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	<title>Bruhrainbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-09T10:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Karte}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Bruchsal–Germersheim}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE=Karte Bruhrainbahn.png&lt;br /&gt;
| PIXEL_KARTE=300px&lt;br /&gt;
| TEXT_KARTE= &lt;br /&gt;
| DE-KBS=665.33&amp;lt;br /&amp;gt;704 &amp;lt;small&amp;gt;(bis Dezember 2011)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| DE-STRECKENNR=3450 &amp;lt;small&amp;gt;(Rheinsheim–Germersheim)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;4132 &amp;lt;small&amp;gt;(Bruchsal–Rheinsheim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE=26,6&lt;br /&gt;
| SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
| STRECKENKLASSE=D4&lt;br /&gt;
| STROMW=15&amp;amp;nbsp;kV, 16,7&amp;amp;nbsp;Hz&lt;br /&gt;
| NEIGUNG=12&lt;br /&gt;
| RADIUS=300&lt;br /&gt;
| V-MAX= &lt;br /&gt;
| ZWEIGLEISIG=Bruchsal–Graben-Neudorf&lt;br /&gt;
|KBS=318f &amp;lt;small&amp;gt;(1946)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|||[[Westbahn (Württemberg)|von Bietigheim-Bissingen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+l|||[[Baden-Kurpfalz-Bahn|von Karlsruhe]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|−0,079|[[Bahnhof Bruchsal|Bruchsal]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgr|||[[Baden-Kurpfalz-Bahn|nach Heidelberg]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|1,309|[[Bruchsal]] Sportzentrum|}}&lt;br /&gt;
{{BS|BST|2,457|Bruchsal Feuerwehrschule &amp;lt;small&amp;gt;(Awanst)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|3,334|Bruchsal Am Mantel|}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|4,483|[[Karlsdorf (Karlsdorf-Neuthard)|Karlsdorf]]|(Hp Awanst; ehem. Bf)}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+l|||[[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt|von Karlsruhe]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|ABZg+l|||[[Hardtbahn|von Karlsruhe]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|{{BSkm|9,2+200,00|9,3+{{0}}94,94}}||[[Überlänge (Eisenbahn)|Überlänge]] 5,06&amp;amp;#8239;m}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|9,4+209|[[Bahnhof Graben-Neudorf|Graben-Neudorf]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|{{BSkm|9,4+821|9,500}}||[[Überlänge (Eisenbahn)|Überlänge]] 721&amp;amp;nbsp;m}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgl|||[[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt|nach Mannheim]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|10,665|[[Haltepunkt Graben-Neudorf Nord|Graben-Neudorf Nord]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|KRZo|||[[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|13,801|[[Huttenheim (Philippsburg)|Huttenheim]]|(ehem. Bf)}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|18,017|[[Philippsburg|Philippsburg (Baden)]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgr|||Anschlussbahn zum [[Kernkraftwerk Philippsburg]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|21,021|[[Rheinsheim]]|(ehem. Bf)}}&lt;br /&gt;
{{BS|KMW|{{BSkm|22,047|0,022}}||Streckenwechsel}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR+GRZq|0,023||Grenze Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz}}&lt;br /&gt;
{{BSe|GRENZE|22,347||ehem. [[Reichsbahndirektion]]sgrenze}}&lt;br /&gt;
{{BS|hKRZWae|1,7{{0|00}}||[[Rheinbrücke Germersheim (Eisenbahn)|Rheinbrücke Germersheim]]|(268 m)}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|2,228|[[Germersheim]] Mitte/Rhein}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+l|||[[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth|von Wörth (Rhein)]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|3,5{{0|00}}|[[Bahnhof Germersheim|Germersheim]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xABZgr|||[[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth|nach Schifferstadt]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xSTR|||[[Bahnstrecke Germersheim–Landau|nach Landau]]|(bis 1998)}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruhrainbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Eisenbahnstrecke von [[Bruchsal]] über [[Graben-Neudorf]] nach [[Germersheim]] in den [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländern]] [[Baden-Württemberg]] und [[Rheinland-Pfalz]]. Während sie früher Teil einer überregionalen Magistrale war und somit dem [[Fernverkehr]] diente, wird die Strecke heute fast ausschließlich vom [[Nahverkehr]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen erhielt sie von dem [[Bruhrain]], einer Landschaft, die sich im nordwestlichen [[Landkreis Karlsruhe]] befindet und die sie durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenverlauf ==&lt;br /&gt;
Die Strecke verläuft komplett innerhalb der [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]]; zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf ist sie fast geradlinig. Die beiden größten Kunstbauten sind die Überführung über die [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]] nördlich von Graben-Neudorf und die [[Rheinbrücke Germersheim (Eisenbahn)|Rheinbrücke zwischen Rheinsheim und Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passiert werden Bruchsal, die Gemeinden [[Karlsdorf-Neuthard]] und [[Graben-Neudorf]], von [[Huttenheim (Philippsburg)|Huttenheim]] bis [[Rheinsheim]] verläuft die Strecke auf der Gemarkung der Stadt [[Philippsburg]], bevor sie schließlich Germersheim erreicht. Von Bruchsal bis Rheinsheim verläuft die Strecke dabei innerhalb des [[Landkreis Karlsruhe|Landkreises Karlsruhe]]; Germersheim gehört zum [[Landkreis Germersheim|gleichnamigen Landkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung, Bau und Eröffnung ===&lt;br /&gt;
Der Staatsvertrag vom 11. April 1862 zwischen [[Großherzogtum Baden|Baden]] und [[Königreich Bayern|Bayern]] hatte den Bau einer &amp;#039;&amp;#039;Kolonnenbahn&amp;#039;&amp;#039; von Bruchsal über die bestehende Schiffsbrücke bei Rheinsheim in die bayerische Festungsstadt Germersheim festgelegt, die badische Seite interpretierte das Abkommen dahingehend, dass diese veranlasste, eine für Pferdebetrieb geeignete Bahnlinie auf vorhandenen Straßen zu verlegen. Der preußische Oberbefehlshaber Generalfeldmarschall [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|von Moltke]] entschied jedoch persönlich, dass die Bahn als Dampfbahn zu betreiben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1870 wurde zwischen beiden Städten gegen Widersprüche aus [[Huttenheim]] und [[Graben-Neudorf|Neudorf]] auf den eilig mit etwa 1000 Arbeitern aus altbrauchbarem Material verlegten Schienen eine provisorische „[[Strategische Bahn|Kriegsbahn]]“ eröffnet, die ab dem 12. August 1871 jedoch wieder abgebrochen wurde, nachdem nicht einmal 30 militärische Transporte abgewickelt worden waren, aber die schlechte Eignung des Provisoriums nachgewiesen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Greder: &amp;#039;&amp;#039;Bruchsal und die Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichung Nr. 2 der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal 1983 S. 96ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kbs704.de/Geschichte/geschichte.html |titel=kbs704.de: &amp;#039;&amp;#039;Ein bisschen Streckengeschichte&amp;#039;&amp;#039; |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131219020438/http://www.kbs704.de/Geschichte/geschichte.html |archiv-datum=2013-12-19 |abruf=2013-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November des Jahres kam es zu einem erneuten Staatsvertrag zwischen den beiden Ländern, der den Bau der Strecken von Bruchsal nach Germersheim sowie [[Bahnstrecke Heidelberg–Speyer|von Heidelberg nach Speyer]] beinhaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Sturm |Titel=Die pfälzischen Eisenbahnen |Reihe=Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften |BandReihe=53 |Verlag=pro MESSAGE |Ort=Ludwigshafen am Rhein |Datum=2005 |ISBN=3-934845-26-6 |Seiten=200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streckenabschnitt Bruchsal–Rheinsheim wurde am 23. November 1874 eröffnet. Die Verlängerung nach Germersheim verzögerte sich zunächst um einige Jahre, da die Militärbehörden darauf beharrten, dass die Brücke einen Standort erhalten sollte, der das Schussfeld der [[Festung Germersheim]] nicht behindert. Im August 1874 wurde, nachdem eine Einigung in Bezug auf den Standort der Rheinbrücke erzielt wurde, der Plan zur Verlängerung der Strecke nach Germersheim genehmigt, sodass am 9. April 1875 die Arbeiten beginnen konnten. Am 15. Mai 1877 wurde die Lücke zwischen Rheinsheim und Germersheim geschlossen. Die Bruhrainbahn war fortan durchgängig befahrbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Der badische Streckenteil war Eigentum der [[Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen]], der dreieinhalb Kilometer lange Streckenteil innerhalb der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] gehörte zur [[Pfälzische Maximiliansbahn-Gesellschaft|Pfälzischen Maximiliansbahn-Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinbrücke Germersheim Eisenbahn.jpg|mini|links|[[Rheinbrücke Germersheim (Eisenbahn)|Rheinbrücke Germersheim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruhrainbahn cropped.jpg|mini|Bruhrainbahn (links im Bild) nördlich von [[Graben-Neudorf]], rechts die [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]]. Diese niveaufreie Kreuzung wurde 1909 errichtet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Bruhrainbahn bei der Streckeneröffnung zunächst nur eingleisig betrieben wurde, wurde bereits einige Jahre später auf ihr das zweite Gleis in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Sie war ab 1890 zunächst Teil der überregionalen Verbindung Bruchsal–Germersheim–[[Landau (Pfalz) Hauptbahnhof|Landau]]–[[Bahnhof Pirmasens Nord|Biebermühle]]–[[Zweibrücken Hauptbahnhof|Zweibrücken]]–[[Saarbrücken Hauptbahnhof|Saarbrücken]], die heute zwischen Germersheim und Landau stillgelegt ist (siehe auch [[Bahnstrecke Germersheim–Landau]] und [[Bahnstrecke Landau–Rohrbach]]). So fuhren ab dieser Zeit auch Fernzüge der Relation [[München]]–[[Saarbrücken]] über die Bruhrainbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://queichtalbahn.beepworld.de/zeitchronik-1875-1946.htm |titel=Zeitchronik1874-1949 |werk=queichtalbahn.beepworld.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131210184501/http://queichtalbahn.beepworld.de/zeitchronik-1875-1946.htm |archiv-datum=2013-12-10 |abruf=2013-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Fernverkehr]] gewann noch weiter an Bedeutung, als im Jahr 1909 eine niveaufreie Einfädelung der Bruhrainbahn nördlich von [[Graben-Neudorf]] in die [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]] in Betrieb genommen wurde. Die alte Trasse zwischen Huttenheim und Graben-Neudorf ist heute noch durch die Straßenführung und anhand zweier Bahnwärterhäuschen erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zuggewichte auf der Strecke stetig zugenommen hatten, wurde es notwendig, die Brückenkonstruktion der Rheinbrücke zu verstärken. Dies wurde im Zeitraum von 1927 bis 1930 vorgenommen. 1938 wurden die über die Bruhrainbahn verkehrenden Schnellzüge der Relation Saarbrücken–München jedoch eingestellt. Die Bruhrainbahn sollte fortan im Fernverkehr nur noch den [[Güterverkehr]] bewältigen, während der Personenfernverkehr anstatt dessen künftig über Karlsruhe und [[Bahnhof Wörth (Rhein)|Wörth]] und anschließend weiter über Landau und Zweibrücken bis nach Saarbrücken geführt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fuhren außerdem mehrere Militärzüge über die Strecke. Im Kriegsverlauf wuchs die Bedeutung der Strecke, da nach und nach alle Rheinbrücken – mit Ausnahme der Rheinbrücke zwischen Rheinsheim und Germersheim – von deutschen Truppen gesprengt wurden, um den alliierten Truppen den Gang über den Rhein zu erschweren. Die erwähnte Rheinbrücke wurde am 24. März 1945 schließlich ebenfalls gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Bundesbahn (1945–1993) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsdorf.JPG|mini|Bahnhof Karlsdorf mit durchfahrendem Güterzug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprengung der Rheinbrücke bewirkte, dass der Verkehr auf der Bruhrainbahn, deren westlicher Endpunkt nun Rheinsheim bildete, abnahm. Als Folge dessen wurde sie zwischen Graben-Neudorf und Rheinsheim eingleisig zurückgebaut. Da der Streckenabschnitt zwischen Graben-Neudorf und Bruchsal jedoch große Bedeutung im Bahnverkehr besaß, behielt er sein zweites Gleis und wurde in den 1950er Jahren elektrifiziert, sodass zum 1. Juni 1958 dort der elektrische Betrieb aufgenommen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren wurde heftig über den Wiederaufbau der Rheinbrücke diskutiert. Gegner des Wiederaufbaus verwiesen auf die geringe verkehrliche Bedeutung der Brücke; trotzdem wurde der Bau im Jahr 1964 ausgeschrieben. Drei Jahre später, am 23. Oktober 1967 wurde die Rheinbrücke wiedereröffnet. Allerdings erlangte sie entgegen den Erwartungen keinerlei überregionale Bedeutung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 verkehrten für wenige Wochen überregionale Züge der Relation Saarbrücken–Zweibrücken–Landau–Karlsruhe über die Bruhrainbahn, da die [[Rheinbrücke Maxau|Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth]] nach einem Schiffsunglück repariert werden musste und die Schnellzüge umgeleitet werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Bahn (seit 1994) ===&lt;br /&gt;
Seit 1994 wird die Rheinbrücke zwischen Rheinsheim und Germersheim nur noch eingleisig betrieben; ebenso wurde zur selben Zeit der Bahnhof Rheinsheim zum [[Haltepunkt]] zurückgebaut. Im Mai 1994 wurde zwischen dem [[Bahnhof Graben-Neudorf]] und Huttenheim der [[Haltepunkt Graben-Neudorf Nord|Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Graben-Neudorf Nord&amp;#039;&amp;#039;]] in Betrieb genommen, der seither den Ortsteil Neudorf besser erschließt. Im Mai 2000 wurde zusätzlich die [[Regional-Express]]-Linie [[Mainz]]–Germersheim–[[Karlsruhe]] im Zweistundentakt eingeführt, die den Bruhrainbahn-Abschnitt Germersheim–Graben-Neudorf befährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Ausbaus für den S-Bahn-Betrieb wurden in den Jahren 2010 und 2011 auch der Abschnitt Graben-Neudorf–Germersheim elektrifiziert und drei neue Stationen gebaut: &amp;#039;&amp;#039;Bruchsal Sportzentrum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bruchsal Am Mantel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Germersheim Mitte/Rhein&amp;#039;&amp;#039;. Die bereits vorhandenen sechs Stationen wurden modernisiert. Die [[Bahnsteig]]e wurden dabei auf eine Höhe von 76 cm und eine Nutzlänge von 140 m (entsprechend z. B. zwei Triebzügen der [[DB-Baureihe 425 (1999)|Baureihe 425]]) ausgebaut. Zum [[Fahrplanwechsel]] 2011/2012 am Sonntag, den 11. Dezember 2011 wurde die neue S-Bahn-Linie zwischen Bruchsal und Germersheim eröffnet und als Linie S 33 in das Streckennetz der [[S-Bahn RheinNeckar]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vrn.de/vrn/aktuelles/presse/meldungen/005355/index.html |text=Presseinformation des VRN vom 9. Dezember 2011 |wayback=20120325155636}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
=== Fahrplan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruchsal-germ-a.jpg|mini|Zug ([[DB-Baureihe 628|Baureihe 628]]) der Bruhrainbahn auf Gleis 5 im [[Bahnhof Bruchsal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bruhrainbahn ist als &amp;#039;&amp;#039;KBS 665.33&amp;#039;&amp;#039; im Kursbuch der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] verzeichnet. Ab Mai 1994 profitierte die Bruhrainbahn außerdem von zwei Attraktivitätssteigerungen im Nahverkehr: zum einen durch die Gründung des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es (KVV), der seither auf der gesamten Strecke gilt und wodurch sie die Bezeichnung „R9“ erhielt, zum anderen durch den ebenfalls im Mai 1994 eingeführten „[[Rheinland-Pfalz-Takt]]“. So wurde ein Stundentakt eingeführt, außerdem verkehrten erstmals seit 1945 durchgehende Züge an Sonntagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Strecke verkehren [[S-Bahn]]en der [[S-Bahn RheinNeckar]] mit Triebzügen der [[DB-Baureihe 425 (1999)|Baureihe 425]], die als Linie S 33 von Bruchsal bis Germersheim verkehren, diese werden ab Germersheim teilweise als S3 bzw. S4 in Richtung [[Mannheim]] durchgebunden, ein Zug verkehrt Montag bis Freitag sogar bis [[Mainz Hauptbahnhof|Mainz Hbf]]. Im Abschnitt Graben-Neudorf–Germersheim fahren zweistündlich [[Regional-Express]]-Züge der Linie RE 4 Karlsruhe–Germersheim–Speyer–Ludwigshafen–Worms–Mainz als Teil des Süwex-Netzes, hier werden Triebzüge der [[Stadler Flirt|Baureihe 429 (Stadler Flirt)]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.metropolnews.info/mpn102529/kaiserslautern/mobilitaet/neuer-flirt-triebwagen-ab-montag-als-regional-express-entlang |titel=metropolnews.info: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Flirt-Triebwagen ab Montag als Regional-Express entlang des Rhein im Einsatz&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2015-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einziger Zwischenhalt der RE-Züge zwischen [[Graben-Neudorf]] und [[Germersheim]] ist [[Philippsburg]]. Weiterhin verkehrte von Montag bis Freitag ein [[Intercity (Deutschland)|IC]]-Zugpaar von [[Karlsruhe]] über Graben-Neudorf (ohne Halt) und Germersheim nach [[Frankfurt am Main]]. Dieser verkehrt seit dem [[Fahrplanwechsel]] 2013/2014 am 15. Dezember 2013 über die [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe]] und die [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth]] mit Halt im [[Bahnhof Wörth (Rhein)]] nach Germersheim. Damit verlor die Bruhrainbahn ihre bislang einzige Fernverkehrsverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt mit der S-Bahn von Bruchsal nach Germersheim beträgt insgesamt 30&amp;amp;nbsp;Minuten, eine Fahrt im Regional-Express von Graben-Neudorf nach Germersheim dauert 16&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Strecke ist elektrifiziert. Im Abschnitt Bruchsal–Graben-Neudorf verkehren überregionale Güterzüge Richtung [[Kornwestheim]]. Auf dem Abschnitt Graben-Neudorf–Germersheim ist der [[Güterverkehr]] in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen; im Bahnhof Philippsburg ist jedoch noch ein Anschlussgleis zum Kernkraftwerk von Philippsburg vorhanden, zu dem noch einzelne Güterzüge verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Philippsburg-gütergleis.JPG|mini|links|Aufgelassenes Gütergleis in Philippsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzungsmöglichkeiten bestehen auf der Bruhrainbahn auf dem gesamten Streckenabschnitt Bruchsal–Graben-Neudorf sowie in den Bahnhöfen von Philippsburg und Germersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang der neunziger Jahre bis zur Einführung der S-Bahn RheinNeckar verkehrten außerdem Zugläufe der Relation Bruchsal–Germersheim–[[Ludwigshafen am Rhein]]–[[Mannheim]]–[[Heidelberg]]–[[Neckargemünd]]–[[Meckesheim]]–[[Sinsheim]]–Steinsfurt–[[Eppingen]]/[[Heilbronn]], die mit Lokomotiven der [[DB-Baureihe 218|Baureihe 218]] und Silberlingen verkehrten. Ende 2003 wurden die Rundkurse bis nach Eppingen beziehungsweise Heilbronn mit der Eröffnung der S-Bahn RheinNeckar jedoch aufgegeben, seither verkehrten die Züge der Bruhrainbahn nur noch bis Speyer. Infolge der Verlängerung der S-Bahn RheinNeckar über Speyer hinaus bis Germersheim im Dezember 2006 führen die Züge der Bruhrainbahn nur noch bis Germersheim. Seit Dezember 2011, also mit Integration der Bruhrainbahn in die S-Bahn RheinNeckar, verkehren einzelne Züge wieder weiter als Germersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2004 wurden die mit Lokomotiven der Baureihe 218 bespannten Wendezüge vollständig durch Dieseltriebwagen der [[DB-Baureihe 628|Baureihe 628]] ersetzt, nachdem letztere seit Eröffnung der S-Bahn RheinNeckar bereits den größten Teil der Nahverkehrsleistungen auf der Bruhrainbahn bestritten hatten. Diese wiederum wurden im Dezember 2011 fast vollständig durch Elektrotriebzüge der Baureihe 425 abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zukunft ===&lt;br /&gt;
Es wurde eine Verlängerung der [[Hardtbahn]] (Stadtbahn S1/S11) über [[Linkenheim-Hochstetten]] hinaus mit einer Einfädelung im Philippsburger Bahnhof in die Bruhrainbahn in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land Rheinland-Pfalz hat den zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Graben-Neudorf – Germersheim gemeinsam mit dem zweigleisigen elektrifizierten Ausbau der Bahnstrecke Rohrbach (Saar) – Zweibrücken – Pirmasens Nord – Landau und dem Wiederaufbau der Strecke Landau – Germersheim als „Ausbaukonzept West-Ost-Korridor“ für den [[Bundesverkehrswegeplan 2030]] angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;BMVI (Hrsg.): {{Webarchiv |url=http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/bvwp-uebersicht-vorhaben-schiene.pdf?__blob=publicationFile |text=&amp;#039;&amp;#039;Übersicht über die laufenden Vorhaben und die für den Bundesverkehrswegeplan vorgeschlagenen Vorhaben Bundesschienenwege&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150703235525}} Stand: 9. Februar 2015, abgerufen am 11. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt wurde jedoch nicht in den BVWP aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Gutachterentwurf des [[Deutschlandtakt]]s ist ein zweigleisiger Ausbau zwischen Germersheim und Graben-Neudorf unterstellt. Zusammen mit einer „Ertüchtigung Graben-Neudorf“ für den Schienengüterverkehr sind, zum Preisstand von 2015, Investitionen von 324 Millionen Euro vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sma-2021-08-17&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Marten Maier&amp;lt;!--laut Metadaten--&amp;gt; |url=https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/presse/sma-entwurf-massnahmen-planfall-deutschlandtakt.pdf?__blob=publicationFile |titel=Infrastrukturliste Bewertung&amp;lt;!--sic--&amp;gt;: Maßnahmen des Planfalls „Deutschlandtakt“, laufende Nummer 44 des Unterabschnitts 2, Vorhaben des Potentiellen Bedarfs des Bedarfsplans der Bundesschienenwege |werk=bmvi.de |hrsg=[[SMA und Partner]] |seiten=29 |datum=2021-08-17 |format=PDF |offline= |abruf=2021-08-19 |kommentar=„2-00“, „Entwurf“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;trimode-2021-08-17&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://downloads.ctfassets.net/scbs508bajse/4k7eoC8AXcRCCdzngTDYKp/a48ad12ca02b754418b1456f9e2bbf3e/Bewertung_der_Infrastrukturma__nahmen.pdf |titel=Deutschlandtakt: Bewertung Infrastrukturmaßnahmen für den 3. Gutachterentwurf |werk=downloads.ctfassets.net |hrsg=Intraplan Consult, TTS TRIMODE Transport Solutions |seiten=2 |datum=2021-08-17 |format=PDF |offline= |abruf=2021-08-19 |kommentar=„Entwurf, Stand: 17.08.2021“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsstellen ==&lt;br /&gt;
=== Bruchsal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruchsal Bahnhof 20070602.jpg|mini|[[Empfangsgebäude]] des [[Bahnhof Bruchsal|Bruchsaler Bahnhofs]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Bruchsal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruchsal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich unweit der [[Bruchsal]]er Kernstadt. Er wurde am 10. April 1843 als Teil der [[Badische Hauptbahn|Badischen Hauptbahn]] [[Heidelberg]]–Bruchsal–[[Karlsruhe]] eröffnet. Zehn Jahre später wurde er als nördlicher Endpunkt der in [[Bahnhof Bietigheim-Bissingen|Bietigheim]] beginnenden [[Westbahn (Württemberg)|Württembergischen Westbahn]] zum [[Eisenbahnknotenpunkt]]. Da Baden eine Spurweite von 1600 mm verwendet hatte, Württemberg hingegen die [[Normalspur]], konnten die Gleisanlagen beider Strecken erst 1854 durch die Umspurung der badischen Bahnen miteinander verknüpft werden. 1896 kamen die privaten [[Nebenbahn]]en nach [[Bahnhof Odenheim|Odenheim]] ([[Bahnstrecke Bruchsal–Hilsbach|Katzbachbahn]]) und [[Menzingen (Kraichtal)|Menzingen]] ([[Bahnstrecke Ubstadt Ort–Menzingen|Kraichtalbahn]]) hinzu. Erstere wurde 1900 bis nach [[Hilsbach]] verlängert; dieser Abschnitt wurde im Zeitraum von 1960 bis 1986 jedoch wieder stillgelegt. Seit den 1950er Jahren ist der Bahnhof außerdem elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karlsdorf ===&lt;br /&gt;
Der heutige [[Haltepunkt]] und ehemalige [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am nördlichen Ortsrand von [[Karlsdorf-Neuthard|Karlsdorf]]. Das frühere [[Empfangsgebäude]] dient inzwischen als Wohnhaus, die früheren [[Gleisanschluss|Gleisanschlüsse]] sind ebenfalls nicht mehr vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kbs704&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kbs704.de/KBS_704/kbs_704.html |titel=kbs704.de: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Strecke Bruchsal-Germersheim&amp;#039;&amp;#039; |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140413130115/http://www.kbs704.de/KBS_704/kbs_704.html |archiv-datum=2014-04-13 |abruf=2013-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:140824-Graben-Neudorf--Bahnhof-03.jpg|mini|[[Bahnhof Graben-Neudorf]]]]&lt;br /&gt;
=== Graben-Neudorf ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Graben-Neudorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graben-Neudorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1870 als Teil der [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]] [[Mannheim]]–[[Schwetzingen]]–[[Graben-Neudorf]]–[[Eggenstein]]–Karlsruhe eröffnet. Mit Entstehung der Bruhrainbahn wurde er wenige Jahre später zum Eisenbahnknotenpunkt. Mit Eröffnung der aus [[Strategische Bahn|strategischen Gründen]] eröffneten Strecke Graben-Neudorf–[[Blankenloch]]–Karlsruhe geriet der Streckenabschnitt über Eggenstein – fortan „[[Hardtbahn]]“ genannt – ins Abseits und fungierte ausschließlich als Nebenbahn. 1967 endete dort der [[Personenverkehr]], woraufhin der Abschnitt Leopoldshafen–Graben-Neudorf abgebaut wurde. Auf Teilen der Reststrecke entstand ab Ende der 1970er Jahre eine [[Stadtbahn]]strecke bis [[Linkenheim-Hochstetten|Hochstetten]]. Im Jahr 1988 wurde der Bahnhof außerdem südlicher Endpunkt der [[Bahnstrecke Waghäusel Saalbach–Graben-Neudorf]], die ihn mit der [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart]] verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graben-Neudorf Nord ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haltepunkt Graben-Neudorf Nord}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graben-Neudorf Nord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am westlichen Ortsrand von [[Graben-Neudorf|Neudorf]] unweit der Trennung der Bruhrainbahn von der Bahnstrecke Mannheim–Rastatt auf der 1909 eröffneten Trasse, die der niveaufreien Kreuzung dient. Er wurde 1994 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kbs704&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Huttenheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:150214-Huttenheim-03.jpg|mini|Haltepunkt Huttenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Haltepunkt und ehemalige Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huttenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am östlichen Ortsrand von [[Huttenheim (Philippsburg)|Huttenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philippsburg (Baden) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:140817 Philippsburg-01.jpg|mini|Bahnhof Philippsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philippsburg (Baden)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am südlichen Rand der Kernstadt von [[Philippsburg]]. Er verfügt über zwei Gleise. Zwischen Graben-Neudorf und Germersheim ist er der einzige verbliebene [[Kreuzungsbahnhof]]. Westlich des [[Bahnsteig]]es Richtung Bruchsal befand sich vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] außerdem ein drittes Gleis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kbs704.de/Aktuell/2010/Umbau_Br-Ger/Philippsburg/body_philippsburg.html |titel=kbs704.de: &amp;#039;&amp;#039;Umbau der Bahnsteige im Bahnhof Philippsburg&amp;#039;&amp;#039; |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140331195612/http://www.kbs704.de/Aktuell/2010/Umbau_Br-Ger/Philippsburg/body_philippsburg.html |archiv-datum=2014-03-31 |abruf=2013-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinsheim ===&lt;br /&gt;
Der heutige Haltepunkt und frühere Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am südlichen Ortsrand von [[Rheinsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Germersheim Mitte/Rhein ===&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germersheim Mitte/Rhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand in den Jahren 2010 – an der [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth]] – und 2011 an der Bruhrainbahn. Er befindet sich kurz nach der Trennung beider Strecken voneinander und ähnelt daher einem [[Keilbahnhof]]. Der Haltepunkt dient als stadtnaher Bahnhalt. Der Bahnsteig an der Bruhrainbahn wurde auf dem stillgelegten, südlichen Streckengleis errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Germersheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:141018-Germersheim-Bahnhof-01B.jpg|mini|Ehemaliges Empfangsgebäude des [[Bahnhof Germersheim|Bahnhofs Germersheim]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Germersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am nördlichen Stadtrand von [[Germersheim]]. Seine Gleisanlagen befinden sich bereits teilweise auf der Gemarkung von [[Lingenfeld]]. Das ursprüngliche, östlich der Bahngleise liegende [[Empfangsgebäude]] steht zudem unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulturdenkmälerkreisgermersheim&amp;quot;&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Germersheim |Stand=2026 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 war er zunächst [[Endbahnhof]]; mit Eröffnung der [[Bahnstrecke Germersheim–Landau]] wurde er zum [[Kopfbahnhof]]. Dieser Zustand änderte sich erst mit Durchbindung der Bahnstrecke Schifferstadt–Germersheim nach Wörth in Richtung Süden im Jahr 1876. Ein Jahr später wurde die bislang in Rheinsheim endende Bruhrainbahn bis nach Germersheim durchgebunden. Dadurch war er zunächst in Ost-West-Richtung ein wichtiger Knotenbahnhof im [[Fernverkehr]], ab 1906 auch in Nord-Süd-Richtung. Als [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Elsaß-Lothringen]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an [[Frankreich]] zurückfiel, verlor er für den Nord-Süd-Verkehr an Bedeutung. Seit 2006 ist er in das Netz der [[S-Bahn RheinNeckar]] und seit 2010 auch in das Netz der [[Stadtbahn Karlsruhe]] eingebunden. In diesem Zusammenhang wurden seine Bahnsteige behindertengerecht ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kbs704.de/ Homepage zur Eisenbahnstrecke Bruchsal-Germersheim] (private Website)&lt;br /&gt;
* [http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil4/282m.jpg Kursbuchauszug von 1944]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruhrainbahn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Bruchsal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Rhein-Neckar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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