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	<title>Brohna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brohna&amp;diff=994689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 16:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T16:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Brohna&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Bronjo&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Radibor&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/15/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/23/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 156&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.343&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141603 |titel=Gemarkung Brohna, Gemeinde Radibor |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Radibor}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Radibor|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Radibor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02627&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035934&lt;br /&gt;
| Bild                  = Bronjo Nawjes 2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Der Brohnaer Dorfplatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Radibor Brohna Aerial Pan.jpg|mini|Luftbildpanorama]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronjo Stołp.JPG|mini|hochkant|Wegkreuz am Dorfplatz Brohna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brohna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Bronjo|Audio=Bronjo.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1936 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Radibor]] im Nordosten des [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]]. Es liegt 11 km nördlich von [[Bautzen]] und zählt zum katholischen Kern des [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiets]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Rundangerdorf|Rundplatzdorf]] befindet sich einen Kilometer nördlich des Radiborer Ortszentrums, etwas abseits der Landstraße nach [[Luppa (Radibor)|Luppa]] im lössbedeckten und flachwelligen Landschaftsraum [[Oberlausitzer Gefilde]]. Der Ort liegt auf einer Höhe von 156 Metern über Normalnull und wird somit der [[Höhenstufe (Ökologie)|kollinen Höhenstufe]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind Luppa im Norden, [[Neu-Brohna]] im Nordosten, [[Camina]] im Osten, [[Luttowitz]] im Südosten, Radibor im Süden und [[Quoos (Radibor)|Quoos]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsrand wird durch landschaftsgerechte Gehölzpflanzungen gebildet. Die offene Landschaft um den kleinen Siedlungsraum wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Im Nordwesten schließt sich eine ausgedehnte, strukturreiche Teichlandschaft an. In der Wasserscheide zwischen Lomschanke und [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwasser]] liegt der Litzenteich, der seit 1974 als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde nach der hier befindlichen Wallanlage (&amp;#039;&amp;#039;Brohnaer Schanze&amp;#039;&amp;#039;) so genannt (altsorb. &amp;#039;&amp;#039;broń&amp;#039;&amp;#039;, „Befestigung“, vgl. obersorb. &amp;#039;&amp;#039;brónidło&amp;#039;&amp;#039;, „Rüstung“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenbuch der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Akademie-Verlag, Berlin, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Akademie Verlag, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Namen waren 1517 &amp;#039;&amp;#039;Brohn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brone&amp;#039;&amp;#039;, 1519 &amp;#039;&amp;#039;Bronaw&amp;#039;&amp;#039;, 1522 &amp;#039;&amp;#039;Brone&amp;#039;&amp;#039;, 1658 &amp;#039;&amp;#039;Bronau&amp;#039;&amp;#039;, 1746 &amp;#039;&amp;#039;Bron&amp;#039;&amp;#039;, 1791 &amp;#039;&amp;#039;Brana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bröna&amp;#039;&amp;#039;, 1866 &amp;#039;&amp;#039;Brane&amp;#039;&amp;#039; und seit 1908 &amp;#039;&amp;#039;Brohna&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;br /&amp;gt;Sorbische Namen sind 1712 &amp;#039;&amp;#039;Bron&amp;#039;&amp;#039;, 1800 &amp;#039;&amp;#039;Bronj&amp;#039;&amp;#039;, 1835 (1866) &amp;#039;&amp;#039;Broń&amp;#039;&amp;#039; und ab 1886 &amp;#039;&amp;#039;Bronjo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung war 1290 als Herrensitz (&amp;#039;&amp;#039;Nicolaus de Bronowe&amp;#039;&amp;#039;). Weitere Nennung um 1414 (1427) &amp;#039;&amp;#039;Nickel vom Bron, von Brone&amp;#039;&amp;#039;. Die Zugehörigkeit des Dorfes zur Grundherrschaft war ab 1522 zum Rittergut Radibor und ab 1777 Rittergut [[Malsitz]]. Zum 1. April 1936 wurde der Ort nach Radibor eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schanze ===&lt;br /&gt;
Im heute trockengelegten Sumpfgebiet liegt ca. 300 m nördlich von Brohna die Schanze, [[Sorbische Sprachen|sorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hrodźiščo&amp;#039;&amp;#039; ([[Slawischer Burgwall|Burgwall]]). Diese alte Schanze ist heute nur noch zu etwa einem Sechstel erhalten, da man große Teile der ehemals runden [[Niederungsburg]] zur besseren Nutzung der sumpfigen Wiesen abgetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zum festen Land verlief in Richtung auf den heutigen Ort Brohna auf dem kürzesten Weg durch den Sumpf. Der Wall wurde durch einen 6 Meter breiten und mehr als 1 Meter tiefen Vorgraben umgeben, der einen inneren Durchmesser von 48 Metern besaß. Die nutzbare Innenfläche der Schanze hatte einen Durchmesser von 25 Metern. Die Schanze zählt zu den kleinsten slawisch geprägten hochmittelalterlichen Wallanlagen in Sachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olaf Bastian, Haik Thomas Porada, Matthias Röder und Ralf-Uwe Syrbe |Titel=Landschaften in Deutschland – Werte der deutschen Heimat: Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft |Hrsg=Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig und Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig |Sammelwerk= |Band=67 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Böhlau Verlag Köln Weimar Wien |Ort=Köln |Datum=2005 |Seiten=221 f |ISBN=3-412-08903-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Grabungen wurde in der Schanze vorwiegend [[Keramik]] gefunden, die aus dem 9. und dem Anfang des 10. Jahrhunderts stammt und sich durch Achseindrücke von der Handtöpferscheibe auszeichnet sowie mit Wellenbändern, Gurtung, Kammstempeln und plastischer Gurtung verziert war. Zu dieser Keramik kamen noch Eisenmesser, [[Mahlgang|Mühlsteine]] aus Lausitzer [[Granodiorit]], [[Schleifstein]]e und durchbohrte [[Wetzstein]]e sowie [[Schlittknochen]]. Waffen konnten bei den Grabungen nicht gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Coblenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Sumpfschanze von Brohna bei Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Feldforschungen in Sachsen. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 18, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
* 1777: 9 besessene (=ansässige) Mann, 1 Gärtner, 10 Häusler&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitz-&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1834: 94 Ew [[Datei:Ostern 2006 in Brohna.jpg|miniatur|Osterreiten in Brohna 2006]]&lt;br /&gt;
* 1871: 95 Ew&lt;br /&gt;
* 1890: 120 Ew&lt;br /&gt;
* 1910: 124 Ew&lt;br /&gt;
* 1925: 149 Ew&lt;br /&gt;
Sorben:&lt;br /&gt;
* 1885: 103 Ew&lt;br /&gt;
* 1900: 129 Ew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 114 Einwohnern; davon waren 111 Sorben (97 %) und 3 Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute ist Brohna ein sorbischer Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Bräuche ==&lt;br /&gt;
In Brohna wird der sorbisch-katholische Brauch des [[Osterreiten]]s gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Nikolaus von Myra|Nikolaussingen]] findet alljährlich am 6. Dezember statt und hat sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 jährt sich zum 50. Mal die Wiederkehr eines [[Weißstorch|Storchenpaares]] nach Brohna. Das lange Jahre auf dem First einer Scheune befindliche Nest wurde vor einigen Jahren auf Grund des Umbaues dieses Gebäudes durch die Vogelschutzwarte [[Neschwitz]] umgesetzt auf einen Masten hinter das Gebäude. Trotz dieser Veränderung kamen die Storche wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lausitzecho.de/de/region/umland/2009-umland/storch-ist-in-brohna-eingeflogen.html|wayback=20100426163539|text=Storch ist in Brohna eingeflogen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Meškank]] (1905–1972), sorbischer Lehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Coblenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sumpfschanze von Brohna.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1969. (Digitalisat: {{URN|nbn:de:bsz:14-db-id18392678365}})&lt;br /&gt;
* Werner Coblenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Sumpfschanze von Brohna bei Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Feldforschungen in Sachsen. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 18, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1988.&lt;br /&gt;
* [[Walter von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635–1815]]&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, 1912/1913/1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brohna/Bronjo}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://radibor.de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile der Gemeinde Radibor&amp;#039;&amp;#039;] In: radibor.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Radibor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Radibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1290]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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