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	<title>Brigitte Berendonk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:17:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brigitte_Berendonk&amp;diff=669407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geher: /* Leben */ Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-08-06T10:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brigitte Berendonk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1942]] in [[Dankmarshausen]]) ist eine ehemalige [[Deutschland|deutsche]] [[Diskuswurf|Diskuswerferin]] und [[Kugelstoßen|Kugelstoßerin]] sowie zweimalige Olympiateilnehmerin. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie durch ihr Engagement gegen [[Doping]], insbesondere Anfang der 1990er Jahre im Zusammenhang mit der Aufdeckung des [[Staatsplanthema 14.25|staatlich verordneten Dopings im DDR-Leistungssport]], bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brigitte Berendonk wurde 1958 [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Vierkampf-Meisterin. Nach der noch im selben Jahr erfolgten [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht ihrer Familie]] in die Bundesrepublik wurde sie Mitglied des [[TV Schwetzingen]] und 1959 [[Fünfkampf (Leichtathletik)|Fünfkampf]]-Jugend-Meisterin der Bundesrepublik. Nach Abschluss des Abiturs nahm sie ein Studium für [[Anglistik]] und Sport an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] auf. 1967 wurde sie Mitglied der Leichtathletik-Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. [[Olympische Sommerspiele 1968/Leichtathletik|1968 in Mexiko-Stadt]] und [[Olympische Sommerspiele 1972/Leichtathletik|1972 in München]] nahm sie an den Olympischen Spielen teil, bei denen sie einen achten und einen elften Platz im Diskuswurf erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; machte sie im Dezember 1969 als eine der ersten auf ein allgemeines [[Doping]] im [[Leistungssport]] in Ost und West aufmerksam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/anti-doping-pionierin-berendonk-wird-75-zuechten-wir.890.de.html?dram:article_id=385135 |titel=Anti-Doping-Pionierin Berendonk wird 75 – „Züchten wir Monstren?“ |werk=deutschlandfunk.de |datum=2017-05-02 |abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/sport/2013-08/doping-archiv-berendonk-1969/komplettansicht |titel=Dopingbericht von 1969 – Züchten wir Monstren? |werk=zeit.de |datum=2013-08-08 |abruf=2019-03-19 |kommentar=Originaltext der Ausgabe am 5. Dezember 1969}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1977 hatte Berendonk vielbeachtete Auftritte in zwei Diskussionsrunden zum Thema Doping im [[Das aktuelle sportstudio|Aktuellen Sportstudio]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cycling4fans.com/index.php?id=6190 |titel=Cycling4Fans - Doping: 1977 das aktuelle Sportstudio 5.3. und 26.3.1977 |abruf=2019-03-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200922033533/https://cycling4fans.com/index.php?id=6190 |archiv-datum=2020-09-22 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in denen sie unter anderem Anabolikamissbrauch anprangerte. Anlässlich ihres 75. Geburtstags wurde sie vom SWR als „die große Pionierin des Anti-Doping-Kampfes“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/sport/leichtathletik-doping-anti-doping-kaempferin-berendonk-wird-75/-/id=13831144/did=19469124/nid=13831144/1ijtjk1/index.html |titel=Anti-Doping-Kämpferin Berendonk wird 75 |werk=swr.de |datum=2017-05-02 |abruf=2019-03-17 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Einschätzung ihres Ehemanns [[Werner Franke (Biologe)|Werner Franke]], der sich ebenfalls dem Kampf gegen das Doping verschrieb, hätten die beiden im Spitzensport aufgrund ihres Engagements als „Verräter, Nestbeschmutzer“ gegolten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Gorris, Maik Großekathöfer, Udo Ludwig |Titel=: „Nur die ganz Dummen“ |Sammelwerk=Der Spiegel |Band=33 |Datum=2006-08-14 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48262955.html |Abruf=2019-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wurde sie [[Liste der Deutschen Meister im Diskuswurf#Meister in der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Trizone von 1948 bis 1990 (DLV)|Deutsche Meisterin im Diskuswurf (1971)]] und sechsmal Vizemeisterin (1967–1970, 1972, 1973). Im Kugelstoßen wurde sie bei den Deutschen Meisterschaften im Freien 1971 Zweite, 1972 Dritte und [[Liste der Deutschen Meister im Kugelstoßen#Damen|1973]] Erste, in der Halle dreimal Dritte (1966, 1969, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berendonk veröffentlichte 1991 ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Doping. Von der Forschung zum Betrug,&amp;#039;&amp;#039; in dem sie u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Staatsplanthema 14.25|staatlich verordnete Doping im DDR-Leistungssport]] erstmals umfassend öffentlich darstellte. Das Buch basiert auf Recherchen in [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasiakten]] und DDR-Archiven, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Werner Franke vornahm. Als weitere Quellen dienten DDR-Dissertationen über &amp;#039;&amp;#039;unterstützende Mittel&amp;#039;&amp;#039; und deren Folgen aus der [[Militärmedizinische Akademie Bad Saarow|Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow]] (MMA). Nachdem die Einsicht in diese Dokumente zunächst verweigert worden war, konnten sie dank einer Genehmigung des Bundesverteidigungsministeriums doch noch entliehen werden. Auch auf Doping in der Bundesrepublik geht sie in dem Buch ein. Berendonk beschäftigte sich unter anderem mit der Tätigkeit des Sportarztes [[Armin Klümper]]. Es kam zu einem Gerichtsverfahren, im Dezember 1991 entschied das Landgericht Heidelberg in 17 Punkten für Berendonk, in drei Punkten erhielt Klümper recht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19911205.pdf/ASV_HAB_19911205_HA_043.pdf |titel=Punktsieg für Berendonk |werk=Hamburger Abendblatt |hrsg= |datum=1991-12-05 |abruf=2021-02-18 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 zog sie sich weitgehend aus dem (zumindest in der Öffentlichkeit geführten) Kampf gegen das Doping zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Doping-Fahnder Werner Franke: „Leute, helft euch selbst“ |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/doping-fahnder-werner-franke-leute-helft-euch-selbst-1253139.html |Abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1997 wurde sie von einem französischen Gericht zu einer Geldstrafe und einer symbolischen Entschädigungszahlung an den Rudertrainer [[Eberhard Mund]] verurteilt, den sie öffentlich mit einem Dopingfall in Frankreich in Verbindung gebracht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion neues deutschland |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/661175.zweite-niederlage-fuer-berendonk.html |titel=Zweite Niederlage für Berendonk (neues deutschland) |abruf=2020-02-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 2001 wurde Berendonk für ihre Arbeit mit der [[Heidi-Krieger-Medaille]], einem Preis der [[Doping-Opfer-Hilfe]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TAZ-2001-12-19&amp;quot;&amp;gt;[[die tageszeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/!1134805/ anti-doping-preis].&amp;#039;&amp;#039; 19. Dezember 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Doping-Opfer-Hilfe: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Heidi-Krieger-Preis für engagiertes Wirken gegen Doping: 2001 |url=http://www.dohev.de/main.php/rubrik/verein/srubrik/heidi_krieger_preis/usrubrik/2001 |wayback=20070311045739  }}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 wurde ihr gemeinsam mit ihrem Ehemann das [[Bundesverdienstkreuz|Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Netzeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/sport/285259.html | wayback=20041225223852 | text=Dopingaufklärer-Ehepaar Franke-Berendonk erhält Bundesverdienstkreuz}}.&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Mai 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Bestleistungen ==&lt;br /&gt;
* Diskuswurf: 59,90 m, 24. August 1971, [[Essen]]&lt;br /&gt;
* Kugelstoßen: 16,70 m, 10. Juli 1971, [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doping-Dokumente. Von der Forschung zum Betrug.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1991, ISBN 3-540-53742-2; aktualisierte und erweiterte Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Doping. Von der Forschung zum Betrug.&amp;#039;&amp;#039; rororo, Reinbek 1992, ISBN 3-499-18677-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|69950}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1018822399}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2002/11/Sichtung_und_Wahrheit Sichtung und Wahrheit],&amp;#039;&amp;#039; Porträt von Jutta Heess in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11/2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018822399|LCCN=n92027678|VIAF=20328508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berendonk, Brigitte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskuswerfer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kugelstoßer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doping in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berendonk, Brigitte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kugelstoßerin und Diskuswerferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dankmarshausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geher</name></author>
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