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	<title>Brimborium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brimborium&amp;diff=240008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Killarnee: http → https</title>
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		<updated>2022-06-02T14:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brimborium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heute allgemein für &amp;#039;&amp;#039;Nebenumstände&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Überflüssiges&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;unnützen Aufwand&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Getue&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Brimbor%C4%ADum?hl=brimborium&amp;lt;/ref&amp;gt; Brimborium stammt von dem [[Französische Sprache|französischen]] Wort „brimborion“ ([[Lappalie]]) ab, welches wiederum auf das [[Mittelfranzösisch|mittelfranzösische]] Wort „breborion“, „briborion“ ([[Zauberspruch|Zauberformel]], Zaubergebet, Kleinigkeit ohne Wert) zurückgeht. Der Ursprung dieses Wortes wird im kirchlich-[[Latein|lateinischen]] Wortschatz vermutet: &amp;#039;&amp;#039;[[Brevier (Liturgie)|Breviarium]]&amp;#039;&amp;#039; (Brevier), ein Textbuch für das römisch-katholische [[Stundengebet]], dessen mechanisches Herunterbeten als wirkungsloser Aufwand betrachtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Elmar Seebold]]. 23.,  erweiterte Auflage, De Gruyter, Berlin/New York 1999, S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Verwendungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Brimborium bezeichnete man im [[16. Jahrhundert]] ein [[Gebet]], das sich durch Murmeln und schnelles, undeutliches Sprechen auszeichnete. Es handelte sich dabei oft um ein langes Gebet in lateinischer Sprache. &amp;lt;!-- Das Brimborium wurde teilweise durch etwas lauter gesprochene deutlichere Textpassagen unterbrochen und signalisierte so einem Mithörenden (Priester, [[Abt]], Mitbruder), an welcher Stelle des Gebetes sich der Betende gerade befand (so wurde beim &amp;#039;&amp;#039;[[Confiteor]]&amp;#039;&amp;#039; der Mittelteil „mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“ beim Murmeln deutlich lauter abgesetzt). Angewandt wurde die Form des Brimboriums meist von [[Novize|Klosternovizen]], die der lateinischen Sprache noch nicht mächtig waren oder die die Gebete nicht vollständig auswendig beherrschten. (unsichtbar gemnacht, da diese von mir stammende Formulierung auf Hörensagen (von einem Kaplan) beruht und ich sie nicht belegen kann) --&amp;gt; In späterer Verwendung wurde jegliches Murmeln von Sätzen, die man zur Begleitung von [[Ritual]]en vortrug, als Brimborium bezeichnet, also auch Zauberformeln und das unverständliche Abschweifen vom Gegenstand einer Rede, eines Vortrags.&amp;lt;ref&amp;gt;Knaur: Das deutsche Wörterbuch, Seite 230, Lexigraphisches Institut München 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Brimborium Duden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Allgemeinheit bekannt wurde es durch [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] Faust&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=mpSYmHnCiEwC&amp;amp;pg=PA289&amp;amp;dq=brimborium+bedeutung&amp;amp;cd=1 Google-Buch-Suche]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Mephistopheles:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ihr sprecht schon fast wie ein Franzos;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Doch bitt ich, laßt’s Euch nicht verdrießen:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Was hilft’s, nur grade zu genießen?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Die Freud ist lange nicht so groß,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Als wenn Ihr erst herauf, herum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Durch allerlei Brimborium,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Das Püppchen geknetet und zugericht&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wie’s lehret manche welsche Geschicht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: ([[Urfaust]] von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], 1775–1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Brimborium heute eher der [[Umgangssprache]] zugeordnet wird, galt es im 18. und 19. Jahrhundert durchaus als Teil der gehobenen Sprache. Mitte des 20. Jahrhunderts existierte außerdem die Ableitung &amp;#039;&amp;#039;brimborisieren&amp;#039;&amp;#039;, die sich jedoch nicht durchsetzte. Der Begriff gilt vielen als negativ besetzt, als abwertend, im Allgemeinen wird man aufgefordert „&amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Brimborium (zu) machen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Und während der Beerdigung wieder ein Fliegerangriff mit allem Brimborium. Sowas schickt sich doch nicht: während ’ner Beerdigung!“&lt;br /&gt;
:: (Der „Alte“ (Kommandant) in [[Lothar-Günther Buchheim]], [[Das Boot (Buch)|Das Boot]], 1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Szene an einem Pokertisch – Trinity ([[Terence Hill]]) mischt exzessiv Karten: „Und heben wir auch mal ab, nach dem Brimborium?“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: (einäugiger Begleiter von Wildcat Hendricks (Falschspieler) in [[Vier Fäuste für ein Halleluja]], 1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Manche Medikamente wirken besser, wenn sie mit dem gehörigen Brimborium verabreicht werden.“&lt;br /&gt;
:: (Thomas Binsack, 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Brimborium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Killarnee</name></author>
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