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	<title>Bruchhöfe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruchh%C3%B6fe&amp;diff=1803132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolfo42: Commonscat eingefügt</title>
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		<updated>2025-01-09T13:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruchhöfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Siedlung]] und eines ehemaligen Stadtteils von [[Krefeld]] in der Gemarkung [[Traar]]. Heute ist Bruchhöfe ein Teil des in den 1960er Jahren entstandenen Stadtteils [[Elfrath]], in welchen es als Elfrath-Bruchhöfe integriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flurbezeichnung ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Bruch&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Niederrheinisch: „Bruuch“ ausgesprochen)&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Sumpflandschaft oder einen Moorboden. Seine Bedeutung entwickelte sich vermutlich aus &amp;#039;&amp;#039;Rand&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grenze&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Grenzsumpf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sumpfrand&amp;#039;&amp;#039; hin zu &amp;#039;&amp;#039;Sumpfland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schildbürger&amp;#039;&amp;#039; – Sonderausgabe der Stadtkarte Krefeld, Stadt Krefeld, Der Oberbürgermeister, Vermessungs- und Katasteramt, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Bruchöfe&amp;#039;&amp;#039; bedeutet folglich so viel wie „Bauernhöfe im Sumpfland“. Das ursprüngliche Landschaftsbild hier ist am besten vergleichbar mit dem [[Hülser Bruch]]. Die ehemaligen Feuchtgebiete fielen mit dem Versiegen eines nahegelegenen Bachlaufs trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung Bruchhöfe entstand 1932 als Heimstättensiedlung der Stadt Krefeld, weit abseits des Stadtkerns im ländlichen Umfeld an der Stadtgrenze im Stadtteil [[Traar]]. 52 Siedler errichteten hier ihre Häuser. Die Anzahl der Bewerber war größer als die Anzahl der verfügbaren Parzellen. Da es sich bei dem vorgesehenen Land an der Straße „An der Elfrather Mühle“ keineswegs um Gartenland, sondern um zähen [[Klei]]boden handelte, wurden Bewerber mit Erfahrung im Garten- und Landschaftsbau bevorzugt. Zudem mussten die Siedlungswilligen [[Arbeitslosigkeit|Arbeitslos]] sein, eine intakte Familie vorweisen sowie mehrere Kinder haben. Die gesamte vorgesehene Siedlungsfläche musste zunächst für die Bebauung gerodet und für die Bewirtschaftung hergerichtet werden. Zudem lag die für die Siedlung vorgesehene Fläche in einer Mulde und musste aufgeschüttet werden. Ein Arbeiter kam ums Leben, als er von einem Fuhrwerk zerquetscht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Traarer Nachlese&amp;#039;&amp;#039; – Bernd Giesbertz (Hrsg.) 2007, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Größe der Parzellen variiert zwischen 1.000 und 1.200 [[Quadratmeter|m²]]. Zur Finanzierung wurde festgelegt, dass die Gesamtkosten einer Siedlerstelle den Betrag von 3.000 [[Reichsmark]] inklusive [[Saatgut]] sowie „lebendem und totem Inventar“ nicht übersteigen durfte. 2.500 Reichsmark wurden über ein zinsgünstiges Darlehen der [[Reichsbank]] abgedeckt. Die restlichen 500 Reichsmark konnten die Siedler als [[Muskelhypothek]] in Form von Eigenleistung oder [[Nachbarschaftshilfe]] erbringen. Es gab eine Frist von drei Jahren, in welcher die Parzelle ordnungsgemäß bewirtschaftet werden musste, bevor ein Antrag auf [[Erbbaurecht|Erbpacht]] gestellt werden konnte. Die monatliche Belastung betrug zunächst 4,38 Reichsmark. 1950 waren es 16 [[Deutsche Mark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1940 fielen die ersten [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Fliegerbombe]]n auf Krefeld. Eine davon schlug im Haus der Familie Kohlhaas ein und tötete die Eltern. Die Kinder überlebten. Sie waren die ersten Opfer durch [[Luftangriffe]] der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auf Krefelder Stadtgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Traarer Nachlese&amp;#039;&amp;#039; – Bernd Giesbertz (Hrsg.) 2007, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde die Siedlung Bruchhöfe um 43 Siedlerstellen erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde die Siedlung Bruchhöfe in den neuen Stadtteil Elfrath integriert. Durch den komplett neuen Aufbau der benötigten Infrastruktur für die Elfrather Hochhaussiedlung wurde auch Bruchhöfe an das Kanalsystem angeschlossen. Zuvor gab es nur Sickergruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bruchhöfe (Krefeld)}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/22/19.41/N |EW=6/37/14.25/E |type=landmark |dim=3000 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruchhofe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Krefeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolfo42</name></author>
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