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	<title>Bruchband - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:38:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruchband&amp;diff=539021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: heute wohl (eine Zeitlang) auch noch</title>
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		<updated>2022-05-27T15:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;heute wohl (eine Zeitlang) auch noch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:A Reference handbook of the medical sciences - embracing the entire range of scientific and practical medicine and allied science (1885) (14597569749).jpg|mini|hochkant|Angelegtes Bruchband (Darstellung aus dem 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruchband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein medizinisches Hilfsmittel, das am ehesten mit einer [[Korsage]] verglichen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dient dazu, einen [[Leistenbruch]] oder [[Nabelbruch]] am Prolabieren (Heraustreten) zu hindern, und soll die darunterliegende [[Bauchwand|Bauchdecke]] so weit stabilisieren, dass eine Besserung eintritt, beziehungsweise der Patient beschwerdefrei damit leben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bestand das Bruchband in früheren Zeiten meistens aus einem straffen Ledergürtel, manchmal auch mit Gummizug, an dem die [[Pelotte]], eine ursprünglich aus [[Holz]], später aus [[Metall]] gefertigte Platte, angebracht wurde. Diese wurde auf die [[Hernie#Merkmale|Bruchpforte]] gesetzt und sollte den Bruch zurückdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird die Prozedur in dieser Form nicht mehr angewandt, da der Nutzen gering war, das Schadpotential hingegen sehr hoch. Bei Männern kam es häufig unter dem Einfluss des Bruchbandes zu einer Hoden[[atrophie]] mit Verödung des jeweiligen [[Hoden]]s. Auch schädigte der ständig anliegende Druck das Gewebe und führt zu [[Ulcus|Hautulzerationen]], bis die [[Hernie]] durch die Haut brach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelotte 2019.jpg|mini|hochkant|Moderne Pelotte]]&lt;br /&gt;
Heute stehen schonende Bruchbänder und Pelotten aus elastischem Kunststoff zur Verfügung, die per Klettband miteinander verbunden werden. Obwohl sie ohne Rezept auch online in verschiedenen Größen bestellt werden können, bleiben sie umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.test.de/Leistenbruch-Die-Angst-der-Maenner-21265-118673 &amp;#039;&amp;#039;Die Angst der Männer&amp;#039;&amp;#039;.] [[Stiftung Warentest]], 26. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Anwendung empfiehlt sich im Zweifel ein Besuch beim Arzt und professionelle Anpassung zum Beispiel in einem [[Sanitätshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Therapie der Wahl beim Leistenbruch ist die alsbaldige [[Operation (Medizin)|Operation]]. Hierfür stehen neben den klassischen offenen Verfahren (Operation nach [[Edoardo Bassini|Bassini]] und ihre Variationen, Operation nach [[Leistenbruchoperation nach Shouldice|Shouldice]] oder [[René Stoppa|Stoppa]]) auch offene und [[Minimalinvasive Chirurgie|minimalinvasive]] Verfahren mit Verstärkung der Leiste durch ein [[Polypropylen]]-Netz (offen: [[Lichtenstein-Operation]]; minimalinvasiv: [[Transabdominale präperitoneale Netzimplantation|TAPP]] oder [[Total extraperitoneale Hernioplastik|TEP]]) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruchbänder wurden bereits sehr früh zur Linderung dieses Krankheitsbildes entwickelt. Aus [[Ausgrabung|archäologischen Ausgrabungen]] lagen bis 1992 22 [[Befund (Archäologie)|Funde]] von Bruchbändern in Mitteleuropa vor, die nahezu alle aus der [[Merowinger]]zeit stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt W. Alt: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie und frühmittelalterliche Heilkunde. Zum ersten Fund eines Bruchbandes in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorisches Journal&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;27, Heft 3/4, Steiner, Stuttgart 1992, S.&amp;amp;nbsp;363–371.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im 19. Jahrhundert wurden (verbesserte) Bruchbänder häufig als Alternative zur nicht ohne Grund gefürchteten Radikaloperation&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Neubert, Ludwig Faupel, Uwe Katzenmeier: &amp;#039;&amp;#039;Bauchwandbrüche.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S.&amp;amp;nbsp;139–152, hier: S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Bauchwandbrüchen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Truss pads|Bruchbänder}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1070603988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsmittel (Rehabilitation)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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