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	<title>Bronisław Gimpel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bronis%C5%82aw_Gimpel&amp;diff=1983230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Buchstabe, doppelte Leerschläge, Komma</title>
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		<updated>2025-04-13T07:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Buchstabe, doppelte Leerschläge, Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Bronislav Gimpel 1926, aged 15.jpg|thumb|Bronislav Gimpel 1926, im Alter von 15 Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bronisław Gimpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1911]] in [[Lwiw|Lemberg]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[1. Mai]] [[1979]] in [[Los Angeles]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Musical Performers 1990&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Penguin Dictionary of Musical Performers&amp;#039;&amp;#039;, von Arthur Jacobs, Viking, 1990, ISBN 0-670-80755-9&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein polnisch-amerikanischer [[Geiger (Musiker)|Geiger]] und Violinlehrer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Karriere ==&lt;br /&gt;
Bronisław Gimpel wurde in Lemberg, Teil des polnischen [[Galizien]]s, heute [[Lwiw]], [[Ukraine]] als Sohn einer musikalischen, jüdischen Familie geboren.&lt;br /&gt;
Sein Vater Adolf (* 1875, † nach 1937) galt als begabter Musiker, Geiger, Klarinettist und Pädagoge. Seine beiden älteren Brüder Karol (auch Karl) (*&amp;amp;nbsp;1904, †&amp;amp;nbsp;1942 in [[Buxoro|Buchara]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://baza-nazwisk.de/suche.html?data=52595&amp;amp;title=Gimpel-Karol Baza osób polskich - Polnische Personendatenbank]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Jakob Gimpel|Jakob]] (auch Jakub) (* 1906 Lemberg, † 1989 Los Angeles) wurden Pianisten, Jakob war auch als Filmmusiker tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bronislaw Gimpel begann den Klavier- und Geigenunterricht mit fünf Jahren bei seinem Vater. Im Alter von acht Jahren studierte er bei Moritz Wolfsthal am Konservatorium von Lwów (bis 1918: Lemberg). Von 1922 bis 1926 setzte er seine Studien bei [[Robert Pollak (Geiger)|Robert Pollak]] am [[Neues Wiener Konservatorium|Neuen Wiener Konservatorium]] fort. Mit vierzehn Jahren, im März 1925, debütierte er mit [[Violinkonzert (Goldmark)|Goldmarks Violinkonzert]] und dem [[Wiener Symphoniker|Wiener Sinfonie-Orchester]] unter [[Rudolf Nilius]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wienersymphoniker.at/de/archiv/suche Bronislaw Gimpel in der Archivsuche der Wiener Symphoniker]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wegen des großen Erfolges musste er die Aufführung 2 Monate später wiederholen: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&amp;amp;datum=19250517&amp;amp;seite=12&amp;amp;zoom=33 Arbeiter-Zeitung, Wien 17. Mai 1925]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später führte eine ausgedehnte Konzerttournee durch Italien zu „Stürmen der Begeisterung“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Juni 1926, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;, Auftritten vor König [[Viktor Emanuel III.]] und Papst [[Pius XI.]] und Einladungen, in Genua auf [[Niccolò Paganini|Paganinis]] berühmter [[Guarneri (Familie)|Guarneri]]-Geige &amp;#039;&amp;#039;[[Il Cannone]]&amp;#039;&amp;#039; und in Parma am Grab des Geigers zu spielen. Tourneen durch Südamerika und Europa folgten; Begleiter am Klavier war sein Bruder Karol. &lt;br /&gt;
Vom Herbst 1928 bis zum Frühjahr 1929 besuchte er Kurse unter der Leitung von [[Carl Flesch]] an der Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Staatliche akad. Hochschule für Musik: 50. Jahresbericht&amp;#039;&amp;#039;, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach setzte er seine Solokarriere fort, während er von 1929 bis 1931 [[Konzertmeister]]positionen beim [[Ostmarken Rundfunk AG|ORAG-Symphonieorchester]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und von 1931 bis 1936 bei den [[Göteborger Symphoniker|Göteborger Symphonikern]] innehatte.&lt;br /&gt;
1935 belegte er den 9. Platz beim ersten [[Internationaler Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb|Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb]]. 1936/37 unterrichtete er Violine am &amp;#039;&amp;#039;Lemberger Musik-Institut P.L.I.M.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://culture.pl/en/artist/bronislaw-gimpel Bronisław Gimpel in culture.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hesses Musiker-Kalender 1937. Band 2&amp;#039;&amp;#039; Hesse, Berlin 1936, S. 565&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswanderung in die Vereinigten Staaten ==&lt;br /&gt;
Gimpel, der jüdischer Abstammung war, wanderte 1937 in die Vereinigten Staaten aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Musical Performers 1990&amp;quot; /&amp;gt; Auf Initiative [[Otto Klemperer|Otto Klemperers]] wurde er im Juli 1937 Konzertmeister des [[Los Angeles Philharmonic Orchestra]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Musical Courier&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juni 1937, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er von 1942 bis zum Kriegsende in der [[U.S. Army]] gedient hatte, arbeitete er fünf Jahre lang als Konzertmeister der [[American Broadcasting Company|ABC]] Radio Symphony in New York, nahm erfolgreich seine Solokarriere wieder auf, leitete mehrere Kammermusikvereinigungen und wirke als Gastdirigent. Von 1962 bis 1967 war er erster Geiger des &amp;#039;&amp;#039;Warschauer Klavierquintetts&amp;#039;&amp;#039;, dem auch [[Władysław Szpilman]] angehörte. 1968 wurde er Primgeiger des &amp;#039;&amp;#039;New England String Quartets&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa trat Gimpel erstmals wieder im Juni 1947 auf: er spielte die europäische Erstaufführung des [[Violinkonzert (Korngold)|Violinkonzerts von Erich Wolfgang Korngold]] mit den Wiener Symphonikern unter Otto Klemperer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wienersymphoniker.at/de/veranstaltung/klemperer-gimpel-schoenberg-korngold-tschaikowski Archivsuche der Wiener Symphoniker]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&amp;amp;datum=19470630&amp;amp;query=%22Bronislaw+gimpel%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 Wiener Kurier, 30. Juni 1947, S. 3]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1956 und 1959 war er dreimal Gast bei den [[Berliner Philharmoniker]]n und spielte u.&amp;amp;nbsp;a. als dortige Erstaufführung das [[Violinkonzert (Britten)|Violinkonzert von Benjamin Britten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Muck: &amp;#039;&amp;#039;Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester. Band 3&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Tutzing 1983, ISBN 3-7952-0341-4&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein Werk, dessen überarbeitete Version er 1951 unter [[Thomas Beecham]] uraufgeführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrstühle ==&lt;br /&gt;
1959 und 1960 führte Bronislaw Gimpel Meisterkurse an der [[Hochschule für Musik Karlsruhe]] durch. 1967 nahm Gimpel eine Professur an der School of Fine Arts der [[University of Connecticut]] an. Von 1973 bis 1978 war er Professor an der [[Royal Northern College of Music]] in [[Manchester]]. In dieser Zeit setzte er seine Solokonzertauftritte in Europa, den Vereinigten Staaten und Südamerika fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen sind vorhanden. Das amerikanische Label Vox veröffentlichte auf Langspielplatte unter anderem Violinkonzerte von [[Violinkonzert (Beethoven)|Beethoven]] (unter [[Heinrich Hollreiser]], einschließlich der beiden Violinromanzen), [[Violinkonzert (Dvořák)|Dvořák]] (unter [[Rolf Reinhardt]]), [[Alexander Konstantinowitsch Glasunow|Glasunow]] (unter [[Håkan von Eichwald]]), [[Violinkonzert (Goldmark)|Goldmark]] (unter Reinhardt), [[Niccolò Paganini|Paganini]] (op. 6, unter Reinhardt), [[Violinkonzert (Sibelius)|Sibelius]] (unter von Eichwald) und [[Henryk Wieniawski|Wieniawski]] (op. 22, unter Reinhardt).&lt;br /&gt;
Auf Eurodisc wurden die Konzerte von [[Violinkonzert e-Moll (Mendelssohn)|Mendelssohn Bartholdy]] und [[Violinkonzert (Tschaikowski)|Tschaikowski]] veröffentlicht, es spielen die [[Bamberger Symphoniker]] unter [[Johannes Schüler]].&lt;br /&gt;
Dazu kommen Solo- und Kammermusikaufnahmen auf verschiedenen Labels. 1949 wirkte er an Aufnahmen mit dem Saxophonisten [[Charlie Parker with Strings|Charlie Parker]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederveröffentlichungen auf CD (Auswahl):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronislaw Gimpel plays violin concerti by Bruch, Dvorak &amp;amp; Goldmark; Kreisler transcriptions&amp;#039;&amp;#039;. (Aufgenommen 1956 und 1957.) Vox legends CDX2 5523 (2 CDs). Vox Music Group, Hauppauge, NY 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szpilman Gimpel&amp;#039;&amp;#039;. (Violinsonaten von Brahms, Grieg und C. Franck mit Władysław Szpilman, aufgenommen 1958–1965.) Polskie Radio PRCD 243. Warschau 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronislav Gimpel&amp;#039;&amp;#039;. (Violinkonzerte von Sibelius, Szymanowski und Wieniawski. Violinsonaten von Schubert, Mendelssohn Bartholdy, R. Schumann, Janáček, Tartini und Rathaus. Aufnahmen des [[RIAS]], 1954–1957.) Audite 21.418 (3 CDs). Detmold 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Creighton: &amp;#039;&amp;#039;Discopedia of the violin 1889–1971&amp;#039;&amp;#039;. University of Toronto Press, 1974, ISBN 0-8020-1810-6. S. 250–252&lt;br /&gt;
* Norbert Hornig: &amp;#039;&amp;#039;Vielseitiger Kosmopolit&amp;#039;&amp;#039;. In: Beiheft zu &amp;#039;&amp;#039;Bronislav Gimpel&amp;#039;&amp;#039; (3 CDs). Audite 21.418. 2012. S. 7–12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.szpilman.net/quintet.html Warschauer Klavierquintett]&lt;br /&gt;
* [https://www.naxos.com/Bio/Person/Bronislaw_Gimpel/4896 David Milsom: Recordings by Bronislaw Gimpel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135446414|LCCN=n/87/110614|VIAF=74043047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gimpel, Bronislaw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lwiw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gimpel, Bronisław&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gimpel, Bronislav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-amerikanischer Violinist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Los Angeles]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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