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	<title>Brindakit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brindakit&amp;diff=1548437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-16T06:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Brindakit&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Бриндакит&lt;br /&gt;
|lat_deg = 60 |lat_min = 04 |lat_sec = 10&lt;br /&gt;
|lon_deg = 137 |lon_min = 41 |lon_sec = 05&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Ulus&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Ust-Maiski ulus&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle = Ust-Maja&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = 1937&lt;br /&gt;
|Status                 = Untergegangener Ort&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 440&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 98254555&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brindakit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Бриндакит}}) ist ein untergegangener Ort in der [[Sibirien|ostsibirischen]] [[Sacha|Republik Sacha (Jakutien)]] in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung liegt inmitten des hier [[Mittelgebirge|Mittelgebirgscharakter]] tragenden [[Judoma-Maja-Hochland]]es, knapp 500&amp;amp;nbsp;Kilometer (Luftlinie) südöstlich der Republikhauptstadt [[Jakutsk]] im äußersten Südosten der Republik nahe der Grenze zur [[Region Chabarowsk]]. Bei Brindakit mündet der gleichnamige Bach in das Flüsschen Bam, etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer oberhalb dessen Mündung in den rechten [[Aldan (Fluss)|Aldan]]-Nebenfluss [[Allach-Jun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brindakit gehört zum [[Rajon]] [[Rajon Ust-Maja|Ust-Maja]]. Dessen Verwaltungszentrum [[Ust-Maja]] liegt 175&amp;amp;nbsp;Kilometer westnordwestlich von Brindakit an der Mündung der [[Maja (Aldan)|Maja]] in Aldan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Entstehung und Existenz des Ortes stehen im Zusammenhang mit dem [[Gold]]bergbau im Einzugsbereich des Flusses Allach-Jun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1829 hatte der deutsche Physiker und Geologe [[Georg Adolf Erman]] auf seiner Weltreise das Gebiet auf dem alten Weg von Jakutsk nach [[Ochotsk]] durchreist und auf Grund der Ähnlichkeit des geologischen Aufbaus mit den umgebenden Gebieten, aus denen bereits Goldfunde bekannt waren, solche auch für diesen Teil der ostsibirischen Gebirge vorhergesagt. Aus den 1860er Jahren existieren Berichte, nach denen der Händler Sibirjakow im Allach-Jun-Gebiet nach Gold suchte. Nach größeren Funden in den 1910er und 1920er Jahren begann 1932 die systematische Erkundung des Gebietes zunächst durch den [[Trust (Wirtschaft)|„Trust“]] &amp;#039;&amp;#039;Jakutsoloto („Jakut-Gold“)&amp;#039;&amp;#039;, später durch die [[Sowjetunion|gesamtsowjetische]] &amp;#039;&amp;#039;Solotoraswedka („Golderkundung“)&amp;#039;&amp;#039; unter Leitung von Woldemar Bertin. Im Ergebnis dieser erfolgreichen Arbeiten wurde an mehreren Stellen die Goldförderung aufgenommen, hauptsächlich auf [[Seife (Geologie)|Seifenlagerstätten]] in den Flusstälern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Vladimir Toporkov|Titel=A načalosʹ vsë s predpoloženij geologa Ėrmana|Sammelwerk=Ilin|Band=44|Nummer=3|Jahr=2005|Kommentar=&amp;#039;&amp;#039;Und alles begann mit Vermutungen des Geologen Erman&amp;#039;&amp;#039;; russisch; [https://ilin-yakutsk.narod.ru/2005-3/31.htm online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 entstand die Siedlung Brindakit. Um 1940 wurde mit der Errichtung einer Straße von [[Eldikan]] am Aldan begonnen; ab Ende der 1940er Jahre wurde der Goldabbau durch den beginnenden Einsatz schwerer Technik intensiviert, nachdem die mit einfachen Mitteln abbaubaren, sehr goldreichen Abschnitte der Lagerstätten bereits erschöpft waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielt Brindakit den Status einer [[Siedlung städtischen Typs]]. Von 1947 bis 1953 existierte in Brindakit eine Abteilung des &amp;#039;&amp;#039;Dchugdschurlag&amp;#039;&amp;#039; im System der Straflager des [[Gulag]]. Die Häftlinge arbeiteten im Bergbau, beim Holzeinschlag und Ausbau der Siedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Memorial|90|lager|&amp;#039;&amp;#039;Dschugdschurlag&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Goldlagerstätte im Tal des Flüsschens Bam bei Brindakit wurde ab 1956 der größte [[Schürfkübelbagger]] („Dragline“) des Gebietes eingesetzt. In dieser Zeit war Brindakit neben dem weiter nördlich gelegenen [[Ynyktschan]] größter Ort der Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erschöpfung der Goldlagerstätte am Bam verlagerte sich die Förderung ab den 1970er Jahren in andere Teile des Gebietes, so um die neuen Siedlungen [[Solnetschny (Sacha)|Solnetschny]] und [[Swjosdotschka (Sacha)|Swjosdotschka]], während Brindakit zunächst gut die Hälfte seiner Einwohner verlor. Mit der Wirtschaftskrise der 1990er Jahre, der zeitweiligen Produktionseinstellung in den Bergbaubetrieben und den damit verbundenen Versorgungsschwierigkeiten verschärfte sich die Situation dramatisch, sodass die Siedlung zusammen mit einigen weiteren in der Republik 1997 aufgegeben („geschlossen“) wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;ach.gov.ru: {{Webarchiv|text=Bericht des Rechnungshofes der Russischen Föderation zur Lage in den geschlossenen Siedlungen der Republik Sacha von 1999 |url=http://www.ach.gov.ru/bulletins/1999/arch6/4.rtf |wayback=20060721061212 |format=[[Rich Text Format|RTF]], russisch }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, dass die Verwaltung abgezogen, die Versorgung eingestellt und Post- und Telekommunikationseinrichtungen nicht mehr unterhalten wurden. Obwohl faktisch bereits [[Geisterstadt]], gilt Brindakit nach dem russischen [[OKATO|Ortsschlüssel OKATO]] mit Stand September 2012 immer noch als Siedlung städtischen Typs. Die Einwohnerzahl wurde 2008 mit fünf angegeben. Bis zur Volkszählung 2010 hatten die letzten Einwohner den Ort verlassen; er wird in den Dokumenten nicht mehr aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;gks.ru: {{Webarchiv|url=http://www.gks.ru/free_doc/new_site/perepis2010/croc/Documents/Vol1/pub-01-11.pdf |wayback=20130605102231 |text=&amp;#039;&amp;#039;Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 16,7&amp;amp;nbsp;MB }}  (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung), S. 312–979 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1452&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 869&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 867&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;: außer 1997, 2008 Volkszählungsdaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Brindakit liegt an der Straße, die das 230&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernte Eldikan, am rechten Ufer des Aldan 100&amp;amp;nbsp;Flusskilometer abwärts des Rajonzentrums Ust-Maja gelegen, mit der Siedlung [[Jugorjonok]] am rechten Ufer des Maja-Nebenflusses [[Judoma]] verbindet. Jugorjonok ist weitere 40&amp;amp;nbsp;Kilometer von Brindakit entfernt und liegt jenseits eines knapp 800&amp;amp;nbsp;Meter hohen, von Mai bis November befahrbaren Passes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der größtenteils unbefestigten Straße gibt es feste Brücken über die größten Wasserhindernisse, die jedoch häufig von Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen werden, zuletzt im Mai 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2022-12-30 |offline=ja |url=http://www.gazetayakutia.ru/print.aspx?id=13915 |werk=gazetayakutia.ru |titel=Bericht in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Jakutija&amp;#039;&amp;#039; |sprache=ru |datum=2008-05-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße besitzt keinen ganzjährig befahrbaren Anschluss an das gesamtrussische Straßennetz: die Verbindung von Eldikan nach Ust-Maja und weiter nach [[Amga (Ort)|Amga]] am gleichnamigen linken Aldan-Nebenfluss [[Amga (Fluss)|Amga]], von wo eine Ganzjahresstraße nach Jakutsk existiert, sowie naturgemäß die [[Eisstraße]] auf dem Aldan sind nur im Winter befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Republik Sacha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://brindakit.narod.ru/ Private Website zu Brindakit] ({{ruS}})&lt;br /&gt;
* [https://brindakit.narod.ru/priroda.html Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Republik Sacha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisterstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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