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	<title>Bruno Gluchowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:11:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Gluchowski&amp;diff=590402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frühlingsmädchen: Fritz-Hüser-Institut</title>
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		<updated>2023-12-15T00:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fritz-Hüser-Institut&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Gluchowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Pseudonym]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Paulsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[17. Februar]] [[1900]] in [[Berlin]]; † [[14. November]] [[1985]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Eintrag {{WestfAutoren|1150}} und das Fritz-Hüser-Institut nennen abweichend das Sterbejahr 1986, bei {{DNB|116683945}} und NDB steht 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Dortmund]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruno Gluchowski war der Sohn eines [[Bauarbeiter]]s. Er besuchte die [[Volksschule]] und absolvierte ab 1914 eine [[Duale Ausbildung|Lehre]] als [[Konditor]], die er&lt;br /&gt;
mit der [[Gesellenprüfung]] abschloss. Anschließend war er ein Jahr lang als Geselle auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] durch Deutschland. 1918 wurde er zum Militär einberufen. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Gluchowski [[Arbeitslosigkeit|arbeitslos]]. Auf der Suche nach Arbeit gelangte er ins [[Ruhrgebiet]], wo er ab 1920 als [[Fördermann#Schlepper|Kohlenschlepper]] auf einer [[Zeche]] in [[Hamborn]] und ab 1922 in [[Dortmund]] [[Untertagebau|unter Tage]] als&lt;br /&gt;
[[Hauer (Bergbau)|Hauer]] arbeitete. 1922 nahm er aktiv an der Niederschlagung des [[Kapp-Putsch]]es teil. Ab 1930 war Gluchowski erneut arbeitslos. Er begann mit dem Schreiben und schloss sich dem [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bund Proletarisch-Revolutionärer Schriftsteller]] an. Bis 1933 erschienen zahlreiche seiner schriftstellerischen Arbeiten in der Presse des [[Ruhrgebiet]]s. Die geplante Veröffentlichung seines [[Roman]]s &amp;#039;&amp;#039;Kohlen-Kulis&amp;#039;&amp;#039; wurde 1933 durch die [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] verhindert, die ihm in den folgenden Jahren zeitweise ein [[Schreibverbot]] auferlegten. 1937 konnte er das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Der Durchbruch&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichen, das in Stuttgart und Magdeburg aufgeführt wurde. Als bei der zwölften Aufführung des Stückes in Stuttgart Anfang März 1938 plötzlich der Hauptdarsteller erkrankte, sprang Gluchowski kurzerhand für ihn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;In der Hauptrolle: Der Dichter: In: Der Freiheitskampf vom 5. März 1938, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu schrieb er 1938 auch ein Manuskript für einen Film, welches er an den Schauspieler [[Mathias Wieman]] sandte. In der Haupthandlung erzählte Gluchowski von der Kameradschaft einiger Bergleute, die bei einem Grubenunglück unter Tage eingeschlossen wurden. Darüber hinaus wurde aber auch das alltägliche Leben der Bergleute mit ihren Sorgen und Freuden geschildert. Mathias Wieman kam nach [[Dortmund]] und lebte wochenlang an der Seite des Autors. Endlich war das Drehbuch, ein Werk, das die Wahrheit nicht verschwieg, fertig. Allerdings fand es bei [[Joseph Goebbels|Goebbels]] keine Anerkennung und erhielt somit auch keine Freigabe. 1953 erinnerte sich Wieman an Gluchowskis Vorlage und so wurde aus dem Drehbuch von 1938 das Manuskript zu einem Hörspiel, welches dann vom [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Köln]] erstmals umgesetzt wurde. Unter der Regie von [[Eduard Hermann (Regisseur)|Eduard Hermann]] sprachen u. a. [[Kaspar Brüninghaus]], [[Hanns Ernst Jäger]] und [[Jürgen von Manger]].&amp;lt;ref&amp;gt; https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1547573&amp;amp;vi=1&amp;amp;SID&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde ein [[Hörspiel]] Gluchowskis im [[Rundfunk]] gesendet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war der Autor wiederum arbeitslos; ab 1950 arbeitete er nochmals als Hauer unter Tage, später dann bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1963 als Sozialangestellter einer [[Zeche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruno Gluchowski war Verfasser von [[Gesellschaftskritik|sozialkritischen]] Romanen, [[Erzählung]]en, [[Drama|Dramen]] und [[Hörspiel]]en, in denen er seine persönlichen Erfahrungen in der Arbeitswelt des [[Ruhrbergbau]]s verarbeitete. Zu Beginn der sechziger Jahre wurde er von der einsetzenden Bewegung zur Förderung der [[Arbeiterliteratur]] neu entdeckt. Er war einer der Mitbegründer der [[Dortmunder Gruppe 61|Gruppe 61]] und galt als eine ihrer profiliertesten Figuren. Sein letztes Manuskript &amp;#039;&amp;#039;Angst an tausend Abenden&amp;#039;&amp;#039; konnte er krankheitsbedingt nicht mehr beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teilnachlass von Bruno Gluchowski befindet sich in der Handschriftenabteilung der [[Stadt-  und Landesbibliothek Dortmund]] und im [[Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt]] in [[Dortmund]]. Das Fundbuch&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/media/p/fritz_hueser_institut/fhi_pdf/Findbuch_Bruno_Gluchowski.pdf Findbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist online abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/media/p/fritz_hueser_institut/fhi_pdf/Findbuch_Bruno_Gluchowski.pdf Findbuch zum Teilnachlass im Fritz-Hüser-Institut]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Durchbruch&amp;#039;&amp;#039;, Donaueschingen 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das höhere Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, Donaueschingen 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Honigkotten&amp;#039;&amp;#039;, Recklinghausen 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blutiger Stahl&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/M. 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werkmeister Lorenz&amp;#039;&amp;#039;, Dortmund 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Schicht&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dörings&amp;#039;&amp;#039;, Oberhausen 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1954: Neues aus Schilda; Folge: Schwein muß man haben – Regie: [[Franz Zimmermann (Schauspieler)|Franz Zimmermann]]&lt;br /&gt;
* 1954: Der Durchbruch – Regie: [[Eduard Hermann (Regisseur)|Eduard Hermann]] (Fassung des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Köln]] mit einer Spieldauer von 75’00 Minuten)&lt;br /&gt;
* 1955: Der Durchbruch – Regie: [[Peter Arthur Stiller]] (Fassung von [[Saarländischer Rundfunk|Radio Saarbrücken]] mit einer Spieldauer von 65’00 Minuten)&lt;br /&gt;
* 1971: Stahl von der Ruhr (3 Teile); Vorlage: Blutiger Stahl. Aus dem Leben des Martin Roth (Roman) – Regie: [[Helmut Hellstorff]]&lt;br /&gt;
* 1974: Werkmeister Lorenz – Regie: [[Wolfgang Schenck (Schauspieler)|Wolfgang Schenck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hedwig Gunnemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bruno Gluchowski, ein Chronist seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Dortmund 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116683945}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/bildungwissenschaft/fritz_hueser_institut/archiv_fhi/literarische_vor_und_nachlaesse/index.html Homepage Fritz-Hüser-Institut]&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116683945|LCCN=n/87/898519|VIAF=187754507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gluchowski, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gluchowski, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Paulsen, Robert (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frühlingsmädchen</name></author>
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