<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brioche</id>
	<title>Brioche - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Brioche"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brioche&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T18:43:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brioche&amp;diff=118739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brioche&amp;diff=118739&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-06T06:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brioche.jpg|mini|Brioche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brioche (1).jpg|mini|Brioche mit Hagelzucker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brioche des Rois dsc06781.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Brioche des Rois&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brioche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bʁiˈɔʃ}}] (Plural: Brioches; [[Deutsche Sprache|deutsch]] gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Apostelkuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;F. G. Zenker, &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Feineren Kochkunst&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2 - Kunstbäckerey, 1824, [https://books.google.de/books?id=zftMAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA197 S.&amp;amp;nbsp;197ff]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein lockeres und eierreiches Frühstücks- und Kaffeegebäck, das ursprünglich aus [[Frankreich]] stammt. In [[Österreich]] bezeichnet Brioche ein Weißgebäck mit unterschiedlichen Größen und Formen, das mit Ei bestrichen und mit [[Hagelzucker]] bestreut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;IREKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;IREKS-ABC der Bäckerei.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die Brioches werden aus einem schweren [[Hefefeinteig]] hergestellt und enthalten 10–20 % Zucker und je nach Rezept 40–50 % Fett bezogen auf die Mehleinwaage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-85499-367-4|Seiten=270}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für die Brioche ist der meist geriffelte Kragen und der glatte runde Teigkopf obenauf. Diese [[Paris]]er Form der Brioche hat sich seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in Frankreich auch gefüllte Brioches. Bekannt ist außerdem neben anderen regionalen Varianten die &amp;#039;&amp;#039;Brioche Vendéenne&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Département Vendée|Vendée]], die mit [[Rum]], [[Weinbrand]] oder Orangenblütenwasser aromatisiert wird. Früher handelte es sich dabei um ein typisches [[Ostern|Ostergebäck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oxford&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brioche.&amp;#039;&amp;#039; In: Alan Davidson: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Companion to Food&amp;#039;&amp;#039;. 2nd. ed. Oxford 2006, S. 106 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean-Baptiste Siméon Chardin 028.jpg|mini|links|[[Jean Siméon Chardin]]: [[Stillleben]] mit Brioche, 1763]]&lt;br /&gt;
Das Wort „brioche“ ist im Französischen seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt. Wahrscheinlich ist es von {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;brier&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;broyer&amp;#039;&amp;#039;}} abgeleitet, das „zerdrücken“ bedeutet und hier für das Ausrollen des Teiges mit einem [[Nudelholz]] stehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.etymonline.com/word/brioche Brioche].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;etymonline.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Januar 2018 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine unwahrscheinlichere Zurückführung des Wortes auf [[Brie (Käse)|Brie]] nahm [[Alexandre Dumas der Ältere]] vor. Demnach wurde dieser Käse einst in der Brioche verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandre Dumas: &amp;#039;&amp;#039;Grand dictionnaire de cuisine&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alphonse Lemerre, Paris 1873, S.&amp;amp;nbsp;304 (französisch; [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k125701k/f316.image.r=chocolatiere.langFR Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wahrscheinlicher Ursprungsort gilt die [[Normandie]], die seit dem Mittelalter bekannt für die Qualität ihrer Butter, einer wesentlichen Zutat der Brioche, war. Brioches sind seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Paris]] nachgewiesen. Das älteste erhaltene Rezept erschien 1742.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oxford&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anekdote ==&lt;br /&gt;
Nach einer weit verbreiteten Anekdote soll [[Marie-Antoinette]] (1755–1793), nachdem ihr berichtet wurde, die Armen der Bevölkerung hätten kein Brot zu essen, geantwortet haben: {{&amp;quot; |Sprache=fr |Text=S’ils n’ont plus de pain, qu’ils mangent de la brioche |Übersetzung=Wenn sie kein [[Brot]] mehr haben, sollen sie doch Brioche essen}}. Erstmals nachweisen lässt sich dieser Satz aber bereits in den autobiografischen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bekenntnisse (Rousseau)|Confessions]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean-Jacques Rousseau]], der sie einer „großen Prinzessin“ in den Mund legte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Enfin je me rappelai le pis-aller d’une grande princesse à qui l’on disait que les paysans n’avaient pas de pain, et qui répondit : Qu’ils mangent de la brioche.&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Autor=Jean-Jacques Rousseau&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Les Confessions&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung von Hermann Denhardt (1882)&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Endlich erinnerte ich mich des Auskunftsmittels einer großen Prinzessin, der man sagte, die Bauern hätten kein Brot, und die antwortete: »Sie können ja Kuchen essen.«&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Jacques Rousseau: &amp;#039;&amp;#039;Die Bekenntnisse. Erster Theil.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von Hermann Denhardt. Philipp Reclam jun., Leipzig 1882, Kapitel 11. Online-Version: {{PGDW|rousseau/bekennt1/chap011|Die Bekenntnisse|Jean-Jacques Rousseau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat steht in folgendem Zusammenhang: Rousseau berichtet, dass er einmal Wein gestohlen hatte und dazu etwas essen wollte, jedoch glaubte, zu fein gekleidet zu sein, um einfaches Brot zu kaufen. Ob Rousseau die Adelige und ihren Ausspruch erfunden hat oder nicht – es kann sich nicht um Marie-Antoinette handeln, da die &amp;#039;&amp;#039;Confessions&amp;#039;&amp;#039; zwischen 1765 und 1767 entstanden, als Marie-Antoinette noch ein Kind war und in Wien lebte. Die häufige Übersetzung von „brioche“ mit „Kuchen“ ist irreführend, da die Brioche im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nur wenig Butter und Zucker enthielt und daher eher einem luftigen Weißbrot als einem Kuchen ähnelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oxford&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung wird in der Schweiz teilweise für ein [[Apéro (Anlass)|Apéro]]-Gebäck verwendet, das aus einem gebackenen hellen Brot besteht (20 bis 30&amp;amp;nbsp;cm hoch, runde Grundfläche von ca. 20&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser), in mehrere horizontale Schichten zerschnitten und anschließend beispielsweise mit Lachs, Streich[[pastete]] oder Schinken gefüllt wird. Geschmacklich ähnelt es dann einem belegten nicht gerösteten [[Toastbrot]], jedoch schmeckt es ein wenig nach Butter, ist etwas süßer und hat eine glattere Konsistenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Granita brioche.JPG|mini|Ein Sizilianischer Klassiker: &amp;lt;nowiki&amp;gt;Mandel&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[granita]] mit Brioche]]&lt;br /&gt;
In [[Norditalien]] ist „brioche“ oder „brioscia“ die Bezeichnung für ein [[Croissant]] oder [[Bamberger (Gebäck)|Hörnchen]] und wird auch „cornetto“ genannt. In der [[Sizilianische Küche|sizilianischen Küche]] wird die Brioche meist als Beilage zur [[Granita]] oder aufgeschnitten und mit [[Speiseeis]] gefüllt verzehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://duoicecream.de/eisburger-kuriose-trends-aus-sizilien/ |titel=Eisburger: Kuriose Trends aus Sizilien |werk=Duo – Sicilian Ice cream |sprache=de |abruf=2019-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware (Hefeteig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>