war er beinahe jährlich in Bad Nauheim, wo er auch im Frühjahr 1966 Hilfe suchte, um die Folgen einer verschleppten [[Lungenentzündung]] zu kurieren.  Am 12. August 1966  erlag er im Groedel-Sanatorium in Bad Nauheim den Folgen der Erkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schaper, Jutta Schaper: &amp;#039;&amp;#039;[http://historischesarchiv.dgk.org/files/2015/03/Schaper-W.-Bruno-Kisch-Leben-und-Werk.pdf Bruno Kisch, Leben und Werk. Ein Versuch].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kardiologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 84, Suppl. 1, 1995, S. 1–10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhestätte fand er in [[Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistung ==&lt;br /&gt;
=== Medizinische Forschung ===&lt;br /&gt;
Bruno Kischs berufliches Interesse galt ganz der experimentellen Medizin. Er leistete bei den Kreislaufreflexen wichtige Vorarbeiten für Erfolge, die andere, namentlich Hering, von dem er persönlich wenig hielt, zu wissenschaftlichem Weltruhm verhalfen. Ebenso machte er als einer der ersten Schritte auf dem Weg der Entwicklung der induzierten [[Kardioplegie]] und beschrieb als erster die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;overdrive suppression&amp;#039;&amp;#039; in der Elektrophysiologie des Herzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner späteren Forschung machte Kisch begeisterten Gebrauch von der neu entwickelten, nur wenigen zugänglichen Elektronenmikroskopie, deren Nutzen er früh erkannte und die ihm zu einer neuen Blüte seiner Forschung verhalf. Seiner Arbeit über die [[Ultrastruktur]] des Herzens verdankt die Wissenschaft die Entdeckung der [[Mitochondrien]] der Herzmuskelfasern und ihrer Funktion (1952). Er beschrieb auch zuerst die Granula des Vorhofs (1963).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kischs Forschung hatte nicht allein die Humanbiologie zum Gegenstand; er mikroskopierte auch an Herzen von Fischen und Fröschen, wie er seit seinem ersten Aufenthalt in Neapel überhaupt große Neugier für die Meerestiere zeigte; davon zeugt auch seine Entdeckung des [[Phosphokreatin]]s am elektrischen Organ des Rochens. Ferner arbeitete er in seinem Spätwerk über die Ultrastruktur tierischer Flugmuskeln ebenso wie über die Ultrastrukturen der [[Kapillare (Anatomie)|Kapillaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu unterschätzen ist der Nutzen, der der Forschung durch die von Kisch betriebenen Gründungen der DGHKF und des ACC erwachsen ist. Der zweijährlich von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vergebene Forschungspreis für experimentelle Herzmedizin trägt seinen Namen zum Andenken Bruno Kischs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Bereiche ===&lt;br /&gt;
Als vielseitig gebildeter Geist beschränkte sich Kisch nicht auf sein berufliches Gebiet. Seine Bemühungen brachten auch nennenswerte Ergebnisse auf gänzlich anderen Gebieten hervor, so in der [[Numismatik]] und sogar der Literatur. In einer Würdigung der Gesellschaft für Kardiologie wurde er deshalb ein „vollständiger Mensch“ nach dem Ideal eines Universalgelehrten der Renaissance genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als praktizierender Jude war Kisch auf dem Gebiet der Religion in der Öffentlichkeit aktiv, in Deutschland u.&amp;amp;nbsp;a. mit der Gründung des Kölner jüdischen Lehrhauses, wie auch in den USA. Er hielt Vorträge, betrieb Gemeinde- und Ahnenforschung und widmete sich der Bewahrung des Andenkens großer jüdischer Gelehrter, wobei er den berühmten [[Rabbi Löw]] zu seinen Vorfahren zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Akten aus seinem umfangreichen Archiv vermachte Kisch dem Stadtarchiv der Stadt Köln, andere Teile seines Nachlasses wurden von seiner Witwe Ruth Kisch-Arndt den [[Central Archives for the History of the Jewish People]] in Jerusalem übergeben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Köln Familie Kisch und Cohn Kaesenstraße 19 1.jpg|mini|Stolpersteine für die Familie Kisch-Cohn in Köln, Kaesenstraße 19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Kardiologie]] vergibt die Bruno-Kisch-Medaille für besondere Verdienst um Ansehen und Weiterentwicklung der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dgk.org/preise-und-stipendien/ehrungen/bruno-kisch-medaille/ Bruno Kisch Medaille, DGK]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Lindenthal (Köln)|Köln-Lindenthal]] ist seit Oktober 2016 der &amp;#039;&amp;#039;Bruno-Kisch-Weg&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Offizier |url=https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/lindenthal/ehrung-fuer-einen-immi-bruno-kisch-weg-eingeweiht-24848822 |titel=Ehrung für einen Immi: Bruno-Kisch-Weg eingeweiht |datum=2016-10-05 |abruf=2019-05-08 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Oktober 2020 wurden durch den Künstler [[Gunter Demnig]] in Köln vor der ehemaligen Wohnhaus der Familie Kisch in der Kaesenstraße zur Erinnerung an Bruno Kisch, seine Schwiegermutter Karoline Cohn, seine Frau Ruth und seine drei Kinder sechs [[Stolpersteine]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fachausdrücke der physikalischen Chemie. Ein Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des äusseren und mittleren Ohres.&amp;#039;&amp;#039; In: Gustav Alexander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Neurologie des Ohres.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin u. a. 1924, S. 337–382.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Albrecht Bethe]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Blutzirkulation.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 = C/I.2: &amp;#039;&amp;#039;Herz.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1926, S. 721–862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreislauf.&amp;#039;&amp;#039; In: Albrecht Bethe et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Blutzirkulation.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2 = C/I.2: &amp;#039;&amp;#039;Blutgefässe. Kreislauf.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1927, S. 1161–1222.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaft und Weltanschauung. Festrede anlässlich des 25jähr. Bestehens des Vereins für Natur und Heimatkunde in Köln a. Rh.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, Barth, 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Herzalternans&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Kreislaufforschung.&amp;#039;&amp;#039; 2, {{ZDB|503318-4}}). Steinkopff, Dresden u. a. 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Sarkosome im Herzmuskel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pflügers Archiv – European Journal of Physiology|Pflüger&amp;#039;s Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 255, Nr. 2, 1952, S. 130–133, {{DOI|10.1007/BF00412965}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ultramikroskopische Bau von Herz und Kapillaren. Eine elektronenmikroskopische Untersuchung und ihre Auswertung für die Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Steinkopff, Darmstadt 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der perinukleäre Raum der Herzmuskelfasern. Ein kurzer Bericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Kreislaufforschung]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 53, 1963, S. 205–211, .&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The perinuclear space in the atrium of coldblooded animals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Experimental Medicine and Surgery.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 23, 1965, {{ISSN|0014-4878}}, S. 243–247.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen und Wandlungen. Die Geschichte eines Arztes im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 1966, (Autobiographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Eitel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Kisch zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Kreislaufforschung]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33, Nr. 1/2, 1960, S. 1–3, [[doi:10.1007/BF02119752]].&lt;br /&gt;
* Philip Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Z. Kisch 1890–1966. A Tribute.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Cardiology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, Nr. 6, 1966, S. 967, [[doi:10.1016/0002-9149(66)90450-4]].&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|680|682|Kisch, Bruno|Heinz Walter|11619328X}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schaper]], Jutta Schaper: &amp;#039;&amp;#039;[http://historischesarchiv.dgk.org/files/2015/03/Schaper-W.-Bruno-Kisch-Leben-und-Werk.pdf Bruno Kisch, Leben und Werk. Ein Versuch].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Kardiologie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 84, Suppl. 1, 1995, S. 1–10.&lt;br /&gt;
* [[Horst Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Bruno Kisch (1890–1966). Ein jüdischer Arzt und Wissenschaftler im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Eck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für Köln. Leben für die Stadt. Gedenkschrift für Hanns Schaefer.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2014, ISBN 978-3-7743-0650-9, S. 173–188.&lt;br /&gt;
* Timo Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufforschung im Nationalsozialismus 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2017, ISBN 978-3-662-54399-3.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Gatscher-Riedl]]: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte und Farbstudenten der Prager Familie Kisch. Biographische Skizzen zur geistigen Kultur einer jüdischen Patrizierdynastie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Einst und Jetzt]], Jahrbuch des [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung]], Bd. 68 (2023), S. 243–270.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno Kisch&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Catherine Epstein]]: &amp;#039;&amp;#039;A past renewed : a catalog of German-speaking refugee historians in the United States after 1933&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge: Cambridge University Press, 1993, Anhang, S. 365&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11619328X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11619328X}}&lt;br /&gt;
* [http://cahjp.huji.ac.il/webfm_send/720 Übersicht über Kischs Archivnachlass] (Word-Datei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11619328X|LCCN=n/84/805985|VIAF=45048282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kisch, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kisch, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kisch, Bruno Zacharias (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechisch-deutscher Kardiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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