<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brukterergau</id>
	<title>Brukterergau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brukterergau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brukterergau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T18:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brukterergau&amp;diff=1206019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stiller Zuhörer: /* Gliederung */ wl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brukterergau&amp;diff=1206019&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-20T14:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gliederung: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brukterergau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Borahtra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Botheresgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Botheresge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pagus Boroctra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein von den [[Franken (Volk)|Franken]] nach dem germanischen Stamm der [[Brukterer]] (Boructuarii, Boruktuarier, Boruakter, Borchter) benanntes Gebiet zunächst zwischen [[Emscher]] (bzw. [[Lippe (Fluss)|Lippe]]) und [[Ruhr]] von [[Essen]] bis [[Soest]], später im [[Sauerland]] und Teilen des [[Bergisches Land|Bergischen Lands]]. Im Mittelalter wurde der Begriff zunächst parallel zum Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westfalengau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pagus Westfalon) angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Brukterer im Jahre 98&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. von den [[Angrivarier]]n und [[Chamaven]] vernichtend geschlagen und fast ausgerottet worden waren, flüchteten die Reste des Stammes in das Gebiet der mit ihnen verbündeten [[Tenkterer]] und ließen sich südlich der Lippe nieder. Im 3. Jahrhundert gehörten sie bereits zum Stammesverband der [[Franken (Volk)|Franken]] und breiteten sich rechtsrheinisch nördlich bis etwa auf die Höhe von [[Neuss]] und südlich bis [[Koblenz]] aus. Ein großer Teil der Frankeneinfälle in das Römische Reich im 4. und 5. Jahrhundert ging von den Brukterern aus, und sie dürften um die Mitte des 5. Jahrhunderts auch [[Köln]] und einen Teil des linken [[Rhein]]ufers besetzt haben.  Ihr Name lebte in ihrem alten Stammesgebiet zwischen Lippe und Ruhr in dem [[Gau]]namen &amp;#039;&amp;#039;Borahtra&amp;#039;&amp;#039; zumindest bis ins 8. Jahrhundert fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Sachsenkriege (Karl der Große)|Sachsenkriegen]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] gerieten die Brukterer zwischen die verfeindeten Franken und Sachsen. Nach der Unterwerfung der Sachsen wurden sie wohl auf Geheiß Kaiser Karls im Sauerland und Teilen des Bergischen Lands angesiedelt, und der Name Brukterergau wurde in der Folge auf dieses Gebiet angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der Brukterer- oder Westfalengau war in karolingischer Zeit seinerseits in Unter- oder Centgaue unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Centgau [[Lochtropgau|Lochtorp]] lag in der Gegend des [[Eslohe]] mit den alten Gerichtsbezirken [[Kalle]], [[Oedingen (Lennestadt)|Oedingen]] und [[Reiste]]-Eslohe.&lt;br /&gt;
* Der Centgau Grafschaft umfasste im Wesentlichen das Gebiet der späteren [[Edelherren von Grafschaft]] im Raum [[Winterberg]]-[[Schmallenberg]] insbesondere im Gebiet des Gerichts [[Oberkirchen (Schmallenberg)|Oberkirchen]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Angeron oder Hengeren umfasste etwa das Gebiet des heutigen [[Meschede]], das alte Gericht [[Remblinghausen]] und das sogenannte Ruhramt [[Arnsberg]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Soest umfasste in etwa die [[Soester Börde]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Hare lag auf dem [[Haar (Westfalen)|Haarstrang]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Arpesfelt umfasste im Kern das Kirchspiel [[Hoinkhausen|Hönkhausen]] und die Gegend von [[Rüthen]] und [[Brilon]]. Ein wesentlicher Teil davon gehörte später zum Gebiet der [[Haolde|Grafen Haold]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Langaneka umfasste wohl die nördlichen Teile der Gerichte [[Erwitte]] und [[Geseke]].&lt;br /&gt;
* Der Centgau Geseke lag ebenfalls im Gebiet Geseke.&amp;lt;ref&amp;gt;Gliederung nach Seibertz, S. 242ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf G.Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Der römisch-germanische Krieg (9–16 n.&amp;amp;nbsp;Chr.)&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Philosophische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. Bonn 2001.&lt;br /&gt;
* Tacitus: &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Johann Suibert Seibertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtum Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Arnsberg 1860 ([https://books.google.de/books?id=W5IOAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=seibertz+landes-+und+rechtsgeschichte&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brukterer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stiller Zuhörer</name></author>
	</entry>
</feed>