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	<title>Brotfruchtbaum - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;P. Jenssen: Tippfehler</title>
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		<updated>2025-12-02T15:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Brotfruchtbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Artocarpus altilis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Sydney C. Parkinson|Parkinson]]) [[Francis Raymond Fosberg|Fosberg]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Brotfruchtbäume&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Artocarpus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Maulbeergewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Moraceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Breadfruit Tree.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Brotfruchtbaum in [[Honolulu]], Hawaii &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:04224jfSanto Rosario La Purisima Artocarpus altilis Aliaga Nueva Ecijafvf 25.JPG|mini|Blätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artocarpus altilis 2.jpg|mini|Männlicher Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artocarpus altilis (11034142654).jpg|mini|Weiblicher Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ARS breadfruit49.jpg|mini|Die Brotfrucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brotfruchtbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus altilis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Parkinson) Fosberg}}; [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus communis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|J.R.Forst. &amp;amp; G.Forst.}}, &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus incisus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Thunb.) L.f.}}) ist ein tropischer immergrüner Baum, der zur Familie der [[Maulbeergewächse]] (Moraceae) gehört. Der ursprünglich im tropischen [[Südostasien]] beheimatete Baum wird heute in [[Asien]], [[Afrika]], auf [[Hawaii]] ([[Hawaiische Sprache|hawaiisch]]: ʻulu),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Hawaiian Dictionaries|id=D20070|ʻulu}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Mittelamerika]], [[Brasilien]] und in der [[Karibik]] als [[Nutzpflanze]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Der Baum ===&lt;br /&gt;
Der [[Immergrüne Pflanze|immergrüne]] Brotfruchtbaum ist ein mittelgroßer, bis zu 20–30 Meter hoher und breitkroniger Baum. Gelegentlich entwickeln sich an der Stammbasis [[Brettwurzel]]n. Der Durchmesser des graubraunen Stammes erreicht 60 bis 100 Zentimeter oder mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Pflanze führt einen hautreizenden, [[Milchsaft|milchigen Saft]]. Aus diesem Grund werden die Früchte oft mit langen Stangen abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blätter, Blüten und Früchte ===&lt;br /&gt;
Der Brotfruchtbaum bildet sehr große, wechselständige, schraubige und ledrige, kurz gestielte, fast kahle, leicht schuppige Laubblätter aus. Der dicke Blattstiel ist bis zu 7 Zentimeter lang. Die vielgestaltigen, im Umriss eiförmigen, normal bis 30–60 (bis 90) Zentimeter langen, ledrigen, unterseits auf den Adern etwas behaarten Blätter sind ganz oder gelappt bis geteilt und teils schnittig. Sie befinden sich meist am Ende langer Zweige. An der Spitze oder an den Lappen sind sie spitz. Die langen, stängelumfassenden und behaarten [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind abfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einhäusige, [[Monözie|monözische]] Brotfruchtbaum trägt getrennt männliche und weibliche Blütenstände, aus denen sich bis zu drei Ernten im Jahr entwickeln, die jeweils bis zu 50 Fruchtstände liefern. Der Baum bleibt bis zu 70 Jahre ertragreich. Die gelben männlichen Blüten stehen in langen, keulenförmigen [[Kolben (Botanik)|Kolben]], die grünen weiblichen in [[Köpfchen]]. In den Blütenständen sitzen jeweils hunderte bis tausende sehr kleine Blüten. Die männlichen Blüten besitzen ein zwei- bis vierteiliges, röhriges [[Perianth]] und nur ein leicht vorstehendes [[Staubblatt]], sie sind meist von kleinen [[Tragblatt|Deckblättern]] umgeben. Die weiblichen Blüten sitzen auf dem fleischigen, schwammigen [[Blütenboden]] und besitzen ein röhriges, verwachsenes Perianth und vorstehende [[Narbe (Botanik)|Narben]] oder Narbenäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine grünen, bei Reife gelbgrün bis grünbraun gefärbten, bis zu 6&amp;amp;nbsp;kg schweren, rundlichen bis ellipsoiden oder eiförmigen, polygonal-warzigen „Früchte“ mit einem Durchmesser von etwa 15 bis 30&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Exotische Lebensmittel.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage,  Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1987, ISBN 3-540-16830-3, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; – tatsächlich sind es [[Fruchtverband|Fruchtverbände]] – mit weißem Fruchtfleisch dienen vor allem in Asien als [[Grundnahrungsmittel]]. Die Früchte enthalten bis zu 22 % [[Stärke]] und 1–2 % [[Protein|Eiweiß]]. Die vielen Samen sind, wenn vorhanden, bis 2–3 Zentimeter groß oder es sind in den samenlosen Früchten sehr kleine, unfruchtbare Samen ausgebildet. Die unterschiedlichen Pflanzen mit (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus camansi&amp;#039;&amp;#039; Blanco, &amp;#039;&amp;#039;Breadnut&amp;#039;&amp;#039;) und ohne (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus altilis&amp;#039;&amp;#039; (Parkinson) Fosberg, &amp;#039;&amp;#039;Breadfruit&amp;#039;&amp;#039;) Samen werden teils als verschiedene Arten aufgefasst, allerdings ist es noch nicht genau geklärt. Hier wird &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus camansi&amp;#039;&amp;#039; als Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus altilis&amp;#039;&amp;#039; angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermehrung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brotfruchtbaum wird hauptsächlich durch Samen [[Pflanzenvermehrung|vermehrt]], die samenlosen Varianten hingegen durch die Verpflanzung von [[Wurzelbrut|Wurzelschösslingen]], die von den Oberflächenwurzeln des Baumes her wachsen. Die Wurzeln können absichtlich verletzt werden, um das Herausbilden von Schösslingen zu induzieren, die dann von der Wurzel getrennt und in einen Topf oder direkt in den Boden gepflanzt werden. Auch [[Schnitt (Gartenbau)|Beschnitt]] induziert das Wachstum von Schösslingen. Abgeschnittene Schösslinge werden in Plastiktüten mit einer Mischung aus Boden, [[Torf]] und Sand gelegt und im Schatten gehalten, während sie mit flüssigem Dünger angefeuchtet werden. Sobald die Schösslinge Wurzeln entwickelt haben, werden sie bis zum Verpflanzen in die Plantage der vollen Sonne ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;morton&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/breadfruit.html |first=Julia F |last=Morton |year=1987 |title=Breadfruit; In: Fruits of Warm Climates |pages=50–58 |publisher=NewCROP, the New Crop Resource Online Program, Center for New Crops and Plant Products, Department of Horticulture and Landscape Architecture, Purdue University, West Lafayette, IN, USA  |url-status=dead |archive-url=https://web.archive.org/web/20150105073957/http://www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/breadfruit.html |archive-date=2015-01-05|access-date=2023-01-07 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vermehrung in Mengen werden Wurzelabschnitte bevorzugt, wobei die Segmente etwa 5&amp;amp;nbsp;cm dick und 20&amp;amp;nbsp;cm lang sind. Die Entwicklung von eigenen Wurzeln kann bis zu 5 Monate dauern, wobei die jungen Bäume zum Pflanzen bereit sind, wenn sie 60 Zentimeter hoch sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;morton&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 56 oder 84.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche Verbreitungsgebiete und erste Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Der Brotfruchtbaum ist ursprünglich in [[Polynesien]] beheimatet und wurde vermutlich bereits im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch Menschen über den natürlichen Verbreitungsraum hinaus verbreitet ([[Hemerochorie]]). Der Baum gelangte vermutlich in diesem Zeitraum von [[Samoa]] nach [[Hawaii]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung der Brotfrucht in die Karibik ===&lt;br /&gt;
Die Plantagenbesitzer in der Karibik waren an der Brotfrucht als billige Nahrung für ihre Sklaven interessiert. Mit dem Ausbruch des [[amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|amerikanischen Unabhängigkeitskrieges]] waren die Getreidelieferungen aus Nordamerika unterbrochen. Zusätzlich vernichteten Wirbelstürme und anschließende Dürren die Ernte an [[Kochbanane]]n und führten zu Hungersnöte bei den Sklaven&amp;lt;ref&amp;gt;Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 388&amp;lt;/ref&amp;gt;, wenn auch nicht bei deren Eigentümern. Nach Bryan Edward&amp;lt;ref&amp;gt;Bryan Edward 1793, History, Civil and Commercial, of the British Colonies in the West Indies, zitiert nach Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 387-388&amp;lt;/ref&amp;gt; war Jamaika 1780, 1781, 1784, 1785 und 1786 von Wirbelstürmen betroffen und zwischen 1780 und 1787 verhungerten 15.000 Sklaven&amp;lt;ref&amp;gt;Bryan Edward 1793, History, Civil and Commercial, of the British Colonies in the West Indies, zitiert nach Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 388&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John Ellis (Naturforscher)|John Ellis]], Mitglied der [[Royal Society]] in London und Agent für [[Dominica]] besuchte den neu eingerichteten [[Botanischer Garten St. Vincent|botanischen Garten auf St. Vincent]] und bot seine Hilfe an. 1770 publizierte er eine Abhandlung über die Verpackung und Pflege exotischer Pflanzen während des Seetransports&amp;lt;ref&amp;gt;John Ellis, entitled &amp;quot;Directions for Bringing Over Seeds and Plants from the East-Indies and Other Distant Countries in a State of Vegetation, To which is added, the figure and botanical description of a new sensitive plant, called [[Dionaea muscipula]]: or, Venus’s fly-trap. L. Davis, London 1770. [https://www.huntbotanical.org/library/show.php?4 Digitalisat, Hunt Institute for botanical documentation]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1775 setzte die Royal Society in London eine Goldmedaille für die Einfuhr von sechts Brotfruchtpflanzen in die Karibik aus&amp;lt;ref&amp;gt;Richard A. Howard, A History of the Botanic Garden of St. Vincent, British West Indies. &amp;#039;&amp;#039;Geographical Review&amp;#039;&amp;#039; 44/3, 1954, 383. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/212064&amp;lt;/ref&amp;gt;. John Ellis publizierte eine Abhandlung über den Nutzen der Brotfrucht und anderer exotischer Pflanzen&amp;lt;ref&amp;gt;John Ellis, &amp;quot;A description of the mangostan and the breadfruit; the first esteemed one of the most delicious; the other, the most useful of all fruits in the East Indies. To which are added directions to voyagers, for bringing over these and other vegetable productions which would be extremely beneficial to the inhabitants of our West India islands&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1775 wurde auch in Jamaika in [[Bath (Jamaika)|Bath]] auf der Ebene von [[Liguanea]] (heute [[Gordon Town]]) ein botanischer Garten angelegt, ab 1777 geleitet von Dr. [[Thomas Clarke]] aus England, der zahlreiche Pflanzen aus [[Kew]] mitbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;Richard A. Howard, A History of the Botanic Garden of St. Vincent, British West Indies. &amp;#039;&amp;#039;Geographical Review&amp;#039;&amp;#039; 44/3, 1954, 383. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/212064&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1775 versuchte das &amp;#039;&amp;#039;Committee of West Indian Planters and Merchants&amp;#039;&amp;#039; einen Kapitän anzuheuern, um Brotfruchtpflanzen einzuführen, aber ohne Erfolg&amp;lt;ref&amp;gt;Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 389&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach setzen sich einige jamaikanische Plantagenbesitzer, darunter Matthew Wallen and Hinton East, mit [[Joseph Banks]] in Verbindung, und dieser scheint [[Georg III. (Vereinigtes Königreich)|Georg III.]] bewogen zu haben, die Marine zu diesem Zweck einzusetzen. Banks übernahm die Planung der Reise. Der jamaikanische Pflanzer Duncan Campbell scheint Bligh als Leiter empfohlen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 390&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitänleutnant]] [[William Bligh]] bekam so [[1787]] den Auftrag, Stecklinge des Brotfruchtbaums von Tahiti und zu den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]] zu bringen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Manz |url=https://www.scinexx.de/news/biowissen/kapitaen-der-bounty-brachte-die-brotfrucht-in-die-karibik/ |titel=Kapitän der „Bounty“ brachte Brotfrucht in die Karibik |datum=2023-01-06 |sprache=de-DE |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bligh sammelte sowohl Varietäten mit als auch ohne Samen, die Sorten ‘Appeere’, ‘Awanna’, ‘Eroroo’, ‘Mire’, ‘Oree’, ‘Patteah’ ‘Powerro und ‘Rowdeeah&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;William Bligh, A voyage to the south sea: undertaken by command of his Majesty, for the purpose of conveying the bread-fruit tree to the West Indies, in his Majesty’s ship the bounty, commanded by Lieutenant William Bligh. Including an account of the mutiny on board the said ship, and the subsequent voyage of part of the crew, in the ship’s boat, from Tofoa, one of the friendly islands, to Timor, a Dutch settlement in the East Indies. G. Nicol 1972&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der [[Bounty|Meuterei auf der &amp;#039;&amp;#039;Bounty&amp;#039;&amp;#039;]] wurden die Töpfe mit den Stecklingen über Bord geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erhielt Bligh, inzwischen Kapitän, ein zweites Kommando mit demselben Auftrag. Er legte im August 1791 mit der [[Schaluppe]] [[Providence (Schiff, 1791)|HMS Providence]] in Portsmouth ab und fuhr wiederum nach Tahiti und Timor, begleitet von Lieutenant [[Nathaniel Portlock]] auf der [[HMS Assistant]] (27 Mann Besatzung). Die Providence war wesentlich größer als die Bounty, mit einer Besatzung von 134 Mann, darunter 23 Offiziere, und sie hatte 20 Seesoldaten an Bord. Zwei Botaniker, Christopher Smith, der später im [[botanischen Garten von Kalkutta]] arbeitete, und James Wiles begleiteten die Expedition&amp;lt;ref&amp;gt;Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 390&amp;lt;/ref&amp;gt;. Über [[Teneriffa]], [[Kapstadt]] und [[Tasmanien]] erreichten die beiden Schiffe am 9. April 1792 [[Matavai Bay]] auf Tahiti (Otaheite). Am 17. April begann man, die Brotfruchtableger in Töpfe zu pflanzen, am 19. Juli verließen die Schiffe die Insel wieder. Nach dem Seekadetten [[Matthew Flinders]] hatten sie 1150 Gefäße mit Brotfruchtpflanzen an Bord, zusammen mit weiteren Pflanzen von der Insel, insgesamt 2000 Pflanzen in 1286 Töpfen, darunter vier Töpfe mit „Van Dieman&amp;#039;s Plants“&amp;lt;ref&amp;gt;Madge Darby 2000, BLIGH&amp;#039;S DISCIPLE: MATTHEW FLINDERS&amp;#039;S JOURNALS OF HMS PROVIDENCE (1791–3), &amp;#039;&amp;#039;Mariner&amp;#039;s Mirror&amp;#039;&amp;#039; 86:4, 406, [[DOI:10.1080/00253359.2000.10659258]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, also vermutlich aus Tasmanien. Über die Hälfte der Pflanzen ging während der Reise ein, sie waren sehr empfindlich gegen Seewasser&amp;lt;ref&amp;gt;Madge Darby 2000, BLIGH&amp;#039;S DISCIPLE: MATTHEW FLINDERS&amp;#039;S JOURNALS OF HMS PROVIDENCE (1791–3), &amp;#039;&amp;#039;Mariner&amp;#039;s Mirror&amp;#039;&amp;#039; 86:4, 409, [[DOI:10.1080/00253359.2000.10659258]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als sie in [[Kupang|Coupang]] auf Timor angekommen waren, hatten sie bereits 224 Brotfruchtpflanzen verloren&amp;lt;ref&amp;gt;Dulcie Powell, The Voyage of the Plant Nursery, H.M.S. Providence, 1791-1793. &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039; 31/4, 1977, 396&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie sammelten daher einige einheimische Pflanzen und die Brotfruchtableger von Timor wuchsen in der Folge besser als die von Tahiti. Auf der Reise zwischen Timor und [[St. Helena]] gingen 272 weitere Pflanzen ein. Bligh übergab dem Gouverneur von St. Helena, Lt.-Col. [[Robert Brooke]] zehn Brotfruchtpflanzen, sie wurden in Plantation House und James&amp;#039;s Valley gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Providence brachte 1.245 oder 1.390 Pflanzen&amp;lt;ref&amp;gt;Richard A. Howard, The St. Vincent Botanical Garden — The early Years. &amp;#039;&amp;#039;Harvard Papers in Botany&amp;#039;&amp;#039; 1/8, 1996, 4. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/41761509JSTOR&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter acht Unterarten der Brotfrucht nach [[Jamaika]] und [[St. Vincent]], wo sie am 23. Januar 1793 in Kingstown landete. 559 Pflanzen, darunter 331 Brotfruchtbäume wurden auf St. Vincent entladen und von schwarzen Sklaven an Land gebracht. Von St. Vincent aus wurden die Pflanzen weiter verteilt. 50 Brotfruchtbäume wurden im Juni 1793 im Botanischen Garten von St. Vincent gepflanzt, viele waren allerdings in keinem guten Zustand&amp;lt;ref&amp;gt;L. Guilding, &amp;#039;&amp;#039;An account of the botanic garden in the island of St. Vincent: from its first establishment to the present time&amp;#039;&amp;#039;. Glasgow: Richard Griffin and Company 1825, [https://archive.org/details/anaccountbotani00guilgoog Digitalisat Archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;, insgesamt sechs Arten ohne Samen&amp;lt;ref&amp;gt;O. Daley, Laura B. Roberts‑Nkrumah, Angela T. Alleyne, Michael C. Gloster, Folk nomenclature and traditional knowledge of breadfruit [Artocarpus altilis (Parkinson) Fosberg] diversity in four Anglophone Caribbean countries &amp;#039;&amp;#039;Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine&amp;#039;&amp;#039; 18, 2022, 65, https://doi.org/10.1186/s13002-022-00562-4&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Botanischen Garten der Insel wächst noch heute ein Ableger eines der Original-Bäume&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Gloster, Laura Β. Roberts-Nkrumah, Importance of Breadfruit grown in Home Gardens in St. Vincent and the Grenadines. &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Caribbean Food Crops Society&amp;#039;&amp;#039; 48, 2012, 102–111&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits im  Oktober 1794 trugen einige davon Früchte, der Rest im März 1795&amp;lt;ref&amp;gt;Richard A. Howard, A History of the Botanic Garden of St. Vincent, British West Indies. &amp;#039;&amp;#039;Geographical Review&amp;#039;&amp;#039; 44/3, 1954, 385. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/212064&amp;lt;/ref&amp;gt;. Fast die Hälfte der Setzlinge landeten auf Jamaika, wo die Providence am 10. Februar 1793 in [[Port Royal (Jamaika)|Port Royal]] anlegte. [[James Wiles]], einer der beiden Botaniker auf der Providence blieb zu ihrer Pflege zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Richard A. Howard, The St. Vincent Botanical Garden — The early Years. &amp;#039;&amp;#039;Harvard Papers in Botany&amp;#039;&amp;#039; 1/8, 1996, 4. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/41761509JSTOR&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der bestehende Botanische Garten erwies sich allerdings als zu klein. Die Bäume wurden meist auf schlechten Land angebaut, die guten Böden waren dem Zuckerrohr vorbehalten. Allerdings akzeptierten die Sklaven die neue Nahrung zuerst nicht als Ersatz für ihr gewohntes [[Getreide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jamaika aus wurde der Baum bis [[Mittelamerika]] und ins nördliche [[Südamerika]] verbreitet. Französische Forscher brachten in den 1790er Jahren Brotfrucht von [[Tonga]] in die Karibik&amp;lt;ref&amp;gt;O. Daley, Laura B. Roberts‑Nkrumah, Angela T. Alleyne, Michael C. Gloster, Folk nomenclature and traditional knowledge of breadfruit [Artocarpus altilis (Parkinson) Fosberg] diversity in four Anglophone Caribbean countries &amp;#039;&amp;#039;Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine&amp;#039;&amp;#039; 18, 2022, 65, 2. https://doi.org/10.1186/s13002-022-00562-4&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus dem [[Chicago Botanic Garden]] haben [[DNA]]-Proben von verschiedenen Brotfruchtbäumen in der Karibik und [[Ozeanien]] miteinander verglichen, um die Herkunft der Bäume in der Karibik zu bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lauren Audi, Gordon Shallow, Erasto Robertson, Dean Bobo, Diane Ragone, Elliot M. Gardner, Babita Jhurree-Dussoruth, Jacek Wajer, Nyree J.C. Zerega |Titel=Linking breadfruit cultivar names across the globe connects histories after 230 years of separation |Sammelwerk=Current Biology |Datum=2023-01 |DOI=10.1016/j.cub.2022.12.001 |Seiten=287 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0960982222019017 |Abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fanden heraus, dass die karibischen Bäume von Tahiti und Timor stammten, und konnten die von Bligh importierten Brotfruchtbaumsorten bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
=== Frucht ===&lt;br /&gt;
Die Früchte werden roh oder gekocht sowie auch fermentiert gegessen.&lt;br /&gt;
Die Früchte enthalten bis zu 68 % Wasser, 22 % [[Stärke]], 4,9 % [[Ballaststoffe|Faserstoffe]], 1–2 % [[Protein|Eiweiß]] und 0,2 % Fett.&lt;br /&gt;
Dazu kommen u.&amp;amp;nbsp;a. auf 100 g: 21&amp;amp;nbsp;mg Vitamin C, 490&amp;amp;nbsp;mg Kalium, 31 mg Kalzium, 36&amp;amp;nbsp;mg Phosphor und 25&amp;amp;nbsp;mg Magnesium.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://symptomat.de/Brotfrucht#Inhaltsstoffe_.26_N.C3.A4hrwerte &amp;#039;&amp;#039;Brotfrucht&amp;#039;&amp;#039;] auf symptomat.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehl ===&lt;br /&gt;
Das aus dem getrockneten Fruchtfleisch gewonnene Mehl, mit seinem mit Getreide vergleichbaren sehr hohen Energiegehalt, enthält unter anderem bis zu 75 % Stärke, bis zu 31 % Zucker, bis zu 5 % Eiweiß und bis zu knapp 2 % Fett.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artocarpus altilis var. seminifera (Graines du &amp;quot;châtaignier&amp;quot;).jpg|mini|Samen]]&lt;br /&gt;
Auch die Samen sind essbar, so wie die männlichen Blütenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Als Lebensmittel wird die Brotfrucht vor allem in [[Polynesien]], der [[Karibik]], in [[Indien|Südindien]] und [[Sri Lanka]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brotfrucht wird grün geerntet. Gekochte unreife Früchte werden als [[Gemüse]] oder [[Mus]] verzehrt. Die Verwendung ist ähnlich vielfältig wie bei Kartoffeln; man kann sie nach den gleichen Rezepten frittieren, zu Salaten verarbeiten und so weiter. Bei Vollreife wird die Frucht goldgelb, weich und süßer und kann auch roh gegessen werden. Das Fruchtfleisch kann getrocknet und zu Mehl gemahlen werden. Die Frucht mancher Sorten enthält 16 bis 24 kastaniengroße Nussfrüchte, deren stärkehaltiger Samen nach dem Rösten zu [[Mehl]] gemahlen wird. Aus diesem Mehl lassen sich [[Brot]]e backen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Kunstwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Custard Apple (Annonaceae), Breadfruit (Moraceae) and Soursop (Annonaceae)]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Veronica Ryan]], das seit 2021 in [[London Borough of Hackney|Hackney]] im öffentlichen Raum zu sehen ist, stellt eine Brotfrucht und zwei weitere tropische Früchte als hüfthohe Skulpturen dar und soll an die [[Windrush-Generation]] erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nadja Biedinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Tropenpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von Wilhelm Barthlott. DuMont, Köln 2000, ISBN 3-7701-5294-8.&lt;br /&gt;
* [[Peter Schütt (Forstwissenschaftler)|Peter Schütt]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen &amp;#039;&amp;#039;, die große Enzyklopädie ... unter Mitwirkung von 30 Experten. Nikol, Hamburg 2004, ISBN 978-3-933203-79-3.&lt;br /&gt;
* [[Robert Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Fritz Joseph Encke|Fritz Encke]], Günther Buchheim, [[Siegmund Seybold]]. 15. Auflage, korrigierter Nachdruck der 14. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-5072-7.&lt;br /&gt;
* Thomas B. Croat: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Barro Colorado Island.&amp;#039;&amp;#039; Stanford Univ. Press, 1978, ISBN 0-8047-0950-5, S.&amp;amp;nbsp;342&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Artocarpus altilis|Brotfruchtbaum (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus altilis&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.breadfruit.org/ &amp;#039;&amp;#039;The Breadfruit Institute at the National Tropical Botanical Garden, Hawaii&amp;#039;&amp;#039;] (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.flixbi.de/brotfrucht-brotfruchtbaum-breadfruit/ Brotfruchtbaum und Geschichte der Bounty] bei flixbi.de.&lt;br /&gt;
* [https://www.feedipedia.org/node/523 &amp;#039;&amp;#039;Breadfruit (Artocarpus altilis)&amp;#039;&amp;#039;] bei Feedipedia.&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Artocarpus+altilis &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus altilis&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Artocarpus+camansi mögl. Syn. &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus camansi&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://www.growables.org/information/TropicalFruit/breadfruit.htm &amp;#039;&amp;#039;Breadfruit&amp;#039;&amp;#039;] bei Growables.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=21300472|WissName=Artocarpus altilis|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4492010-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maulbeergewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;P. Jenssen</name></author>
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