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	<title>Brottewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:44:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brottewitz&amp;diff=722055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qwertz1894: /* Wirtschaft und Infrastruktur */</title>
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		<updated>2025-06-21T16:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Suedzucker-brottewitz-1.JPG|mini|Die Zuckerfabrik von Mühlberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brottewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;/&amp;gt; von [[Mühlberg/Elbe]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Elbe-Elster]] und liegt etwa drei Kilometer nördlich der Stadt. Bis zu seiner Eingliederung 2001 war der Ort eine selbständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]]. Der Ort hatte am 31. Dezember 2011 267 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Martinskirchen IMG 7351.JPG|mini|Brottewitz auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1230 als &amp;#039;&amp;#039;Brotewiz&amp;#039;&amp;#039;. Der Name kommt aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]], kann aber nicht näher bestimmt werden; sicher scheint die Grundform &amp;#039;&amp;#039;Brotovica&amp;#039;&amp;#039;, was „Bach am [[Färberröten|Krapp]]feld“ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1230 verlieh der Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich von Meißen]] dem [[Kloster Marienstern]] in Mühlberg das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Brottewitz. Wahrscheinlich war damals Brottewitz [[Lehnswesen|Lehnsbesitz]] der [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|Ileburg]]er. 1253 hatte der Bürger Werner von Limpach aus Oschatz 5 [[Hufe]]n an das Kloster in Mühlberg verpachtet. Botho von Ileburg bekundete 1304, dass er der Äbtissin in Mühlberg 5 [[Mark (Gewicht)|Mark]] und einen Bierdung Einkünfte aus dem Dorf Brottewitz verliehen habe. Das Kloster verkaufte 1369 die jährlichen Einkünfte in Höhe von 1 Schock Groschen aus Brottewitz an den Doch[[Dekan (Kirche)|dechant]]en Nicolaus zu Meißen. 1550 hatte das Dorf 10 &amp;#039;&amp;#039;[[besessene Männer]]&amp;#039;&amp;#039; und 21 Hufen. Von 1559 bis 1570 gehörte Brottewitz dem Bischof zu Meißen [[Johann IX. von Haugwitz]]. 1654 verlieh der Kurfürst [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg I.]] Brottewitz dem Superintendenten Meißner in Großenhain. 1691 erwarb der Kammerherr von Wehlen, der Besitzer von [[Martinskirchen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte des Kreises Liebenwerda&amp;quot;/&amp;gt; das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 gab es 111 Einwohner, und 1910 318 Einwohner in Brottewitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte des Kreises Liebenwerda&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;160&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-x&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
16579-Brottewitz-1913-Weidners Gasthof-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Weidners Gasthof (1913)&lt;br /&gt;
06757-Brottewitz-1905-Zuckerfabrik - Dorfstraße-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Brottewitz &amp;lt;!--auf einer historischen Ansichtskarte des [[Meißen|Meißner]] Verlags [[Brück &amp;amp; Sohn]]--&amp;gt; (1899)&lt;br /&gt;
19778-Brottewitz-1915-Zuckerfabrik-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Zuckerfabrik (1915)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Administrative Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ämterbildung in Brandenburg nach der Wende kam Brottewitz zum am 21. Juli 1992 gebildeten [[Amt Mühlberg/Elbe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildung des Amtes&amp;quot;/&amp;gt; Zum 31. August 2001 wurde Brottewitz nach Mühlberg/Elbe eingemeindet und das Amt Mühlberg/Elbe aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auflösung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brottewitz-cemetery.JPG|mini|Eingang des Friedhofs]]&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof am Nordausgang der Stadt in Richtung &amp;#039;&amp;#039;Koßdorf&amp;#039;&amp;#039; erinnert ein Gedenkstein an fünf Gefangene des [[Wehrmacht]]sgefängnisses Fort [[Zinna]] in [[Torgau]], die nach einem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Evakuierungsmarsch]] mit Ketten aneinander gefesselt am 20. April 1945 von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] an der Friedhofsmauer erschossen wurden. Dies waren: [[Werner Kube]], [[Reinhold Franznick]], [[Johann Jakobi]], [[Erich Kindermann]] und [[Harry Prien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widerstandskämpfer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Mühlberg/Elbe#Brottewitz|Liste der Baudenkmale in Mühlberg/Elbe]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Brottewitz drei [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1872 und 1873 wurde in Brottewitz die Zuckerfabrik &amp;#039;&amp;#039;Actien Zuckerfabrik Mühlberg a. E.&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Zwischen 1984 und 1990 war der Betrieb Teil des [[VE Kombinat Zucker Halle]]. In der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wendezeit]] übernahm im Jahre 1990 die [[Südzucker]] AG das Werk. Es hatte 2006 eine Verarbeitungskapazität von 6.000 Tonnen Rüben täglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOZ&amp;quot;/&amp;gt; Nach Einstellung der Zuckerverarbeitung 2020 wurde die Fabrik 2021 an einen Sand- und Kiesproduzenten verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rbb24.de/studiocottbus/wirtschaft/2021/04/zucker-fabrik-brottewitz-verkauft-kieswerk.html &amp;#039;&amp;#039;Brottewitzer Zuckerfabrik an Kiesproduzenten verkauft&amp;#039;&amp;#039;]. Rundfunk Berlin-Brandenburg, 15. April 2021, abgerufen am 17. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Verkehr ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Brottewitz&amp;#039;&amp;#039; lag an der mittlerweile nicht mehr befahrenen [[Bahnstrecke Neuburxdorf–Mühlberg]].&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Panoramaansicht von Brottewitz P1060709.jpg|1200|Brottewitz aus Richtung Burxdorf gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Max Pauly (Optiker)|Max Pauly]] (1849–1917), Lebensmittelchemiker, Erfinder, Optiker, war 1878–1897 Direktor der Zuckerfabrik in Brottewitz. Er erfand u.&amp;amp;nbsp;a. den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Paulykocher&amp;#039;&amp;#039; zur Zuckerherstellung.&lt;br /&gt;
* [[Michael Gundermann]] (* 1945), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 2022 stellte der aus der Region stammende [[Schnitzen|Schnitzkünstler]] Marcus Scholz in Brottewitz einen Weltrekord auf, der zur Aufnahme in das [[Guinness World Records|Guinness-Buch der Rekorde]] berechtigt, in dem er einen Schnitzkurs mit 428 Teilnehmern gab, was bisher als &amp;#039;&amp;#039;größter Schnitzkurs der Welt&amp;#039;&amp;#039; gilt. Das auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Zuckerfabrik stattfindende Event besuchten nach Angaben des Veranstalters mehr als 10.000 Zuschauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Claus: &amp;#039;&amp;#039;Kettensägen-Weltrekord in Brottewitz: Der größte Schnitzkurs der Welt.&amp;#039;&amp;#039; In [[Lausitzer Rundschau]], 30. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;Hauptsatzung der Stadt Mühlberg/Elbe vom 28. Januar 2009 [http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/6/9/4/6/Hauptsatzung_der_Stadt_M_hlberg.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda&amp;#039;&amp;#039; Emilia Crome, Akademie-Verlag Berlin, 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte des Kreises Liebenwerda&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Liebenwerda&amp;#039;&amp;#039;Geschichten der Territorien und Kreise der Provinz Sachsen, Band 1: Geschichte des [[Landkreis Liebenwerda|Kreises Liebenwerda]], [[Heinrich Nebelsieck]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOZ&amp;quot;&amp;gt;Märkische Oderzeitung, 24. August 2006, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widerstandskämpfer&amp;quot;&amp;gt;[[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag: Berlin 1970, Band 1, S. 538&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildung des Amtes&amp;quot;&amp;gt;Bildung der Ämter Gartz/Oder, Bad Liebenwerda, Mühlberg/Elbe, Plessa, Märkische Schweiz, Premnitz, Rüdersdorf, Scharmützelsee, Steinhöfel/Heinersdorf Elsterland, Kleine Elster und Falkenberg Uebigau. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S. 970/1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auflösung&amp;quot;&amp;gt;Bildung der neuen amtsfreien Stadt Mühlberg/Elbe Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. Juli 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 34, Potsdam, den 22. August 2001, S. 587 [https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2034_01.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brottewitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Mühlberg/Elbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/47.00/N |EW=13/13/25.20/E |type=city |pop=399 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1068281502|VIAF=315095703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mühlberg/Elbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwertz1894</name></author>
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