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	<title>Brunnenviertel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brunnenviertel&amp;diff=1243733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Windharp am 12. November 2025 um 10:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Brunnenviertel in Berlin. Für das Brunnenviertel in Wien siehe die Einträge [[Brunnenmarkt]], [[Yppenviertel]] und [[Neulerchenfeld]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtinstallation-Gleimtunnel.jpg|mini|Der [[Gleimtunnel]] – durch die [[Berliner Mauer]] geschlossen, heute beliebter Ort für Lichtinstallationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brunnenviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wohnquartier im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] des [[Bezirk Mitte|Bezirks Mitte]]. Sein Erscheinungsbild ist maßgeblich durch die [[Flächensanierung]] im [[Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße]] (SWB) von 1964 bis 1990 als Teil der [[Stadterneuerung Berlin]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Den Namen Brunnenviertel prägte die Wohnungsbaugesellschaft [[Degewo]] im Jahr 2000 nach einer Anwohnerbefragung. Unter fast 50 Vorschlägen lagen die Bezeichnungen Nordkreuz und Brunnenviertel weit vor anderen Einreichungen. Ein von der Degewo initiierter Stadtteilverein wählte im selben Jahr Brunnenviertel als Vereinsnamen. Auch die zwei 2005 vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] eingerichteten [[Quartiersmanagement]]s übernahmen das Wort ‚Brunnenviertel‘ in die Eigenbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Gesundbrunnen_Karte.png|mini|Lage des Brunnenviertels im heutigen Ortsteil Gesundbrunnen]]&lt;br /&gt;
Die Ortslage befindet sich zwischen der [[Bernauer Straße]] und dem [[Bahnhof Berlin Gesundbrunnen]] beiderseits der [[Brunnenstraße (Berlin)|Brunnenstraße]]. Das Viertel wird an drei Seiten von ehemaligen oder noch betriebenen Bahnanlagen begrenzt: Im Norden von der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]]; im Osten von den ehemaligen Gleisanlagen und dem Bahndamm der [[Berliner Nordbahn]], die von 1961 bis 1989 den Grenzverlauf der [[Berliner Mauer]] darstellten und heute als [[Mauerpark]] genutzt werden; im Westen schließlich von den ehemaligen Bahnanlagen der [[Stettiner Bahn]], ebenfalls Grenzanlage zur Zeit der Berliner Mauer, auf deren Gelände sich heute der [[Park auf dem Nordbahnhof]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezirksverwaltung ordnet das Brunnenviertel der Bezirksregion &amp;#039;&amp;#039;Brunnenstraße Nord&amp;#039;&amp;#039; zu. Diese Bezirksregion (Nummer 32) umfasst zusätzlich weite Teile westlich des [[Volkspark Humboldthain|Humboldthains]] rund um die Gerichtsstraße und Hochstraße. Auf der Ebene der amtlichen Planungsräume besteht das Brunnenviertel aus &amp;#039;&amp;#039;Humboldthain Süd&amp;#039;&amp;#039; (01033202) und &amp;#039;&amp;#039;Brunnenstraße&amp;#039;&amp;#039; (01033201).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/sozialraumorientierte-planungskoordination/stadtteile-bezirksregionen/artikel.105798.php |titel=Der Bezirk Mitte und seine Stadtteile |datum=2020-01-21 |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet ist 250&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Laut Monitoring Soziale Stadtentwicklung mit Datenstand vom 31. Dezember 2018 leben im Brunnenviertel etwas mehr als 24.000 Einwohner. Das entspricht einer relativ hohen Bevölkerungsdichte von rund 9.600 Menschen pro Quadratkilometer. Etwa zwei Drittel der Bewohner haben [[Migrationshintergrund]]. Der Anteil der Menschen, die [[Transferleistung]]en beziehen, ist überdurchschnittlich hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/basisdaten_stadtentwicklung/monitoring/ |titel=Monitoring Soziale Stadtentwicklung / Land Berlin |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 bei der Wahl zum [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhaus]] gewann die [[SPD Berlin|SPD]] im Brunnenviertel 28 % der Stimmen; [[Die Linke Berlin|Linke]], [[CDU Berlin|CDU]] und [[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|Grüne]] folgten mit jeweils rund 15 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weddingweiser.de/wahlergebnisse-im-wedding/ |titel=Abgeordnetenhauswahl: Die Ergebnisse im Wedding » Weddingweiser |werk=Weddingweiser |datum=2016-09-19 |sprache=de-DE |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl zum [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] 2017 wählten 22 % der Wähler SPD, 20 % die Linken und 19 % die CDU.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weddingweiser.de/wahlergebnis_bundestagswahl-2017-wedding/ |titel=Bundestagswahl: Wahlergebnis im Wedding » Weddingweiser |werk=Weddingweiser |datum=2017-09-26 |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Europawahl]] 2019 kamen die Grünen auf 28 %, die SPD auf 17 % und die Linke auf 13 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weddingweiser.de/europawahl-2019-ergebnisse-kiez-fuer-kiez/ |titel=Europawahl 2019: Grüne holen alle Kieze » Weddingweiser |werk=Weddingweiser |datum=2019-05-27 |abruf=2020-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünder Brücke vom Bhf Gesundbrunnen.jpg|links|mini|[[Swinemünder Brücke]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AEG Beamtentor Brunnenstraße, Berlin-Wedding, 160206, ako.jpg|mini|[[Beamtentor]] am teilweise neu bebauten AEG-Gelände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-wedding aeg-premises 20060407 321 part.jpg|mini|Ehemalige Montagehalle der [[AEG]] an der Ecke Volta-/Hussitenstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin GTafel Zwangsarbeiter.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] für polnische [[Zwangsarbeit]]er]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Brunnenviertels wurde bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert landwirtschaftlich genutzt. Heute wahrnehmbarer Beleg dafür sind Straßennamen wie Acker- und Gartenstraße. Auch der außerhalb der Stadt gelegene [[Richtplatz]] mit dem [[Galgen]] befand sich dort&amp;amp;nbsp;– er wurde zuletzt im Jahr 1837 genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der industriellen Entwicklung musste preiswerter Wohnraum für die Industriearbeiter geschaffen werden. ([[AEG]] siedelte sich an der Brunnenstraße an, in der [[Liesenstraße]] entstand mit der [[Berliner Maschinenbau|Eisengießerei und Maschinen-Fabrik von L.&amp;amp;nbsp;Schwartzkopff]] ein Zentrum des Lokomotivbaus). Die Quartiere hatten einen sehr einfachen Standard, es gab kein Bad und die Toilette befand sich auf halber Treppe. Ein herausragendes Beispiel für die Wohnverhältnisse in diesem sozial sehr schwierigem Viertel war bis zum Abriss im Jahr 1972 „[[Meyers Hof]]“ in der Ackerstraße 132/133, eine [[Mietskaserne]] mit sechs Hinterhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Senat erklärte schließlich in den 1960er Jahren das Brunnenviertel zum [[Flächensanierung|Sanierungsgebiet]] und ließ großzügige Neubauten mit Fahrstuhl, Essecken und großen Balkons errichten. Die ehemaligen Bewohner wurden teilweise ins [[Berlin-Märkisches Viertel|Märkische Viertel]] umgesetzt. Die Neuordnung des Viertels fand ein geteiltes Echo: Die neuen Bewohner waren zufrieden, endlich mit ihren Kindern in geräumige Wohnungen mit viel Grün auf den Höfen zu ziehen, viele junge Leute protestierten, weil ihnen der alte Wohnungsbestand billigen Wohnraum und damit Unabhängigkeit geboten hatte. Später veränderte sich die Bewohnerstruktur wieder durch den Zuzug von [[Migrant]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 gibt es ein Quartiersmanagement, das mit Bewohnern Ideen für die Entwicklung des Viertels erarbeitet. Im Rahmen dieser Arbeit wurde nach Umfragen unter den Bewohnern der Name ‚Brunnenviertel‘ für das bis dahin nicht explizit benannte Gebiet ausgewählt. Seine Akzeptanz spiegelt sich in der verbreiteten Annahme wider, dass das Viertel schon immer so geheißen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Beispiele für Industriearchitektur sind die alten Fabrikgebäude der Firmen [[Siemens]] und AEG, die heute dem &amp;#039;&amp;#039;[[Technologie- und Innovationspark Berlin|Technologie und Innovationspark]]&amp;#039;&amp;#039; als Büro- und Gewerberäume dienen. Neben anderen haben sich hier die [[Deutsche Welle]] und Fachbereiche der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität]] niedergelassen. Über der Kreuzung Liesen-/Garten-/Acker-/Schering- und Gerichtsstraße ist die alte Eisenbahnbrücke aus Stahlfachwerk zu besichtigen, über die die fertiggestellten Lokomotiven die Fabrik verließen. Ebenfalls sehenswert ist der denkmalgeschützte [[Gleimtunnel]].&lt;br /&gt;
* Als Kirchen sind &amp;#039;&amp;#039;[[St. Sebastian (Berlin)|St.&amp;amp;nbsp;Sebastian]]&amp;#039;&amp;#039; als drittgrößtes Gotteshaus von Berlin und die Friedenskirche &amp;#039;&amp;#039;Zum Heiligen Sava&amp;#039;&amp;#039; erwähnenswert.&lt;br /&gt;
* Im Verlauf der Bernauer Straße befindet sich auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Brunnenstraße und Gartenstraße das [[Berliner Mauer#Gedenkstätten in der Bernauer Straße|Gedenkstätten in der Bernauer Straße]].&lt;br /&gt;
* Die drei hauptsächlich genutzten Grünanlagen in diesem Bereich sind der 1869 errichtete [[Volkspark Humboldthain]] im Norden zwischen der Gustav-Meyer-Allee, der Brunnenstraße und der [[Trasse (Verkehrsweg)|Bahntrasse]], der seit 1992 errichtete [[Mauerpark]], der auf den ehemaligen Bahnanlagen der Nordbahn und dem Grenzstreifen der Berliner Mauer angelegt wurde sowie der 2009 eröffnete [[Park auf dem Nordbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://brunnenviertel.de/ Brunnenviertel online.] Portal von Brunnenviertel e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Brunnenviertel |Bezirk=mitte |ID=brunnenviertel |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/brunnenviertel-marthashof.3720.de.html?dram:article_id=190139 Brunnenviertel/Marthashof: &amp;#039;&amp;#039;Der „soziale Äquator“ als neue Grenze&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/berliner-stadtsanierung/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTY1LTA2LTEwVDE5OjMwOjAwX2EyOTU5M2ZmLTlhMDQtNGRlOS1iOTg5LWJkMzlhYzhmZGQzYS9yZXRyb18xOTY1MDYxMF9iZXJsaW5lcnN0YWR0c2FuaWVydW5n/ Dokumentation über den Abriss des Brunnenviertels und weiterer Berliner Gründerzeitviertel], 10. Juni 1965. rbb Retro - Berliner Abendschau, ARD Mediathek. Abgerufen am 25. Januar 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/32/33/N |EW=13/23/33/E |type=city |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartier in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnenviertel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Gesundbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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