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	<title>Broumov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:59:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Broumov&amp;diff=157852&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21087-79: /* Persönlichkeiten */ Eintrag entfernt, sein Geburtsort ist ein anderes Braunau</title>
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		<updated>2026-04-05T12:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Eintrag entfernt, sein Geburtsort ist ein anderes Braunau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt im Okres Náchod. Zur Gemeinde im Okres Tachov siehe [[Broumov u Zadního Chodova]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Broumov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Broumov znak.svg|111px|Wappen von Broumov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Náchod&lt;br /&gt;
| Fläche             = 222.8&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vdb.czso.cz/vdbvo2/faces/en/index.jsf?page=vystup-objekt&amp;amp;z=T&amp;amp;f=TABULKA&amp;amp;skupId=6692&amp;amp;katalog=35178&amp;amp;pvo=MLO202421&amp;amp;pvo=MLO202421&amp;amp;pvokc=65&amp;amp;pvoch=5201#w=]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 395&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 573922&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 549 83–550 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = H&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Meziměstí]]–[[Kłodzko]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Police nad Metují]]–[[Janovičky (Heřmánkovice)|Janovičky]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Meziměstí–Ścinawka Średnia|Meziměstí–Ścinawka Średnia]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 8&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Arnold Vodochodský&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Třída Masarykova 239&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 550 14 Broumov 1&lt;br /&gt;
| Website            = www.broumov-mesto.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.5856611&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.3318097&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Broumov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Braunau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der Region [[Královéhradecký kraj]] (historisch [[Königgrätzer Kreis]]) in [[Tschechien]] an der [[Grenze zwischen Polen und Tschechien|Landesgrenze]] zur [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Broumov liegt an der Einmündung des Liščí potok (&amp;#039;&amp;#039;Voigtsbach&amp;#039;&amp;#039;) in die [[Steine]] im nordöstlichen Teil Tschechiens, etwa 30 km südlich von [[Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;), 34 km nordwestlich von [[Kłodzko]] (&amp;#039;&amp;#039;Glatz&amp;#039;&amp;#039;) und 30 km nordöstlich von [[Náchod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Stadt befinden sich die [[Broumovské stěny|Braunauer Wände]] und die [[Naturdenkmal]]e [[Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt|Adersbacher und Weckelsdorfer Felsen]]. Wegen der dort vorhandenen bizarren Felsformationen sind sie ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Die Stadt war das Zentrum des [[Gerichtsbezirk Braunau|Braunauer Ländchens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Ortsteil]]e von Broumov sind [[Olivětín]] (&amp;#039;&amp;#039;Ölberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Poříčí (Broumov)|Poříčí]] (&amp;#039;&amp;#039;Sand&amp;#039;&amp;#039;), [[Nové Město (Broumov)|Nové Město]], [[Kolonie 5. května]], [[Velká Ves (Broumov)|Velká Ves]] (&amp;#039;&amp;#039;Großdorf&amp;#039;&amp;#039;), [[Benešov (Broumov)|Benešov]] (&amp;#039;&amp;#039;Straßenau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rožmitál (Broumov)|Rožmitál]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosental&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/casti-obce-obec/573922/Obec-Broumov uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsiedlungseinheiten sind Benešov, Broumov-střed, Nové Město, Olivětín, Olivětín-východ, Plochý vrch, [[Rožmitál (Broumov)|Rožmitál]], Sídliště Křinické, Spořilov (&amp;#039;&amp;#039;Stumpfkolonie&amp;#039;&amp;#039;), U nádraží, U Stěnavy und [[Velká Ves (Broumov)|Velká Ves]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/zsj-obec/573922/Obec-Broumov uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Benešov u Broumova, Broumov, Rožmitál und Velká Ves u Broumova.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/573922/Obec-Broumov uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht Braunau Kloster um 1850.jpg|mini|links|Klosteranlage um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Square Broumov - panoramio.jpg|mini|300px|Marktplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Broumov002.jpg|mini|hochkant|Mariensäule auf dem Marktplatz von Broumov]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Broumov (14).jpg|mini|hochkant|[[Benediktiner]]-Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau wurde vom Zeitpunkt ihrer Gründung an über sieben Jahrhunderte durch die Tätigkeit des [[Benediktiner]]ordens in der [[Stift Broumov|Abtei]] des [[Wenzel von Böhmen|hl. Wenzel]] geprägt. Der rasche Aufstieg der Stadt hing wesentlich mit der Prosperität des [[Weber|Tuchmachergewerbes]] zusammen, dessen Absatzmärkte sich vor allem im Inneren [[Böhmen]]s sowie im benachbarten [[Schlesien]] befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Braunauer Land wurde durch die [[Stift Břevnov|Benediktinerabtei Břevnov]] kolonisiert. Vermutlich im Jahr 1255 wurde Braunau als [[Marktrecht (historisch)|Marktort]] gegründet und bildete fortan den wirtschaftlichen Mittelpunkt sowie das Verwaltungszentrum der [[Grundherrschaft]] des Ordens. 1348 wurden dem Abt des Stiftes Břevnov vom böhmischen König und Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] dieselben Rechte über dessen Untertanen verliehen, wie sie die königlichen Städte [[Kłodzko|Glatz]] und [[Hradec Králové|Königgrätz]] damals besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gottfried Gengler: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen, S. 280; {{archive.org |bub_gb_NdkcAAAAMAAJ |Blatt=280}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Stadtkern von Braunau wurde auf einem [[Felssporn]] zwischen dem Voigtsbach und der Steine angelegt; er hat einen typisch schlesischen [[Grundriss]]. Dabei begrenzen zwei parallel verlaufende Hauptstraßen von zwei Seiten den großen Marktplatz und treffen an den sich gegenüber liegenden Stadttoren zusammen. Der Rand eines Felsenvorsprungs wurde nach der Planung des [[Lokator]]s einer Burg und der Pfarrkirche vorbehalten. Unterhalb der Stadtmauern wurden die Vorstädte Obersand, Mittelsand und Niedersand mit Mühlen, [[Walkmühle|Walken]], befestigtem [[Meierhof]], [[Badehaus]] und [[Hospital]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche aus dem [[Mittelalter]] stammende hölzerne Verbauung ist bis auf die Friedhofskirche „Unserer Lieben Frau“ nach mehreren Bränden verschwunden. Nach einem Brand im Jahr 1306 wurde die Burg zu einem befestigten Kloster mit der Kirche [[Adalbert von Prag|St. Adalbert]] umgebaut. Ebenso wie die Klosterkirche wurde auch die Pfarrkirche St. Peter und Paul aus Stein erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau wurde im Verlauf des 14. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Kulturzentren in Nordostböhmen. Mit dem Bau der Stadtmauer wurde im Jahr 1357 begonnen. Die Arbeiten waren 1380 beendet. Wachsender Wohlstand führte zum Bau von steinernen Häusern auf dem [[Ring (Marktplatz)|Ring]] und den anliegenden [[Weg|Gassen]]. Nach dem großen Brand im Jahr 1549 wurde das Kloster im Stil der [[Renaissance]] wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert Schloss sich Braunau der [[Hussiten|hussitischen Bewegung]] an. Im Rahmen der [[Gegenreformation]] ließ die [[Katholische Liga (1609)|Katholische Liga]] 1617 die protestantisch genutzte Wenzelskirche in Braunau schließen. Die protestantischen [[Stand (Gesellschaft)|Stände]] Böhmens sahen hierin, wie in dem parallel erfolgten Abriss der Kirche in [[Hrob|Klostergrab]], einen Verstoß gegen die im [[Majestätsbrief]] von 1609 gewährte Religionsfreiheit und erhoben sich im [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstand von 1618]] gegen die [[Herrschaft]] der [[Habsburgermonarchie]], was zum Auslöser des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Barock]] kam es zu einem allgemeinen Aufstieg der Abtei Břevnov. Nach Überwindung der katastrophalen Folgen des Dreißigjährigen Krieges erlangte der Orden besonders unter den Äbten [[Thomas Sartorius]] (1663–1700) und [[Othmar Daniel Zinke]] (1700–1738) beachtliche wirtschaftliche Einnahmen. Diese ermöglichten in Braunau die Erneuerung aller Kirchen und des von der Feuersbrunst vernichteten Klosters nach Entwürfen des Baumeisters [[Martin Allio]]. Unter der Leitung des aus Bayern stammenden Architekten [[Christoph Dientzenhofer]] wurden die [[Terrasse (Architektur)|Terrassen]] und [[Hof (Architektur)|Höfe]] errichtet, das Stifts-[[Gymnasium]] und die Stifts-[[Apotheke]] gebaut. Schließlich wurden auch die Entwürfe des [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]] realisiert, zu denen der gesamte Umbau des Braunauer Klosters in den Jahren 1728–38 zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriege 1742–1763]] hatten verhängnisvolle Auswirkungen auf die Stadt Braunau. Zum einen kam es zu [[Plünderung]]en durch vorbeiziehende [[Armee|Truppen]], zum anderen wurden durch die [[Preußen|preußische]] Besetzung von [[Schlesien]] und der [[Grafschaft Glatz]] jahrhundertealte Handels- und Kulturbeziehungen unterbrochen. Durch die Kriegsereignisse beschränkte sich die Bautätigkeit des Ordens auf Instandsetzungen nach den Bränden in den Jahren 1757 und 1759. In ihrer volkstümlichen Ausformung überlebte die [[Barock]]kultur im Braunauer Land bis 1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der [[Industrialisierung]] in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Industrieanlagen und außerhalb der Stadtmauer Villen der Fabrikanten sowie Mietshäuser für die Werktätigen. Am 14. Juli 1847 ging zwischen Braunau und [[Hejtmánkovice|Hauptmannsdorf]] der Braunauer [[Meteorit]] nieder. 1856 errichtete [[Josef von Schroll]] in Ölberg eine erfolgreiche, [[Webmaschine|Mechanische Weberei]], der 1860 und 1876 noch zwei weitere [[Fabrik]]en in Braunau folgten. Nach dem Ende der [[Erbuntertänigkeit]] wurde Braunau 1850 Sitz des [[Gerichtsbezirk Braunau|Gerichtsbezirks Braunau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] von 1866 und seine wirtschaftlichen Folgen hatten eine Auswanderungswelle nach [[Lateinamerika]], vor allem nach [[Chile]], zur Folge. So wurde 1875 nördlich von [[Puerto Montt]] der Ort [[Nueva Braunau]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und dem Zerfall der Monarchie [[Österreich-Ungarn]] kam Braunau am 28. Oktober 1918 wie ganz [[Königreich Böhmen|Böhmen]] durch den [[Vertrag von Saint-Germain]] im September 1919 zur neugegründeten [[Tschechoslowakei]] und wurde von tschechoslowakischen Truppen besetzt. In der Zwischenkriegszeit entstanden neue Vorstadtsiedlungen; nördlich – an der Trautenauer Straße – die „Stumpfkolonie“, westlich – an der Straße nach [[Křinice|Weckersdorf]] – die „Neue Heimat“, sowie südlich an der Straße zu den Krimshäusern die „Siedlung am Schafferberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] vom 30. September 1938 wurde die Stadt mit dem neu gegründeten [[Reichsgau Sudetenland]] ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] eingegliedert und war Verwaltungssitz des [[Landkreis Braunau|Landkreises Braunau]] im [[Regierungsbezirk Aussig]]. 1939 erhielt die Siedlung „Die neue Heimat“ zu Ehren des nationalsozialistischen Politikers [[Hubert Birke]] den neuen Namen „Hubert-H.-Birke-Siedlung“. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Braunau von Einheiten der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Die politische Verwaltung übernahmen die sich bildenden tschechoslowakischen Machtorgane. In der Umbruchsituation der ersten Nachkriegswochen kam es zu Plünderungen und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibungen der deutschsprachigen Bevölkerung]]. Die leerstehenden Gebäude wurden von Neusiedlern aus den anliegenden Bezirken Ostböhmens, der [[Slowakei]] und Re-Immigranten aus dem Ausland übernommen. Somit war die Bevölkerung Braunaus weitgehend tschechischsprachig geworden. Auch die [[Benediktiner]] des [[Stift Broumov|Stiftes Broumov]] wurden ausgewiesen und kamen als [[Heimatvertriebene]] nach [[Niederbayern]] ins [[Kloster Rohr (Niederbayern)|Kloster Rohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 verlor die Stadt ihren Status als Bezirksstadt und kam zum Okres Náchod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Braunau überwiegend von [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Deutschböhmen]] besiedelt, die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2908 || in 424 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des böhmischen Museums für Natur- und Länderkunde, Geschichte, Kunst und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Prag 1831, S. 193, Ziffer 7&amp;amp;#41;. ([https://books.google.de/books?id=SEtFAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA193 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3019 || in 424 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Königgrätzer Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1836, S. 176, Ziffer 1). ([https://books.google.de/books?id=SKAJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA176 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7609 || deutsche Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Braunau |Eintragsnummer=1 |Band=3 |Seite=349 |zenoID=20006363784}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7356 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_braunau.html|name=Landkreis Braunau (tschech. Broumov)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6379 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung nach Ende des Zweiten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.czso.cz/documents/10180/86441891/VybranaMesta.xlsx/027bda31-bf21-4970-9c12-2a7e2e31a00d?version=1.11 |titel=Database of Demographic Indicators for Selected Towns of the Czech Republic. Tab. 11 |werk=czso.cz |abruf=2023-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: 31.12. des jeweiligen Jahres)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 7994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 8190&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 9634&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 8448&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 7902&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 7272&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 7207&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Forchheim]], Deutschland, seit 2001 (seit 1955 [[Liste der Patenstädte für Vertriebene|Vertriebenenpatenschaft]])&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Nowa Ruda]] &amp;#039;&amp;#039;(Neurode)&amp;#039;&amp;#039;, Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Broumov, kostel sv. Václava.jpg|mini|hochkant|Wenzelskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Broumov1(js).jpg|mini|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
* Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
* [[Stift Broumov|Benediktinerstift Broumov]]&lt;br /&gt;
* Brücke am Weg nach Hauptmannsdorf &amp;#039;&amp;#039;(Hejtmánkovic)&amp;#039;&amp;#039; mit Statuen des Hl. Johann Nepomuk und des Hl. Wenzel (19. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Kirche der Hl. Peter und Paul &amp;#039;&amp;#039;(Kostel svatého Petra a Pavla)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kirche des Hl. Wenzel &amp;#039;&amp;#039;(Kostel svatého Václava)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marienkirche (Broumov)|Hölzerne Marienkirche]] am Friedhof&lt;br /&gt;
* Statue des Hl. Florian auf dem Kleinen Platz&lt;br /&gt;
* [[Pestsäule]] mit Statue der Jungfrau Maria auf dem Hauptplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Veba Broumov a.s. z okna kláštera - panoramio.jpg|mini|Die [[Fabrik|Produktionsstätte]] mit Büros der [[Weberei]] Veba]]&lt;br /&gt;
Durch Broumov verlaufen die Landstraßen 302 und 303, eine Autobahnanbindung an die [[Dálnice 11|D11]] ist geplant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petr Vaňous |Titel=140 po dálnici? V hledáčku je D11 |Sammelwerk=Náchodský deník |Datum=2019-09-24 |Online=[https://nachodsky.denik.cz/z-regionu/140-po-dalnici-v-hledacku-je-d11-20190924.html nachodsky.denik.cz] |Abruf=2020-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Arbeitgeber der Stadt ist die [[Weben|Weberei]] Veba, die auch zwei Hotels in Broumov unterhält. Eine weitere wichtige Firma ist der [[Filterschichten]]–Hersteller Hobra Školník, der am Stadtrand angesiedelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gimnazjum w Broumovie.jpg|mini|Stiftsgymnasium]]&lt;br /&gt;
; Söhne und Töchter der Stadt&lt;br /&gt;
* [[David Müller (Verleger)|David Müller]] (1591–1636), Verleger&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kahlert]] (1638–1702), Zisterzienser, Abt der Klöster Heinrichau im Herzogtum Münsterberg und Zirc in Ungarn&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Lachenbauer]] (1741–1799), Bischof von Brünn&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Fritsch]] (1797–1870), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Franz Liebieg]] (1799–1878), Textilunternehmer, Bruder von Johann Liebieg&lt;br /&gt;
* [[Johann Liebieg]] (1802–1870), Textilunternehmer, Bruder von Franz Liebieg&lt;br /&gt;
* Johann Nepomuk Rotter (1807–1886), 55. Abt der Doppelabtei Břevnov-Broumov (Breunau/Braunau) 1844–1886&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Rotter,_Johann_Nepomuk |titel=Rotter, Johann Nepomuk OSB, 1807–1886 |werk=Biographia Benedictina |abruf=2019-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz Ritter von Schmitt (1816–1883), Textilunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Julius Lippert (Historiker)|Julius Lippert]] (1839–1909), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Eppinger]] (1853–1911), Politiker der Deutschen Fortschrittspartei&lt;br /&gt;
* [[August Kral]] (1869–1953), österreichischer Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Josef Keibl]] (1874–1952), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Eppinger]] (1897–1990), deutscher Jurist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Johannes Felzmann]] (1898–1944), Steyler Missionar und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Beda Menzel]] (1904–1994), Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Josef Mertin (Musiker)|Josef Mertin]] (1904–1998), Musiker und Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schlögl (Physiker, 1919)|Reinhard Schlögl]] (1919–2007), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Amadeus Webersinke]] (1920–2005), Pianist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Karl Wrabetz (Chemiker)|Karl Wrabetz]] (1928–1997), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Peter K. Vogt]] (* 1932), Biologe&lt;br /&gt;
* [[Manfred Rudel]] (1939–2023), Handwerker und Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Weissgärber]] (* 1941), Kommandant des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Boehm]] (* 1942), Kunsthistoriker und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Hartmann Schmige]] (* 1944), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dieter Paul]] (1943–2019), deutscher Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Christian F. Feest|Christian Feest]] (* 1945), Ethnologe&lt;br /&gt;
* [[Jakub Jiroutek]] (* 1977), Skispringer&lt;br /&gt;
* [[Pavel Krmaš]] (* 1980), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Tomáš Pöpperle]] (* 1984), Eishockey-Torwart&lt;br /&gt;
* [[Joeri Heerkens]] (* 2006), niederländisch-tschechischer Fußballtorwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Josef von Schroll]] (1821–1891), Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sonstige Personen&lt;br /&gt;
* [[Alois Jirásek]] (1851–1930), Schriftsteller und Historiker, besuchte das Stiftsgymnasium&lt;br /&gt;
* [[Jiří Petr]] (1931–2014), Rektor der Tschechischen Agraruniversität in Prag Suchdol, erwarb am Stiftsgymnasium das Abitur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Reichspräsident [[Paul von Hindenburg]] dachte zeit seines Lebens irrtümlich, dass [[Adolf Hitler]] aus dem böhmischen Braunau stamme, und nannte ihn bewusst abwertend den „böhmischen Gefreiten“. Tatsächlich aber war Hitler in [[Braunau am Inn]], in [[Oberösterreich]], zur Welt gekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Heiden]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler. Das Zeitalter der Verantwortungslosigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Europa Verlag, Zürich 1936. Reprint 2007, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ursache dieser Verwechslung lag wohl darin, dass Hindenburg während des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] 1866 das böhmische Braunau, als preußischer [[Leutnant]], kennengelernt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Drimmel |Titel=Gott erhalte: Biographie einer Epoche |Verlag=Amalthea |Ort= |Datum=1976 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Irrtum saßen sogar Teile der deutschen Presse auf. So fragte [[Carl von Ossietzky]] im Juni 1930 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;: „Warum hat eigentlich noch keine deutsche Regierung daran gedacht, Herrn Adolf Hitler aus Braunau (Tschechoslowakei) endlich des Landes zu verweisen?“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl von Ossietzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pabst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sic! so richtig geschrieben --&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juni 1930, S. 937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Braunau |Band=11 |Seite=13}}&lt;br /&gt;
* Lillian Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen, Kulturbild einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag München 1966; dort: &amp;#039;&amp;#039;Das Braunauer Ländchen&amp;#039;&amp;#039;, S. 277–281 mit Bebilderung.&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Nora Verlag, Berlin 2014, S. 699/700 mit Ergänzungen.&lt;br /&gt;
* [[Václav Vladivoj Tomek|Wenzel Wladiwoj Tomek]]: &amp;#039;&amp;#039;Älteste Nachrichten über die Herrschaften Braunau und Politz.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1857.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.broumov-mesto.cz/ broumov-mesto.cz] – Website der Stadt Broumov.&lt;br /&gt;
* [http://www.broumov.net/de/ broumov.net] deutscher Bereich der Gemeindeseite&lt;br /&gt;
* [http://www.klaster-broumov.cz/ klaster-broumov.cz] Seite der Benediktinerabtei Braunau&lt;br /&gt;
* [http://www.broumovsko.cz/?lang=de Braunauer Land] – offizielle Homepage der Region auf broumovsko.cz&lt;br /&gt;
* [http://www.braunau-sudetenland.de/braunau/staedte/braunau.htm braunau-sudetenland.de] – Heimatkreis Braunau / Sudetenland e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Náchod}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Broumov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=504040-1|LCCN=n84050242|VIAF=130232960}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Broumov| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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