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	<title>Bruker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruker&amp;diff=347605&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16734-35: /* Struktur und Standorte */ Bruker EAS am Standort Hanau ist seit 2003 Teil von Bruker. Damals wurde dieser ehemalige Geschäftsbereich der Vacuumschmelze von Bruker übernommen.</title>
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		<updated>2026-03-16T19:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Struktur und Standorte: &lt;/span&gt; Bruker EAS am Standort Hanau ist seit 2003 Teil von Bruker. Damals wurde dieser ehemalige Geschäftsbereich der Vacuumschmelze von Bruker übernommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Industrieunternehmen. Der gleichnamige Arzt findet sich unter [[Max Otto Bruker]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bruker Corporation&lt;br /&gt;
| Logo             = Logo Bruker.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = Corporation&lt;br /&gt;
| ISIN             = US1167941087&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1960&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Billerica]], [[Massachusetts]], {{USA|#}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Frank Laukien (Präsident &amp;amp; CEO)&amp;lt;ref&amp;gt;bruker.com: {{Webarchiv |url=http://ir.bruker.com/investors/corporate-governance/officers-and-directors/default.aspx |archive-is=20160407 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bruker Corporation Directors&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 11.400&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 1,76 Mrd. [[US-Dollar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ar2015&amp;quot;&amp;gt;[http://d1lge852tjjqow.cloudfront.net/CIK-0001109354/ad0c8508-0dc5-4c01-9191-f3f5b0f4a9ce.pdf Form 10-K 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt; (2017)&lt;br /&gt;
| Stand            = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = Messtechnik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bruker.com/de/about-us.html |titel=Bruker Corporation |hrsg=Brunker |datum=2015-10-08 |abruf=2015-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.bruker.com/ www.bruker.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruker Corporation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Unternehmensgruppe]] im Bereich der [[Instrumentelle Analytik|instrumentellen Analytik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur und Standorte ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bruker Scientific Instruments Division&amp;#039;&amp;#039; besteht aus den Geschäftsbereichen:&lt;br /&gt;
* [[Bruker AXS]]: [[Röntgenspektroskopie]] und [[Röntgendiffraktion|-diffraktion]] ([[Röntgenbeugung]], [[Röntgenkristallographie]], [[Röntgenfluoreszenz]], [[Rasterkraftmikroskopie]])&lt;br /&gt;
* Bruker BioSpin: [[Kernspinresonanzspektroskopie]] ([[Kernspinresonanz|NMR]]), [[Elektronenspinresonanz]]spektroskopie (EPR), [[Magnetresonanztomographie]] (MRI), Bau supraleitender [[Magnet]]e&lt;br /&gt;
* Bruker Daltonics: [[Massenspektrometrie]], [[Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie]]&lt;br /&gt;
* Bruker Energy &amp;amp; Supercon Technologies (BEST):  Energie- und [[Supraleiter|Supraleitungs-Technologie]] (Tieftemperatursupraleiter, Hochtemperatursupraleiter, Forschungsmagnete, Synchrotronsysteme)&lt;br /&gt;
* Bruker Nano Analytics: [[Energiedispersive Röntgenspektroskopie]]&lt;br /&gt;
* Bruker Optics:  [[FTIR-Spektrometer|Infrarot-]], [[Ionenmobilitätsspektrometer|Ionenmobilitäts-]] und [[Ramanspektroskopie]] ([[Infrarotspektroskopie]], [[Nahinfrarotspektroskopie]], [[Raman-Spektroskopie]], [[Ionenmobilitätsspektrometer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt arbeiten weltweit rund 11.400 Mitarbeiter in den verschiedenen Bruker-Unternehmen. Der [[Erlös|Umsatz]] der gesamten Gruppe betrug 2017 mehr als 1,7 Milliarden [[US-Dollar]]. Im Jahre 2008 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Bruker BioSpin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bruker Daltonics&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bruker Optics&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bruker AXS&amp;#039;&amp;#039; unter der Muttergesellschaft Bruker Corporation zusammengefasst. Die Bruker Corporation ist an der Börse [[NASDAQ]] notiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstandorte sind die [[Schweiz]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und die [[USA]]. Weltweit werden mehr als 90 Unternehmensstandorte und über 70 Vertretungen in 60 Ländern unterhalten. Kunden sind vor allem [[Hochschule]]n, [[Labor|Forschungslabors]] und die [[Industrie]] (beispielsweise [[Chemie]] und [[Pharmazie]]). Mit den produzierten Geräten können feste, flüssige und gasförmige Stoffe analysiert werden. Beispiele für Anwendungen sind die Gebiete der [[Biotechnologie]], Proteinforschung, Entwicklung von [[Medikament]]en, [[Blutuntersuchung]]en ([[Cholesterol]]-Gehalt), Analyse von Lebensmitteln, Prozesskontrolle und Aufspürung von chemischen und nuklearen Kampfstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker-Standorte in Deutschland sind: [[Ettlingen]] (Stammsitz Bruker BioSpin, Bruker Optics, Bruker BioSpin MRI), [[Karlsruhe]] (Bruker AXS), [[Bremen]] (Bruker Daltonics), Berlin (Bruker Nano Analytics), [[Leipzig]] (Bruker Optics) und [[Hanau]] (Bruker EAS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die 1960er Jahre ===&lt;br /&gt;
Am 7. September 1960 kam es zur Gründung der Bruker Physik-AG durch [[Günther Laukien]], damals Professor für [[Experimentalphysik]] an der [[Universität Karlsruhe]]. Da in dieser Zeit Universitätsprofessoren in Deutschland nicht zugleich auch in kommerziellen Unternehmen arbeiten durften, erhielt die Firma den Namen des Mitbegründers Emil Bruker. Zuerst wurden im Hinterhof eines Gebäudes in der Hardtstraße in Karlsruhe Labormagnete und deren Gleichstromnetzgeräte produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bruker.com/50years.html |titelerg=1960-1965: The Beginnings |titel=50 Years of Innovation |werk=bruker.com |sprache=en |abruf=2023-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100806140442/http://www.bruker.com/50years.html |archiv-datum=2010-08-06 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 beschäftigte die Firma rund 30 Mitarbeiter und brachte ihre ersten hochauflösenden [[Kernspinresonanzspektroskopie|NMR]]- und [[Elektronenspinresonanz|ESR]]-Spektrometer auf den Markt. Im Jahr 1964 wurden die neugebauten Labors und Produktionsstätten in [[Rheinstetten]] in der Nähe von Karlsruhe bezogen. In diesen Jahren entwickelte und baute man die weltweit ersten kommerziell erhältlichen NMR-Pulsspektrometer, die vor allem an Kunden in europäischen Universitäten verkauft wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory1&amp;quot; /&amp;gt; Parallel dazu wurde bei Bruker Physik-AG die Entwicklung von großen, ein sehr homogenes Magnetfeld liefernden (hochauflösenden) Elektromagneten, mit Netzgeräten extremer Stabilität, wie sie die NMR- und ESR-Spektroskopie verlangt, gestartet. Dabei profitierte Bruker wie auch andere Unternehmen von der damaligen Förderpolitik der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (DFG) für die Anschaffung von Großgeräten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DFG&amp;quot;&amp;gt;C. Reinhardt, T. Steinhauser: &amp;#039;&amp;#039;Formierung einer wissenschaftlich-technischen Gemeinschaft. NMR-Spektroskopie in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 16, 2008, S. 73–101, [[doi:10.1007/s00048-007-0280-z]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spectrospin AG ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spectrospin 1971.jpg|mini|Spectrospin (Fällanden, Schweiz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig zu den Aktivitäten bei Bruker betrieb in Zürich die Firma [[Trüb-Täuber &amp;amp; Co]] eine kleine Forschungsabteilung um Werner Tschopp und Tony Keller für die Entwicklung von NMR-Spektrometern. Die NMR-Forschung bei Trüb-Täuber profitierte von einer engen Zusammenarbeit mit der [[ETH Zürich]], insbesondere mit den Professoren [[Hans H. Günthard]] und [[Hans Primas]] sowie mit [[Richard R. Ernst]], der 1991 den [[Nobelpreis für Chemie]] erhielt. Das erste Trüb-Täuber-System, KIS I, basierte auf einem [[Permanentmagnet]]en und arbeitete bei 25&amp;amp;nbsp;MHz. Mitte der 1960er Jahre geriet Trüb-Täuber in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Um den Weiterbestand der NMR-Abteilung zu sichern, gründete G. Laukien zusammen mit Werner Tschopp und Tony Keller ein neues Unternehmen: die &amp;#039;&amp;#039;Spectrospin AG&amp;#039;&amp;#039; in Zürich. Die kleine Firma beschäftigte in Zürich-Altstetten ein halbes Dutzend Ingenieure, Physiker und Elektroniker sowie ein paar Mechaniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Spectrospin AG schuf die Rahmenbedingungen für eine Kooperation mit [[Synergie]]effekten. Spectrospin baute die hochauflösenden NMR-Instrumente. Bruker lieferte die leistungsstarken Magnete. Jedes Gerät war eine Einzelfertigung und gleichzeitig ein Prototyp. Eingesetzt wurden die Geräte in Universitäten und in Forschungseinrichtungen der chemischen Industrie. Ein Gerät kostete damals etwa 1 Mio. CHF. Gemeinsam nahmen die beiden Unternehmen ein ehrgeiziges gemeinsames Entwicklungsprojekt in Angriff, dessen Resultat ein neuartiges, vollständig mit [[Transistor]]en arbeitendes NMR-Spektrometer war. Das erste dieser Instrumente mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;HFX 90&amp;#039;&amp;#039; wurde an die [[Technische Universität Berlin]] geliefert. Mit dem HFX 90 kam erstmals ein kommerzielles Spektrometer mit drei separaten Kanälen auf den Markt – je einem Kanal für Signalerkennung, Entkopplung und Lock. Damit konnten völlig neue Experimente durchgeführt werden, und bisher komplexe Experimente wurden zur Routine. Bruker konzentrierte sich damals auf Magnete, NMR-Impulsspektrometer, ESR- und Netzgeräte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bruker.com/history2.html |titelerg=1965-1970: Technological Leadership in NMR |titel=50 Years of Innovation |werk=bruker.com |sprache=en |abruf=2023-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100806140457/http://www.bruker.com/history2.html |archiv-datum=2010-08-06 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Richard R. Ernst | Titel = Zurich′s Contributions to 50 Years Development of Bruker | Sammelwerk = Angewandte Chemie International Edition | Band = 49 | Datum = 2010 | Nummer = 45 | Seiten = 8310–8315 | DOI= 10.1002/anie.201005067}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationalisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 lieferte Bruker erstmals in die USA, da die [[Universität Yale]] zwei Systeme bestellte. Um der Nachfrage in Nordamerika Rechnung zu tragen, eröffnete Bruker eine erste Niederlassung in [[Elmsford]], New York. 1969 präsentierte Bruker das weltweit erste FT-NMR-Spektrometer mit Breitband-[[Kernspinresonanzspektroskopie|Protonenentkopplung]]. Mit dieser FT-NMR-Technik konnte Bruker ihren Marktanteil ausweiten. Brukers Rolle in der Entwicklung der [[Kernspinresonanz|Impulsspektroskopie]] führte außerdem zur Konstruktion des &amp;#039;&amp;#039;minispec&amp;#039;&amp;#039;, eines NMR-Kleingerätes, welches in großer Stückzahl produziert wurde und auf industrielle Anwendungen zugeschnitten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1970er Jahre ===&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren begann Bruker [[FTIR-Spektrometer]] zu entwickeln. Man nutzte dabei Komponenten, die für die NMR-Spektrometer entwickelt wurden. 1974 brachte Bruker ihr erstes FTIR-Spektrometer auf den Markt. Eine wesentliche Komponente dieser Produktlinie stellte das [[Ludwig Genzel|Genzel-Interferometer]] dar. Bruker erweiterte fortan die Produktpalette für die Schwingungsspektroskopie und entwickelte Geräte sowohl für die Analytik als auch für Anwendungen in der Forschung und Entwicklung. 1998 wurde &amp;#039;&amp;#039;Bruker Optik&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Bruker Optik bietet FTIR- und Raman-Spektroskopiegeräte (auch FT-Raman)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Raman-Modul basiert auf Entwicklungen von [[Bernhard Schrader]], siehe {{Literatur | Autor = Bernhard Schrader, Arno Simon | Titel = Routine FT-Raman spectroscopy with modified standard FT-IR instrument | Sammelwerk = Microchimica Acta | Band = 95 | Datum = 1988-01-01 | Nummer = 1–6 | Seiten = 227–230 | DOI= 10.1007/BF01349758}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für sowohl für industrielle Anwendungen sowie Forschung und Entwicklung an.&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt von Bruker im Bereich NMR führte zu Entwicklungen auf dem Gebiet der MRT. Die 1976 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Bruker Medizintechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039; entwickelte und produzierte sie NMR-basierte Tomographiesysteme für den klinischen und präklinischen Einsatz, woraus schließlich Ganzkörper-MRT-Geräte entstanden. Mit der Zeit verlagerte sich der Fokus auf präklinische Systeme, und das Unternehmen wurde zu &amp;#039;&amp;#039;Bruker BioSpin MRI&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 begann Bruker Meerestechnik mit dem Bau kleinerer Unterseeboote für Meeresforschung, Tourismus und Erdölexploration. Nachdem Bruker seinen Schwerpunkt immer weiter auf Analyseinstrumente verlagerte, wurde dieser einzigartige Geschäftsbereich schließlich veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Museum Bonn Bruker Esquire Massenspektrometer 1994.jpg|mini|Massenspektrometer von Bruker im [[Deutsches Museum Bonn|Deutschen Museum Bonn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
1980 übernahm Bruker die „Dr. Franzen Analysentechnik“ in Bremen, die [[Quadrupol-Massenspektrometer]] in das Produktportfolio einbrachte. Im selben Jahr wurde das erste mobile Massenspektrometriegerät von Bruker, das &amp;#039;&amp;#039;MM1&amp;#039;&amp;#039;, ein großer Erfolg im kommerziellen und militärischen Bereich. Es folgte die Konstruktion eines neuartigen [[Fouriertransformations-Ionenzyklotronresonanz-Massenspektrometer]]s (FT-ICR-MS). Im Rahmen einer innovativen Kooperation mit der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]] nahm Bruker 1983 [[Flugzeitmassenspektrometer]] in sein Angebot auf, die bis heute ein fester Teil der Produktlinien von Bruker sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1990er Jahre ===&lt;br /&gt;
1997 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bruker Franzen Analytik GmbH&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Bruker Daltonik GmbH&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr übernahm Bruker den [[Röntgenstrukturanalyse|Röntgenanalysebereich]] der [[Siemens]] AG mit Produktionsstätten in Karlsruhe und [[Madison (Wisconsin)|Madison]], Wisconsin. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bruker AXS&amp;#039;&amp;#039; konnte das neue Unternehmen in den folgenden Jahren in Bereichen wie Röntgendiffraktometrie und Röntgenspektroskopie Wachstum verzeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bruker.com/history4.html |titelerg=1974-1999: New Analytical Technologies |titel=50 Years of Innovation |werk=bruker.com |sprache=en |abruf=2023-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101002113908/http://www.bruker.com/history4.html |archiv-datum=2010-10-02 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1997 verstarb der Firmengründer Günther Laukien, und es kam zu einem Führungswechsel: Laukiens Witwe und seine vier Söhne führten das Unternehmen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 2000er Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde eine organisatorische Umstrukturierung eingeleitet. Die Bruker-Daltonics-Gruppe ging als erstes Bruker-Unternehmen an die US-Technologiebörse NASDAQ. 2001 folgte Bruker AXS. 2003 fusionierten Bruker Daltonics und Bruker AXS zu einer neuen Aktiengesellschaft, in die 2006 auch Bruker Optics eingegliedert wurde. 2008 kam Bruker BioSpin hinzu, der Magnetresonanz-Bereich, mit dem alles begonnen hatte. Damit war die Verschmelzung aller Bruker-Unternehmen abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brukerhistory5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bruker.com/history5.html |titelerg=2000-2010: Bruker Corporation |titel=50 Years of Innovation |werk=bruker.com |sprache=en |abruf=2023-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101010040822/http://www.bruker.com/history5.html |archiv-datum=2010-10-10 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 2010er Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 erwarb die Bruker Corporation von Veeco Instruments, Inc. die beiden Unternehmenssparten [[Rastersondenmikroskopie]] (SPM) und optische Industriemesstechnik (OIM) und wurde dadurch zu einem Anbieter von Instrumenten für die Materialforschung und die Nanotechnologieanalyse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2010/Bruker-Announces-Agreement-to-Acquire-Veecos-Scanning-Probe-Microscopy-SPM-and-Optical-Industrial-Metrology-OIM-Scientific-Instruments-Business/default.aspx |titel=Bruker Announces Agreement to Acquire Veeco&amp;#039;s Scanning Probe Microscopy (SPM) and Optical Industrial Metrology (OIM) Scientific Instruments Business |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr erhielt Bruker von der [[Universität Utrecht]] den Auftrag für ein 527 GHz Solid State DNP-NMR-System. Die Bestellung legte den Grundstein für eine Forschungszusammenarbeit zwischen der Universität Utrecht und Bruker im Bereich Hochfeld-DNP-Techniken und -Anwendungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2010/Bruker-Receives-Order-from-the-University-of-Utrecht-for-a-Novel-527-GHz-Solid-State-DNP-NMR-System-for-Research-on-Membrane-Proteins-and-Protein-Complexes/default.aspx |titel=Bruker Receives Order from the University of Utrecht for a Novel 527 GHz Solid State DNP-NMR System for Research on Membrane Proteins and Protein Complexes |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem hochauflösenden [[Rasterkraftmikroskop]] gelang der Firma 2011 eine Steigerung von Leistung und Produktivität bei großformatiger, atomaren Bildgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2011/Bruker-Announces-Dimension-FastScan-the-Worlds-Fastest-High-Resolution-Atomic-Force-Microscope/default.aspx |titel=Bruker Announces Dimension FastScan, the World&amp;#039;s Fastest High-Resolution Atomic Force Microscope |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruker erhielt 2018 die AOAC Zulassung für zwei neue offizielle Analysemethoden mittels MALDI Biotyper Methode (MBT) zur Bestätigung und Identifizierung von [[Pathogenese|pathogenen]] und nicht-pathogenen [[Bakterien]]. Insbesondere für Behörden der Lebensmittelsicherheit und der Lebensmittelindustrie soll die MALDI Biotyper Systemfamilie und Analyse mittels Hochdurchsatz-Massenspektrometrie MALDI-TOF geeignet sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2018/The-Bruker-MALDI-Biotyper-Solution-Receives-AOAC-International-Approvals-for-Two-Official-Methods-of-Analysis-OMA-in-Food-Microbiology/default.aspx |titel=The Bruker MALDI Biotyper Solution Receives AOAC International Approvals for Two Official Methods of Analysis (OMA) in Food Microbiology |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 präsentierte Bruker ein Hochleistungsoberflächen-Plasmonenresonanzsystem für sofortige Probenverarbeitungsprotokolle u. a. in der Pharmaindustrie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2018/Bruker-Launches-New-Sierra-SPR-32-High-Performance-Surface-Plasmon-Resonance-System-at-SLAS-Europe-2018/default.aspx |titel=Bruker Launches New Sierra™ SPR-32 High-Performance Surface Plasmon Resonance System at SLAS Europe 2018 |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erwarb Bruker eine 80%ige Mehrheitsbeteiligung an der Hain Lifescience GmbH, einem Spezialisten für Infektionskrankheiten mit Sitz in [[Nehren (Württemberg)|Nehren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.bruker.com/press-releases/press-release-details/2018/Bruker-Completes-Acquisition-of-Majority-Interest-in-Infectious-Disease-Molecular-Diagnostics-Company-Hain-Lifescience-GmbH/default.aspx |titel=Bruker Completes Acquisition of Majority Interest in Infectious Disease Molecular Diagnostics Company Hain Lifescience GmbH |sprache=en-US |abruf=2019-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 erwarb Bruker die Firma Alicona Imaging GmbH. Alicona arbeitet an der Technologie [[Fokusvariation|FokusVariation]] für die Messung von Rauheit und Geometrie im Bereich der industriellen Messtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Richard R. Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Beiträge zur 50-jährigen Entwicklung von Bruker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 122, 2010, S.&amp;amp;nbsp;8488, [[doi:10.1002/ange.201005067]] (freier Volltext).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Billerica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Middlesex County, Massachusetts)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Analysentechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbauunternehmen für die Halbleiterindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messgerätehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Massachusetts)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspark Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16734-35</name></author>
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