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	<title>Bruno Granichstaedten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Granichstaedten&amp;diff=750555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-19T19:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bernhard Bruno Granichstaedten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1879]] in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Taufbuch der [[Votivkirche (Wien)]], Taufe Nr. 84 vom 17. Juli 1886&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[30. Mai]] [[1944]] in [[New York City|New York]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Granichstaedten kam als zweiter Sohn des Juristen Emil Granichstaedten (* 1847 Wien; † 1904 [[Berlin]]) und der Schauspielerin Olga Granichstaedten, geb. Rosenthal (* 1856 Frankfurt am Main; † 1933 Wien) in der Wiener Seidlgasse 27, Wien-Landstraße, zur Welt. Sein Vater folgte seinen literarischen Interessen bald auch beruflich und wurde ein bekannter Theaterkritiker und Dramatiker.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;Illustrirtes Wiener Extrablatt&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Juli 1904 [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=iwe&amp;amp;datum=19040704&amp;amp;query=%22Emil+Granichst%c3%a4dten%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=5]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Bruno Granichstaedten bereits früh Interesse an der Musik zeigte, erhielt er eine fundierte Ausbildung und besuchte in Wien zunächst fünf Jahre lang das [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien#Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde|Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde]], wo er von Wilhelm Rauch (1844–1914) in Klavierspiel und von [[Robert Fuchs (Komponist)|Robert]] [?] Fuchs in Harmonielehre unterrichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Inskription am Conservatorium der Musik zu Leipzig [https://carla.hmt-leipzig.de/person/25828]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1895 bis 1897 studierte er am [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Conservatorium der Musik]] in Leipzig, wo [[Salomon Jadassohn]] (Theorie, Komposition und Klavierspiel), [[Johannes Weidenbach]] (Klavierspiel) und Robert Bolland (1847–1923, Violinspiel) seine Lehrer waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschlusszeugnis Leipzig [https://carla.hmt-leipzig.de/person/25828]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ersten Theaterengagements in Erfurt und Mannheim wurde er im Jahr 1900 als dritter Kapellmeister ans Münchner Hoftheater berufen. Da er jedoch [[Frank Wedekind]]s Arbeit am [[Simplicissimus]] verteidigte und auch zeitweilig im Kabarett [[Die Elf Scharfrichter]] mitwirkte, wurde er vom Hoftheater bald wieder entlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Granichstaedten Unterschrift.jpg|mini|Autogramm]]&lt;br /&gt;
1905 kehrte Granichstaedten nach Wien zurück und wirkte zunächst auf verschiedenen Kabarettbühnen. Im Jahr 1908 veröffentlichte er seine erste [[Operette]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Bub oder Mädel]],&amp;#039;&amp;#039; Libretto von [[Felix Dörmann]] und [[Adolf Altmann]]), die einigen Erfolg hatte, den er in den folgenden Jahren mit weiteren Werken noch überbieten konnte. Seine größten Erfolge waren &amp;#039;&amp;#039;[[Auf Befehl der Kaiserin]]&amp;#039;&amp;#039; (1915) und sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Der Orlow&amp;#039;&amp;#039; (1925) im [[Theater an der Wien]], das danach auch zweimal verfilmt wurde. Daneben schuf er Musik zu fünf weiteren Tonfilmen und einige Lieder und Chansons. Zu seinen bekanntesten Melodien gehört &amp;#039;&amp;#039;Zuschau’n kann i net&amp;#039;&amp;#039; für den Zahlkellner Leopold im &amp;#039;&amp;#039;[[Im weißen Rößl|Weißen Rößl]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ralph Benatzky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] musste er als [[Jude]] das Land verlassen; mit Hilfe der Sängerin [[Betty Fischer]] gelang es ihm, über Luxemburg 1940 in die USA zu emigrieren. Hier konnte er aber nicht mehr Fuß fassen, zeitweise verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Pianist in Nachtlokalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Granichstaedten Hietzinger Friedhof.jpg|miniatur|Das Grab am Hietzinger Friedhof]]&lt;br /&gt;
Bruno Granichstaedten schuf 16 Operetten und [[Singspiel]]e, zu denen er teilweise auch das [[Libretto]] selbst verfasste. Seine Musik war in den Anfangsjahren von typisch wienerischer Art, nach dem Ersten Weltkrieg ist jedoch deutlich der Einfluss der populären US-amerikanischen Musik zu hören, besonders bezüglich der rhythmischen Gestaltung. Seinem künstlerischen Erfolg war dies allerdings nicht zuträglich, da sein Schaffen damit an Eigenständigkeit einbüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]] befindet sich auf dem [[Hietzinger Friedhof]] (Gruppe 46, Nummer 31). 1955 benannte man die &amp;#039;&amp;#039;Granichstaedtengasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Hietzing]] ihm zu Ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich in der [[Wienbibliothek im Rathaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De–Gy.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S.&amp;amp;nbsp;589.&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–I.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;454.&lt;br /&gt;
* Hanja Dämon: &amp;#039;&amp;#039;Von großen Erfolgen in der Zwischenkriegszeit zu relativer Vergessenheit: Die Komponisten Bruno Granichstaedten und Robert Katscher im Exil&amp;#039;&amp;#039;. In: Malcolm Miller / Jutta Raab Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Music and Exile. From 1933 to the Present Day&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden / Boston 2023 (Yearbook of the Research Centre for German and Austrian Exile Stories; 22), ISBN 978-90-04-54065-1, S. 192–216.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Kaufmann (Regisseur)|Ernst Kaufmann]] |Titel=Wiener Herz am Sternenbanner. Bruno Granichstaedten. Stationen eines Lebens |Verlag=[[Edition AV]] |Ort=Lich |Datum=2014 |Umfang=315 |ISBN=978-3-86841-096-9}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Granichstaedten_Bruno|Granichstaedten, Bruno|Monika Kornberger}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|47||Granichstaedten Bruno|}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Bruno Granichstaedten}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Trageser&lt;br /&gt;
   |Titel=Millionen Herzen im Dreivierteltakt. Die Komponisten des Zeitalters der „Silbernen Operette“&lt;br /&gt;
   |Verlag=Königshausen und Neumann&lt;br /&gt;
   |Ort=Würzburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8260-6924-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=121-130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133464490|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0335117}}&lt;br /&gt;
* {{Operone|granichstaedten|k|Bruno Granichstaedten}}&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS |2831|Bruno Granichstaedten|Autor=Stefan Frey|Stand=2017-10-30}}&lt;br /&gt;
* Guy Wagner: {{Webarchiv | url=http://www.guywagner.net/pdf/Granichstaedten.pdf | wayback=20110719152549 | text=&amp;#039;&amp;#039;Ein Fall unter vielen. Bruno Granichstaedten&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF-Datei; 267 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133464490|LCCN=n/88/37614|VIAF=23330051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Granichstaedten, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Operette)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Granichstaedten, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Granichstädten, Heinrich Bernhard Bruno (Geburtsname); Grant, Bruno&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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