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	<title>Briesing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:06:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Briesing&amp;diff=2075224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Link mit doppeltem senkrechten Strich)</title>
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		<updated>2026-03-15T04:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Link mit doppeltem senkrechten Strich)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Briesing&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Brězynka&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Malschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/14/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/29/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 150&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.395&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141559 |titel=Gemarkung Briesing, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Niedergurig]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03591&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Briesing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Brězynka|Audio=Hsb-Brězynka.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Malschwitz]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Briesing befindet sich im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Ortsteilen [[Niedergurig]] und [[Doberschütz (Malschwitz)|Doberschütz]] bildet es die [[Ortschaft]] Niedergurig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Briesing Brězynka 1906.png|hochkant=1.22|mini|Briesing auf dem Messtischblatt von 1906]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briesing ist ein erweiterter [[Rundweiler]] im Süden der [[Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet|Oberlausitzer Teichlandschaft]] etwa sieben Kilometer nordöstlich von Bautzen und 2 km westlich von Malschwitz. Der Ort befindet sich in der Aue der [[Spree]], direkt an deren linkem Ufer. Nach Westen hin steigt das Gelände in Richtung [[Großdubrau]] bis auf 200 m an; im Osten und Norden erstreckt sich die flache Spreeaue, die für die Teichwirtschaft genutzt wird. Direkt nördlich schließt der &amp;#039;&amp;#039;Wauretz-Teich&amp;#039;&amp;#039; an Briesing an. Ursprünglich befand sich auch am südlichen Dorfrand ein Teich (&amp;#039;&amp;#039;Hatschanskes Teich&amp;#039;&amp;#039;), der allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg trockengelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Rundweiler ist jener Teil des Dorfes in Spreenähe; die Häuser in Richtung der Landstraße sind jüngere Erweiterungen. Direkt an der Spree befindet sich auch die ehemalige Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Zschillichau]] (Gemeinde Großdubrau) im Norden, Malschwitz im Osten, [[Pließkowitz]] im Südosten, Niedergurig im Süden und [[Kleindubrau]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals bereits 1237 in einer bischöflichen Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Bresin&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und gehört damit zu den älteren bekannten Siedlungen des heutigen Kreises Bautzen. Ein eigenes Rittergut besaß Briesing jedoch nicht; im 18. Jahrhundert lag die Grundherrschaft im Ort überwiegend beim Rittergut Niedergurig; ein Teil gehörte zum [[Doberschütz (Malschwitz)|Doberschützer]] Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Bautzen]] im Mai 1813 hielten die Alliierten Briesing zunächst als Brückenkopf gegen die von Nordwesten vorrückenden Franzosen, wurden jedoch hier und in Niedergurig geschlagen. Dies machte den französischen Truppen den Übergang über die Spree möglich und verlagerte den Hauptschauplatz der Schlacht in die Gegend zwischen [[Wurschen]], [[Preititz]] und [[Niederkaina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briesing war bis 1936 eine eigenständige Landgemeinde; dann wurde es nach Niedergurig eingemeindet und kam gemeinsam mit diesem 1994 zur neuen Großgemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort finden sich noch Beispiele für die typischen Oberlausitzer [[Umgebindehaus|Umgebindehäuser]], die bis ins 19. Jahrhundert überall in der Region verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist altsorbischen Ursprungs und bedeutet in etwa „kleiner Birkenwald“ (vgl. obersorbisch &amp;#039;&amp;#039;brěza&amp;#039;&amp;#039;, „Birke“).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahrhunderte sind folgende Namensformen verzeichnet: &amp;#039;&amp;#039;Breßen magnum&amp;#039;&amp;#039; („Groß-Briesing“, 1519), &amp;#039;&amp;#039;Bresinka&amp;#039;&amp;#039; (1534), &amp;#039;&amp;#039;Brising&amp;#039;&amp;#039; (1598), &amp;#039;&amp;#039;Brysincka&amp;#039;&amp;#039; (1658), &amp;#039;&amp;#039;Bresinke, Briesink&amp;#039;&amp;#039; (1818).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1834 war die Einwohnerzahl mit 200 bedeutend größer als heute. Der Wissenschaftler [[Arnošt Muka]] zählte 1884/85 insgesamt 183 Einwohner, davon 176 Sorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort aufgrund von Assimilation und Zuzug Deutschsprachiger zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briesing ist seit der Reformation fast ausschließlich evangelisch-lutherisch und war vermutlich ursprünglich nach [[Kleinbautzen]] gepfarrt. Seit 1600 gehört der Ort jedoch zur Kirchgemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Briesing ist nur wenige Meter abseits der [[Bundesstraße 156]] (Bautzen – [[Weißwasser]]) gelegen. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Bautzen-Ost&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4|A 4]] ([[Dresden]] – [[Breslau]]) befindet sich fünf Kilometer südlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Arnošt Bart-Brězynčanski]] (1870–1956), sorbischer Politiker und nationaler Aktivist, langjähriger Einwohner und Ortsvorsteher von Briesing, der sich den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Brězynčanski&amp;#039;&amp;#039; („Briesinger“) gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olaf Bastian, Henriette Joseph, Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft – eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Briesing/Brězynka}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-2 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Briesing &amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1237]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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