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	<title>Brisanzgranate - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brisanzgranate&amp;diff=563948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-05T21:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brisanzgranate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Wortbildung|gebildet]] u.&amp;amp;nbsp;a. aus &amp;#039;&amp;#039;Brisanz&amp;#039;&amp;#039; und dieses zu [[Französische Sprache|frz.]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|brisant}}&amp;#039;&amp;#039; für „zerbrechen, zertrümmern“ oder [ursprünglich] auch „zerquetschen“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Brisanz Brisanz], [https://www.duden.de/rechtschreibung/brisant brisant] – &amp;#039;&amp;#039;[[Duden]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliographisches Institut]]&amp;#039;&amp;#039;, 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ausdruck des ausgehenden 19. Jahrhunderts für die um 1890 aufkommenden [[Sprenggranate]]n, die mit einem [[Brisanz (Chemie)|hochbrisanten]] [[Sprengstoff]] gefüllt waren. Zum Einsatz kamen beispielsweise [[Pikrinsäure]] und [[Zellulosenitrat]] (Nitrozellulose, Schießbaumwolle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Einzelheiten ==&lt;br /&gt;
Vor der Einführung der &amp;#039;&amp;#039;Brisanzgranaten&amp;#039;&amp;#039; waren [[Granate]]n mit [[Schwarzpulver]] gefüllt (siehe [[Bombenkanone]]). Bevor leistungsfähigere Sprengstoffe zur Füllung von Granaten verwendet werden konnten, musste zuerst das Problem der sicheren Handhabung gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung von Brisanzgranaten hatte erhebliche Auswirkungen auf die Kriegführung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klassische [[Festung]]sanlagen mit Wällen aus Mauerwerk und Erde konnten den neuen Granaten nicht widerstehen. Dies zeigte sich zum Beispiel im September 1914, als deutsche Artilleriegeschütze die französische [[Belagerung von Maubeuge|Festung Maubeuge]] mit Brisanzgranaten zusammenschossen.  Teilweise erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute [[Fort]]s (z. B. die französische [[Barrière de fer]]) wurden wegen dieser &amp;#039;&amp;#039;Brisanzgranatenkrise&amp;#039;&amp;#039; zum Teil mit Stahlbeton verstärkt. Das um 1890 erbaute [[Fort im Park von Sanssouci]] war ein Festungsmodell zur Darstellung von Panzerungen gegen Brisanzgranaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der [[Seekrieg]]führung konnte mit Brisanzgranaten und den etwa gleichzeitig aufkommenden [[Schnellfeuergeschütz]]en mittlerer [[Kaliber]] auf kurze bis mittlere Gefechtsentfernungen eine große zerstörerische Wirkung an den ungepanzerten Teilen von [[Kriegsschiff]]en erzielt werden ([[Seeschlacht am Yalu]]). Dies führte in der [[Seetaktik|Seekriegstaktik]] zu einer vorübergehenden Überbewertung der [[Mittelartillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bezeichnet man Brisanzgeschosse als Sprenggranaten oder HE-Geschosse (High Explosive).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1895 |Lemma=Brisanzgranaten |Band=3 |Seite=544 |retrobID=122879 |retrobWort=Brisánzgranaten}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Israel, Jürgen Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Panzerschiffe um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgisches Verlagshaus. 1991, 2000, ISBN 3-89488-027-9.&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Festungsbau-Kunst und -Technik&amp;#039;&amp;#039;. Bernard und Graefe, Bonn 2004 (bzw. Lizenzausgabe bei area, Erftstadt), ISBN 3-89996-268-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granate]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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