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	<title>Bruno Herbert Jahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:48:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Herbert_Jahn&amp;diff=1493667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: HC: Entferne Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert; Ergänze Kategorie:Gestorben 1946</title>
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		<updated>2025-12-21T06:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gestorben_im_20._Jahrhundert&quot; title=&quot;Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert&quot;&gt;Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gestorben_1946&quot; title=&quot;Kategorie:Gestorben 1946&quot;&gt;Kategorie:Gestorben 1946&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Herbert Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1893]] in [[Köln]]; † unbekannt, seit 1944 verschollen, 1948 für tot erklärt und auf den [[16. Januar]] [[1946]] festgesetzt) war ein deutscher [[Autor]]. Sein bekanntestes Werk ist &amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit des Soldaten&amp;#039;&amp;#039; von 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruno Jahn trat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zunächst als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] in das in Köln beheimatete preußische [[Neupreußische Pionierbataillone#1. Westfälisches Pionier-Bataillon Nr. 7|Pionier-Bataillon Nr.&amp;amp;nbsp;7 (1.&amp;amp;nbsp;Westfälisches)]] ein und stieg im Frontdienst zum [[Pionier (Militär)#Einsatz im Ersten Weltkrieg|Pionier]]-[[Reserveoffizier#Preußische Armee|Reserveoffizier]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Verlustlisten des Ersten Weltkrieges]]: Ausgabe 417 vom 25. März 1915 (Preußen 183), S.&amp;amp;nbsp;5486 ([http://des.genealogy.net/search/show/1667728 Krgsfr. Bruno Jahn – Cöln]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Pietzsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Fronterfahrungen der deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg und ihre Ideologisierung zum &amp;quot;Fronterlebnis&amp;quot; in den zwanziger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; ibidem, Stuttgart 2005, ISBN 3-89821-427-3, S.&amp;amp;nbsp;29, Anm.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg studierte er an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] und wurde dort 1920 mit einem &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Frage der landwirtschaftlichen Kriegsgewinne&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=65892294 Autor: Jahn, Bruno H.], Katalog für die Bibliotheken der Universität Heidelberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unterschrieb Bruno Herbert Jahn im Oktober 1933 gemeinsam mit weiteren 87 Schriftstellern das [[Gelöbnis treuester Gefolgschaft]] für [[Adolf Hitler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee279&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S.&amp;amp;nbsp;279.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 publizierte er mit &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Sittlichkeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; den „Versuch einer vernunftgemäßen Begründung“ (so der Untertitel des Buchs) der NS-Ideologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee279&amp;quot; /&amp;gt; Jahn begriff die Niederlage des Ersten Weltkriegs im Sinne eines von [[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]] abgeleiteten [[Sozialdarwinismus|sozialdarwinistischen]] Evolutionsgedankens als Chance, um die „völkischen Triebe“ der [[Deutsche]]n neu zu entwickeln. Zwar habe der Erste Weltkrieg zur Bildung eines von Jahn „Herdungsgedanke“ genannten [[völkisch]]en Bewusstseins beigetragen, dieses habe sich jedoch über das „Feldsoldatentum“ hinaus zunächst nicht durchsetzen können und sei wegen fehlender [[Führerprinzip|Führerschaft]] untergegangen. Erst mit der vollendeten „Herdung“ des deutschen Volkes im Nationalsozialismus, der nach Jahn so genannten „Führerherdung“ unter Adolf Hitler, sei der im Weltkrieg entstandene Frontgeist in die [[Volksgemeinschaft]] zurückgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Weller: &amp;#039;&amp;#039;Weltkriegsdrama und Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg in der Dramatik. Deutsche und australische Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; J.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;Metzler, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-476-04671-0, S.&amp;amp;nbsp;201–222 (zu Jahn: S.&amp;amp;nbsp;202).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno H. Jahns bekanntestes Werk ist &amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit des Soldaten&amp;#039;&amp;#039;, das 1937 mit einem Vorwort von Oberbefehlshaber des Heeres [[Werner von Fritsch]] erschien. Hierin forderte er, dass die Jugend eine allgemeine und formale Schulbildung erhalte, die sie zu folgerichtigem Denken, klaren Begriffen und selbständig systematischem Arbeiten anleite.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Richardt: &amp;#039;&amp;#039;Auswahl und Ausbildung junger Offiziere 1930-1945. Zur sozialen Genese des deutschen Offizierkorps&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Philipps-Universität Marburg, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde in der [[Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift|Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitung]] (1938, Heft 6) von ihrem Chefredakteur [[Eugen Bircher]] als „geistvoll“ positiv besprochen und erschien bis zum Kriegsende in einer Auflage von 372.000 Exemplaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahn heiratete am 9. April 1923 in [[Berlin-Wilmersdorf]] die Schriftstellerin Helene Malecki (* 29. Januar 1888 in [[Worthing]]; † 13. Februar 1985 in [[Berlin-Zehlendorf]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Zivilstandsregister Zehlendorf von Berlin  |bestand=Sterbebuch, Jg. 1985 |signatur=P Rep. 721, 2769  |datum=13.02.1985 |dokument=Urkundennummer 428 |institution=Landesarchiv Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und lässt sich in den Berliner Adressbüchern noch 1943 unter der Anschrift &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Straße 35&amp;#039;&amp;#039; nachweisen.  Seine letzte Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Pionierbuch&amp;#039;&amp;#039; trägt den Vermerk &amp;#039;&amp;#039; Abgeschlossen im Juli 1944&amp;#039;&amp;#039;. Sein weiteres Schicksal ist dann unbekannt. Nach Angaben der [[Deutsche Dienststelle (WASt)|Wehrmachtsauskunftstelle Berlin (WASt)]] liegt weder eine Todes- noch eine Vermisstenmeldung vor. Angeblich soll er in einem sowjetischen Gefangenenlager in [[Sambir|Sambor]] in [[Galizien]] gestorben sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee279&amp;quot; /&amp;gt; Nach einem Randvermerk auf seiner Heiratsurkunde wurde er nach einem rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts in Berlin-Charlottenburg vom 5. November 1948, Aktenzeichen 14. II. 482/48, für [[Todeserklärung|tot erklärt]] und der Todeszeitpunkt auf den 16. Januar 1946 festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere seiner im Nationalsozialismus veröffentlichten Bücher wurden nach Kriegsende in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] explizit auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-i.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-i.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-i.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahn zählte zu den Autoren, „deren gesamte Produktion endgültig zu entfernen ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der auszusondernden Literatur.&amp;#039;&amp;#039; „Nur für den Dienstgebrauch!“ Magistratsdruckerei, Berlin, 12. Februar 1946, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bewegung der Grundverschuldung in der Bürgermeisterei Hubbelrath (Landkreis Düsseldorf) 1910–1919, ein Beitrag zur Frage der landwirtschaftlichen Kriegsgewinne&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Univ. Heidelberg, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reklame durch die Schaufenster. Ein Leitfaden für den Ladenkaufmann&amp;#039;&amp;#039;, 1926 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Sittlichkeit des Nationalismus. Versuch einer vernunftgemäßen Begründung&amp;#039;&amp;#039;, [[Cotta’sche Verlagsbuchhandlung|Cotta Verlag]], Stuttgart 1934. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit des Soldaten. Versuch einer Deutung und Einordnung&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pionier Bombek&amp;#039;&amp;#039;, 1939 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Pionierbuch&amp;#039;&amp;#039;, mit Illustrationen von [[Herbert Bartholomäus]], 1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055240993|VIAF=309676034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahn, Bruno Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pionier/Ingenieur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtlich für tot erklärte Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahn, Bruno Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jahn, Bruno H.; Jahn, Bruno&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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