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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Britanniametall</id>
	<title>Britanniametall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:44:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Britanniametall&amp;diff=493385&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26394-7: Rechtschreibung: ein l im Namen Noelle ergänzt</title>
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		<updated>2025-07-25T12:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung: ein l im Namen Noelle ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Coffee pot, Israel Trask 1786-1867, Beverly, Massachusetts, 1815-1830, Britannia metal, wood - Concord Museum - Concord, MA - DSC05830.JPG|mini|Kaffeekanne aus Britanniametall]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Britanniametall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch „Britannium“, ist eine Gruppe von [[Hartzinn]]-[[Legierung]]en mit ins bläuliche neigender, silberweißer Färbung.&lt;br /&gt;
Das Zinn ist mit [[Antimon]] legiert, meist zusammen mit [[Kupfer]], zusätzlich auch mit [[Nickel]], [[Blei]] und [[Bismut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britanniametall wird je nach Definition teils von [[Hartzinn|Pewter]] (Hartzinn) unterschieden, teils wird Britanniametall als Sonderfall von Pewter betrachtet (mit Britanniametall als der härteren Legierung mit mehr Antimon, wenig bzw. keinem Blei). Im deutschsprachigen Raum wurde gar (nach Richter&amp;lt;ref name=&amp;quot;richter&amp;quot; /&amp;gt;) Pewter dem Britanniametall (als Hartzinn aus Großbritannien) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Als Britanniametall im weitesten Sinne können alle Legierungen bezeichnet werden, die zwischen 65 und 97 % Zinn, 1 bis 24 % Antimon und 1 bis 5 % Kupfer und Wismut enthalten. Als &amp;#039;&amp;#039;Britanniametall&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vickers White Metal&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wird eine Legierung aus 93 % Zinn, 5 % Antimon und 2 % Kupfer (Encyclopedia Britannica). Vielfach geeignet für den Guss erwiesen hat sich eine Legierung aus 90 % Zinn und 10 % Antimon, da sie die Gussform auch beim Abkühlen gut ausfüllt. Diese wird ebenfalls in Quellen als Britanniametall bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Legierungen, die (nach Richter&amp;lt;ref name=&amp;quot;richter&amp;quot;&amp;gt;Karl Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zink, Zinn und Blei. Eine ausführliche Darstellung der Eigenschaften dieser Metalle, ihrer Legierungen untereinander und mit anderen Metallen sowie ihrer Verarbeitung auf physikalischem und chemischem Wege. Für Metallarbeiter und Kunst-Industrielle.&amp;#039;&amp;#039; ([[Chemisch-technische Bibliothek]], Band 109). 3. Auflage. A. Hartlebens Verlag, Wien/Leipzig 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt;) dem Britanniametall zugerechnet werden u. a.:&lt;br /&gt;
* Löffelmetall, englisches: Zinn 82 %, Antimon 16 %, Kupfer 2 %.&lt;br /&gt;
* Löffelmetall, deutsches: Zinn 72 %, Antimon 24 %, Kupfer 4 %.&lt;br /&gt;
* Pewter für Kannen: Zinn 81 %, Antimon 6 %, Kupfer 6 %, Blei 7 %.&lt;br /&gt;
* Queens-Metall für Kannen: Zinn 89 %, Antimon 7 %, Kupfer 2 %, Wismut 2 %.&lt;br /&gt;
* Tutaniametall: Zinn 86 %, Antimon 10 %, Kupfer 3 %, Blei 1 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidorn1.jpg|mini|Werbeanzeige des Lübecker Zinngießers [[Carl Adolph Ferdinand Heidorn]] (1854)]]&lt;br /&gt;
Das Britanniametall ist aufgrund der Legierung mit Antimon wesentlich spröder und härter als Zinn, was mechanische Bearbeitung und [[Politur]] erlaubt. Es ist jedoch nicht wesentlich fester. Der Bruch ist feinkörnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legierung wird vornehmlich für Gussstücke verwendet, darunter u.&amp;amp;nbsp;a. [[Zinngerät]], Ziergegenstände, Knöpfe, [[Lagermetall]], Druckplatten. Auch der [[Oscar]] oder Academy Award of Merit wurde bis 2015 aus Britanniametall gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Sprödigkeit eignen sich nur die Legierungen mit höherer Zinnkonzentration zum [[Walzen]].&lt;br /&gt;
Die Zugabe von Blei erhöht die Festigkeit, ohne im gleichen Maße wie Antimon die [[Duktilität]] zu verringern. Auch sind die [[Gießeigenschaft]]en besser. Allerdings verlieren Gegenstände mit Blei in der Legierung schnell an Glanz, sind grauer und wegen der Giftigkeit des Bleis für Lebensmittel nicht verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung der Schmelze ==&lt;br /&gt;
Erst Aufschmelzen des Kupfers (so vorgesehen), wegen des hohen Schmelzpunktes, dann Zugabe von Zinn, Antimon und Reduzieren der Hitze, da die Legierung einen wesentlich geringeren Schmelzpunkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gießen ==&lt;br /&gt;
Verwendet wurden vorzugsweise [[Messing]]formen, diese wurden vorher gerußt oder mit [[Blutstein]] ausgeschlämmt und vorgewärmt, für Sturzguss bis auf Schmelztemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsames Abkühlen ist sinnvoll, wenn z.&amp;amp;nbsp;B. für Glöckchen ein guter Klang gewünscht wird. Zum Abkühlen sollte es eine Stunde im Paraffinbad bei anfangs ca. 230&amp;amp;nbsp;°C verweilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Guss ist die Oberfläche grauweiß und wird erst durch Polieren glänzend.&lt;br /&gt;
Eine weitere Veredelungsmöglichkeit ist, die Gussstücke (galvanisch) zu versilbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Britanniametall ist [[Löten|lötbar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Legierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ashberrium]] (wie engl. [[Löffelmetall]] zuzüglich 1 % Zink, 1 % Nickel, 1 % Aluminium).&lt;br /&gt;
* Metal argentin (94–97 % Zinn, 5–2 % Kupfer, 0,5 % Antimon, bzw. 2/3 % Wismut)&lt;br /&gt;
* [[Minofor-Metall]] (≈66 % Zinn, 17–20 % Antimon, 3–4 % Kupfer, ≈9 % Zink, bis 1 % Eisen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Zinnfigur]]en und Ziergegenstände wird auch [[Lot (Metall)|Lotlegierung]] (4 Teile Zinn, 3 Teile Blei) verwendet (oft mit ca. 3 % Antimon für mehr Härte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Hersteller ==&lt;br /&gt;
* Das 1814 in [[Lüdenscheid]] gegründete Gießerei [[Gebrüder Noelle (Metallwarenfabrik)|Gebrüder Noelle]] war neben der Fabrikation von Zinn- und anderen Gusswaren bis zum Jahr 1900 wichtigste Lüdenscheider Herstellerin von Britanniawaren&amp;lt;ref&amp;gt;[[ohne Verfasser|o.&amp;amp;nbsp;V.]]: [https://nds.museum-digital.de/index.php?t=people&amp;amp;id=10085 &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Noelle (Lüdenscheid)&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite [[museum-digital]] [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 27. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zink, Zinn und Blei. Eine ausführliche Darstellung der Eigenschaften dieser Metalle, ihrer Legierungen untereinander und mit anderen Metallen sowie ihrer Verarbeitung auf physikalischem und chemischem Wege. Für Metallarbeiter und Kunst-Industrielle&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Chemisch-technische Bibliothek]]; Band 109). 3. Auflage. A. Hartlebens Verlag, Wien/Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinnlegierung]]&lt;/div&gt;</summary>
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