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	<title>Brotterode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:01:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brotterode&amp;diff=88207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung</title>
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		<updated>2025-12-27T17:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Brotterode&lt;br /&gt;
| Alternativname            = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Brotterode-Trusetal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen-Brotterode.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/49/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 10/26/45/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                  = &lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix               = &lt;br /&gt;
| Höhe                      = 573 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 23.78&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/164510 |titel=Gemarkung Brotterode, Stadt Brotterode-Trusetal |werk=GEOindex |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 2270&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca              = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/schmalkalden_meiningen/16066074x0OAS__brotterode/ |titel= Brotterode: Ortsteil von Brotterode-Trusetal |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 2011-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         = [[Trusetal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 98596&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 036840&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = BT Brotterode.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Poskarte                  = &lt;br /&gt;
| Bild                      = SM BROTTERODE RATHAUS.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Das Rathaus in Brotterode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0009597 Brotterode. Blick auf die Stadt.jpg|mini|Brotterode um 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brotterode-Kirche-CTH.JPG|mini|Kirche in Brotterode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brotterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine selbständige [[Stadt]] in [[Thüringen]], die am 1. Dezember 2011 im Zuge einer [[Gebietsreform]] mit der Gemeinde [[Trusetal]] zur neuen Stadt [[Brotterode-Trusetal]] im [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen]] zusammengeschlossen wurde und heute ein [[Ortsteil]] dieser neu gebildeten Kommune ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Brotterode liegt im [[Thüringer Wald]] am Fuße des [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberges]], unmittelbar am [[Rennsteig]] zwischen [[Bad Tabarz]] und Trusetal am Oberlauf der [[Truse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes war am 27. April 1039 als &amp;#039;&amp;#039;Brunwardesrot&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort war wahrscheinlich um 1360 Sitz einer [[Vogt]]ei mit einer später fast vollständig verschwundenen [[Burg Brotterode]]. Die um 1390 unter [[Grafschaft Henneberg|hennebergischem]] Patronat stehende Kirche gehörte zum [[Erzbistum Mainz]]. Im Verband der [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Herrschaft Schmalkalden]] kam Brotterode aus anfangs landgräflicher thüringischer [[Botmäßigkeit]] im späten [[Mittelalter]] unter hessisches und hennebergisches [[Kondominat]] und wurde 1583 ganz hessisch. Brotterode war Sitz des kleinen [[Amt Brotterode|Amts Brotterode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während der französischen Besatzung &amp;#039;&amp;#039;([[Franzosenzeit]])&amp;#039;&amp;#039; von 1806 bis 1814 war Brotterode der namengebende Hauptort des [[Kanton Brotterode|Kantons Brotterode]] im [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Königreich Westphalen]]. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es 1814/15 wurde das [[Kurfürstentum Hessen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Kassel)&amp;#039;&amp;#039; restituiert, und mit der kurhessischen Verwaltungsreform wurde 1821 das [[Amtsgericht Brotterode]] im [[Landkreis Herrschaft Schmalkalden|Kreis Schmalkalden]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Holzbearbeitung|Holzverarbeitung]] waren [[Bergbau|Eisenbergbau]] und -verarbeitung seit dem Mittelalter heimisch, daraus entwickelten sich im 19. Jahrhundert die Kleineisenindustrie und Drahtzieherei, die Tabakverarbeitung und später die Fahrzeugelektrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] wurde Brotterode am 24. Juni 1866 kurzzeitig von [[Bayerische Armee|bayerischen Truppen]] besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Lubojatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kriegs-Ereignisse des Jahres 1866. Illustriertes Gedenkbuch für das deutsche Volk&amp;#039;&amp;#039;. Tittel und Wolf, Dresden 1867, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Kurhessen im Preußisch-Österreichischen Krieg auf der Verliererseite stand, wurde es 1866 mit dem [[Herzogtum Nassau]] und der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] von [[Königreich Preußen|Preußen]] [[Preußische Annexionen 1866|annektiert]] und der [[Provinz Hessen-Nassau]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brotterode 2358 Einwohner. Am 10. Juli 1895 wurden 729 von 842 Gebäuden des Ortes bei einem Großbrand zerstört, dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Danach wurde Brotterode planmäßig wieder aufgebaut und erhielt Kanalisation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Schmidt |Titel=Der Großbrand 1895 in Brotterode |Verlag=Kroner|Ort=Bad Vilbel u. a.|Jahr=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufbauarbeiten wurden durch eine 600-mm-Heeresfeldbahn [[Feldbahn Brotterode–Wernshausen|Brotterode–Wernshausen]] (die spätere [[Trusebahn]]) unterstützt, die am 11. Mai 1896 den Güterverkehr aufnahm. 1898 entstand mit der kreiseigenen [[Bahnstrecke Kleinschmalkalden–Brotterode]] eine Eisenbahnverbindung über Kleinschmalkalden nach Schmalkalden. Bereits 1964 wurde der Verkehr wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1900 wird Brotterode als Sommerfrische oder Wintersportort aufgesucht. Der organisierte Wintersport begann 1905 mit der Gründung eines Vereins zur Förderung des Wintersports. Man konzentrierte sich insbesondere auf Skilanglauf, Bobfahren, Rennrodeln und [[Skispringen]]. Letzteres nahm mit dem Bau einer ersten Sprungschanze am Inselberg ab 1920 einen steilen Aufschwung. Mit dem Einspringer Otto Brandt nahm 1936 erstmals ein Brotteroder Wintersportler an den [[Olympische Winterspiele 1936|Olympischen Winterspielen]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Wintersportverein Brotterode e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Wintersport in Brotterode 1905–2005.&amp;#039;&amp;#039; s. n., Brotterode 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde Brotterode zur [[Stadtrecht|Stadt]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten über 700 [[Kriegsgefangene]] sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten: im &amp;#039;&amp;#039;Werk IV der Firma Wissner in den Stollenwiesen&amp;#039;&amp;#039;, in der Bäckerei &amp;#039;&amp;#039;Wehner&amp;#039;&amp;#039;, in der Firma &amp;#039;&amp;#039;E.Schwarzkopf&amp;#039;&amp;#039;, in der Firma &amp;#039;&amp;#039;G.Malsch&amp;#039;&amp;#039;, in der Firma &amp;#039;&amp;#039;H.Schmauch&amp;#039;&amp;#039;, in der Firma &amp;#039;&amp;#039;L.Brandt&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Forstwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitätswerk&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952 nahm der Ferienbetrieb einen starken Aufschwung und Brotterode entwickelte sich zu einem Zentrum des [[Wintersport]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 wurde die Stadt Brotterode in die Gemeinde Trusetal eingemeindet und die Gemeinde Trusetal in Stadt Brotterode-Trusetal umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 3366&lt;br /&gt;
* 1995: 3318 (−1,45 %)&lt;br /&gt;
* 1996: 3292 (−0,79 %)&lt;br /&gt;
* 1997: 3274 (−0,55 %)&lt;br /&gt;
* 1998: 3273 (−0,03 %)&lt;br /&gt;
* 1999: 3250 (−0,71 %)&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 3198 (−1,63 %)&lt;br /&gt;
* 2001: 3191 (−0,22 %)&lt;br /&gt;
* 2002: 3136 (−1,75 %)&lt;br /&gt;
* 2003: 3094 (−1,36 %)&lt;br /&gt;
* 2004: 3053 (−1,34 %)&lt;br /&gt;
* 2005: 3010 (−1,43 %)&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 2959 (−1,72 %)&lt;br /&gt;
* 2007: 2900 (−2,03 %)&lt;br /&gt;
* 2008: 2842 (−2,04 %)&lt;br /&gt;
* 2009: 2797 (−1,58 %)&lt;br /&gt;
* 2010: 2750 (−1,71 %)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mittlere Veränderung pro Jahr seit 1994: ∅ = −38,5 (−1,27 %)&lt;br /&gt;
(Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner-Dezember&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=66014 |titel=Gemeinde: Brotterode, Kurort, Stadt, Bevölkerung am 31. Dezember nach Geschlecht |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün zwei gekreuzte goldene Berghämmer &amp;#039;&amp;#039;([[Schlägel und Eisen]])&amp;#039;&amp;#039;, belegt mit einem goldenen Meißel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Form des Wappens wurde am 16. Januar 1950 angenommen. Das Wappenmotiv erschien erstmals 1726 auf einem Siegel mit der Umschrift &amp;#039;&amp;#039;AMT UND ZENTH BROTROT&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeindepartnerschaft}}&lt;br /&gt;
* [[Bad Vilbel]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Saint-Martin-le-Vinoux]], Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Brotterode war mindestens bis 2017 ein [[staatlich anerkannter Erholungsort]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = https://picclick.de/105433-Sonderstempel-Staatlich-anerkannter-Erholungsort-Brotterode-9101978-116873022270.html |titel = Sonderstempel: Staatlich anerkannter Erholungsort Brotterode |werk = picclick.de |datum = 1978-10-09 |sprache = de |abruf = 2025-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/61255/6_3368_kur_und_erholungsorte_in_thueringen |titel = Drucksache 6/3368 |titelerg = Antwort des Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft auf Kleine Anfrage 6/1744 von Knut Korschewsky (DIE LINKE) vom 09.12.2016 |werk = Thüringer Landtag, Parlamentsdatenbank |sprache = de |datum = 2017-01-27 |abruf = 2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, spätestens seit 2020 gilt dies für den gesamten Ort Brotterode-Trusetal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales |url = https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/81257/7_3195_unterstuetzung_der_thueringer_kurorte_in_den_jahren_2020_und_2021 |titel = Unterstützung der Thüringer Kurorte in den Jahren 2020 und 2021 |titelerg = Drucksache 7/3195, Antwort auf Kleine Anfrage von Maik Kowalleck (CDU) vom 10.03.22 |werk = Thüringer Landtag, Parlamentsdatenbank |seiten = 6 |sprache = de |datum = 2021-04-23 |abruf = 2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren war hier der sächsische Pädagoge und Dichter [[Fritz Deubner]] als Rektor der Schule tätig. Er wurde als Autor zahlreicher Gedichte und Kurzgeschichten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St.-Nikolaus-Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1895 wütete ein Brand im Dorf, dem fast alle Häuser zum Opfer fielen, auch die [[barock]]e Kirche. [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Kaiserin Auguste Viktoria]] unterstützte den 1898–1900 ausgeführten Neubau einer Kirche mit 1000 Plätzen. Es entstand ein [[Neugotik|neugotischer]] Kirchenraum mit eindrucksvollen Altarfenstern: In der Mitte der einladende Christus im roten Gewand der Liebe. Links davon Petrus in blau-violettem Gewand (steht für Glaube), und rechts Paulus im grünen Gewand (steht für Hoffnung).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Nicolai (Brotterode)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Der Rennsteig markiert die nördliche Gemarkungsgrenze von Brotterode, in seinem Verlauf trifft man auf die [[Beerberggrotte]], sie befindet sich im Westhang des &amp;#039;&amp;#039;Beerbergstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselbergschanze, 2008.jpg|mini|Inselbergschanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Skisprungschanze, die [[Inselbergschanze]], auf der jährlich ein internationales Springen stattfindet, ist Brotterode als Wintersportort bekannt. Zahlreiche [[Skispringen|Skispringer]] und andere Wintersportler aus Brotterode waren national und international erfolgreich:&lt;br /&gt;
* [[Werner Lesser]] (viermaliger deutscher Meister, zweimaliger Olympiateilnehmer 1956 und 1960)&lt;br /&gt;
* [[Dieter Neuendorf]] (Olympiateilnehmer Innsbruck 1964 und Grenoble 1968)&lt;br /&gt;
* [[Dieter Bokeloh]] (Olympiateilnehmer Innsbruck 1964)&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schramm]] (Olympiateilnehmer Innsbruck 1964)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wolf (Skispringer)|Manfred Wolf]] (Olympiateilnehmer Sapporo 1972)&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Aschenbach]] (Olympiateilnehmer Sapporo 1972, Goldmedaille [[Olympische Winterspiele 1976/Skispringen|Olympische Winterspiele 1976]], Gesamtsieger der [[Vierschanzentournee]] 1973/1974)&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Aschenbach]] (Olympiateilnehmer Innsbruck 1976)&lt;br /&gt;
* [[Axel Lesser]] (Olympiateilnehmer Innsbruck 1976)&lt;br /&gt;
* [[Jochen Danneberg]] (Silbermedaille Olympische Winterspiele 1976, Teilnehmer in Lake Placid 1980)&lt;br /&gt;
* [[Martin Weber (Skispringer)|Martin Weber]] (Olympiateilnehmer Lake Placid 1980)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Gebstedt]] (Weltcupsieger 1991)&lt;br /&gt;
Heute befindet sich in Brotterode das Leistungszentrum zur Nachwuchsgewinnung für Skispringer. Zudem finden jährlich Hornschlittenrennen statt. In den Jahren 2003 und 2006 fielen die Wintersportaktivitäten wegen Schneemangels aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
(Zu den Wintersportlern aus Brotterode siehe vorhergehenden Abschnitt)&lt;br /&gt;
* [[Simon Malsius]] (1585–1648), Jurist und Kanzler deutscher Kleinstaaten&lt;br /&gt;
* [[Andreas Wiß]] (1788–1816), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Elias Fuchs]] (1790–1850), Bürgermeister und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schwarzkopf]] (1825–1896), Bürgermeister und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Breunung]] (1830–1883), Pianist und Organist sowie Dirigent und langjähriger Musikdirektor in Aachen&lt;br /&gt;
* [[Theodor Ilgen]] (1854–1924), Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Otto Klepper]] (1888–1957), Jurist und Politiker (DNVP, DDP/DStP, später parteilos)&lt;br /&gt;
* [[Oswin Puttrich-Reignard]] (1906–1942), Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Franke (Jurist)|Dietrich Franke]] (1943–2012), Jurist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Schmidt |Titel=Beiträge zur älteren Geschichte und zur Mundart von Brotterode |Verlag=Rat der Stadt Brotterode|Ort=Brotterode |Jahr=1987}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Schmidt |Titel=Brotteröder Heimatbuch. Eine Darstellung von Landschaft, Geschichte und Kultur |Verlag=Kroner |Ort=Bad Vilbel u. a.|Jahr=1999 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brotterode-am-inselsberg.eu/ Privater Webauftritt von Brotterode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Brotterode-Trusetal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4008370-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Brotterode-Trusetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Schmalkalden-Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1039]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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