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	<title>Brumath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brumath&amp;diff=1202029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skipper69: /* Geographie */ +Fluss</title>
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		<updated>2026-02-26T12:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; +Fluss&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Brumath&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Brumath.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Brumath|Brumath]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération de Haguenau|Haguenau]]&lt;br /&gt;
|insee= 67067&lt;br /&gt;
|cp= 67170&lt;br /&gt;
|longitude= 07/42/30/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/43/55/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 136&lt;br /&gt;
|alt maxi= 189&lt;br /&gt;
|km²= 29.54&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.brumath.fr/ www.brumath.fr]&lt;br /&gt;
|image= Brumath16.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Rathaus Brumath&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brumath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{IPA|bryˈmat|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Visiteuse JEP (Madehub)-Brumath.wav}} ({{frS}}) oder [{{IPA-Text|ˈbruːmaːt}}] ({{deS}}), ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67067}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67067}}) im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Am 1. Januar 2015 wechselte Brumath vom [[Arrondissement Strasbourg-Campagne]] zum [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte legifrance.gouv.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Brumath liegt 17&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Straßburg]] und 13&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Hagenau]] am Nordufer der [[Zorn (Fluss)|Zorn]], deren im elsässischen Tiefland von Hügeln begrenztes Tal sich hier zur Rheinniederung öffnet. Hier mündet auch der [[Saltenbach]] in die Zorn. Mit zum Stadtgebiet gehört das südlich der Zorn gelegene Straßendorf [[Stephansfeld (Brumath)|Stephansfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Paris nach Straßburg führenden Verkehrswege knicken bei Brumath nach Süden ab:&lt;br /&gt;
* Der [[Canal de la Marne au Rhin|Rhein-Marne-Kanal]] wird von einem asphaltierten Radwanderweg begleitet.&lt;br /&gt;
* Die Eisenbahn-Hauptstrecke gehört seit 2007 zur [[LGV Est européenne]], deren Neubaustrecke bis 2016 in [[Baudrecourt (Moselle)|Baudrecourt]] endete. Zwischen Straßburg und [[Saverne|Zabern]] verkehren auch Regionalzüge, die in Brumath halten. Die Bahnstrecke von Straßburg ins nördlich gelegene Hagenau verläuft weit östlich des Ortes.&lt;br /&gt;
* Die Autobahn [[Autoroute A 4|Autoroute A4]] führt nahe südwestlich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionellen Hauptstraßen der Altstadt sind dagegen parallel zur Zorn ausgerichtet und zielen damit auf den 15&amp;amp;nbsp;km östlich befindlichen Rheinübergang an der [[Staustufe Rheinau-Gambsheim|Staustufe Gambsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße von Brumath nach Straßburg war bis 2006 Teil der [[Route nationale 63]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brumath à la fin du 2e siècle-JC GOEPP.jpg|links|miniatur|Brocomagus im 2. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
Brumath ist einer der wenigen Orte im [[Elsass]], in denen eine mehr als 6000 Jahre währende Siedlungsgeschichte nachgewiesen ist. Zahlreiche Fundstücke aus dem [[Jungsteinzeit|Neolithikum]], der [[Bronzezeit]] und der [[Gallorömische Kultur|gallo-römischen]] Epoche zeugen davon. Einst war der Ort Hauptstadt des [[Gallier|gallischen Stammes]] der [[Triboker]] ([[Civitas Tribocorum]]) und wurde nach der Eroberung durch den römischen Feldherrn [[Gaius Iulius Caesar|Cäsar]] im Jahr 58 v. Chr. als Ort eines Thermalbades bekannt. In der sich ausbildenden gallo-römischen Kultur war [[Brocomagus]] durch vier Jahrhunderte die größte zivile Siedlung der Region. Das später so bedeutende [[Straßburg]], damals: &amp;#039;&amp;#039;Argentorate&amp;#039;&amp;#039;, war dagegen ein [[Römisches Militärlager|Legionslager]], ein militärischer Stützpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach Besetzung durch die [[Alamannen]] im 5. Jahrhundert gelangte Brumath in der Folge unter die Herrschaft der [[Franken (Volk)|Franken]]. Es blieb auch zu Zeiten der [[Merowinger]] und [[Karolinger]] ein bedeutendes Zentrum. Zahlreiche fränkische, sächsische und salische Herrscher kamen hierher. Als erster urkundete König [[Karlmann I.|Karlmann]] im Jahr 770 gleich zweimal hier in seiner [[Königspfalz|Pfalz]] „Bruocmagad“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=RI I n. 125 |Sammelwerk=[[Regesta Imperii]] |Datum= |Online=[http://www.regesta-imperii.de/id/0770-05-06_1_0_1_1_0_408_125 regesta-imperii.de]}} und [http://www.regesta-imperii.de/id/0770-05-00_1_0_1_1_0_409_126 RI I n. 126]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten unter anderen [[Karl der Große]] im Jahr 772, [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] 979 und [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] 1023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im [[Lorscher Codex|Lorschen Codex]] dokumentiert, schenkte der ostfränkische König [[Arnolf von Kärnten|Arnulf von Kärnten]] am 27. November 889 seine an Gütern und Rechten reiche Domäne &amp;#039;&amp;#039;Bruochmagat in Elisatia&amp;#039;&amp;#039;, also ‚Brumath im Elsass‘, der [[Kloster Lorsch|Reichsabtei Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1966bd1/0115 |titel=Lorscher Codex (Band 1), Urkunde 50, 27. November 889 – Reg. 3531 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=109 |abruf=2020-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brumath wurde Vorort der [[Landgrafschaft]] [[Nordgau (Elsass)|Nordgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Staufer [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] übertrug die Abtei Lorsch und ihre Besitzungen im Jahr 1232 an das [[Erzstift Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nahe Fluss Zorn barg zwar die Gefahr von immer wiederkehrenden Überschwemmungen, wurde jedoch gleichzeitig von den Einwohnern gewerblich genutzt: An den Ufern der Zorn entstanden Mühlen, Gerbereien und Hanfbrechen. Reichlich Zündstoff zu kriegerischen – für die Entwicklung der Stadt kontraproduktiven – Auseinandersetzungen bot die zwischen den beiden Adelsgeschlechtern [[Lichtenberg (elsässisches Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] und [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]] aufgeteilte [[Grundherrschaft]] über den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
Von der Landgrafschaft gelangte Brumath zunächst zur Hälfte an die [[Herrschaft Lichtenberg]]. 1335 kam es zu einer Landesteilung zwischen der mittleren und der jüngeren Linie des Hauses Lichtenberg. Die Lichtenberger Hälfte von Brumath fiel dabei an die Nachkommen des früh verstorbenen [[Johann III. von Lichtenberg]], die die mittlere Linie des Hauses begründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480….&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweite Hälfte von Brumath kaufte 1332 [[Johann II. von Lichtenberg]] von der älteren Linie des Hauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480….&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herren von Lichtenberg verschafften dem Ort 1347 [[Stadtrecht]], und zwar das von Hagenau.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480….&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 228&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Herrschaft Lichtenberg gehörte es zum [[Amt Brumath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (1442–1474), eine der beiden Erbtöchter Ludwig V., heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (1417–1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, Graf Jakob, eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Brumath wurde dabei zunächst ein [[Kondominium]] zwischen Hanau-Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch. Unter der Regierung von Graf [[Philipp III. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp III. von Hanau-Lichtenberg]] kam es dann zu einer Realteilung: Brumath kam ganz zu Zweibrücken-Bitsch. Dagegen gelangte das [[Amt Willstätt]], das ebenfalls aus dem Lichtenberger Erbe stammte und ein Kondominat zwischen beiden Häusern war, ganz zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1570 kam es zu einem weiteren Erbfall, der auch das Amt Brumath zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg brachte:&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Claude Brumm: &amp;#039;&amp;#039;Quelques dates importantes dan l’histoire ….&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (1510–1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (1540–1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]] (1541–1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits durch Hanau-Lichtenberg regierte, Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch Amt und Stadt Brumath. Die [[Lutherische Kirche|lutherische]] [[Konfession]] wurde eingeführt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] vollständig zerstört, erholte sich Brumath in den darauffolgenden Jahrzehnten nur langsam. Durch die [[Reunionspolitik]] Frankreichs kamen die im Elsass gelegenen Teile der Grafschaft Hanau-Lichtenberg 1680 unter die Oberhoheit [[Geschichte Frankreichs|Frankreichs]]. Das galt auch für Brumath. 1717/1718 konnte der Graf von Hanau durch einen Patentbrief des französischen Königs [[Ludwig XV.]] die Hoheitsrechte an Stadt und Burg Brumath, die Jagdrechte des [[Stephansfeld (Brumath)|Stephansfelder]] Hospitals sowie die Hoheitsrechte an den Dörfern [[Krautwiller|Krautweiler]], [[Gries (Bas-Rhin)|Gries]], [[Waltenheim-sur-Zorn|Waltenheim]] und der [[Burg Groß-Arnsberg|Burg Arnsberg]] für 25.000 [[Livre]]s von Kurmainz kaufen. Sie waren damit keine Lehen mehr, sondern [[Allod]]. 1736 starb mit Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] der letzte männliche Vertreter des Hauses [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]]. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, [[Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]] (1700–1726), mit dem Erbprinzen [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (VIII.)]] (1691–1768) der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit Brumath – nach dort. Im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch wieder Brumath – an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts erfuhr Brumath durch den Bau des Rhein-Marne-Kanals und der [[Bahnstrecke Paris–Strasbourg]] einen markanten wirtschaftlichen Aufschwung und eine stetige Bevölkerungszunahme. Im Jahr 1874 wurde [[Rudolf Goethe]] Direktor der dort eingerichteten Kaiserlichen Obst- und Gartenbauschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurde Brumath Standort des ersten [[Sender Brumath|Rundfunksenders]] im Elsass. Die Anlage, darunter ein 200 Meter hoher Sendemast, wurde am 15. Juni 1940 von den [[Westfeldzug|französischen Truppen beim Rückzug]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdischen Einwohner von Brumath wurden unter den Nationalsozialisten 1940 nach Südfrankreich deportiert und die [[Synagoge (Brumath)|Synagoge]] während des Zweiten Weltkrieges zweckentfremdet und kriegsbedingt schwer beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/brumath_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Brumath.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 22. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/488-brumath-elsass &amp;#039;&amp;#039;Brumath (Elsass).&amp;#039;&amp;#039;] Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 22. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 26. September 1970 besteht mit der niederbayerischen Stadt [[Dingolfing]] eine Städtepartnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| – || Dorf mit 215 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Sigmund Billings]] |Titel=Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten |Ort=Basel |Datum=1782 |Seiten=244–245 |Online={{Google Buch |BuchID=broamWRVH5cC |Seite=244}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2300 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;[https://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=6142 Brumath] – statistische Angaben des Arbeitskreises für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1806 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3339 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4203 || davon 2550 Evangelische, 1203 Katholiken und 250 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Friedrich Aufschlager]] |Titel=Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente |Band=Zweiter Theil |Verlag=Johann Heinrich Heitz |Ort=Straßburg |Datum=1825 |Seiten=375–377 |Online={{Google Buch |BuchID=d3g2AAAAMAAJ |Seite=375}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 4427 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte.de&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=els_strassburg.html|name=Stadt- und Landkreis Straßburg, Elsaß-Lothringen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5603 || am 1. Dezember, in 755 Häusern;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Stockert |Titel=Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten |Verlag=Friedrich Bull |Ort=Straßburg |Datum=1873 |Seiten=35 und 78 |Online={{Google Buch |BuchID=3Q1HAAAAIAAJ |Seite=35 |Linktext=Volltext |KeinText=1}} und {{Google Buch |BuchID=3Q1HAAAAIAAJ |Seite=78 |Linktext=Volltext |KeinText=1}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 5619 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Rudolph |Titel=Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. |TitelErg=Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph |Verlag=Louis Zander |Ort=Leipzig |Datum=1872 |Spalten=8 |Online={{Google Buch |BuchID=IuJSAAAAcAAJ |Seite=7}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5545 || am 1. Dezember, einschließlich Militär, auf einer Fläche von 3027&amp;amp;nbsp;ha, in 754 Häusern, davon 3020 Evangelische, 2044 Katholiken und 479 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen |Titel=Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880 |Verlag=C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull |Ort=Straßburg |Datum=1884 |Seiten=2 |Fundstelle=Ziffer 5 |Online={{Google Buch |BuchID=4JJMAQAAIAAJ |Seite=2}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5548 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5530 || meist evangelische Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Brumath |Band=3 |Seite=495 |SeiteBis=495 |zenoID=20006374603}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5655 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5542 || am 1. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brumath, Kreis Straßburg, Elsass-Lothringen |Sammelwerk=Meyers Gazetteer |Datum= |Kommentar=mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Brumath |Online=[https://www.meyersgaz.org/place/10252040 meyersgaz.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/strassburg.htm |titel=Kreis Straßburg-Land |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221206101137if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/strassburg.htm |archiv-datum=2022-12-06 |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|Überschrift=Anzahl Einwohner seit Mitte des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|1962=6801&lt;br /&gt;
|1968=7357&lt;br /&gt;
|1975=6888&lt;br /&gt;
|1982=7702&lt;br /&gt;
|1990=8182&lt;br /&gt;
|1999=8930&lt;br /&gt;
|2010=12937&lt;br /&gt;
|2017=9986&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Brumath}}&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Brumath]] wurde 1722–1726 durch den Baumeister [[Christian Ludwig Hermann]] errichtet und nach 1795 erheblich umgebaut. Seit 1804 beherbergt es die evangelische Kirche von Brumath.&lt;br /&gt;
* Die im Jahr 1810 von [[Michael Stiehr]] gebaute Orgel der lutherischen Kirche wurde 1973 als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|[[Monument historique]]}}&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&lt;br /&gt;
* Das [[Musée archéologique de Brumath]] befindet sich im Keller des Schlosses.&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Brumath)|Synagoge]]: In Brumath gab es in der Vergangenheit eine bedeutsame jüdische Gemeinde; es wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Sitz des [[Rabbinat]]s. Die erste Synagoge wurde 1801 errichtet, die aktuelle im Jahr 1844/45. Während der deutschen Besatzung beschädigt und profaniert, wurde sie in den Nachkriegsjahren in ein Lebensmitteldepot umgewandelt. Seit dem Jahr 1957 wird sie wieder als Synagoge verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brumath21.JPG|Lutherische Kirche, vormals Schloss Brumath&lt;br /&gt;
Brumath Synagogue.jpg|Synagoge Brumath&lt;br /&gt;
Brumath14.JPG|Kirche St. Nazarius und Celsus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Kablé]] (1830–1887), Versicherungsdirektor und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Geoffroy Velten]] (1831–1915), Brauer und [[Senat (Frankreich)|Senator]]&lt;br /&gt;
* [[Gustave Stoskopf]] (1868–1944), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Henri Strohl]] (1874–1959), protestantischer Geistlicher und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Martz]] (1879–?), Priester, Redakteur und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Charles Mast]] (1889–1977), General, dessen Großmutter aus Brumath stammt&lt;br /&gt;
* [[Louis Théodore Kleinmann]] (1907–1979), französischer Stadtkommandant von Mainz 1945/46, Mitgründer der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
* [[Charles-Gustave Stoskopf]] (1907–2004), Architekt und Gewinner des {{lang|fr|[[Prix de Rome]]}}&lt;br /&gt;
* [[Marcel Weinum]] (1924–1942), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Baptiste Mischler]] (* 1997), Mittelstreckenläufer&lt;br /&gt;
* [[Anne Kuhm]] (* 1996), Geräteturnerin, die für Frankreich an den [[Olympische Sommerspiele 2012|Olympischen Spielen in London]] teilgenommen hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lorscher Codex|Schenkungsurkunde von 889]] (siehe dort Link: „Übersetzung der Texte“, „Wiesloch“, Urkunde „50“)&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Brumat |Band=3 |Seite=7–8}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils.&amp;#039;&amp;#039; [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Pays d’Alsace.&amp;#039;&amp;#039; 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Brumm: &amp;#039;&amp;#039;Quelques dates importantes dan l’histoire ….&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Pays d’Alsace.&amp;#039;&amp;#039; 111/112 (2, 3 / 1980), S. 10&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-922923-31-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Jean-Luc Flohic&lt;br /&gt;
   |Titel=Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin, Alsace&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Flohic&lt;br /&gt;
   |Ort=Charenton-le-Pont&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-84234-055-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=247f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brumath.fr/ brumath.fr] – Offizielle Website der Gemeinde Brumath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4543662-9|VIAF=241862249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brumath| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skipper69</name></author>
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