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	<title>Brochenzell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brochenzell&amp;diff=1268910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb am 29. September 2025 um 18:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-29T18:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meckenbeuren&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Humpisquartier Marktstraße Erker 3.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/42/10.8/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/32/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 409&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1937&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 88074&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07542&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brochenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Gemeinde [[Meckenbeuren]] im [[Bodenseekreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Humpisschloss Brochenzell.jpg|mini|Humpisschloss]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Brochenzell unter seiner früheren Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Eigileswilare&amp;#039;&amp;#039; (Eigelsweiler) in einer Handelsurkunde vom 1. April 861 (ausgestellt von [[Ludwig der Deutsche|Ludwig II.]]). Brochenzell ist somit nach Kehlen der älteste Wohnsitz der Gemeinde Meckenbeuren. Wie in der Region üblich dürfte der Name Eigileswilare von seinem Gründer abgeleitet worden sein, in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Mann namens &amp;#039;&amp;#039;Eigilo&amp;#039;&amp;#039;. Der Urkunde nach ging Eigelsweiler zusammen mit der Kirche in den Besitz des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] über. So wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;[[Klosterzelle|cellula]]&amp;#039;&amp;#039; Eigelsweiler bezeichnet. Wann es zur Zerstörung der Klosterzelle kam, ist nicht genau belegt, da die Ortschaft bis zum 13. Jahrhundert nicht mehr erwähnt wurde; es muss sich zwischen 1246 (Erwähnung &amp;#039;&amp;#039;Zell)&amp;#039;&amp;#039; und 1274 &amp;#039;&amp;#039;(diu gebrocchen Gelle)&amp;#039;&amp;#039; zugetragen haben. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Brochenzell&amp;#039;&amp;#039; (gebrochene Zelle) wurde erstmals am 13. November 1274 genannt. Bis dahin gehörte die Gegend den [[Grafschaft Heiligenberg|Grafen von Heiligenberg]], die unter Berthold von Heiligenberg die [[Herrschaft Brochenzell]] am 25. Mai 1277 an dessen Onkel Hugo von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberg]] verkauften. In der Besitzurkunde wird auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Brobhentel&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt. Am 20. Mai 1401 verkauften die Werdenberger dann an den [[Konstanz]]er Bürger Konrad Ruh. Später wurde die Einigung durch den König rückgängig gemacht und die Herrschaft Brochenzell ging an Hans von Hewen. Bald darauf kaufte sie Graf Wilhelm IV. von [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montfort]]. 1447 musste sein Sohn Hugo die Herrschaft wegen finanzieller Probleme an die [[Humpis]] abtreten. Als auch diese verarmten, gaben sie Brochenzell bis 1721 nach und nach an das [[Abtei Weingarten|Kloster Weingarten]] ab. Anfang des 18. Jahrhunderts wechselte Brochenzell mehrmals den Besitzer ([[Haus Nassau]], [[Österreich]] und [[Württemberg]]), bis es 1823 zur neuen Gemeinde [[Ettenkirch]] kam. 1937 wurde es dann in die Gemeinde Meckenbeuren eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
Brochenzell ist von jeher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Die Kirche [[St. Jakobus (Brochenzell)|St. Jakobus der Ältere]] liegt in der Ortsmitte neben dem [[Humpisschloss]] und der &amp;#039;&amp;#039;Eugen-Bolz-Grundschule&amp;#039;&amp;#039;. Neben der Schule ist die Humpishalle, die für den Schul- und Vereinssport sowie für Veranstaltungen wie dem Gemeindefest genutzt wird. Außerdem gibt es einen [[Kindergarten]]. Die natürliche Grenze zu Meckenbeuren bildet die [[Schussen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brochenzell St Jakobus außen 1.jpg|[[St. Jakobus (Brochenzell)|Pfarrkirche St. Jakobus]]&lt;br /&gt;
 Brochenzell St Jakobus Chor Rosenkranzaltar.jpg|Rosenkranzaltar der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Neues Schulhaus Brochenzell.JPG|Neues Gebäude der Eugen-Bolz-Grundschule&lt;br /&gt;
 Altes Schulhaus Brochenzell.JPG|Altes Schulhaus der Eugen-Bolz-Grundschule&lt;br /&gt;
 Humpishalle Brochenzell.JPG|Humpishalle&lt;br /&gt;
 Kapelle Laufenen.jpg|Kapelle St. Bonifazius im kleinen Weiler Laufenen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Im Schwarzen drei weiße [[Hund (Wappentier)|Hunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Durch den Ort und an der Kirche vorbei führt der [[Oberschwäbischer Jakobsweg|Oberschwäbische Jakobsweg]] von Ulm nach Konstanz bzw. nach [[Nonnenhorn]].&amp;lt;!-- Der Weg teilt sich hier! --&amp;gt; Ab Brochenzell sind es noch 2379 Kilometer bis zum Ziel des [[Jakobsweg]]s im [[Spanien|spanischen]] [[Santiago de Compostela]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Oberschwäbischen Jakobsweg|[[Ravensburg]]|[[Rammetshofen]] (Westliche Route) oder [[Meckenbeuren]] (Östliche Route)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch Brochenzell verläuft die dritte Etappe des [[Jubiläumsweg Bodenseekreis|Jubiläumswegs]], ein 111 Kilometer langer Wanderweg, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. In sechs Etappen führt er von [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] über [[Neukirch (Bodenseekreis)|Neukirch]], Meckenbeuren, [[Markdorf]], [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] und [[Owingen]] durch das Bodensee-Hinterland nach [[Überlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Der älteste Verein ist der 1923 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Musikverein Brochenzell e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, der auf die Gründung der Musikkapelle Brochenzell im Jahr 1856 zurückgeht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mv-brochenzell.de/?page_id=166 |titel=Chronik – Musikverein Brochenzell e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2017-07-25 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der aus dem Musikverein gebildete V&amp;#039;&amp;#039;erein zur Förderung der Musikkapelle Brochenzell e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; ist für die jährliche Organisation des traditionellen Schlossfestes Brochenzell zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportverein der Ortschaft ist der 1952 gegründete &amp;#039;&amp;#039;VfL Brochenzell&amp;#039;&amp;#039;, der im &amp;#039;&amp;#039;Sportpark im Furtesch&amp;#039;&amp;#039; spielt. Die erste Mannschaft der Fußballabteilung spielt derzeit in der Bezirksliga Bodensee. Außerdem gibt es den 1921 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Schützenverein Brochenzell&amp;#039;&amp;#039;. Bekannter ist aber die 1957 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Narrenzunft Brochenzell&amp;#039;&amp;#039; mit dem mittlerweile eigenständigen &amp;#039;&amp;#039;Fanfarenzug Brochenzell&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist mit 1100 Mitgliedern eine der bedeutendsten der regionalen [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]]. Ihre drei Hauptfiguren sind die Humpishexe, der Schlossnarr und der Humpisnarr. Der [[Fanfarenzug]] nahm ab 2007 mehrmals am [[Kölner Rosenmontagszug|Rosenmontagszug in Köln]] teil und ist damit der erste seiner Art im dortigen Karneval.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Vfl Brochenzell logo.svg|VfL Brochenzell&lt;br /&gt;
 NZ Brochenzell Schlossnarr.jpg|Humpisschlossnarr der Narrenzunft Brochenzell&lt;br /&gt;
 Fanfarenzug Brochenzell beim Kinderball 2009.jpg|Fanfarenzug Brochenzell&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Tettnang |Titel=Gemeinde Ettenkirch |Wikisource=Kapitel B 5 |Seite=141–146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.brochenzell.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.meckenbeuren.de/ Offizielle Website der Gemeinde Meckenbeuren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Meckenbeuren}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4552458-0|VIAF=}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meckenbeuren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bodenseekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schussen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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