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	<title>Bruno Ahrends - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ahrends bruno.png|mini|Bruno Ahrends, 1910er Jahre [[Datei:Ahrends bruno autograph 1939.png|230px|zentriert|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Ahrends&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1878]] in [[Berlin]]; † [[24. Juli]] [[1948]] in [[Kapstadt]], [[Südafrika]]), geboren als &amp;#039;&amp;#039;Bruno Arons&amp;#039;&amp;#039;, war ein international bekannter deutscher [[Architekt]], ein Vertreter des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] bzw. der [[Siedlungen der Berliner Moderne|Berliner Moderne]] vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und in der [[Weimarer Republik]] (1910er bis 1930er Jahre). Viele seiner Bauten stehen heute unter [[Denkmalschutz]], eine Reihe sind Teil des [[UNESCO-Welterbe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa arons berlin am grossen wannsee 5.png|mini|Villa Arons in Wannsee, Bruno Ahrends’ Elternhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Miquelstraße 66 Berlin-Dahlem.jpg|mini|Landhaus Ahrends in Berlin-Dahlem (1911–1912), sein erstes eigenständiges Bauprojekt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno ahrends landhaus um 1921.png|mini|Landhaus Ahrends in Berlin-Zehlendorf (1921–1925)]]&lt;br /&gt;
Als ältester Sohn des Berliner Bankiers [[Barthold Arons]] (* 12. Februar 1850; † 3. Oktober 1933) und seiner Frau Bertha (gen. Betty), geb. Simon (* 1855; † 1932) wuchs er in wohlhabenden Verhältnissen in der elterlichen &amp;#039;&amp;#039;Villa Arons&amp;#039;&amp;#039; in der [[Colonie Alsen]] am [[Großer Wannsee|Wannsee]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ghwk&amp;quot;&amp;gt;ghwk.de: {{Webarchiv | url=http://www.ghwk.de/ghwk/sonderausstellung/villenkolonie/arons.htm | wayback=20160518192535 | text=&amp;#039;&amp;#039;Villa Arons – Bruno Ahrends&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine jüngeren Geschwister waren [[Käthe Bruns|Katharine]] (gen. Käthe) (* 1879) und Edmund (1883–1965), sein Onkel war der Kunstmäzen [[James Simon]]. 1904 änderte er seinen biblischen Familiennamen vor dem Hintergrund der [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] in Ahrends, möglicherweise zeitgleich zur [[Konversion (Religion)|Konversion]] vom [[Judentum]] zum [[Christentum]], die er und seine Geschwister vornahmen. Im selben Jahr heiratete er Johanna Springer (1882–1970), die Enkelin des Verlegers [[Julius Springer]]. Mit ihr bekam er eine Tochter und drei Söhne: Hans Peter Bruno Ahrends (1905–2001), [[Steffen Ahrends]] (1907–1992), der ebenfalls Architekt wurde, Marianne Ahrends (1910–1994) und Gottfried Bruno Ahrends (* 1917).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.artefacts.co.za/main/Buildings/archframes.php?archid=7 &amp;#039;&amp;#039;Ahrends, Steffen&amp;#039;&amp;#039;], auf: artefacts.co.za, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Sein Wunsch war ursprünglich, [[Schiffbau]] zu studieren und an der [[Kaiserliche Werft Kiel|Kaiserlichen Werft]] in [[Kiel]] zu arbeiten. Aufgrund seiner [[Juden|jüdischen]] Herkunft blieb ihm eine Tätigkeit für die Kaiserliche Marine jedoch verwehrt. Während eines Aufenthalts in [[Straßburg]] begeisterte er sich für das [[Straßburger Münster]], das sein Interesse an der [[Architektur]] weckte. Ahrends studierte daher Architektur an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]] bei Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=58&amp;amp;D1=Ahrends&amp;amp;D2=Bruno Arbeiten von Bruno Ahrends] beim [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]], abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des Studiums im Jahr 1903 arbeitete er als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendar]] in der öffentlichen Bauverwaltung) in [[Magdeburg]] und [[Hannover]]. Während dieser Zeit absolvierte er das 2. Staatsexamen zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] in der öffentlichen Bauverwaltung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit ===&lt;br /&gt;
Anschließend verließ er den öffentlichen Dienst und ließ sich in Berlin als selbständiger Architekt nieder. Erstes eigenständiges Projekt wurde dort das 1911/12 errichtete Wohnhaus seiner eigenen Familie, ein Landhaus auf dem Grundstück Miquelstraße 66–68 in [[Berlin-Dahlem]], das heute als Dienstvilla des [[Bundestagspräsident]]en dient. Auch den großzügigen Garten des Anwesens plante Ahrends selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr=09045979 Garten des Landhauses Ahrends], auf: berlin.de, abgerufen am 6. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verkaufte es 1917 und baute sich 1921 ein schlichtes Landhaus in Hanglage direkt am [[Großer Wannsee|Großen Wannsee]]. In seinem Architekturbüro lernte 1922 u. a. [[Erich Boltenstern]]. Später projektierte und baute Ahrends zahlreiche Wohn- und Siedlungsbauten in [[Berlin-Lichtenberg]], [[Berlin-Reinickendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Schlusche: [https://www.morgenpost.de/kultur/article104402157/Juedische-Architekten-praegten-Berlins-Architektur.html &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Architekten prägten Berlins Architektur&amp;#039;&amp;#039;]. In: Berliner Morgenpost, 29. August 2009, auf: morgenpost.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Berlin-Wilmersdorf]] und [[Berlin-Zehlendorf]]. Seine architektonischer Stil umfasste dabei sowohl eine traditionelle (bei Landhäusern) als auch eine für die damalige Zeit sehr moderne Formensprache. Ahrends konnte seine selbständige Arbeit als Architekt bis 1937 fortsetzen; dann erteilte das [[NS-Regime]] auf Grundlage der [[Nürnberger Gesetze]] jüdischen Architekten [[Berufsverbot (Deutschland)#Zeit des Nationalsozialismus|Berufsverbot]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Borger: [https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/architekt-peter-ahrends-wenn-berlin-ein-gefuehl-des-zorns-hervorruft-li.72961 &amp;#039;&amp;#039;Wenn Berlin ein Gefühl des Zorns hervorruft&amp;#039;&amp;#039;]. In: Berliner Zeitung, 12. November 2016. Auf: berliner-zeitung.de abgerufen am 6. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1938 floh er nach Italien. Von [[Rom]] aus gelangte er 1939 nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], wo sich seine Tochter Marianne (1910–1994) aufhielt. Er lebte dort beschäftigungslos in ärmlichen Verhältnissen. Er wurde nach Kriegsausbruch von den Briten über ein Jahr als &amp;#039;&amp;#039;[[Enemy Alien|enemy alien]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Hutchinson Internment Camp]] auf der [[Isle of Man]] interniert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] emigrierte er 1948 nach [[Kapstadt]] zu seinen beiden Söhnen. Dort starb er bald nach seiner Ankunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juedische-architekten.de/architekten/bruno-ahrends/ &amp;#039;&amp;#039;Ahrends, Bruno&amp;#039;&amp;#039;], auf: juedische-architekten.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Neben Landhäusern und Villen entwarf er auch eine Reihe von Wohnblöcken und [[Siedlung]]en in kommunaler Trägerschaft. Anfang der 1920er Jahre entstanden beispielsweise die Kleinhaussiedlung in Johannisthal und die Reihenhäuser Falkenried 12/14 und Hohe Ähren 1/3. Die als &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Stadt (Berlin)|Weiße Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; bekannte Großsiedlung Schillerpromenade in [[Berlin-Reinickendorf]], an deren städtebaulicher Planung er neben anderen Architekten beteiligt war, ist heute Teil des Weltkulturerbes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ticket-b.de/unesco-weltkulturerbe-siedlungen.html &amp;#039;&amp;#039;UNESCO-Weltkurlturerbe-Siedlungen&amp;#039;&amp;#039;], auf: ticket-b.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flanieren-in-berlin.de/bezirke/reinickendorf/ein-meisterwerk-der-menschlichen-schoepferkraft.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft&amp;#039;&amp;#039;], auf: flanieren-in-berlin.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Prominent sind auch die beiden Landhäuser, die Ahrends für sich und seine Familie in Berlin errichtete (Am Großen Wannsee 6&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-woche.de/wannsee/c-bauen/das-landhaus-von-bruno-ahrends-ist-denkmal-des-monats-august_a175409 www.berliner-woche.de vom 9. August 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Miquelstraße 66).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Entwürfe orientierten sich stets an den Bedürfnissen der Bauherrn bzw. späteren Bewohner, wobei man eine Entwicklung seiner Formensprache zwischen 1911 und den 1930er Jahren erkennen kann: Anfangs noch [[Expressionismus (Architektur)|expressionistisch]] geprägt, reduzierte er seine [[Baukörper]] immer weiter, unter Verzicht auf jegliche [[Ornamentik]]. Er entschied sich schließlich zum [[Flachdach]] und zum [[Würfel (Geometrie)|Kubus]], reihte mehrere Kuben aneinander oder staffelte sie hintereinander. Die Flachdächer („Zigarrenkistenmode“) waren jedoch als Kontrast zu den Landhäusern Anfang der 1920er Jahre Ursache für Empörung von Anwohnern und Gegenstand von Besprechungen des Stadtrats Hoge vom [[Bezirksamt (Berlin)|Bezirksamt]], das von Ahrends als Mitglied einer Gutachterkommission mit seinen Kollegen [[Fritz Crzellitzer]] und [[Paul Mebes]] beraten wurde. Ahrends verteidigte diese Architekturästhetik offensiv und sollte deshalb als Sachverständiger zum Rücktritt gedrängt werden. Er bekam aber Unterstützung vom Berliner Oberbürgermeister [[Gustav Böß]] und dem Zentralen Sachverständigenbeirat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung-und-denkmalschutz/denkmalschutz/denkmal-des-monats/ddm_09-2014.pdf | wayback=20160518192537 | text=Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Denkmal des Monats: Landhaus in 6 Monaten: Wachtelstraße 4, Ortsteil Dahlem&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 8 MB), auf: berlin.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Auch ich empfinde die vielfachen Verunstaltungen unserer Städte durch schlechte Bauten aufs schmerzlichste, aber ich mache für ein schlechtes Haus nicht die Dachform, sondern den Planverfasser verantwortlich und trete dafür ein, dass man nicht von guten und schlechten Dachformen, sondern nur von guten und schlechten Architekten sprechen kann.&amp;#039;&amp;#039;|Bruno Ahrends}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Miquelstraße 72 Berlin-Dahlem.jpg|mini|1921/22 errichtetes Chauffeurhaus mit Doppelgarage Miquelstraße 72 in Berlin-Dahlem, als Ergänzungsbau zum Landhaus Miquelstraße 66/68 für den Bankier Gustaf Ratjen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-woche.de/wannsee/c-bauen/das-landhaus-von-bruno-ahrends-ist-denkmal-des-monats-august_a175409 www.berliner-woche.de vom 9. August 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmaldatenbank.berlin.de/suchresultat.php?objekt=09075396 Garage &amp;amp; Chauffeurshaus Miquelstraße 72], auf: berlin.de, abgerufen am 6. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisse Stadt Aroser 121.jpg|mini|Gotthardstraße / Aroser Allee in der &amp;#039;&amp;#039;Weißen Stadt&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Reinickendorf&amp;lt;ref&amp;gt;berlin.de: [https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/welterbe/welterbestaetten/siedlungen-der-berliner-moderne/weisse-stadt-654620.php &amp;#039;&amp;#039;Weiße Stadt – Berliner Siedlungen der 1920er Jahre&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno ahrends hallenbau schule am meer juist 1929.png|mini|Entwurf für die Theaterhalle der &amp;#039;&amp;#039;Schule am Meer&amp;#039;&amp;#039; auf Juist, signiert 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahrends bruno buehnenhalle schule am meer 1929.png|mini|Kolorierte Skizze &amp;#039;&amp;#039;Schule in Juist&amp;#039;&amp;#039;, 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno ahrends hallenbau schule am meer loog juist 1930-31.png|mini|Theaterhalle der &amp;#039;&amp;#039;Schule am Meer&amp;#039;&amp;#039; auf Juist]]&lt;br /&gt;
* 1911–1912: Ahrends’ eigenes Wohnhaus Miquelstraße 66–68 in [[Berlin-Dahlem]]; ab Mitte der 1990er Jahre Dienstvilla des [[Bundestagspräsident]]en; [[Johannes Rau]] wohnte dort während seiner Amtszeit als [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] von 1999 bis 2004 mit seiner Familie, nachdem der eigentliche Hausherr, der von 1998 bis 2005 amtierende Bundestagspräsident [[Wolfgang Thierse]], die Villa nicht nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14763820.html &amp;#039;&amp;#039;Störrisch normal&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, 13. September 1999, auf: spiegel.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/das-haus-fuer-norbert-lammert-ist-erst-2006-fertig---problematischer-wohnungstausch-in-dahlem-bundestagspraesident-ohne-villa-15500428 &amp;#039;&amp;#039;Bundestagspräsident ohne Villa – Das Haus für Norbert Lammert ist erst 2006 fertig / Problematischer Wohnungstausch in Dahlem&amp;#039;&amp;#039;]. In: Berliner Zeitung, 29. Oktober 2005, auf: berliner-zeitung.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/unterkunft-der-bundespraesidenten-wolfgang-thierse-wollte-lieber-in-seiner-mietwohnung-am-kollwitzplatz-bleiben/6256496-2.html &amp;#039;&amp;#039;Jeder darf sich seine Villa selbst aussuchen&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Tagesspiegel, 27. Februar 2012, auf: tagesspiegel.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09075395 | wayback=20160519190227 | text=&amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Miquelstraße 66 &amp;amp; 68&amp;#039;&amp;#039;}}, auf: berlin.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912–1933 (mit [[Heinrich Schweitzer]]): Wohnhausgruppe und Siedlung Im Gehege 2–5 (komplett), Am Hirschsprung 3–25 (ungerade Hausnummern), Falkenried 2–20 (gerade Hausnummern), Hohe Ähren 1–9 (ungerade Hausnummern) in Berlin-Dahlem&lt;br /&gt;
* 1914: Garten des Landhauses Ahrends, Miquelstraße 66/68 in Berlin-Dahlem&lt;br /&gt;
* 1919–1927: Kleinhaussiedlung Breiter Weg am &amp;#039;&amp;#039;Breiten Fenn&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Johannisthal]]&lt;br /&gt;
* 1920: Wohnhaus Adelheidallee 13 in [[Berlin-Tegel]]&lt;br /&gt;
* 1920: Doppelhaus-Siedlung für Staats- und Kommunalbeamte gegenüber der [[Trabrennbahn Mariendorf|Trabrennbahn]] in [[Berlin-Mariendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/_assets/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/vermessung/publikationen/katalogbaustrpl.pdf Bezirksamt Tempelhof von Berlin Stadtplanungsamt und Vermessungsamt: &amp;#039;&amp;#039;Tempelhof: Bauten, Straßen, Plätze als Zeugen der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], S. 29, 42. (PDF-Datei; 15,5 MB), auf: berlin.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920–1922: Kriegerheimstättensiedlung in [[Berlin-Lübars]]&lt;br /&gt;
* 1921–1925: Ahrends’ eigenes Landhaus auf dem die heutigen Adressen Am Großen Wannsee 5, 6 und 6A umfassenden Grundstück der &amp;#039;&amp;#039;Villa Arons&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Wannsee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ghwk&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-woche.de/wannsee/c-bauen/das-landhaus-von-bruno-ahrends-ist-denkmal-des-monats-august_a175409 &amp;#039;&amp;#039;Das Landhaus von Bruno Ahrends ist Denkmal des Monats August&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. August 2018, auf: berliner-woche.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924–1925: Wohnhaus Forststraße 41 in [[Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
* 1924–1928: Wohnanlage Forststraße 18–23 (komplett), 32–34 (komplett), Björnsonstraße 22, 25–29 (komplett), Brentanostraße 23, Buggestraße 14–21 (komplett), Opitzstraße 1–5 (komplett) in [[Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
* 1925: Frieda-Köpcke-Haus, Stiftswohnhaus der Sidonie-Scharfe-Stiftung, in Berlin-Zehlendorf&lt;br /&gt;
* 1927: Zweifamilienhaus Beerenstraße 31 in Berlin-Zehlendorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Blinde Flecken im Denkmalschutz: In Berlin verschwindet ein Haus des Architekten Bruno Ahrends |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/blinde-flecken-im-denkmalschutz-in-berlin-verschwindet-ein-haus-des-architekten-bruno-ahrends-14254529.html |Abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, abgerissen 09/2025&lt;br /&gt;
* 1925–1930: &amp;#039;&amp;#039;[[Wohnanlage Archibaldweg|Rupprechtblöcke]]&amp;#039;&amp;#039;, Wohnanlage Archibaldweg 28–40 (gerade Hausnummern), Giselastraße 27–31 (komplett), Münsterlandstraße 2–12 (gerade Hausnummern), Rupprechtstraße 12–19 (komplett) in [[Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Pfarr- und Gemeindehaus Schuchardtweg 5 in [[Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Mehrfamilienwohnhaus-Gruppe Scharfestraße 12–18 (gerade), Pasewaldtstraße 10 in Berlin-Zehlendorf&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Wohnhaus Wachtelstraße 4 in Berlin-Wannsee, erbaut als Dienstgebäude für die Kommission zur Aufteilung der Domäne Dahlem, ab 1928 bewohnt von Ahrends’ Freund [[Hans Krüger (Verwaltungsjurist)|Hans Krüger]], Staatspräsident im Preußischen Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, zwischen 1959 und 1969 von Bundespräsident [[Heinrich Lübke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung-und-denkmalschutz/denkmalschutz/denkmal-des-monats/ddm_09-2014.pdf | wayback=20160518192537 | text=Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Denkmal des Monats: Landhaus in 6 Monaten: Wachtelstraße 4, Ortsteil Dahlem&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF-Datei; 8,3 MB), auf: berlin.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927–1928: Wohnhaus Kyllmannstraße 4 in Berlin-Wannsee&lt;br /&gt;
* 1927–1929: Wohnblock Cunostraße 69–70, Landecker Straße 4, Kranzer Straße 5 in [[Berlin-Schmargendorf]]&lt;br /&gt;
* 1928: Haus der Geschäftsstelle der [[Domäne Dahlem]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1929: Wohnhausbauten für die Heimstättengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Primus&amp;#039;&amp;#039; an der damaligen Christianiastraße (heute Osloer Straße 21 bis 22), außerdem das angrenzende Gebäude der [[Deutsche Postgeschichte 1919–1945|Deutschen Reichspost]] in [[Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
* 1929–1931: &amp;#039;&amp;#039;Weiße Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Aroser Allee 121–140, Emmentaler Straße 3–37, 41–49 (ungerade Hausnummern), Gotthardstraße 4–8 (gerade Hausnummern), Romanshorner Weg 54–58, 82 (gerade Hausnummern), 60–80 (komplett), Schillerring 1–11 (komplett), 13–23, 29 (ungerade Hausnummern) in [[Berlin-Reinickendorf]] (Teil der Gesamtanlage, andere Bauteile von [[Otto Rudolf Salvisberg]] und [[Wilhelm Büning]], [[Gartenarchitekt]]: [[Ludwig Lesser (Landschaftsarchitekt)|Ludwig Lesser]]); seit Juli 2008 als eine der sechs [[Siedlungen der Berliner Moderne]] in der Liste des [[UNESCO-Welterbe]]s&lt;br /&gt;
* 1930: Landhaus Wolf in [[Schlüchtern]] (unter Denkmalschutz, bis 2009 restauriert)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2010, Heft 1, S. 25 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930: Garage und Werkstatt, Wiener Straße 13 in [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
* [[Datei:Wohnhaus Beerenstraße 31 Berlin-Zehlendorf Bruno Ahrends.jpg|alternativtext=Wohnhaus in der Beerenstraße in Berlin-Zehlendorf von Bruno Ahrends|mini|Wohnhaus Beerenstraße in Berlin-Zehlendorf von 1927, abgerissen 2025]]1930–1931: [[Theaterhalle der Schule am Meer|Bühnenhalle/Hallenbau]] für die [[Reformpädagogik|reformpädagogische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schule am Meer]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Nordseeinsel [[Juist]], reichsweit die einzige freistehende Theaterhalle einer Schule; in ihr sollten zentral Deutschlands [[Laienspiel]]-Pädagogen ausgebildet werden&lt;br /&gt;
* 1934: Wohnhaus Edelhofdamm 45 in [[Berlin-Lübars]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr=09011908 Wohnung in Lübars], auf: berlin.de, abgerufen am 6. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Küche der Klein- und Mittelwohnung.&amp;#039;&amp;#039; Beuth-Verlag / Triasdruck, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* An der Straßenecke Aroser Allee / Emmentaler Straße in Berlin-Reinickendorf erinnerte 2013 eine nur temporär angebrachte Gedenktafel an Bruno Ahrends.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-woche.de/reinickendorf/sonstiges/gedenktafel-fuer-architekten-der-weissen-stadt-d31161.html Christian Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel für Architekten der Weißen Stadt&amp;#039;&amp;#039;]. In: Berliner Woche, 4. Juli 2013, auf: berliner-woche.de, abgerufen am 15. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Huse]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Siedlungen der zwanziger Jahre heute. Vier Berliner Großsiedlungen 1924–1984.&amp;#039;&amp;#039; Publica, Berlin 1984, ISBN 978-3-89087-012-0.&lt;br /&gt;
* Architekturwerkstatt Helge Pitz – Winfried Brenne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Weisse Stadt“ in Reinickendorf.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1981. (Dokumentation der 50-jährigen Geschichte, Erarbeitung des Originalzustandes sowie der Grundlagen für zukünftige Maßnahmen dieser unter Denkmalschutz stehenden Siedlung aus den Jahren 1929/31.)&lt;br /&gt;
* [[Harry Balkow-Gölitzer]], Bettina Biedermann, Rüdiger Reitmeier: &amp;#039;&amp;#039;Eine noble Adresse. Prominente in Berlin-Dahlem und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Bebra, Berlin 2005, ISBN 978-3-8148-0136-0.&lt;br /&gt;
* Myra Warhaftig: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933 – Das Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Reimer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-496-01326-5, S. 41 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno Ahrends (1878–1948)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Harald Bodenschatz]], Benedikt Goebel, [[Hans-Dieter Nägelke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Gleichschritt. Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Berlin 2023, ISBN 978-3-943164-23-7, S. 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/44239 Bruno-Ahrends-Archiv] im [[Archiv der Akademie der Künste]], Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116271876|VIAF=30283547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahrends, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahrends, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arons, Bruno (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kapstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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