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	<title>Bruno Furch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Furch&amp;diff=1420578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: /* Widerstandskämpfer */ Komma zuviel</title>
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		<updated>2025-07-09T17:09:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Widerstandskämpfer: &lt;/span&gt; Komma zuviel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Furch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1913]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[11. Januar|11. Jänner]] [[2000]] ebenda) war ein österreichischer Lehrer, [[Internationale Brigaden|Spanienkämpfer]], [[Widerstandskämpfer]] und politischer [[Journalist]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
1913 in Wien als Sohn eines Bäckers, der Mitglied des [[Republikanischer Schutzbund|Republikanischen Schutzbundes]] war, geboren, wuchs Bruno Furch von den Klassenkämpfen der [[Geschichte Österreichs|Ersten Republik]] geprägt auf. Furch absolvierte die Realschule und legte 1932 die Prüfung für das Lehramt an Volksschulen ab. Schon in jungen Jahren wurde Furch Mitglied des [[Verband Sozialistischer Mittelschüler|Bundes sozialistischer Mittelschüler Österreichs]]. Der [[Österreichischer Bürgerkrieg|12. Februar 1934]] wurde zum ersten Wendepunkt in seinem Leben: Er nahm in den Reihen des [[Kommunistische Jugend Österreichs – Junge Linke|Kommunistischen Jugendverbandes Österreichs]] aktiv am [[Austrofaschismus|antifaschistischen Widerstand]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Widerstandskämpfer ==&lt;br /&gt;
Als entschiedener Gegner des [[Nationalsozialismus]] und der [[Anschluss (Österreich)|Annexion Österreichs]] durch [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] verließ er im März 1938 das Land und ging nach [[Spanien]] zu den Internationalen Brigaden, um gegen den Faschismus zu kämpfen. Der Fall der [[Zweite Spanische Republik|spanischen Republik]] bedeutete für ihn und viele andere Interbrigadisten die [[Internierung]] in französischen Lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1941 kam Furch mit einem Transport in das [[Konzentrationslager]] [[Konzentrationslager Dachau|Dachau]]. 1944 wurde Furch in das [[KZ Flossenbürg]] versetzt, wo er nach seinen Worten, die tiefste Stufe seiner menschlichen Existenz erlebte. Auf dem [[Todesmarsch]] der Gefangenen nach [[Dachau]] im April 1945 setzte er sich von seiner Kolonne ab und stellte sich am 1. Mai in [[Starnberg]] den auf [[München]] vorrückenden Amerikanern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 Heirat mit Friederike (Fritzi) Jaroslavsky. Fritzi war 1940 fünfzehnjährig gemeinsam mit ihrem Vater, dem kommunistischen Widerstandskämpfer Eduard Jaroslavsky, von der Gestapo in Wien verhaftet worden. Nach zwanzig Monaten Haft wurde sie in das [[KZ Ravensbrück]] verbracht. Eduard Jaroslavsky wurde 1941 in Berlin-Plötzensee ermordet, sie selbst blieb bis 1945 inhaftiert. Bruno Furch lebte den Großteil seines Lebens und bis zu seinem Ableben an der Seite seiner Gattin und Gefährtin in Wien-[[Hietzing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Journalist ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg, ins befreite [[Österreich]] zurückgekehrt, arbeitete Bruno Furch als Journalist in der Redaktion der [[Volksstimme (Österreich)|Volksstimme]]. Bruno Furch wirkte in der Parteikrise in den Jahren 1968 bis 1970 gemeinsam mit [[Ernst Wimmer]] und anderen als Redakteur am Parteiorgan [[Neue Politik]] mit. 1970 wurde er ins [[Zentralkomitee|ZK]] der [[KPÖ]] gewählt und stellvertretender [[Chefredakteur]] der Volksstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furch durfte viele namhafte Personen der internationalen Kommunistischen- und Arbeiterbewegung zu seinem politischen Freundeskreis zählen. [[Luis Corvalan]], [[Álvaro Cunhal]], [[Fritz Jensen]], [[Viktor Matejka]], [[Eva Priester]], [[Fritz Glaubauf]], [[Hedy Urach]], Bruno Dubber, Leopold Hornik und Curt Ponger. Furch beherrschte mehrere Sprachen. Unter anderem Spanisch und Portugiesisch. Furch war nach dem [[Putsch in Chile 1973|Putsch im Jahre 1973]] in der österreichischen Chile-Solidaritätsfront in der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976, in seiner Pension, übernahm Furch als Nachfolger des einstigen Chefredakteurs der Volksstimme [[Erwin Zucker-Schilling]] die Vertretung der KPÖ im Redaktionsrat der internationalen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Probleme des Friedens und des Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese „Zeitschrift der Kommunistischen und Arbeiterparteien für Theorie und Information“ wurde in Prag herausgegeben. Ebenso übernahm er die Redaktion des deutschsprachigen [[IB-Informationsbulletins]] der kommunistischen und Arbeiterparteien, das vom [[Globus-Verlag (Wien)|Globus Verlag]] in Wien in den Jahren 1958 bis 1989 verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein bekanntestes Buch behandelt den Niedergang der [[KPÖ]] nach dem Zusammenbruch der Länder des [[Realsozialismus]] und ist 1995 unter dem Titel, &amp;#039;&amp;#039;Das schwache Immunsystem&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschied ==&lt;br /&gt;
Am 11. Jänner 2000 verstarb Bruno Furch im 87. Lebensjahr in Wien im Kreis seiner Familie. Bruno Furch wurde entsprechend einer Tradition der Wiener Kommunisten [[Feuerbestattung|feuerbestattet]]. Seine Urne wurde am [[Friedhof Mauer]] (Gruppe 46A, Nummer 188A) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allen Gewalten zum Trotz&amp;#039;&amp;#039; 35 Erzählungen über Genossen, Kameraden und Freunde aus acht Jahrzehnten. Eigenverlag, Wien 1993 ISBN 3-9500295-0-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das schwache Immunsystem. Historisch-kritischer Essay über den Niedergang der Kommunistischen Partei Österreichs und seine politischen Hauptursachen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Wien 1995 ISBN 3-9500295-1-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Furch, Bruno&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 209f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119212897|LCCN=n/88/249317|VIAF=25218299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Furch, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Arbeiterbewegung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Furch, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Furch, Bruno Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Widerstandskämpfer, Journalist und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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