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	<title>Brigitte Kuhlmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brigitte_Kuhlmann&amp;diff=1457608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IllCom: /* Leben */ [[]]</title>
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		<updated>2026-04-17T17:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; [[]]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brigitte Kuhlmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1947]] in [[Hannover]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;haz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gunnar Menkens |url=https://www.haz.de/lokales/hannover/wie-die-studentin-brigitte-kuhlmann-aus-hannover-zur-terroristin-wurde-HKZRXZEDIZ4AVBDWHH6B3A64BI.html |titel=Wie die Studentin Brigitte Kuhlmann aus Hannover zur Terroristin wurde |hrsg=Hannoversche Allgemeine Zeitung |datum=2019-07-04 |sprache=de |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[4. Juli]] [[1976]] in [[Entebbe]]), [[Kampfname]] &amp;#039;&amp;#039;[[Halima]]&amp;#039;&amp;#039;, war eine deutsche [[Terrorist]]in der [[Revolutionäre Zellen (Deutschland)|Revolutionären Zellen]]. Sie wurde 1976 bei der [[Operation Entebbe]] in [[Uganda]] getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brigitte Kuhlmann wurde als Tochter eines [[Elektroinstallateur]]s geboren, der starb, als sie sieben Jahre alt war. Sie wuchs zunächst in Hannover-[[Mitte (Stadtbezirk in Hannover)|Mitte]], dann an der [[Hildesheimer Straße (Hannover)|Hildesheimer Straße]] im Stadtteil [[Wülfel]] auf. Sie besuchte das [[Goetheschule (Hannover)|Gymnasium Goetheschule]], verließ es jedoch vor dem Abitur, bezog eine eigene Wohnung in Wülfel und begann eine Ausbildung zur [[Rechtsanwaltsgehilfin]] in [[Hildesheim]]. Am Wochenende kümmerte sie sich im hannoverschen [[Annastift (Hannover)|Annastift]] um Behinderte. Sie bezog mit ihrem Freund eine Wohnung in [[Anderten (Hannover)|Anderten]] bei Hannover, holte das Abitur nach und studierte dann [[Pädagogik]] an der [[Pädagogische Hochschule Hannover|Pädagogischen Hochschule Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre zog Kuhlmann nach [[Frankfurt am Main]]. Sie wohnte an der [[Holzhausenstraße]] im Stadtteil [[Frankfurt-Nordend|Nordend]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;haz&amp;quot; /&amp;gt; schloss sich dort der linksradikalen Szene an, lebte mit Gleichgesinnten – unter anderem [[Wilfried Böse]] und [[Hans-Joachim Klein (Terrorist)|Hans-Joachim Klein]] – in einer Kommune und arbeitete für den Verlag „[[Stroemfeld Verlag|Roter Stern]]“, der dort seinen Sitz hatte. In ihrer Freizeit sorgte sie für Körperbehinderte und schrieb Gedichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde Böses Lebensgefährtin, gründete mit ihm die [[terroristische Vereinigung]] „Revolutionäre Zellen“ und hatte auch enge Verbindungen zur [[Rote Armee Fraktion]]. Sie vermittelte der bereits gesuchten [[Ulrike Meinhof]] ein Quartier in [[Langenhagen]], wo diese 1972 verhaftet wurde, nachdem der Wohnungsbesitzer [[Fritz Rodewald]] die Polizei informiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Krischer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-ein-schatten-auf-schily_aid_546624.html Ein Schatten auf Schily,]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039; vom 30. August 2010, abgerufen am 17. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aussage ihres letzten Lebensgefährten und RZ-Mitglieds Gerd Schnepel war diese Fehleinschätzung ein wichtiges persönliches Motiv für Kuhlmann, durch internationale RZ-Aktionen eine Freipressung Meinhofs und anderer RAF-Mitglieder zu versuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Die Carlos-Haddad-Connection, |url=http://jungle-world.com/artikel/2000/48/26691.html |wayback=20140810050352  }}&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jungle World&amp;#039;&amp;#039; vom 29. November 2000, abgerufen am 4. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Einschätzung von Kuhlmanns Freundin und damaliger RZ-Terroristin [[Magdalena Kopp]] sah Kuhlmann in der Zusammenarbeit mit [[Wadi Haddad]] günstige Aussichten, ihre inhaftierten deutschen Freunde freipressen zu können. Gemeinsam mit Böse absolvierte sie zu diesem Ziel eine Ausbildung in einem von der [[Volksfront zur Befreiung Palästinas]] (PFLP) betriebenen Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Kopp: &amp;#039;&amp;#039;Die Terrorjahre. Mein Leben an der Seite von Carlos.&amp;#039;&amp;#039; DVA, München 2007, ISBN 978-3-421-04269-9, S. 103 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der [[OPEC-Geiselnahme]] von Wien im Dezember 1975, bei der die Täter per Flug über [[Algerien]] fliehen konnten, gehörte sie zu den meistgesuchten deutschen Terroristinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=41330837 |Autor= |Titel=Kontakt mit Kadern |Jahr=1976 |Nr=1 |Datum=1976-01-05 |Seiten=28–31}}, abgerufen am 17. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach späteren Aussagen von Hans-Joachim Klein vor Gericht hatte Kuhlmann ihn im Herbst 1975 bei einem Treffen zur Teilnahme an dem Anschlag auf die OPEC-Ministerkonferenz überredet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Riegler (Historiker)|Thomas Riegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Fadenkreuz: Österreich und der Nahostterrorismus 1973 bis 1985.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R unipress, Göttingen 2011, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Akzente im Opec-Prozeß,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Oktober 2000, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entführung von Air-France-Flug 139 ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit Böse und zwei Palästinensern aus der von [[Wadi Haddad]] angeführten Terrorgruppe [[Volksfront zur Befreiung Palästinas#Abspaltungen|PFLP-EO]] entführte Kuhlmann am 27. Juni 1976 den [[Air France|Air-France]]-Flug 139 von [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] nach [[Paris]]: Kurz nach der Zwischenlandung in [[Athen]] leiteten sie ihn über [[Bengasi]] in das ugandische [[Entebbe]] um. Erklärtes Ziel war die Freipressung von insgesamt 53 inhaftierten Gesinnungsgenossen – darunter vor allem in Israel einsitzende Palästinenser, aber auch sechs in der Bundesrepublik Deutschland wegen Mordanschlägen inhaftierte Terroristen einschließlich [[Jan-Carl Raspe]] (RAF) und [[Ralf Reinders]] ([[Bewegung 2. Juni]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das am Flughafen Entebbe um weitere Mitglieder der PFLP-EO vergrößerte Entführerkommando trennte dort die israelischen und jüdischen von den anderen Geiseln und ließ in den darauffolgenden Tagen die meisten Nicht-Israelis und Nicht-Juden, aber auch Juden mit nicht-israelischer Staatsangehörigkeit  frei.&amp;lt;ref&amp;gt;Freia Anders, Alexander Sedlmaier: &amp;#039;&amp;#039;„Unternehmen Entebbe“ 1976. Quellenkritische Perspektiven auf eine Flugzeugentführung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Antisemitismusforschung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 22 (2013), S. 267–289, hier S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kuhlmanns Verhalten gegenüber den Geiseln während der einwöchigen Aktion wurde später von mehreren Entführungsopfern als besonders feindselig beschrieben, wodurch sie Nazi-Assoziationen weckte.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. Yossi Melman: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.haaretz.com/israel-news/setting-the-record-straight-entebbe-was-not-auschwitz-1.372131 Setting the Record Straight: Entebbe Was Not Auschwitz,]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juli 2011, abgerufen am 1. März 2017 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine israelische Geisel entwickelte dagegen zur selben Zeit ein fast freundschaftliches Verhältnis zu Kuhlmann und zitierte sie 40 Jahre später mit der Aussage „Schade, dass Sie Israelin sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Smadar Reisfeld: &amp;#039;&amp;#039;רינה רייספלד, מחטופי טיסה 139 של אייר פראנס: &amp;quot;החוטפים היו משכילים, השיחות איתם היו מרתקות&amp;#039;&amp;#039; (Rina Reisfeld, Geisel des Air-France-Flugs 139: „Die Entführer waren gebildet, wir hatten angeregte Diskussionen mit ihnen“), in: &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juni 2016 (hebräisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Operation Entebbe|Befreiung der Geiseln durch israelische Soldaten]] wurde Kuhlmann gemeinsam mit sechs PFLP-Terroristen und etwa 20 ugandischen Soldaten erschossen. Sie wurde in Uganda im Rahmen eines [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsbegräbnisses]] auf einem Militärfriedhof beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Blinde Flecken, Erzählungen, Mythen. Neue Perspektiven auf die Flugzeugentführung nach Entebbe 1976.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 71 (2023), Heft 3, S. 525–555, hier S. 554.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach ihrem [[Kampfname]]n benannte [[Kommando Martyr Halimeh|„Kommando Märtyrerin Halima“]] entführte im Oktober 1977 [[Entführung des Flugzeugs „Landshut“|das Lufthansa-Flugzeug &amp;#039;&amp;#039;Landshut&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im US-Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Unternehmen Entebbe]]&amp;#039;&amp;#039; wurde sie von [[Bibi Besch]] gespielt, in der 1977 veröffentlichten Fernsehproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[...die keine Gnade kennen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Mariclare Costello]]. Im israelischen [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Thunderbolt (Film)|Operation Thunderbolt]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mivtsa Yonatan&amp;#039;&amp;#039;, 1977) über die Geiselbefreiung in Entebbe spielte [[Sybil Danning]] die Rolle Kuhlmanns. In der französisch-deutschen Filmbiografie &amp;#039;&amp;#039;[[Carlos – Der Schakal]]&amp;#039;&amp;#039; (2010) war [[Katharina Schüttler]] als Kuhlmann zu sehen. Im amerikanisch-britischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[7 Tage in Entebbe]]&amp;#039;&amp;#039; (2018) übernahm [[Rosamund Pike]] ihre Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=41330837 |Autor= |Titel=Kontakt mit Kadern |Jahr=1976 |Nr=1 |Datum=1976-01-05 |Seiten=28–31}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm9698617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106733971X|VIAF=246870200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhlmann, Brigitte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugentführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Revolutionären Zellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antizionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhlmann, Brigitte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin der Revolutionären Zellen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Entebbe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IllCom</name></author>
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