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	<title>Bruno Keil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:25:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Keil&amp;diff=1332011&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31275-18: 26. März 1916 = 23. März 1916</title>
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		<updated>2025-11-14T20:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;26. März 1916 = 23. März 1916&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Keil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1859]] in [[Havelberg]]; † [[23. März]] [[1916]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasiums]] in Berlin begann Keil 1878 ein Studium der Fächer Klassische Philologie, [[Klassische Archäologie]] und [[Germanistik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|dortigen Universität]]. Später wechselte er nach [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und schließlich 1881 nach [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]]. Seine akademischen Lehrer waren [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]], [[Georg Kaibel]] und [[Rudolf Hercher]]. Seine Dissertation (1884) beschäftigte sich mit Textproblemen der Reden des [[Isokrates]] und leistete bahnbrechende Ergebnisse. Nach einem Jahr Praktikum am Humboldt-Gymnasium in Berlin (1884/85) unternahm er Reisen nach Italien, Spanien und Frankreich. Eine feste Stelle erhielt er 1889 am Berliner [[Sophiengymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1890 folgte Keil einem Ruf an die [[Universität Straßburg]] als außerordentlicher Professor der klassischen Philologie, der auf Ulrich von Wilamowitz-Moellendorffs Empfehlung durch [[Friedrich Althoff]] an ihn erging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[William M. Calder III]]: &amp;#039;&amp;#039;Berufungspolitik innerhalb der Altertumswissenschaft im wilhelminischen Preußen: Die Briefe Ulrich von Wilamowitz-Moellendorffs an Friedrich Althoff (1883–1908)&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1989, S. 64 Anm. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier war er bis 1897 Kollege seines ehemaligen Lehrers Kaibel. Zum Sommersemester 1901 wurde Keil zum persönlichen Ordinarius ernannt und im folgenden Jahr nach dem Weggang von [[Eduard Schwartz]] zum Lehrstuhlinhaber. Der &amp;#039;&amp;#039;Philologisch-Historische Verein Straßburg&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]] ernannte ihn zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rufe an die Universitäten [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] lehnte er ab. Zum Sommersemester 1914 verließ er Straßburg und wechselte an die [[Universität Leipzig]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keils Forschungsschwerpunkt war die Überlieferung und Textgestalt der antiken griechischen Rhetoren von der Klassik ([[Aischines (Athen)|Aischines]], [[Demosthenes]], Isokrates) über die Kaiserzeit ([[Ailios Aristeides]], [[Lukian von Samosata|Lukian]]) bis zur byzantinischen Ära. In späten Jahren beschäftigte er sich auch mit epigraphischen Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno Keil war seit 1903 ordentliches Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]]. 1904 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246, = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1915 zum ordentlichen Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/kleinbr| titel=Mitglieder: Bruno Klein| hrsg=Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig| zugriff=2025-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tod==&lt;br /&gt;
Prof. Dr. phil. Bruno Keil starb bereits am 23. März 1916 im Alter von 56 Jahren. Am 31. März 1916 wurde er auf dem Domfriedhof in Havelberg beigesetzt. Die Grabrede hielt sein Freund, Superintendent Ernst Hörnlein, Vater des späteren Generals [[Walter Hörnlein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Für alle überraschend, traten danach hintereinander drei vornehm wirkende Herren ans Grab und nahmen in bewegenden Worten Abschied von dem Heimgegangenen. Die einfühlsamen Worte galten zuerst dem außergewöhnlich erfolgreichen beruflichen Werdegang, aber auch die persönliche Wertschätzung für den Entschlafenen wurde zum Ausdruck gebracht. Es stellte sich später heraus, dass es sich bei den drei Herren um Universitätsprofessoren aus Leipzig, Göttingen und Straßburg im Elsass handelte. Diese hatten jeweils eine längere berufliche Wegstrecke mit Bruno Keil zusammen zurückgelegt. Die Grabreden der drei Professoren wurden unter dem Titel „Worte des Abschieds“ in einem kleinen Heftchen in Leipzig abgedruckt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksstimme.de/lokal/havelberg/professor-keil-war-bekannter-wissenschaftler-733574 &amp;#039;&amp;#039;Professor Keil war bekannter Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039;], Volksstimme, 28. März 1918&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|402||Keil, Bruno|[[Peter Wirth (Byzantinist)|Peter Wirth]]|116094036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116094036}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Keil_891}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|keil_b}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Straßburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Leipzig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116094036|LCCN=no/2010/160701|VIAF=57357452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keil, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keil, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Havelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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