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	<title>Bruno Hofer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Hofer&amp;diff=389875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harvey Kneeslapper am 10. April 2026 um 13:10 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Hofer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1861]] in [[Ryn|Rhein]] / [[Ostpreußen]]; † [[7. Juli]] [[1916]] in [[München]]) war ein bedeutender deutscher [[Ichthyologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Bruno Hofer.jpg|thumb|Das Grab von Bruno Hofer und seiner Ehefrau Gertrud geborene Schieritz im Familiengrab auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat unter anderem erstmals den &amp;#039;&amp;#039;[[Ammersee-Kilch|Ammersee-Kilch (Coregonus bavaricus)]]&amp;#039;&amp;#039; wissenschaftlich beschrieben, eine [[Renken (Fische)|Renkenart]], die weltweit nur im [[Ammersee]] vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Neumann: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Type Catalogue of the Ichthyological Collection of the Zoologische Staatssammlung München: Part I: Historic type material from the “Old Collection”, destroyed in the night 24/25 April 1944&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.pfeil-verlag.de/04biol/pdf/spix29_3_27.pdf |wayback=20160121035645 |format=PDF; 178&amp;amp;nbsp;KB }}. In: Spixiana, Vol. 29, No. 3, 2006, S. 271; ursprünglich beschrieben in: Carl Vogt &amp;amp; Bruno Hofer: Die Süßwasserfische von Mitteleuropa, Leipzig: Engelmann, 1909, S. 341 &amp;amp; Abb. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Belegmaterial von Hofers ichthyologischer Arbeit ist teilweise noch in der [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologischen Staatssammlung München]] vorhanden. Schwerpunktmäßig beschäftigte sich Hofers wissenschaftliche Arbeit jedoch mit der Fischereibiologie. Er ist der Begründer des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten&amp;#039;&amp;#039; der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Tierärztlichen Hochschule München&amp;#039;&amp;#039; in der Kaulbachstraße 37, die 1914 als Tierärztliche Fakultät in die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] mitsamt dem Institut eingegliedert wurde. Außerdem hat er das ehemalige [[Bayerisches Landesamt für Umwelt#Dienststelle Wielenbach|Hofer-Institut]] in [[Wielenbach]] initiiert. Er entdeckte und beschrieb 1903 den Erreger der Drehkrankheit bei Fischen, &amp;#039;&amp;#039;[[Myxobolus cerebralis]]&amp;#039;&amp;#039;. Hofer verfasste Standardwerke zu [[Fischkrankheiten]] und wirkte bei der bayerischen Fischereigesetzgebung mit. Er gilt auch als ein früher Vorkämpfer für den [[Umweltschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Bruno Hofer studierte [[Naturwissenschaft|Naturwissenschaften]] in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. Er wurde in München habilitiert. Seine ersten [[Limnologie|limnologischen]] Untersuchungen führte er an ostpreußischen Seen durch. Später wurde er Assistent am zoologischen Institut in München und Privatdozent der philosophischen Fakultät der Universität München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1894 wurde er Custos der vergleichend-[[Anatomie|anatomischen]] Sammlung des Staates Bayern, ab 1896 Dozent für Fischkunde an der tierärztlichen Hochschule München. Von 1898 an war er außerordentlicher Professor für [[Zoologie]] und [[Fischkunde]]; 1908 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofer beteiligte sich an der ersten systematischen naturwissenschaftlichen Erforschung des Bodensees, zu der er einen Beitrag in den [[Bodensee-Forschungen]] beisteuerte. Graf [[Eberhard von Zeppelin]] und der [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]] hatten dieses Unternehmen angeregt; es wurde von 1886 an von den fünf Uferstaaten parallel zur ersten exakten Vermessung des Sees durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Ein Rückblick auf einhundertfünfzig Jahre Vereinsgeschichte 1868–2018.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 136, 2018, S. 1–303, hier: S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsnamen ==&lt;br /&gt;
Der Ichthyologe [[Lew Semjonowitsch Berg]] benannte die [[Chiemsee-Renke]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Coregonus]] hoferi&amp;#039;&amp;#039;) zu Ehren von Bruno Hofer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/zweiseitenansicht.html?id=00079045&amp;amp;seite=1&amp;amp;fip=193.174.98.30 Untersuchungen über den Bau der Speicheldrüsen und des dazu gehörenden Nervenapparats von Blatta, Blochmann: Dresden/Halle, 1887, zugl. Diss. Albertus-Universität Königsberg, Philosophische Fakultät, 10. Mai 1887].&lt;br /&gt;
* 1896: &amp;#039;&amp;#039;Die Verbreitung der Tierwelt im Bodensee nebst vergleichenden Untersuchungen in einigen anderen Süßwasserbecken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Bodensee-Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Abschnitt). Lindau i.&amp;amp;nbsp;B.: Stettner, 64 S. [http://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1899/270/ (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* 1904: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Fischkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; München: Verl. Allg. Fischerei-Zeitung, XV, 359 S., 18 Bl., zahlr. Ill. 	&lt;br /&gt;
* 1908: &amp;#039;&amp;#039;Die Süsswasserfische von Mittel-Europa&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Carl Vogt; Bruno Hofer; Wilhelm Grote. Leipzig: Engelmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Datum unbekannt: Benennung der Hoferstraße in [[Wielenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard J. Bellinger]] und [[Brigitte Regler-Bellinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwabings Ainmillerstrasse und ihre bedeutendsten Anwohner. Ein repräsentatives Beispiel der Münchner Stadtgeschichte von 1888 bis heute.&amp;#039;&amp;#039;  Norderstedt 2003, Seite 151 – ISBN 3-8330-0747-8; 2. Aufl. 2012, ISBN 978-3-8482-2883-6; E-Book 2013, ISBN 978-3-8482-6264-9.&lt;br /&gt;
* Sabine Götz: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Bruno Hofer (1861–1916). Ein Leben für Fischerei und Umweltschutz.&amp;#039;&amp;#039; München, Univ., Tierärztliche Fak., Diss., 1998, 268 S., Ill.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|379|380|Hofer, Bruno|Sophia Riedmüller|117526118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://shorl.com/fegrijomydagre Dissertationsabstract] von Sabine Götz (1998)&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern.de/lfw/technik/gewaesseroekologie/hist0102.htm Das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft] stellt die von Hofer gegründete Versuchsanlage Wielenbach vor&lt;br /&gt;
* [http://docnum.u-strasbg.fr/cdm/search/searchterm/Hofer%20Bruno/order/creato Digitalisierte Werke von Hofer] – SICD der Universitäten von Strasbourg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117526118|LCCN=nb/2007/27295|VIAF=72173644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofer, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ichthyologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofer, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ichthyologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harvey Kneeslapper</name></author>
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