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	<title>Bruno Asch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-25T11:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1925 Asch.JPG|miniatur| Bruno Asch (1890–1940)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1890]] in [[Wolsztyn|Wollstein]]; † [[15. Mai]] [[1940]] in [[Amsterdam]]) war ein deutscher Kommunalpolitiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruno Asch kam als Sohn einer jüdischen Familie in Wollstein, damals [[Provinz Posen]], zur Welt. Er besuchte die Schule bis zur Mittleren Reife und absolvierte dann in Berlin eine kaufmännische Lehre. Am Ersten Weltkrieg nahm Asch als Frontsoldat teil; dabei spielte er an der Ostfront eine führende Rolle bei der Bildung des „Großen Soldatenrats Kowno“ und wurde als 1. Vorsitzender des „zentralen Soldatenrats der Ostfront“ gewählt. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] ausgezeichnet und begann sich politisch zu betätigen. Nach Kriegsende wurde er Mitglied der [[USPD]] und trat um 1921 in die SPD ein&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Krohn: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch: Sozialist. Kommunalpolitiker. Deutscher Jude 1890-1940.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2015, S. 160 u. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;, er wurde 1920 als hauptamtlicher Wirtschaftsdezernent in [[Frankfurt-Höchst|Höchst am Main]] eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Schüren: 2005 S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1923 als Bürgermeister von Höchst am Main gewählt, das zu dieser Zeit französisch besetzt war. Da er den Besatzungsbehörden Widerstand leistete, wurde er 1923 durch ein französisches Militärgericht zu drei Monaten Gefängnis verurteilt und anschließend aus Höchst ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3782904443}} S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; Asch leitete seine Amtsgeschäfte telefonisch von [[Frankfurt am Main]] aus, bis ihn 1925 [[Bruno Müller (Politiker, 1889)|Bruno Müller]] als Bürgermeister ablöste. Von 1925 bis 1931 war Asch dann in der Ära des Neuen Bauens [[Stadtkämmerer]] in Frankfurt am Main, zeitgleich mit Stadtbaurat [[Ernst May]]. Am 15. September 1925 wurde er in nichtöffentlicher Sitzung mit 38 gegen 21 Stimmen gewählt und am 27. Oktober 1925 in sein Amt eingeführt. Mit dem Oberbürgermeister [[Ludwig Landmann]] und Stadtbaurat Ernst May bildete der Kämmerer Bruno Asch das „Gravitationszentrum des Magistrats in der Weimarer Republik“ (Dieter Rebentisch). Er war ein leidenschaftlicher Verfechter der von Ernst May initiierten expansiven Frankfurter Wohnungspolitik im Projekt [[Neues Frankfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Damler]]: &amp;#039;&amp;#039;Mehr Frankfurt wagen. Mit der Wahl Ludwig Landmanns zum Oberbürgermeister vor 100 Jahren verwandelte sich die Mainmetropole in ein sozialliberales Labor der Moderne, das weltweit für Aufsehen sorgte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 7. August 2024, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger des Berliner Stadtkämmerers [[Georg Lange (Jurist)|Georg Lange]] (1883–1964) wechselte er 1931 nach Berlin. Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] vertrieben den Sozialisten jüdischer Herkunft 1933 aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bruno Asch Frankfurt Höchst.JPG|mini|Gedenktafel für Bruno Asch am [[Bolongaropalast]] in [[Frankfurt-Höchst]]]]&lt;br /&gt;
Asch emigrierte zusammen mit seiner Frau Margarete Asch (* 16. Juni 1886 in Potsdam als Margarete Hauschner) und seinen drei Töchtern Mirjam (* 1920), Ruth Eva (* 1. Oktober 1923 in Höchst) und Renate Charlotte (* 24. April 1928 in Frankfurt a. M.)&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Krohn: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch: Sozialist. Kommunalpolitiker. Deutscher Jude 1890-1940.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2015, S. 20 u. 172&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Niederlande. Hier nahm er sich beim [[Westfeldzug#Invasion der Niederlande und Dyle-Breda-Plan|Einmarsch der deutschen Truppen im Mai 1940]] das Leben. Margarete und Renate wurden am 10. März 1943, Ruth Eva am 20. Juli 1943 deportiert und im [[Vernichtungslager Sobibor]] ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Freie Universität Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch Berlins der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1995: Edition Hentrich. S. 46f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste Tochter Mirjam überlebte in Palästina, wohin sie 1939 auswanderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Krohn: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch: Sozialist. Kommunalpolitiker. Deutscher Jude 1890-1940.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2015, S. 248ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Breisacher Str 19 (Dahl) Bruno Asch.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus, Breisacher Straße 19, in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
1994 wurde am [[Bolongaropalast]] in Höchst eine Gedenktafel angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Frankfurt am Main benannte nach ihm einen im Jahre 1927 angelegten 7.500 m² großen Park vor dem Höchster Bahnhof, die [[Bruno-Asch-Anlage]]. Das Areal wurde im Jahre 2011 wieder in den ursprünglichen Zustand (abgesenkte Rasenfläche mit einem Kaskadenbrunnen, der von dem Bildhauer [[Paul Seiler]] entworfen worden war) versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Höchster „Juwel“ fast wiederhergestellt&amp;#039;&amp;#039; in: [[FAZ]] vom 27. April 2011, Seite 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Jüdisches Museum Frankfurt|Jüdische Museum Frankfurt]] zeigt seit 2005 ein Porträt Aschs des Malers [[Jakob Nussbaum]] aus dem Jahr 1930 in seiner Dauerausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gemälde war 1930 von der Stadt Frankfurt in Auftrag gegeben und 1933 von Asch nach der Auswanderung erworben worden. Von seiner überlebenden Tochter Mirjam erwarb das Jüdische Museum das Gemälde. Vgl. Helga Krohn: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch: Sozialist. Kommunalpolitiker. Deutscher Jude 1890-1940.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2015, S. 202ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde vor seinem letzten Wohnsitz in Berlin ein Stolperstein verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S. 362.&lt;br /&gt;
* Barbara Burkardt, Manfred Pult: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden. 1868–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 = &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 11.&lt;br /&gt;
* Frankfurter Historische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main. Die Geschichte der Stadt in neun Beiträgen.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1991.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904443|Seiten=31}}&lt;br /&gt;
* Helga Krohn: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Asch: Sozialist. Kommunalpolitiker. Deutscher Jude 1890-1940.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2015.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 57.&lt;br /&gt;
* Dieter Rebentisch: „Bruno Asch“, in: Arno Lustiger (Hrsg.): „Jüdische Stiftungen in Frankfurt am Main“. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1988, S. 298–306.&lt;br /&gt;
* Jan von Trott: &amp;#039;&amp;#039;Für eine menschliche Stadt in einer vernünftigeren Welt!&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bruno Asch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtgeschichte-ffm.de/service/gedenktafeln/asch.html Institut für Stadtgeschichte Frankfurt zur Gedenktafel in Höchst]&lt;br /&gt;
* [http://www.joodsmonument.nl/person-546418-nl.html?lang=en Digitale Gedenktafel an Bruno Asch und seine Familie (niederländ.)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116354003}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116354003|titel=Asch, Bruno|datum=2019-07-28}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=116354003|Titel=Bruno Asch|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-06-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116354003|VIAF=35206058|LCCN=no/2015/150793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Asch, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Höchst am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neues Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Asch, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker der SPD&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolsztyn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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