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	<title>Bring your own device - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bring_your_own_device&amp;diff=2631301&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17945-40: Deppenleerzeichen</title>
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		<updated>2026-04-09T18:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deppenleerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bring your own device&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BYOD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung dafür, private mobile Endgeräte wie [[Laptop]]s, [[Tablet-Computer|Tablets]] oder [[Smartphone]]s in die [[Netzwerk]]e von [[Unternehmen]] oder [[Schule]]n, [[Universität]]en, [[Bibliothek]]en und anderen ([[Bildungsinstitution|Bildungs]]-)[[Institution]]en zu integrieren. BYOD-Organisationsrichtlinien regeln, auf welche Art und Weise Mitarbeiter, [[Schüler]] oder [[Student]]en ihre eigenen elektronischen [[Bürogerät]]e zu dienstlichen oder schulischen Zwecken nutzen dürfen, insbesondere für den Zugriff auf [[Netzwerkdienst]]e und das Verarbeiten und Speichern organisations- oder unternehmensinterner Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BYOD soll den Nutzern eine größere Wahlfreiheit bringen und der [[Organisation]] eine bessere Orientierung an persönlichen Bedürfnissen ermöglichen. Im Bildungsbereich bietet BYOD ökonomische und ökologische Potenziale: Statt dass Schulen und Hochschulen mit finanziellem Aufwand (hoch-)schuleigene Geräte beschaffen müssen, sollen die zunehmend privat bereits verfügbaren Geräte der Lernenden auch für schulische Zwecke genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz ist das Konzept Corporate Owned, Personally Enabled (COPE), bei dem Mitarbeitern ein betriebseigenes Gerät auch zur privaten Nutzung überlassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
BYOD kann für Organisationen ein [[Sicherheit #Risiken, Gefahren, Gefährdungen für die Sicherheit|Sicherheitsrisiko]] darstellen, da damit Daten der Organisation auf nicht oder nur teilweise kontrollierbaren fremden Geräten verarbeitet werden und sich diese Geräte auch im internen Netzwerk der Organisation bewegen und dieses stören oder ausspionieren könnten. Einer der [[Risikoanalyse|Risikofaktoren]] sind dabei die Nutzer selbst, die durch Informationsmangel, [[Bedienungsfehler]] oder Unachtsamkeiten Sicherheitslücken hervorrufen können, beispielsweise durch den Verzicht auf die Installation von Sicherheits-Updates.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sascha Wellershoff |url=https://www.springerprofessional.de/risikomanagement/it-sicherheit/mobiles-arbeiten-gefaehrdet-die-it-sicherheit/17587064 |titel=Mobiles Arbeiten gefährdet die IT-Sicherheit |titelerg=Onlineartikel |werk=Springer Professional |hrsg=[[Springer Science+Business Media|Springer Fachmedien]] (Wiesbaden) |datum=2020-03-09 |abruf=2020-07-16 &amp;lt;!--|kommentar=Übersichtsartikel; Zusammenfassung mehrerer darin genannter Primärpublikationen, die mehr in die Tiefe gehen.--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; BYOD läuft zudem der Strategie zur Vereinheitlichung der [[IT-Infrastruktur]] entgegen. Es wird befürchtet, dass mit BYOD die Komplexität und damit der Betriebsaufwand steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Sicherheitsfragen wirft BYOD [[Rechtspflege|juristische]] Probleme auf: Der [[Datenschutz]] von zu verarbeitenden [[Personenbezogene Daten|personenbezogenen Daten]] und [[Betriebs- und Geschäftsgeheimnis]]sen muss auch auf den privaten Endgeräten gewahrt werden. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Software auf den Privatgeräten möglicherweise allein für die private Nutzung lizenziert ist. Für eine dienstliche Nutzung sind dann vom Arbeitgeber gewerbliche Lizenzen der Software zur Verfügung zu stellen und zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Benedict Geissler |url=https://www.connect-professional.de/netzwerke-it-infrastruktur/lizenzrisiko-byod.318145.html |titel=Lizenzrisiko BYOD |werk=connect professional |datum=2016-09-13 |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Haftung (Recht)|rechtliche Haftung]] im Fall, dass BYOD-Geräte bei der Nutzung zu Schaden kommen oder andere Geräte beschädigen oder stören, ist in der Rechtsprechung noch nicht abschließend geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wissenschaftliche Mitarbeiter des Bundestages |Titel=Arbeitsrechtliche Aspekte der dienstlichen Nutzung privater Endgeräte |Hrsg=Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags |Datum=2019-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In BYOD-Richtlinien werden bestimmte Hürden wie [[Virtual Private Network|VPNs]], [[Festplattenverschlüsselung]] oder auch nur eingeschränkte Dienstangebote zugelassen. Oftmals werden auch reine [[Virtual Desktop Infrastructure]]s, [[Terminalserver]] oder [[Webanwendung]]en (meist [[Webmail]]) erlaubt, die keine Daten auf den Geräten speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Einschränkungen ==&lt;br /&gt;
Unter Umständen müssen Nutzer zulassen, dass die Organisation Einstellungen auf den privaten Geräten vornimmt, die die [[Sicherheit]] der Organisationsdaten und des Organisationsnetzes gewährleisten. Je nachdem, ob und wie stark sich die Organisation finanziell an den Geräten beteiligt, werden auch Kosten auf die Nutzer verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann die BYOD-Nutzung zu einer erhöhten oder ständigen Erreichbarkeit führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die offene [[Arbeitsgruppe]] „Bring Your Own Device“ des [[IT-Planungsrat]]s hat das Ziel, einen Erfahrungsaustausch zu initiieren und für interessierte [[Verwaltung]]en Wege aufzuzeigen, unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz privater mobiler Endgeräte in der Verwaltung sinnvoll sein kann. Daran wird das [[Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss 2015/25 des IT-Planungsrats ({{BAnz|AT 19.08.2015 B1}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BYOD in der Schule ===&lt;br /&gt;
Nach einer Forsa-Studie aus dem Jahr 2014 hielten 43 Prozent aller Lehrer BYOD für sinnvoll und 48 Prozent für überflüssig.&amp;lt;ref&amp;gt;forsa (2014). IT an Schulen: Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Lehrern in Deutschland. Berlin: forsa.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch außerhalb der Schule wird der Nutzen von BYOD bezweifelt. Das „Bündnis für humane Bildung – aufwach(s)en mit digitalen Medien“ verweist in diesem Zusammenhang beispielsweise auf das Hamburger Projekt „BYOD – Start in die nächste Generation“ und die OECD-Studie “Students, Computers and Learning: Making the Connection”.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aufwach-s-en.de/2017/06/ob_kmk_irrweg-der-bildungspolitik/ |titel=DigitalPakt Schule der Kultusminister: Irrweg der Bildungspolitik |abruf=2017-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der OECD-Studie “Students, Computers and Learning: Making the Connection” zeigten im Fachunterricht diejenigen Schüler die besten Ergebnisse, die nur mäßig mit digitalen Medien lernten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oecd-ilibrary.org/education/students-computers-and-learning_9789264239555-en |titel=Students, Computers and Learning: Making the Connection |abruf=2017-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schüler, die in der Schule sehr häufig mit einem PC lernten, zeigten bei zentralen Prüfungen und Vergleichsarbeiten häufig einen geringeren Lernerfolg als Schüler, die selten am PC lernten, so OECD-Bildungsdirektor [[Andreas Schleicher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/wissen/studie-computer-lernen-100.html |titel=Wer am Computer lernt, ist nicht gleich klüger |abruf=2017-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Passenger Experience Week 2018, Hamburg (1X7A3830).jpg|mini|[[Business-Class]]-Sitz mit [[Tablet]]-Halter statt persönlichem Bildschirm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Passagierbeförderung]] steht der Begriff für den Trend, fest mit dem [[Fahrzeug]] verbundene elektronische Informations- und Unterhaltungssysteme durch die Nutzung persönlicher Geräte zu ergänzen oder zu ersetzen. So bieten z.&amp;amp;nbsp;B. [[Fluggesellschaft]]en statt des im Vordersitz verbauten Bildschirms [[Streaming Media|Streaming]]-Möglichkeiten auf das persönliche [[Mobiltelefon]] des [[Fluggast]]s über [[WiFi]] (siehe Bild). Ebenso bietet die [[Deutsche Bahn]] im ICE 3neo Tablethalter in beiden Klassen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/de/instance/picture/Neues-ICE-Innendesign---2-Klasse---Tablethalter.xhtml?oid=7412476 |titel=Neues ICE-Innendesign - 2. Klasse - Tablethalter |hrsg=Deutsche Bahn |datum=2023 |sprache=de |abruf=2025-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mobile-Device-Management]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://doebe.li/w02286 Der Begriff BYOD in Beats Biblionetz]&lt;br /&gt;
* [https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/BYOD-Bring-Your-Own-Device.html BYOD-Leitfaden des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)]&lt;br /&gt;
* [http://mascil.ph-freiburg.de/smartphone BYOD-Smartphone-Projekt für den MINT-Unterricht]&lt;br /&gt;
* [https://www.lehrer-online.de/artikel/fa/mobile-endgeraete-im-unterricht-bring-your-own-device/ Mobile Endgeräte im Unterricht: „Bring Your Own Device“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobilgeräte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IT-Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17945-40</name></author>
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