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	<title>Brotankessel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:19:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brotankessel&amp;diff=863248&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12060-56 am 15. März 2026 um 17:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-15T17:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kkstb 428 brotan.jpg|mini|Die [[KkStB 4|kkStB 4.28]] war mit einem Brotankessel ausgestattet]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Brotans boiler.jpg|mini|Brotankessel ohne Ausmauerung: Im Bild rechts ist der Langkessel, links daneben der Stehkessel, dessen Besonderheiten beim Brotankessel die Rohrwände und die darüberliegende Vorwärmertrommel sind. Der Feuerrost unten ist zwischen den Rohrwänden des Stehkessels zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brotan-Kessel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dampfkessel]] für [[Lokomotive]]n, in dem konstruktiv die Vorteile eines [[Wasserrohrkessel|Rohrkessels]] und eines [[Großwasserraumkessel]]s vereinigt wurden. Sein Name stammt von dem österreichischen Ingenieur [[Johann Brotan]], der 1902 das Patent auf diese Bauart erhielt. Hintergrund der Entwicklung war, die in den Anfängen der Dampflokomotive fast ausschließlich aus [[Kupfer]] bestehende [[Feuerbüchse]] zu ersetzen und Unterhaltskosten zu verringern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Weiss |Titel=Neue Versuchslokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen: Serien A 3/5 und C 4/5 |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Datum=1909 |DOI=10.5169/SEALS-28085 |Seiten=47–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer war ein teures Material in [[Österreich-Ungarn]]. Außerdem stand beispielsweise in [[Krain]] und [[Dalmatien]] nur schwefelhaltige Kohle zur Verfügung, die den Feuerbüchsen aus Kupfer zu stark zusetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Weiss |Titel=Neue Versuchslokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen: Serien A 3/5 und C 4/5 |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Datum=1909 |DOI=10.5169/SEALS-28085 |Seiten=47–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damaligen Fertigungstechniken für [[Stehkessel]] aus Stahl, der schwefelhaltiger Kohle besser widerstand, waren noch nicht ausgereift genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1901 wurde als erste Maschine die Güterzuglokomotive [[KkStB 47|47.54]] der [[k.k. Staatsbahnen]] (kkStB) mit einem Brotan-Kessel ausgerüstet. Aufgrund guter Ergebnisse folgten weitere Lokomotiven der Reihen [[kkStB 4]], [[kkStB 47]], [[kkStB 53]] und [[kkStB 73]]. Die österreichische Reihe [[kkStB 310|kkStB 310.300]] erhielt aus Kupfermangel ab Werk Brotankessel. Auch andere Länder verbauten in verschiedenen Lokomotiven Brotankessel. So erhielt in der Schweiz die [[GB D 4/4|D 4/4]] Nr. 128 der [[Gotthardbahn-Gesellschaft|Gotthardbahn]] einen Brotankessel in der Ausführung mit separatem Oberkessel, aber auch die [[SBB A 3/5 651–652]]. Als die Stahlfeuerbüchsen weit genug ausgereift waren, um die Kupferfeuerbüchsen zu ersetzen, wurden immer weniger Brotan-Kessel gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  vielen Wasserrohre neigten anfänglich zu Undichtigkeiten und die Schamotteausmauerung zu Rissen. Die Verbindung von Vorkopf zu Langkessel war konstruktiv schwierig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Weiss |Titel=Neue Versuchslokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen: Serien A 3/5 und C 4/5 |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Datum=1909 |DOI=10.5169/SEALS-28085 |Seiten=47–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wurden Brotan-Kessel vor allem in der Tschechoslowakei bis zur Annexion durch das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] in Neubaulokomotiven verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Knappheit von Kupfer und Stahl im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erinnerte man sich im [[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reich]] wieder an den Brotankessel. Auf Betreiben von [[Gerhard Degenkolb]], der den Vorsitz des Hauptausschusses für Schienenfahrzeuge innehatte, wurden bei der [[Lokomotivfabrik Floridsdorf]] (WLF) die [[DR-Baureihe 50|50&amp;amp;nbsp;3011 und 50&amp;amp;nbsp;3012]] mit einem Kessel dieser Bauart ausgerüstet und im Oktober 1942 ausgeliefert. Nach dem Krieg erhielten beide Loks bei der [[Deutsche Bahn|DB]] normale Kessel, da in Deutschland kaum Wartungs- und Betriebserfahrungen mit dem Brotankessel vorlagen. Auch die Lokomotiven [[DR-Baureihe 42|42&amp;amp;nbsp;0001 und 42&amp;amp;nbsp;0002]] erhielten 1943 bei der WLF Brotankessel. Obwohl das Bauprogramm 1943 1.800 Baureihe 42 mit Brotankessel (davon 650 mit Kondenstender) und 2.500 mit Großwasserraumkessel vorsah, wurden alle weiteren Lokomotiven der Baureihe 42 mit Großwasserraumkessel gebaut. Diese beiden Lokomotiven behielten später bei der DB ihren Brotan-Kessel bis zur Ausmusterung, die allerdings schon bis zum 28. Oktober 1954 nahezu für die gesamte Baureihe 42 der DB abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GB D 4-4 128 Kessel.JPG|mini|Brotankessel der [[GB D 4/4|D 4/4]] der [[Gotthardbahn-Gesellschaft]] mit separatem Oberkessel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brotankessel der A 3-5 Lokomotive Nr. 652 der SBB.jpg|mini|Brotankessel der [[SBB A 3/5 651–652]] mit an den Langkessel angeflanschten Vorkopf]]&lt;br /&gt;
Die Konstruktion Brotans verzichtete auf einen doppelwandigen Stehkessel. An Stelle der Feuerbüchse trat eine Wand aus eng nebeneinander liegenden Steigrohren, die in eine &amp;#039;&amp;#039;Vorkopf&amp;#039;&amp;#039; genannte Dampfsammeltrommel mündeten. Die Rohre bildeten die Seitenwände des Stehkessels, was eine relativ große direkte Heizfläche ergab. An Vorder- und Rückseite, wo keine Steigrohre standen, war der Brotan-Kessel mit [[Schamotte]]-Steinen ausgemauert. Spätere Ausführungen verwendeten auch an der Vorder- und Rückwand Rohre. Die Fugen zwischen den Rohren wurden durch Asbestschnüre abgedichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Weiss |Titel=Neue Versuchslokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen: Serien A 3/5 und C 4/5 |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Datum=1909 |DOI=10.5169/SEALS-28085 |Seiten=47–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser lief über Rohre mit großem Querschnitt aus dem Langkesselboden in eine ringförmige gusseisernen Wasserkammer unter dem Stehkessel. Die Wasserkammer nahm die Steigrohre auf und umgab den [[Rostfeuerung|Feuerrost]]. In der Dampfsammeltrommel sammelte sich der Dampf, der in den Dampfdom geleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten Ausführungen des Brotankessels war der Vorkopf an einen zylindrischen Oberkessel angeflanscht, der über dem Langkessel lag und mit diesem über senkrechte Rohre großen Querschnitts verbunden war. Später wurde der Vorkopf an die hintere Rohrwand des [[Langkessel]]s angeflanscht, die auch die Heiz- und Rauchrohre aufnahm. Um genügend Platz auf der Rohrwand zu erhalten, war der Langkessel im hinteren Bereich konisch aufgeweitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Weiss |Titel=Neue Versuchslokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen: Serien A 3/5 und C 4/5 |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Datum=1909 |DOI=10.5169/SEALS-28085 |Seiten=47–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Weisbrod, Barkhoff&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Dampflokomotive - Technik und Funktion Teil 4 Sonderbauarten Deutscher Dampflokomotiven&lt;br /&gt;
 | Verlag=Eisenbahn-Journal, Nachdruck Verlagsgruppe Bahn GmbH&lt;br /&gt;
 | Ort=Fürstenfeldbruck&lt;br /&gt;
 | Jahr=2003&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-922404-10-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Brotan boilers|Brotankessel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampflokomotivkessel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-12060-56</name></author>
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