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	<title>Bristol Jupiter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bristol_Jupiter&amp;diff=636841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Murmann: Die letzte Textänderung von ~2026-21465-75 wurde verworfen und die Version 257261662 von Automobilia8545 wiederhergestellt. Bitte belegen</title>
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		<updated>2026-04-08T04:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21465-75&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21465-75&quot;&gt;~2026-21465-75&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/257261662&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/257261662&quot;&gt;257261662&lt;/a&gt; von Automobilia8545 wiederhergestellt. Bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Q&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Q (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;belegen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verbrennungsmotor&lt;br /&gt;
| Modell              = Jupiter&lt;br /&gt;
| Hersteller          = [[Bristol Aeroplane Company]]&lt;br /&gt;
| Entwicklungsland    = {{UK}}&lt;br /&gt;
| Erstlauf            = &lt;br /&gt;
| Funktionsprinzip    = [[Ottomotor|Otto]]&lt;br /&gt;
| Bild                = jupiter.engine.arp.750pix.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt          = &lt;br /&gt;
| von                 = Ende 1910er&lt;br /&gt;
| bis                 = 1935&lt;br /&gt;
| Motorenbauform      = [[Sternmotor]]&lt;br /&gt;
| Zylinder            = 9&lt;br /&gt;
| Ventilsteuerung     = &lt;br /&gt;
| Gemischaufbereitung = [[Vergaser]]&lt;br /&gt;
| Motoraufladung      = mechanisch&lt;br /&gt;
| Schmiersystem       = &lt;br /&gt;
| Kühlsystem          = [[Luftkühlung]]&lt;br /&gt;
| Abgasnorm           = &lt;br /&gt;
| Bohrung             = 146&lt;br /&gt;
| Hub                 = 165&lt;br /&gt;
| Hubraum             = 28.700&lt;br /&gt;
| Kompression         = 5,3:1&lt;br /&gt;
| Leistung            = 430&lt;br /&gt;
| Drehmoment          = &lt;br /&gt;
| Gewicht             = 330&lt;br /&gt;
| Vorgänger           = &lt;br /&gt;
| Nachfolger          = [[Bristol Mercury|Mercury]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bristol Jupiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|luftgekühlter]] Neunzylinder-[[Sternmotor]]. Von 1918 bis 1935 wurden von der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Bristol Aeroplane Company]] und diversen Lizenznehmern über 7100 Exemplare dieses [[Flugmotor]]s gebaut und in einer großen Anzahl von Flugzeugtypen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Jupiter wurde kurz vor Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von [[Roy Fedden]] bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Cosmos Engineering]] Co.&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Aufgrund Budget-Kürzungen bei den militärischen Ausgaben nach Kriegsende wurde 1920 &amp;#039;&amp;#039;Cosmos Engineering Co.&amp;#039;&amp;#039; insolvent. Die Bristol Aeroplane Co. Ltd. kaufte das Unternehmen inklusive aller Patente für 15.000 [[Pfund Sterling]] und das Team von Chefkonstrukteur Roy Fedden entwickelte das Triebwerk mit der zu der Zeit bei Sternmotoren ungewöhnlichen Vierventiltechnik weiter.&lt;br /&gt;
Der Jupiter-Motor war ein großer wirtschaftlicher Erfolg und galt als einer der zuverlässigsten Flugzeugantriebe überhaupt. In den 1920er- und 1930er-Jahren wurde der Typ immer weiter verbessert und ab 1927 kamen Varianten mit mechanischer [[Motoraufladung|Aufladung]] zum Einsatz, deren letzte Version der &amp;#039;&amp;#039;Jupiter X F&amp;#039;&amp;#039; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Triebwerk wurde in einer Reihe von zivilen Flugzeugen verwendet. Militärisch wurde es bei der [[Bristol Bulldog]], der [[Gloster Gamecock]] und der [[Boulton &amp;amp; Paul Sidestrand]] eingesetzt. Darüber hinaus war es ein außerordentlich begehrtes Triebwerk, wenn es um den Antrieb von Prototypen ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedden begann 1925 mit der Entwicklung eines Nachfolgers. Mit kürzerem Hub und daher weniger Hubraum, aber mit Aufladung, war 1927 der ebenfalls neunzylindrige [[Bristol Mercury]] fertiggestellt. Der Jupiter mit Aufladung erhielt 1931 die Bezeichnung [[Bristol Pegasus]]. Bristol baute die Typen Mercury und Pegasus bis 1944; die Jupiter-Fertigung endete bereits 1935 mit dem Erscheinen von stärkeren aufgeladenen Motoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenzbauten ==&lt;br /&gt;
Es gab eine Reihe von [[Lizenzbau|Lizenzvergaben]]. Insgesamt wurden Lizenzen an 14 Staaten verkauft. Am bekanntesten sind die in Frankreich als &amp;#039;&amp;#039;[[Gnôme-Rhône]]&amp;amp;nbsp;9 Jupiter&amp;#039;&amp;#039; sowie in der [[Sowjetunion]] als &amp;#039;&amp;#039;M-22&amp;#039;&amp;#039; hergestellten Triebwerke, die unter anderem in der [[Polikarpow I-16]] verwendet wurden. In [[Deutsches Reich|Deutschland]] erwarb 1929 [[Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Halske]] eine Lizenz zum Bau des Motors, aber nicht für das Bristol-Original, sondern den Gnôme-Rhône&amp;amp;nbsp;9, der als &amp;#039;&amp;#039;Siemens Jupiter&amp;amp;nbsp;VI&amp;#039;&amp;#039; in Produktion ging. Zu den Flugzeugen, die damit ausgerüstet wurden, gehörten beispielsweise die [[Focke-Wulf A 38]] „Möwe“, die zweimotorige [[Dornier Wal]], die viermotorige [[Dornier Do R|Dornier Do R „Superwal“]] und anfangs auch die [[Dornier Do X]]. Der ab 1930 gebaute Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;Sh&amp;amp;nbsp;22&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Brandenburgische Motorenwerke|Bramo]]&amp;amp;nbsp;322&amp;#039;&amp;#039;) wurde zum [[Bramo 323]] weiterentwickelt und bis 1944 gebaut. In [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] kauften die [[Nakajima Hikōki|Nakajima]]-Werke 1924 eine Lizenz. Die [[Adolph Saurer AG]] hatte eine Lizenz für die [[Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbz-002:1928:91::3035 &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Band 91/92 (1928), S. 196], abgerufen von der ETH-Bibliothek am 6. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Tschechoslowakei]] erwarb [[Walter Engines|Walter]] 1927 für den &amp;#039;&amp;#039;Jupiter VI&amp;#039;&amp;#039; und 1928 für den &amp;#039;&amp;#039;Jupiter VIII/R&amp;#039;&amp;#039; die Nachbaurechte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Václav Němeček | Titel=Československá letadla | Verlag=Naše Vojsko | Ort=Prag | Datum=1968 | Seiten=316 | Sprache=cs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bristol Jupiter VI, cylinders.jpg|mini|Zylinder eines Jupiter VI, dunkel die verrippte Stahlbuchse, heller der Leichtmetall-Zylinderkopf]]&lt;br /&gt;
Der Jupiter war ein einreihiger Neunzylinder-Sternmotor, der nach dem [[Viertaktmotor|Viertakt]]-[[Ottomotor|Ottoverfahren]] arbeitete. Er hatte [[Viertaktmotor#Mehrventiltechnik|Vierventil]]-Zylinderköpfe und eine [[OHV-Ventilsteuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kurbelgehäuse]] war auf Höhe der Zylinderachse geteilt, die Gehäuseteile wurden aus einer Leichtmetalllegierung im [[Schmieden#Gesenkschmieden|Gesenk geschmiedet]] und maschinell nachbearbeitet sowie sandgestrahlt. Die vordere Gehäusehälfte beherbergte die Ventilsteuerung (die [[Nockentrommel]]) und – je nach Ausführung – ein Luftschraubengetriebe, die hintere Hälfte einen ringförmigen Kanal zur Verteilung des Frischgases. In diesen war eine dreigängige, gegossene Aluminium-[[Helix]] eingelegt, die für eine gleichmäßige Verteilung des von einem Dreifach-Vergaser erzeugten Gemisches auf die einzelnen Zylinder-Ansaugrohre sorgte. Je eine Vergasereinheit versorgte dabei drei Zylinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zylinderbuchsen wurden aus stählernen Schmiedestücken herausgearbeitet. Dabei ist in einer Art des [[Sackzylinder]]s der Brennraumboden integraler Bestandteil der Buchse, in diesem Stahlboden befinden sich auch die vier Ventilsitze. Die Kühlrippen wurden in den Buchsenmantel [[Drehen (Verfahren)|gedreht]], wobei die Rippen auf der schlechter vom Fahrtwind gekühlten Rückseite höher sind. Bei dieser aufwändigen Fertigungsweise wurden von dem 88 [[Pfund|lbs.]] schweren Zylinderrohling 70 lbs. Material weggearbeitet, bis die 18 lbs. schwere fertige Zylinderbuchse übrigblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die plangeschliffene Oberseite des Brennraumbodens wurden die Leichtmetallzylinderköpfe aufgeschraubt, diese beherbergten die Gaskanäle, die Ventilführungen und den [[Kipphebel]]-Lagerbock. Mit dieser Bauweise ersparte man sich die [[Zylinderkopfdichtung]] im herkömmlichen Sinn, lediglich in den Übergängen der beiden Einlasskanäle von Leichtmetallkopf auf Stahlboden waren Dicht- und Passringe aus [[Bronze|Phosphorbronze]] vorhanden. Die Ventilbetätigung erfolgte durch je zwei parallel hintereinander geführte Stoßstangen, die radial vom Gehäusevorderteil mit der Nockentrommel zu den Kipphebeln führten. Der Ventiltrieb war vollständig offen und nicht in den Ölkreislauf integriert. Der Kipphebelbock war nur an der hinteren Seite im Zylinderkopf gelagert, den vorderen Lagerpunkt bildete eine Zugstrebe, die zum Kurbelgehäuse führte. Diese Konstruktion kompensierte die durch die Erwärmung im Betrieb verursachte Längenausdehnung des Zylinders und sorgte für ein annähernd konstantes [[Ventilsteuerung#Ventilspiel|Ventilspiel]] unabhängig von der Motortemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Motortyp: luftgekühlter 9-Zylinder-Sternmotor ohne und mit [[Propellergetriebe (Luftfahrt)|Luftschraubengetriebe]], (Jupiter VII mit Lader)&lt;br /&gt;
* [[Zylinderbohrung|Bohrung]]: 5,75 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] (146 mm)&lt;br /&gt;
* [[Kolbenhub|Hub]]: 7,5 Zoll (190,5 mm); Mercury: 6,5 Zoll (165 mm)&lt;br /&gt;
* [[Hubraum]]: 28,7 l (Mercury 24,9 l)&lt;br /&gt;
* Gewicht: 330 kg (Jupiter XFA mit Lader: 451 kg); Mercury: 438 kg&lt;br /&gt;
* Gaswechsel: OHV, 4 Ventile&lt;br /&gt;
* Dauerleistung: 442 PS bei 1575 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Startleistung (Triebwerk)|Startleistung]]: 585 PS bei 1950 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdichtungsverhältnis]]: 5,3:1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtriebwerken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Giger: &amp;#039;&amp;#039;Kolbenflugmotoren.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, ISBN 3-613-01089-5.&lt;br /&gt;
* J.A. Gilles: &amp;#039;&amp;#039;Flugmotoren 1910–1918.&amp;#039;&amp;#039; Verlag E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1928/1928%20-%200425.html „The Bristol Jupiter Family - (I)“, &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe v. 24. Mai 1928, S. 389 ff.], online abrufbar bei flightglobal.com – Aviation History – PDF-Archiv, in englischer Sprache – abgerufen am 9. Mai 2015&lt;br /&gt;
* [https://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1928/1928%20-%201046.html „The Bristol Jupiter Family - (II)“, &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe v. 8. November 1928, S. 968 ff.], online abrufbar bei flightglobal.com – Aviation History – PDF-Archiv, in englischer Sprache – abgerufen am 9. Mai 2015&lt;br /&gt;
* [https://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1928/1928%20-%201081.html „The Bristol Jupiter Family - (III)“, &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe v. 22. November 1928, S. 1003 ff.], online abrufbar bei flightglobal.com – Aviation History – PDF-Archiv, in englischer Sprache – abgerufen am 9. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bristol-Triebwerk|Jupiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternmotor (Luftfahrt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Murmann</name></author>
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