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	<title>Bruno Geiser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dr Lol am 22. Oktober 2020 um 17:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bruno Geiser.jpg|mini|hochkant|Bruno Geiser]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolph Maximilian Bruno Geiser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Falk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Osterroth, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;; * [[10. April]] [[1846]] in [[Breslau]]; † [[25. September]] [[1898]] in Breslau) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Redakteur]] sowie ein [[Sozialismus|sozialistischer]] [[Schriftsteller]] und [[Politiker]] zunächst der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP)]], später dann der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1875)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP)]] bzw. der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)]]. Geiser war von 1871 bis 1877 Mitglied des Reichstages für die SDAP bzw. die SAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geiser stammte aus einem bürgerlichen Elternhaus, besuchte das Gymnasium und begann in [[Berlin]] ein Studium. Er verließ die Universität allerdings ohne Abschluss. Seit 1869 gehörte er der SDAP an. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] war Geiser [[Soldat|Kriegsteilnehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er zunächst bei der Zeitschrift [[Zeitgeist (Zeitschrift Deutsches Kaiserreich)|Zeitgeist]] in [[München]]. Von 1873 bis 1875 gehörte er dem zentralen SDAP-Parteiausschuss an. In den Jahren 1875 und 1876 arbeitete er bei dem Parteiorgan [[Der Volksstaat]] in [[Leipzig]]. Danach war er bis 1887 bei dem sozialistischen Unterhaltungsblatt [[Die Neue Welt]] tätig, deren Chefredakteur er wurde. Am 29. März 1877 heiratete Geiser &amp;#039;&amp;#039;Alice Liebknecht&amp;#039;&amp;#039; (1857–1933), eine Tochter von [[Wilhelm Liebknecht]]. Bei der [[Reichstagswahl 1881]] wurde er im Wahlkreis [[Chemnitz]] in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gewählt. Als im Jahr 1881 auch über Leipzig der [[Kleiner Belagerungszustand|kleine Belagerungszustand]] gemäß §18 [[Sozialistengesetz]] in Verbindung mit der Verordnung des Königlichen Gesamtministeriums zu [[Dresden]] vom 28. Juni 1881 verhängt wurde, gehörte Geiser u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[August Bebel]] und Liebknecht zu denjenigen Sozialisten, die aus Stadt und Bezirk Leipzig ausgewiesen wurden. Im Jahr 1883 war er [[Stuttgart]]er Delegierter auf dem [[Kopenhagen]]er Parteikongress der SAP, die 1875 aus der Vereinigung der SDAP mit dem [[Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein|Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV)]] hervorgegangen war. 1884 war er zeitweise Direktor des [[Hygienisches Institut|Hygienischen Instituts]] in Stuttgart. Bei der [[Reichstagswahl 1884]] am 28. Oktober 1884 gelang es ihm, im Landkreis Chemnitz als [[Königreich Sachsen|sächsischer]] Reichstagsabgeordneter bestätigt zu werden. Seine außerordentliche Popularität zeigt auch das Ergebnis einer Zählkandidatur, die er bei dieser Wahl in [[Königreich Württemberg|Württemberg]] antrat. Hier erreichte er im [[Oberamt Nürtingen]] sowie mit 19,6 % in dem gesamten 5. württembergischen Reichstagswahlkreis das beste Ergebnis für die SAP während des Sozialistengesetzes. In der Stadt Nürtingen kam er gar auf 25,1 % der Stimmen und in den ländlichen Gemeinden [[Hardt (Nürtingen)|Hardt]], [[Reudern]] und [[Raidwangen]] im Oberamt auf noch höhere Ergebnisse, obwohl weder in diesen noch der Stadt bereits Ortsgruppen der Arbeiterpartei bestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Maag, Gerhard, Vom Sozialistengesetz bis zum Ersten Weltkrieg, in: Arbeitskreis Geschichte der Nürtinger Arbeiterbewegung, Das andere Nürtingen. Ein heimatgeschichtlicher Beitrag zum 100. Geburtstag der Nürtinger SPD, hrsg. v. SPD-Ortsverein Nürtingen, Nürtingen 1989, S. 23–62, S. 34–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1886 lebte er als Schriftsteller wieder in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1887 verlor Geiser wegen parteiinterner Konflikte alle seine Parteiämter.&amp;lt;ref&amp;gt;dazu: Wilhelm Blos: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten.&amp;#039;&amp;#039; München 1914. S. 164 ([http://www.zeno.org/Kulturgeschichte/M/Blos,+Wilhelm+Joseph/Denkwürdigkeiten+eines+Sozialdemokraten/2.+Band/Die+Parteitag+in+St.+Gallen?hl=bruno+geiser Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beschluss wurde erst 1892 aufgehoben. Beruflich war er zunächst Redakteur der [[Schlesische Nachrichten|Schlesischen Nachrichten]] in Breslau. Nach seiner Entlassung wechselte er zum Konkurrenzblatt [[Die Wahrheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil unter dem Pseudonym Kurt Falk veröffentlichter Geiser verschiedene literarische, historische und politische Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Forderungen des Sozialismus an Zukunft und Gegenwart. Eine Schrift zur Vertheidigung und zum Angriff&amp;#039;&amp;#039;. Rottmanner Comp., München 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Forderungen des Sozialismus an Zukunft und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. rev. Aufl., [[Wilhelm Bracke]] jun., Braunschweig 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und seine Gesetzgebung. Materialien für die sozialistische Agitation&amp;#039;&amp;#039;. Höhme, Leipzig 1878.&lt;br /&gt;
* Carl Boruttau: &amp;#039;&amp;#039;Die religiöse Frage und Das arbeitende Volk&amp;#039;&amp;#039;. Neu hrsg. von B. Geiser. Höhme, Leipzig 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter welchen Bedingungen kann die Sozialdemokratie zum Siege gelangen? Principielle Erörterung&amp;#039;&amp;#039;. Körner, Leipzig 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus den Verhandlungen über die Verlängerung des Socialistengesetzes. Reden der Abgeordneten Geiser und [[August Bebel|Bebel]]&amp;#039;&amp;#039;. Grillenberger, Nürnberg 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neue Welt&amp;#039;&amp;#039;. Redaktion: Bruno Geiser. J. H. W. Dietz, Hamburg / Stuttgart 1885 und 1886.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Überwindung des Kriegs durch Entwicklung des Völkerrechts. Zugleich eine Beantwortung der Frage, wie eine internationale Friedensgesellschaft eine Kulturmacht werden kann&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz, Stuttgart 1886.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der besitzlosen Klassen vom Alterthum bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Breslau 1890.&lt;br /&gt;
* Kurt Falk: &amp;#039;&amp;#039;Die Bestrebungen der Socialdemokratie, beleuchtet vom Irrsinn [[Eugen Richter]]s.&amp;#039;&amp;#039; Wörlein &amp;amp; Comp., Nürnberg 1891.&lt;br /&gt;
* Kurt Falk: &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Kirche und der Socialismus. Eine socialdemokratische Antwort auf die Encyklika [[Leo XIII.]]&amp;#039;&amp;#039; Wörlein &amp;amp; Comp., Nürnberg 1891.&lt;br /&gt;
* Kurt Falk: &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus und Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. Grimpe, Elberfeld 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;45 Führer aus den Anfängen und dem Heldenzeitalter der Breslauer Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. Robert Hermann, Breslau 1925, S. 40–43 [http://library.fes.de/breslau/pdf/a802317/a802317_01.pdf Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno Geiser&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Sozialismus. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 97.&lt;br /&gt;
* Helga Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Skizzen von Leipziger Arbeiterfunktionären. Eine Dokumentation zum 100. Jahrestag des Sozialistengesetzes (1878–1890)&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1978, S. 124–126. (Lizenzausgabe Topos, Vaduz 1979)&lt;br /&gt;
* Maag, Gerhard, Vom Sozialistengesetz bis zum Ersten Weltkrieg, in: Arbeitskreis Geschichte der Nürtinger Arbeiterbewegung, Das andere Nürtingen. Ein heimatgeschichtlicher Beitrag zum 100. Geburtstag der Nürtinger SPD, hrsg. v. SPD-Ortsverein Nürtingen, Nürtingen 1989, S. 23–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116539089}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116539089}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk || 738}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop || 70190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116539089|VIAF=47515963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geiser, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geiser, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geiser, Rudolph Maximilian Bruno (vollständiger Name); Falk, Kurt (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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