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	<title>Bruce-Teleskop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:05:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruce-Teleskop&amp;diff=2340687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Habakukerich: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-02-15T16:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Astrograph in Heidelberg-Königstuhl-2.jpg|mini|Großer Doppelastrograf (Bruce-Teleskop) der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl; Blick steil in die Kuppel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruce-Teleskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein spezieller, lichtstarker [[Doppelastrograf]] der [[Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl]] (Baden-Württemberg), den die amerikanische Philanthropin [[Catherine Wolfe Bruce]] (1816–1900) um 1895 auf Ersuchen von [[Max Wolf]] der Sternwarte finanzierte. Ein zweites, noch größeres Instrument widmete Bruce 1900 dem [[Yerkes-Observatorium]] in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts die wissenschaftliche [[Astrofotografie]] auch schwache Himmelsobjekte aufnehmen konnte, hatte Wolf 1890 erstmals ein solches fotografisches [[Doppelteleskop]] für seine Privatsternwarte entwickelt. Er begann damit, die [[visuell]] schwer zu beobachtenden [[Dunkelnebel|Staubnebel]] der Milchstraße mit sehr langen Belichtungszeiten zu fotografieren. Mit dem Bruce-Teleskop gelangen ihm schon wenige Jahre später bahnbrechende Entdeckungen über die Struktur der [[Milchstraße]] und von zahlreichen bis dahin noch unbekannten Hell- und Dunkelnebeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden an einem langbrennweitigen [[Leitfernrohr]] montierten Kameras (siehe Bild) haben 40 cm Öffnung und 2 Meter Brennweite – beides für damals ungewohnte Dimensionen. Alle drei Instrumente werden durch eine gemeinsame [[äquatoriale Montierung]] der täglichen Drehung des [[Sternhimmel]]s mit hoher Präzision nachgeführt. Der Vorteil doppelter Fototeleskope ist ein dreifacher: einerseits werden die lang zu belichtenden Himmelsaufnahmen beschleunigt, anderseits ist die gleichzeitige Aufnahme in verschiedenen [[Farbfilter|Farbbereichen]] möglich. Überdies können durch den Vergleich der [[Fotoplatte]]n im sogenannten [[Blinkkomparator]] fehlerhafte Schwärzungen in der Filmemulsion erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mit 61 cm [[Apertur]] noch größeres Instrument dieser Bauart finanzierte Bruce der [[Yerkes-Sternwarte]] in den USA. Es hat ebenfalls – insbesondere durch die Arbeiten [[Edward Emerson Barnard]]s – viel zur Forschung in der [[Galaktische Astronomie|Galaktischen Astronomie]] beigetragen. Zu Vorstudien für dieses Teleskop kam Barnard 1899/1900 nach Heidelberg. &amp;lt;!-- http://articles.adsabs.harvard.edu//full/1923AN....218..241W/0000129.000.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Doppelastrografen wie die beiden Bruce-Teleskope waren bis etwa 1980 weit verbreitet, verloren aber dann durch die kürzeren Belichtungszeiten von [[CCD-Sensor]]en und die ersten &lt;br /&gt;
erfolgreichen [[Weltraumteleskop]]e an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter D. Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie-Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Kosmos-Verlag, Stuttgart 1987.&lt;br /&gt;
* Max Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Nebelflecken am Pol der Milchstrasse&amp;#039;&amp;#039;. Publ. Astrophysikal. Institut Königstuhl-Heidelberg, Band 1, S. 125–176, Heidelberg 1902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomisches Instrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrofotografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Habakukerich</name></author>
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