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	<title>Bruno Bachler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:22:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruno_Bachler&amp;diff=2366380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de</title>
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		<updated>2025-05-01T19:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung der Links auf derwesten.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Bachler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1924]] in [[Tschernjachowsk|Insterburg]]; † [[15. November]] [[2011]]) war ein deutscher [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Buchenwald]] und Parteifunktionär der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bachler wuchs in einer [[Ostpreußen|ostpreußischen]] kommunistisch orientierten Familie auf, die sich auch nach ihrem Umzug von Insterburg nach [[Duisburg]] gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]] engagierte. Bruno war als Kind Mitglied der [[Rote Jungpioniere|Roten Jungpioniere]]. Sein Vater wurde am 27. Februar 1933, in der Nacht des [[Reichstagsbrand]]es, in „[[Schutzhaft]]“ genommen und in eines der frühen [[Konzentrationslager]] eingewiesen, in dem er an den Haftfolgen starb. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Bruno Bachler bei der Firma Mannesmann den Beruf des [[Drehen (Verfahren)|Drehers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] schloss er sich den [[Edelweißpiraten]], einer widerständigen Jugendgruppierung, an. Als diese Mitgliedschaft bekannt wurde, ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Nachdem er 1942 seine [[Gesellenprüfung]] abgelegt hatte, wurde er zur [[Wehrmacht]] einberufen. Während seiner Rekrutenausbildung sammelte er heimlich von den Engländern abgeworfene Flugblätter auf, die er an Haushalte im Umfeld seiner Kaserne verteilte. Dabei wurde er ergriffen und vor ein Gericht gestellt, das ihn zu einem Jahr Gefängnis mit [[Frontbewährung]] verurteilte. Zunächst war er für ein Vierteljahr im KZ Buchenwald interniert, danach wurde er der Strafkompanie der [[16. Panzer-Division (Wehrmacht)|16. Panzer-Division]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zugewiesen und dort zum Minenräumen eingesetzt. Eines Tages weigerte er sich, das Minenfeld zu betreten, wurde bei einem Fluchtversuch angeschossen und kam mit einer schweren Bauchverletzung in ein Lazarett, danach zu einer Ersatzeinheit in [[Braunschweig]]. Von dort [[Fahnenflucht|desertierte]] er und setzte sich nach [[Sachsen]] ab, wo er auf den Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Bachler 1945 nach Duisburg zurück. Hier gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Außerdem sammelte er Jugendliche in der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Neue Jugend&amp;#039;&amp;#039; um sich und gründete 1946 die [[Freie Deutsche Jugend]] in Duisburg. Als diese 1951 in der [[Bundesrepublik Deutschland]] verboten wurde, arbeitete er illegal weiter. Erneut wurde er verhaftet und zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Auch nach dem [[KPD-Verbot|Verbot der KPD]] 1956 wurde er wegen illegaler Fortsetzung der politischen Arbeit im Sinne von Hochverrat wiederum für drei Monate inhaftiert. Einige Jahre später wurde er wegen illegaler Zusammenarbeit mit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Gewerkschaft [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] von einem Gericht zu dreizehn Monaten Haft verurteilt, die er im Gefängnis von [[Kleve]] zubrachte. Daran wurden weitere fünf Monate Haft angehängt für ein altes Vergehen: das Organisieren von Ferienaufenthalten für Kinder aus der Bundesrepublik Deutschland in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachler beteiligte sich an den [[Ostermarsch|Ostermärschen]] und rief zu Protesten gegen [[Auslandseinsätze der Bundeswehr|Kriegseinsätze der Bundeswehr]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kalle-der-rote.de/zeitung09.pdf &amp;#039;&amp;#039;Auf zum Ostermarsch.&amp;#039;&amp;#039;] Aufruf zum Ostermarsch 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zusammenkünften der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN) berichtete er Jugendlichen über seinen Widerstand bei den Edelweißpiraten und von seinem KZ-Aufenthalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=10&amp;amp;order=titel&amp;amp;richtung=ASC&amp;amp;z=6&amp;amp;id=6331 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; ... denn einmal kommt der Tag: dann sind wir frei!&amp;quot; / Buchenwald – ein Konzentrationslager / Veranstaltungen zur Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;] Bielefeld, 13. Mai 2005. auf: &amp;#039;&amp;#039;hiergeblieben.de&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 26. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachler war verheiratet. Er starb am 15. November 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/duisburg/article6084306/trauer-um-verstorbenen-nazigegner-bruno-bachler.html |titel=Trauer um verstorbenen Nazigegner Bruno Bachler |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-11-17 |abruf=2020-11-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bruno Bachler wurde 2006 mit dem [[Rheinlandtaler]] des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbands Rheinland]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.lvr.de/app/presse/?NNr=1592 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ehrung für Mitmenschlichkeit und Zivilcourage.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304052503}} Begründung zur Auszeichnung mit dem Rheinlandtaler&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=10&amp;amp;order=titel&amp;amp;richtung=ASC&amp;amp;z=6&amp;amp;id=6331 Biogramm von Bruno Bachler]&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20051217164506/http://www.hackbrett-online.de/edelweiss.html Bericht von einer Zeitzeugenveranstaltung mit Bruno Bachler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachler, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Jugendwiderstands im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bachler, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Insterburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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