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	<title>Brivudin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:14:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brivudin&amp;diff=858548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: div.</title>
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		<updated>2026-03-07T09:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;div.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Brivudine - Brivudin.svg|150px|Strukturformel von Brivudin]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Brivudin&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = * 5-[(&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-2-Bromvinyl]-2′-desoxyuridin ([[IUPAC-Nomenklatur|IUPAC]])&lt;br /&gt;
* (&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-5-(2-Bromvinyl)-2′-desoxyuridin&lt;br /&gt;
* 5-[(&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-2-Bromethenyl]-1-[(2&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;,4&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;,5&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;)-4-hydroxy-5-(hydroxymethyl)oxolan-2-yl]pyrimidin-2,4-dion&lt;br /&gt;
* BVDU&lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;11&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;13&amp;lt;/sub&amp;gt;BrN&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|69304-47-8}}&lt;br /&gt;
| PubChem         = 446727&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 394011&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|J05|AB15}}&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB03312&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = Nukleosidanaloga&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = Hemmung der viralen [[DNA-Polymerase]]&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 333,135 g·mol&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = 164–166 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-02-02621|Name=Brivudin|Abruf=2019-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|SIGMA|B9647|Name=(E)-5-(2-Bromovinyl)-2′-deoxyuridine|Abruf=2012-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|-}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brivudin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Arzneistoff]], der als [[Virostatikum]] gegen [[Herpes-simplex-Viren|Herpes simplex Typ 1]] (HSV1) und die [[Herpes zoster]] verursachenden [[Varizella-Zoster-Virus|Varizella-Zoster-Viren]] (VZV) eingesetzt werden kann. Es gehört zur Gruppe der [[Nukleosid-Analogon|Nukleosid&amp;lt;nowiki&amp;gt;analoga&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]]. Im Vergleich zu anderen Nukleosidanaloga ([[Aciclovir]], [[Valaciclovir]], [[Famciclovir]]) zeichnet es sich &amp;#039;&amp;#039;[[in vitro]]&amp;#039;&amp;#039; durch eine deutlich höhere [[antiviral]]e Aktivität auf sowie durch eine lange [[Biologische Halbwertszeit|Halbwertszeit]] des aktiven [[Triphosphorsäure|Triphosphats]]; damit reicht eine einmalige tägliche Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Nebenwirkung ist [[Übelkeit]]; insgesamt sind Nebenwirkungen aber selten. Brivudin darf nicht angewendet werden bei [[Immunsuppression|immunsupprimierten]] Patienten. Zudem ist es wegen potenziell lebensbedrohlicher Arzneimittelwechselwirkungen kontraindiziert bei Personen, die in den vergangenen vier Wochen mit 5-Fluorpyrimidin-haltigen Präparaten (z. B. [[5-Fluoruracil]], [[5-Fluorcytosin|5-Flucytosin]]) behandelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Brivudin wurde schon in den 1970er Jahren in England und der damaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] hergestellt. Aber erst seit einer Indikationsänderung im Jahr 2001 findet es breitere Verwendung. Bis zum Jahr 2000 war es zur Therapie von Herpes-simplex-Infektionen zugelassen. Seit 2001 wird es zur Behandlung von [[Herpes zoster]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologie ==&lt;br /&gt;
=== Wirkmechanismus ===&lt;br /&gt;
Brivudin ist ein [[Thymidin]]-[[Antimetabolit]], es wirkt gegen [[DNA-Virus|DNA-Viren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren [[Phosphorylierung]]sschritten wird Brivudin zum Triphosphat aktiviert. Die Aktivierung erfolgt nur in der virusinfizierten Zelle, weil der Vorgang durch eine virale Thymidin[[kinase]] katalysiert wird. Die Triphosphate stellen die eigentliche Wirkform dar. Sie führen zur Hemmung der viralen [[DNA-Polymerase]], zum Einbau von veränderten [[Nukleinbasen]] in die [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] und folglich zum Kettenabbruch während der DNA-Elongation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brivudin-Triphosphat hat eine sehr lange intrazelluläre Verweildauer von 10&amp;amp;nbsp;Stunden, so dass es auch genug Zeit hat, um seine Wirkung in der von Viren befallenen Zellen zu entfalten. Da Brivudin nur die Virusreplikation hemmt, aber nicht das Virus selbst schädigt, kann es nur den Infektionsablauf unterdrücken. Es kann aber keine [[Eradikation|Erregereradikation]] bewirken und die für Herpesviren typischen [[Rezidiv]]e nicht verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkspektrum ===&lt;br /&gt;
Brivudin hat eine hohe Aktivität gegen Herpesviren. Es ist wirksam gegen HSV1 und gegen VZV. Dagegen ist es gegen Herpes simplex Typ 2 (z.&amp;amp;nbsp;B. genitale Infektionen) kaum wirksam. &amp;#039;&amp;#039;In vitro&amp;#039;&amp;#039; ist Brivudin auch gegen das [[Epstein-Barr-Virus]] wirksam. Eine Fallstudie zur Behandlung einer EBV-Enzephalitis bestätigte die Wirksamkeit auch &amp;#039;&amp;#039;[[in vivo]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/publication/41012051_Epstein-Barr_virus_encephalitis_after_kidney_transplantation_and_successful_treatment_with_brivudine Epstein-Barr virus encephalitis after kidney transplantation and successful treatment with brivudine], abgerufen am 11. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirksamkeit ===&lt;br /&gt;
Gemäß [[Medizinische Leitlinie|S2k-Leitlinie]] ist die Evidenz für eine Überlegenheit von Brivudin gegenüber oral eingenommenen [[Aciclovir]] hinsichtlich der unterschiedlichen Outcomes unsicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch muss ersteres nur einmal täglich eingenommen werden, ist aber nicht in allen Ländern verfügbar. Aciclovir ist dagegen günstiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus tritt die [[Post-Zoster-Neuralgie|postzosterische Neuralgie]] nach einer Behandlung mit Brivudin signifikant seltener auf als nach einer Behandlung mit Aciclovir.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-023l_S2k_Diagnostik-Therapie-Zoster-Postzosterneuralgie_2020-09.pdf |titel=Diagnostik und Therapie des Zoster und der Postzosterneuralgie - S2k-Leitlinie |werk=AWMF |datum=2019-05-24 |format=PDF |abruf=2022-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber [[Famciclovir]] zeigt sich kein Unterschied. In einem randomisierten kontrollierten Vergleich (Brivudin vs. Aciclovir) fanden sich keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Dauer des Schmerzes oder der Hautläsionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Behandlung von [[Herpes corneae]] ist Brivudin gegenüber [[Idoxuridin]] signifikant überlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirk R. Wilhelmus |Titel=Antiviral treatment and other therapeutic interventions for herpes simplex virus epithelial keratitis |Sammelwerk=The Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=1 |Datum=2015-01-09 |DOI=10.1002/14651858.CD002898.pub5 |PMC=4443501 |PMID=25879115 |Seiten=CD002898}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indikationen und Dosierung ===&lt;br /&gt;
Brivudin ist indiziert bei Herpes zoster und HSV 1. Insbesondere bei Patienten über 50&amp;amp;nbsp;Jahren ist es für diese Indikation das Mittel der Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird oral angewendet. Die Standarddosierung beim Erwachsenen beträgt 125&amp;amp;nbsp;mg pro Tag über 7&amp;amp;nbsp;Tage. Die Tablette soll jeden Tag ungefähr zum gleichen Zeitpunkt eingenommen werden. Bei Patienten mit [[Niereninsuffizienz|Nieren-]] oder [[Leberinsuffizienz]] ist keine Dosisanpassung nötig.&amp;lt;ref&amp;gt;Austria-Codex Fachinformation 2005/2006 zu Mevir®.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass die Therapie möglichst innerhalb von 72&amp;amp;nbsp;Stunden nach dem Beginn der Hautsymptomatik erfolgt (= Phase der Virusreplikation). Ein späterer Behandlungsbeginn ist noch sinnvoll, solange noch frische Bläschen vorhanden sind, wenn sich Anzeichen einer viszeralen Ausbreitung zeigen oder bei floridem [[Zoster ophthalmicus]] und [[Zoster oticus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Brivudin wird meistens gut vertragen. Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den [[Gastrointestinaltrakt]]: bei 2 % der Patienten kommt es zu Übelkeit. Auch eine Diarrhoe (Durchfall) kann auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltene Nebenwirkungen sind:&lt;br /&gt;
* Störungen des Nervensystems: Kopfschmerzen, Schwindel etc.,&lt;br /&gt;
* Müdigkeit oder Schlafstörungen,&lt;br /&gt;
* Anstieg von Serum-Kreatinin und -harnstoff (Hinweise auf Einschränkung der Nierenfunktion),&lt;br /&gt;
* Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut,&lt;br /&gt;
* Blutbildveränderungen (reversibel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselwirkungen und Anwendungsbeschränkungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromovinyluracil skeletal.svg|mini|[[Bromvinyluracil]], der Hauptmetabolit]]&lt;br /&gt;
* Brivudin darf nicht gleichzeitig oder zeitnah mit dem Zytostatikum [[5-Fluoruracil]] oder anderen 5-Fluorpyrimidinen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tegafur]]) verabreicht werden. Mindestens 4&amp;amp;nbsp;Wochen müssen zwischen der Gabe dieser Medikamente liegen, da der [[Metabolit]] des Brivudins, [[Bromvinyluracil]], irreversibel das Enzym [[Dihydropyrimidin-Dehydrogenase]] hemmt, das für den Abbau von [[Pyrimidine]]n zuständig ist. Das führt zu einer Kumulation und erhöhten Toxizität von 5-Fluoruracil, verbunden mit der Gefahr schwerer Nebenwirkungen: erhebliche gastrointestinale Störungen, Neutropenie und [[Myelosuppression|Knochenmarksdepression]]. Bei der gleichzeitigen Gabe von 5-Fluoruracil und [[Sorivudin]], welches so wie Brivudin zum Metaboliten Bromvinyluracil abgebaut wird, hat diese Interaktion sogar zu Todesfällen geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimittelsicherheit/Bekanntgaben/Archiv/2006/764-200607071.pdf UAW – Aus Fehlern lernen – Potenziell tödlich verlaufende Wechselwirkung zwischen Brivudin (Zostex®) und 5-Fluoropyrimidinen] (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB), Deutsches Ärzteblatt, Jg. 103, Heft 27, 7. Juli 2006, abgerufen auf der WebSite der AkdÄ.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese potenziell tödliche Wechselwirkung mit antineoplastisch (5-Fluoruracil, [[Capecitabin]], Floxuridin, Tegafur) oder antimykotisch wirksamen 5-Fluorpyrimidinen ([[5-Fluorcytosin]]) ist prinzipiell auch für Brivudin bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2012/201208271.pdf |titel=Rote-Hand-Brief von Berlin Chemie / Menarini vom 27. August 2012 |zugriff=2012-09-04 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit Datum vom 12. Mai 2020 erschien ein weiterer [[Rote-Hand-Brief]] mit folgendem Inhalt: „Es können Todesfälle infolge einer Arzneimittelwechselwirkung zwischen Brivudin und Fluorpyrimidinen (z. B. Fluoruracil (5-FU), Capecitabin, Tegafur, Flucytosin) auftreten. Nach Abschluss der Brivudin-Behandlung muss eine mindestens vierwöchige Wartezeit, eingehalten werden, bevor die Behandlung mit einem Fluorpyrimidin begonnen werden kann. In vielen Fällen kam es zu Todesfällen, wenn diese vierwöchige Wartezeit nicht eingehalten wurde (z. B. wurde Brivudin zwischen zwei 5-FU-Zyklen eingenommen).“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gelbe Liste Online |url=https://www.gelbe-liste.de/rote-hand-briefe/rote-hand-brief-brivudin |titel=Rote-Hand-Brief zu brivudinhaltigen Arzneimitteln {{!}} Gelbe Liste |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verdrängung von Brivudin aus der Plasmaeiweißbindung durch andere Medikamente mit ebenfalls starker Eiweißbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontraindikationen ===&lt;br /&gt;
* Schwangerschaft und Stillzeit&lt;br /&gt;
* gleichzeitige Gabe bzw. Gabe in den letzten vier Wochen von 5-Fluorpyrimidin-haltigen Medikamenten (siehe vorstehend bei Wechselwirkungen und Anwendungsbeschränkungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Immunsuppression&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzresistenz ===&lt;br /&gt;
Eine [[Kreuzresistenz]] besteht mit Aciclovir bei Herpes-simplex- und Varicella-Zoster-Viren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakokinetik ===&lt;br /&gt;
* Orale Bioverfügbarkeit: 30 % (wegen ausgeprägten [[First-Pass-Effekt]]s)&lt;br /&gt;
* Absorption: 85 %&lt;br /&gt;
* Terminale Halbwertszeit: 16&amp;amp;nbsp;Stunden&lt;br /&gt;
* Ausscheidung: hauptsächlich renal, 20 % via Faeces&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brivudin wird nach oraler Gabe fast vollständig enteral resorbiert. Der maximale Plasmaspiegel wird schon nach 1&amp;amp;nbsp;Stunde erreicht. Mahlzeiten verzögern die Resorption, senken aber die Resorptionsquote selbst nicht. Bei der First-pass-Metabolisierung entsteht zu ca. 65 % der nicht wirksame Metabolit [[Bromvinyluracil]]. Diese unwirksame Substanz entsteht durch das Enzym Pyrimidinphosphorylase, das die Zuckerkomponente abspaltet. Brivudin wird zu über 95 % an Plasmaproteine gebunden, das Verteilungsvolumen beträgt 75&amp;amp;nbsp;Liter. Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion kommt es zu einer deutlichen Verlängerung der Halbwertszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brivudine|Brivudin}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.test.de/medikamente/wirkstoff/virushemmendes-mittel-brivudin-w1267/ Brivudin]&amp;#039;&amp;#039;, Stiftung Warentest, 1. April 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
[[Monopräparat]]e:&lt;br /&gt;
* Brivex (Schweiz)&lt;br /&gt;
* Mevir (Österreich)&lt;br /&gt;
* Zostex, Brivudin Aristo (Deutschland, Österreich)&lt;br /&gt;
* Zostergalen (Deutschland)&amp;lt;ref name=&amp;quot;roteliste2022&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Brunner, M. Dassinger, I. Grohmann, B. Jung, A. Kuhlmann, M. Löwe, A. Pfleger, A. Schwinn, C. Selz, S. Sieprath, K. Sy |Titel=ROTE LISTE 2022 |Auflage=62 |Verlag=Rote Liste&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; Service GmbH |Herausgeber=Rote Liste&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; Service GmbH |Datum=2022 |ISBN=978-3-946057-74-1 |Seiten=1421–1422 |Ort=Frankfurt am Main}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrimidindion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydroxyoxolan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bromalken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydroxymethyloxolan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleosid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virostatikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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