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	<title>Brockengarten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brockengarten&amp;diff=587932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-26T18:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Versuchs- und Schaugarten Brocken.JPG|miniatur|Brockengarten von oben, von der [[Wetterstation Brocken]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brockengarten.JPG|miniatur|Teil des Brockengartens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pflanzen im Brockengarten.jpg|miniatur|Pflanzen im Brockengarten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brockengarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[botanischer Garten]] auf dem Gipfel des {{Höhe|1141.2|DE-NHN|link=true}} hohen [[Brocken]]s, dem höchsten Berg des Mittelgebirges [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], und gehört zum Stadtgebiet von [[Wernigerode]] im [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] [[Landkreis Harz]] und zum [[Nationalpark Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brockengarten bietet einen Bestand von rund 1.500 [[Pflanzenart]]en. Darunter befinden sich Arten, die nur im Gebiet des Brockens wachsen, wie die &amp;#039;&amp;#039;Brockenanemone&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Alpen-Kuhschelle|Kleine Alpen-Kuhschelle]] oder das [[Habichtskräuter|Brockenhabichtskraut]], vor allem aber alpine Pflanzen wie [[Weiße Silberwurz]] oder die [[Schweizer Weide]]. Im Alpinum des Gartens sind Pflanzen aus den Hochgebirgsregionen der Welt zu finden, u.&amp;amp;nbsp;a. Alpen, Pyrenäen, Balkan, Kaukasus, Rocky Mountains und Himalaya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Peter.jpg|mini|hochkant|links|Albert Peter]]&lt;br /&gt;
Nachdem es bereits ab 1760 einen Kräutergarten auf der [[Heinrichshöhe]] und ab 1761 einen Garten mit Pflanzen vom Brocken in [[Schierke]] gab, wurde der Brockengarten 1890 von [[Albert Peter (Botaniker)|Albert Peter]] mit Genehmigung des Fürsten [[Otto zu Stolberg-Wernigerode]] auf dessen [[Grundbesitz]] angelegt. Peter war ein [[Naturforscher]] und Leiter des [[Botanischer Garten Göttingen|Botanischen Gartens Göttingen]]. Zweck des Versuchsgartens sollte sein, die Anpassungsfähigkeit von [[Alpenflora|Alpenpflanzen]] an die Bedingungen eines neuen [[Standort (Ökologie)|Standortes]] zu erforschen. Durch seine nördliche, exponierte Lage entspricht der Brockengipfel ({{Höhe|1141.2}}) [[Klima|klimatisch]] der Höhenlage von etwa 1.700 bis 1.900&amp;amp;nbsp;m in den [[Schweizer Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 wurde der Brockengarten von [[Wissenschaftler]]n der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] geleitet. In den Jahren 1914 bis 1934 und 1945 bis 1950 waren die Arbeiten kriegs- und krisenbedingt eingestellt. 1950 übernahm die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] seine Pflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erklärung des Brockens zur [[Sperrzone]] wurde der botanische Garten 1961 für die [[Öffentlichkeit]] geschlossen und verlor an Bedeutung. 1971 musste die wissenschaftliche und gärtnerische Betreuung vollständig eingestellt werden. In der Folgezeit eroberten einheimische Pflanzen den Garten größtenteils zurück. Nur etwa 100 der ehemals 1.400 kultivierten Arten konnten 1989 noch gefunden werden. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurde der Brockengarten vom [[Nationalpark Hochharz]] sowie den Botanischen Gärten der Universitäten Halle und Göttingen gemeinschaftlich wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brockenkuppe wp.png|mini|Lage des Brockengartens auf der Brockenkuppe]]&lt;br /&gt;
Heute besteht der Garten aus einem öffentlichen Schauteil und einem geschlossenen Versuchsbereich, in dem Untersuchungen zum [[Biotop]]- und [[Artenschutz]] durchgeführt werden. Darüber hinaus widmet sich der Garten der [[Renaturierung]] des Brockengipfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brockengarten ist zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober in Begleitung von Nationalparkmitarbeitern zu besichtigen. Die Besucherzahlen sind von den Witterungsbedingungen abhängig und schwanken daher um 6000 Besucher im Jahr. Im Jahr 2014 kamen 6480 Besucher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt29042015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Der Brockengarten dient der akademischen Lehre, der Forschung, dem Artenschutz, dem Schulunterricht und der öffentlichen Information, und damit den Aufgabenstellungen, die ihm schon von seinem Gründer, Albert Peter, zugewiesen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIH&amp;quot; /&amp;gt; Der Garten entwickelte sich erst allmählich vom Schau- und Versuchsgarten zum „Naturschutzgarten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Die Jahresmitteltemperatur beläuft sich auf 2,9&amp;amp;nbsp;°C (Ermittlungszeitraum 1960–1990), bei jahresdurchschnittlich 171 Frosttagen und 176 Tagen mit einer geschlossenen Schneedecke. Vollkommen frostfrei sind im langjährigen Mittel nur die Monate Juli und August. Es fallen 1.814 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Jahr bei einer jahresdurchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 88 Prozent und 306 Nebeltagen. Der Brockengipfel ist einer der windreichsten Orte Europas. Die höchste gemessene Windgeschwindigkeit betrug 263&amp;amp;nbsp;km/h (1984). Der Brocken besitzt eine natürliche Waldgrenze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4557925-8}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Ebel, Wolfram Richter: &amp;#039;&amp;#039;Der Versuchs- und Schaugarten auf dem Brocken. Informationen über den Brockengarten.&amp;#039;&amp;#039; (Mitteilungen aus dem Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Halle 130), 1991.&lt;br /&gt;
* Friedrich Ebel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Brockengarten. Ein Versuchs- und Schaugarten.&amp;#039;&amp;#039; Schadach, Goslar 1999, ISBN 3-928728-40-7.&lt;br /&gt;
* Gunter Karste: &amp;#039;&amp;#039;Der Brockengarten&amp;#039;&amp;#039;. Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt 31, 1994.&lt;br /&gt;
* Gunter Karste: &amp;#039;&amp;#039;Der Brockengarten und sein Einfluss auf die Artenzusammensetzung und Entwicklung der Brockenvegetation&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz, Band 14, 2016, S. 51–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalpark-harz.de/de/naturerleben/brockengarten/ &amp;#039;&amp;#039;Brockengarten&amp;#039;&amp;#039;], auf nationalpark-harz.de&lt;br /&gt;
* [http://www2.biologie.uni-halle.de/bot/boga/nats_brock.html &amp;#039;&amp;#039;Brockengarten&amp;#039;&amp;#039;], Botanisches Institut Halle, auf uni-halle.de&lt;br /&gt;
* [https://gartentraeume-sachsen-anhalt.de/de/gartentraeume-parks/brockengarten.html &amp;#039;&amp;#039;Brockengarten&amp;#039;&amp;#039;], auf gartenträume-sachsen-anhalt.de (mit [[Webcam]] vom Brockengarten)&lt;br /&gt;
* [http://www.raymond-faure.com/Brockengarten/brockengarten.htm &amp;#039;&amp;#039;Brockengarten (Harz)&amp;#039;&amp;#039;] 2600 Bilder auf raymond-faure.com (Bildbeschreibung in Französisch, Deutsch, Englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt29042015&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article133269615/6480-Besucher-sehen-sich-Pflanzen-im-Brockengarten-an.html &amp;#039;&amp;#039;6480 Besucher sehen sich Pflanzen im Brockengarten an&amp;#039;&amp;#039;], vom 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2014; abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;April 2015, auf welt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIH&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Ebel/Karste/Kümmel/Richter/Stumpf | Titel = Brockengarten im Harz | Verlag = Studio Volker Schadach | Ort = Goslar | Jahr = 1999 | ISBN = 3-928728-40-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate |NS=51/47/54/N |EW=10/37/03/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4557925-8|LCCN=sh/2009/008209|VIAF=241863757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wernigerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wernigerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Wernigerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brocken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenträume Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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