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	<title>Britton Chance - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Britton_Chance&amp;diff=2282168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: kleine Ergänzung</title>
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		<updated>2026-04-04T07:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Segler&lt;br /&gt;
| Name = Britton Chance&lt;br /&gt;
| Bild = Britton Chance (1965).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Britton Chance, 1965&lt;br /&gt;
| Spitzname = &lt;br /&gt;
| Nationalität = {{USA}}&lt;br /&gt;
| Geburtstag = [[24. Juli]] [[1913]] &lt;br /&gt;
| Geburtsort = [[Wilkes-Barre]], [[Pennsylvania]]&lt;br /&gt;
| Todestag = [[16. November]] [[2010]]&lt;br /&gt;
| Sterbeort = [[Philadelphia]], [[Pennsylvania]]&lt;br /&gt;
| Größe = &lt;br /&gt;
| Gewicht = &lt;br /&gt;
| Verein = &lt;br /&gt;
| Bootsklassen = [[5.5m IC|5.5-Meter Klasse]]&lt;br /&gt;
| Medaillenspiegel =&lt;br /&gt;
{{Medaillenspiegel |Olympische Spiele|1|0|0}}&lt;br /&gt;
| medaillen = &lt;br /&gt;
{{Medaillen Sommersport| Wo = Olympia&lt;br /&gt;
| Gold   |[[Olympische Sommerspiele 1952/Segeln#5,5-m-R-Klasse|Helsinki 1952]] | [[Olympische Sommerspiele 1952/Segeln – 5,5-m-Klasse|5.5-Meter Klasse]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Britton Chance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1913]] in [[Wilkes-Barre]], [[Pennsylvania]]; † [[16. November]] [[2010]] in [[Philadelphia]]) war ein US-amerikanischer [[Biochemie|Biochemiker]] und [[Biophysik]]er. Außerdem ist er Goldmedaillengewinner im Segeln bei den [[Olympische Sommerspiele 1952/Segeln|Olympischen Sommerspielen 1952]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chance wuchs in [[Haverford (Pennsylvania)|Haverford]] auf und erfand noch als Jugendlicher eine neue automatische  Schiffssteuerung, die von [[General Electric]] weiterentwickelt wurde. Er studierte Chemie an der [[University of Pennsylvania]], wo er 1935 seinen Bachelor-, 1936 seinen Master-Abschluss machte und 1940 in Physikalischer Chemie  [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. 1942 wurde er ein zweites Mal an der [[Universität Cambridge]] in Biologie und Physiologie promoviert. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er an den [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]] Radiation Laboratories an Radar und Bombenzielgeräten (wofür er 1950 das Certificate of Merit erhielt). Nach dem Zweiten Weltkrieg war er mehrere Jahre in Schweden am Nobel-Institut und in Cambridge. 1952 erhielt er einen D.Sc. in Cambridge. Er blieb an der University of Pennsylvania, wo er ab 1949 Professor für Biophysik  war und Direktor der Johnson Foundation. 1964 wurde er dort E. R. Johnson Professor für Biophysik und Physikalische Biochemie (später umbenannt in Biochemie und Biophysik), Eldridge Reeves Johnson Professor of Biophysik, Physikalische Chemie und Radiologische Physik  und 1977 University Professor. In den 1990er Jahren war er Direktor des Instituts für Biophysik und Biomedizinische Forschung und 1998 wurde er Präsident der Medical Diagnostic Research Foundation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chance beschäftigte sich mit Struktur und Funktion von [[Enzym]]en. Noch als Student entwickelte er einen [[Stopped-Flow-Methode|Stopped-Flow-Apparat]] zum Studium von Enzymreaktionen, der noch heute verwendet wird. Damit wies er in Cambridge die Existenz des Enzym-Substrat-Komplexes nach. Er wies nach, dass der für viele biologische Prozesse (wie Photosynthese) wichtige Elektronentransfer auf quantenmechanischen Tunneln basierte. Später befasste er sich mit biomedizinischer Optik. Zum Beispiel benutzte er in den 1990er Jahren Nah-Infrarot-Techniken zur Diagnose von Brustkrebserkrankungen und war in den 1980er Jahren ein Pionier der Anwendung von [[Kernspinresonanzspektroskopie|NMR]] in der Medizin. Er erfand ein &amp;#039;&amp;#039;dual wavelength spectrophotometer&amp;#039;&amp;#039; und trug zur Entwicklung von [[Glucose]]-Messgeräten bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde Chance mit dem [[Pfizer Award in Enzyme Chemistry]] ausgezeichnet. 1970 gewann er den [[H.P.-Heineken-Preis für Biochemie und Biophysik]] und 1972 einen [[Gairdner Foundation International Award]]. Er war Ehrendoktor in Buenos Aires, Rom ([[Universität Tor Vergata|Tor Vergata]]), Düsseldorf, Kopenhagen, am [[Karolinska-Institut]], der University of Pennsylvania, Medical College of Ohio, [[Semmelweis-Universität]] in Budapest, Helsinki und am Hahnemann Medical College in Philadelphia. Er erhielt die [[Benjamin Franklin Medal (Franklin Institute)|Franklin Medal des Franklin-Instituts]] und die [[Benjamin Franklin Medal (American Philosophical Society)|Benjamin Franklin Medal der American Philosophical Society]], deren Vizepräsident er war, sowie den Christopher Columbus Discovery Award in Biomedical Research der [[National Institutes of Health]]. Die Stellar-Chance Laboratories der University of Pennsylvania wurden 1995 teilweise nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[National Academy of Sciences]] (1954) und der [[American Academy of Arts and Sciences]] (1955). 1968 wurde er auswärtiges Mitglied der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]] und 1987 der [[Accademia Nazionale dei Lincei]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/chance-britton| titel=Accademici: Britton Chance| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-04-04| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 zum korrespondierenden Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|479 |Name=Britton Chance |Kommentar=mit einem Link zum Nachruf von [[Ernst J. M. Helmreich]] |Datum=4. April 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1971 zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] gewählt. 1974 erhielt er die [[National Medal of Science]]. Ebenfalls seit 1974 war er &amp;quot;Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied&amp;quot; des damaligen Max-Planck-Institut für Ernährungsphysiologie und dessen Nachfolgeinstitut. Er war Fellow der [[American Physical Society]] und der [[SPIE (Optik)|SPIE]] (International Society for Optical Engineering), die einen Preis in biomedizinischer Optik nach ihm benannte. Die International Society for Oxygen Transport in Tissue (ISOTT) benannte ebenfalls einen Preis nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gewann er mit [[Edgar White]], [[Michael Schoettle]] und [[Sumner White]] eine Goldmedaille im Segeln ([[5.5m IC|5,5-m-R-Klasse]]) bei den [[Olympische Sommerspiele 1952/Segeln#5,5-m-R-Klasse|Olympischen Sommerspielen]] in [[Helsinki]]. Auch später war Segeln seine Leidenschaft. Seine Yachten nannte er häufig nach seiner Entdeckung des Enzym-Substrat-Komplexes &amp;#039;&amp;#039;Complex&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war dreimal verheiratet, zuletzt 2010 mit Shoko Nioka, einer taiwanesischen Wissenschaftlerin, mit der er viele Jahre zusammenarbeitete, und hatte 16 Kinder und Stiefkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://almanac.upenn.edu/archive/volumes/v57/n13/obit.html Würdigung an der University of Pennsylvania]&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|61581}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|88|IDName=britton-chance|Name=Prof. Dr. Britton Chance|Weblink=1|Datum=11. Januar 2017}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|9624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Olympiasieger in der 5,5-m-R-Klasse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017907927|LCCN=n79056316|VIAF=25880956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chance, Britton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Pennsylvania)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regattasegler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Segeln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Canada Gairdner International Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der National Medal of Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellow der American Physical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Semmelweis-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Helsinki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Tor Vergata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Karolinska-Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chance, Britton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Biochemiker und Biophysiker und Segel-Olympiasieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilkes-Barre]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Philadelphia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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