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	<title>Brucker Kreis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brucker_Kreis&amp;diff=2020067&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15116-62 am 16. März 2026 um 20:01 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-16T20:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AvI Brucker Kreis.jpg|mini|300px|Der Brucker Kreis Ende des 18. Jahrhunderts, mit Kurzbeschreibung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brucker Kreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Verwaltungseinheit des [[Herzogtum Steiermark|Herzogtums Steiermark]] in [[Innerösterreich]]. Er wurde auch als östlicher Teil der Obersteiermark bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hatte die Steiermark fünf&amp;lt;ref&amp;gt;Posch, Bezirkshauptmannschaften, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--sic! - die Grafschaft Cilli zählte nicht immer als &amp;quot;Viertel&amp;quot;!--&amp;gt; Viertel gezählt, hier das &amp;#039;&amp;#039;[[Viertel enhalb der Piberalm]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Brucker Viertel&amp;#039;&amp;#039;; [[Oberes Murtal|Judenburg/Murtal]], [[Steirisches Ennstal|Enns]]- und [[Mürztal]], mit [[Kammertal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bruck an der Mur|Brucker]] Kreis entstand als &amp;#039;&amp;#039;Kreis Ennstal-, Mürz- und Kammertal&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der [[Verwaltungsreform]] unter [[Maria Theresia]] ab 1748. Diese Reform, welche die frühere Einteilung der Steiermark in Viertel ablöste, wurde unter [[Friedrich Wilhelm von Haugwitz|Graf Haugwitz]] eingeleitet und ab 1760 unter [[Wenzel Anton Kaunitz|Graf Kaunitz]] fortgeführt. Mit der Kreiseinteilung und ihren Ämtern war erstmals eine Verwaltungseinrichtung geschaffen, die zwischen den Verwaltungen der [[Grundherrschaft]]en und der Regierungsebene lag. An seiner Spitze stand ein Kreishauptmann, der das Kreisamt mit Beamten führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Verwaltungsreformen nach 1848 fungierten die Kreise nur mehr als Aufsichtsbehörde. Sie wurden im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1868&amp;amp;page=104 &amp;#039;&amp;#039;Gesetz vom 19. Mai 1868 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen …&amp;#039;&amp;#039;] Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1867 durch das feingliedrigere System der [[Politischer Bezirk|Politischen Bezirke]] ersetzt. Es entstanden die Bezirke [[Bezirk Liezen|Liezen]], [[Bezirk Leoben|Leoben]], [[Bezirk Judenburg|Judenburg]], [[Bezirk Bruck an der Mur|Bruck an&amp;amp;nbsp;der&amp;amp;nbsp;Mur]] und [[Bezirk Mürzzuschlag|Mürzzuschlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Brucker Kreis lag im Nordosten der Steiermark und umfasste das [[Mürztal]] und die nördlich davon liegenden Gebiete. Im Westen reichte der Kreis bis in das [[Gesäuse]] (einschließlich des Gebietes von [[Sankt Gallen (Steiermark)|St. Gallen]], [[Altenmarkt bei Sankt Gallen|Altenmarkt]] und [[Landl]], aber nicht mehr [[Johnsbach (Gemeinde Admont)|Johnsbach]]) und zum [[Liesing (Mur)|Liesingtal]]. In ihm lagen [[Mariazell]], der [[Erzberg]], das [[Vordernbergertal]] und [[Leoben]], vom [[Judenburg]]er Viertel wurden die [[Pfarrsprengel]] von [[Sankt Michael in Obersteiermark|St. Michael]] und [[Sankt Stefan ob Leoben|St. Stefan ob Leoben]] einbezogen. Ein Streit um die Zugehörigkeit von [[Kraubath an der Mur|Kraubath]] wurde zu Gunsten des Brucker Kreises entschieden. Sitz des Kreises war zunächst [[Kindberg]], er wurde nach Bruck verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Karten des Brucker und Judenburger Kreises&amp;#039;&amp;#039;. In: Steiermark Edition, Teil Grenzmark-Herzogtum-Bundesland, STE 01016. Archiv Verlag, Wien 1991 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südgrenze des Kreises lag nördlich von [[Frohnleiten]] (Gamsgraben) und auf dem Höhenzug der [[Fischbacher Alpen]]. Im Westen grenzte der Kreis an den [[Judenburg]]er Kreis, im Norden an Ober- und Niederösterreich mit dem [[Semmering-Pass|Semmering]], im Süden lag der [[Grazer Kreis]]. Diese Ausdehnung wurde bis zur Auflösung des Brucker Kreises im Zug der Verwaltungsreform ab 1848 beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 wurden im Brucker Kreis 72.925 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwaltungsreform ab 1848 wurde der Name „Brucker Kreis“ beibehalten, der Kreis aber deutlich vergrößert und mit anderen (nur verwaltungstechnischen) Aufgaben betraut, während die Gerichtsbarkeit den Landes- und Kreisgerichten übertragen war. Dieser neue Brucker Kreis umfasste zusätzlich zum Gebiet seines Vorgängers auch das Gebiet des früheren [[Judenburger Kreis]]es. Der Kreis hatte eine Fläche von 161,1 Quadratmeilen und 442.013 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass des Ministeriums des Inneren vom 23. August 1849, womit die in Folge Allerhöchster Entschließung vom 13. August 1849 genehmigte Organisirung der politischen Verwaltungsbehörden in dem Kronlande Steiermark kundgemacht wird. Mit Beilage „Allerunterthänigster Vortrag des treugehosamsten Ministers des Inneren [[Alexander von Bach|Alexander Bach]] über die Organisirung der politischen Verwaltungsbehörden in dem Kronlande Steiermark“. Österreichisches Reichsgesetzblatt Nummer 373 Jahrgang 1849 (Ergänzungsband Dezember 1848–Oktober 1849), S. 663–666 ([http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?apm=0&amp;amp;aid=rgb&amp;amp;datum=18490005&amp;amp;seite=00000665&amp;amp;zoom=2 zum Brucker Kreis S. 665–666]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den neuen Brucker Kreis war das Kreisgericht Leoben zuständig, dessen Name als letzter Hinweis auf diese Gebietsreform erst mit 1. März 1993&amp;lt;ref&amp;gt;§ 3 Absatz 1 des Artikels XI Schluß- und Übergangsbestimmungen, In: &amp;#039;&amp;#039;Bundesgesetz, mit dem die Allerhöchsten Bestimmungen über die Einrichtung der Gerichtsbehörden, das Amtshaftungsgesetz, das Finanzstrafgesetz, das Strafrechtliche Entschädigungsgesetz, das Datenschutzgesetz, das Mediengesetz, das Kartellgesetz, das Strafvollzugsgesetz und das Bewährungshilfegesetz geändert sowie die niederösterreichischen Umland-Bezirksgerichte Wiens niederösterreichischen Gerichtshöfen zugewiesen werden.&amp;#039;&amp;#039; Österreichisches Bundesgesetzblatt Nr.&amp;amp;nbsp;91/1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; in „Landesgericht Leoben“ geändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Das Gebiet des Brucker Kreises vom 17. bis zum 19. Jahrhundert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steiermark Vischer 1678.jpg|Das Brucker Viertel der Steiermark 1678, Vorläufer des Brucker Kreises&lt;br /&gt;
 Brucker Kreis.jpg|Der Brucker Kreis um 1760&lt;br /&gt;
 Steiermark Perthes 1855.jpg|Der Brucker Kreis im Norden der Steiermark, 1855, bereits mit der Angabe der neuen (drei) Kreise und schematischer Darstellung der neuen Kreisgrenzen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Baptist Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Erdkunde für denkende und gebildete Leser oder, Beschreibung aller Länder der fünf Welttheile, ihrer Lage, ihres Klimas, ihrer Naturprodukte, Landeskultur, merkwürdigsten Städte, schönsten Gegenden, interessantesten Kunstwerke, Ruinen und Denkmähler, dann ihrer Einwohner, deren Lebensart, Kleidung, Handel, Künste, Wissenschaften, Religion und Staatsverfassung&amp;#039;&amp;#039; Band 12. Verlag A. Doll, Wien 1808, S. 175 ({{Google Buch |BuchID=ORA5AAAAMAAJ |Seite=175 |Hervorhebung=Grätzer |Linktext=Schütz, Allgemeine Erdkunde}}).&lt;br /&gt;
* [[Georg Göth]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Herzogthum Steiermark, geographisch-statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. G. Heubner Graz. 1840–1843.&lt;br /&gt;
* [[Franz Carl Weidmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Brucker-Kreis im Herzogthum Steyermark.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1842 In: Das pittoreske Oesterreich. 2. &amp;lt;!--(Österreichische Nationabibliothek, Kartensammlung 34601-C. 2 Kar)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Josef Andreas Janisch: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Lexikon von Steiermark mit historischen Notizen und Anmerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Graz. Leykam-Josefsthal 1878–85. Nachdruck: Verlag für Sammler, Graz 1978–79.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Posch]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Anfänge der Bezirkshauptmannschaften in der Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterter Festvortrag anlässlich der Hundertjahrfeier der steirischen Bezirkshauptmannschaften im Rittersaal des steirischen Landhauses in Graz am 11. Oktober 1968. In: Mitteilungen des steirischen Landesarchivs, Band 18, Graz 1968, S. 101–117.([https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683588_77969250/007d8af2/101%20bis%20117%20aus%20Mitteilungen%2018-Vorgeschichte%20und%20Anf%C3%A4nge%20der%20Bezirkshauptmannschaften%20in%20der%20Steiermark.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Werner Ogris]]: &amp;#039;&amp;#039;Staats- und Rechtsreformen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Koschatzky]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Maria Theresia und ihre Zeit. Eine Darstellung der Epoche von 1740–1780 aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Todestages der Kaiserin.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;. Residenz Verlag Salzburg und Wien, 1979, ISBN 3-7017-0236-5, S. 56–66.&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Kreisamt und Kreishauptmann in der Steiermark nach 1748. Einrichtung und Tätigkeit der neuen landesfürstlichen Unterbehörden Maria Theresias.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsforschung in Graz. Festschrift zum 125-Jahr-Jubiläum des Instituts für Geschichte der [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität Graz]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Herwig Ebner]], [[Horst Haselsteiner]] u. a. Selbstverlag des Institutes für Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, Graz 1990, S. 195–208.&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die steirischen Bezirkshauptmannschaften 1868 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; (mit Vorgeschichte) In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 42/43 (1993), S. 77–98 ([https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683559_77969250/2818237c/77%20bis%2098%20aus%20Mitteilungen%2042-43-%20Die%20steirischen%20Bezirkshauptmannschaften%201868%20bis%201918.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die theresianisch-josephinischen Verwaltungsreformen in Vorder- und Innerösterreich. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Quarthal]], Gerhard Faix (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2000, ISBN 3-7995-0124-X, S. 415–424.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teile der historischen Steiermark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruck an der Mur]]&lt;/div&gt;</summary>
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