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	<title>Brienz BE - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brienz_BE&amp;diff=23736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Wirtschaft */ Christian Fischer (Holzschnitzer) zugefügt</title>
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		<updated>2026-04-07T13:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; Christian Fischer (Holzschnitzer) zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|BE|Brienz}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Brienz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Brienz 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Brienz COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli|Interlaken-Oberhasli]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli&lt;br /&gt;
| BFS = 0573&lt;br /&gt;
| PLZ = 3855&lt;br /&gt;
| BILD = Brienz Dorf2.jpg&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.75451&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.02914&lt;br /&gt;
| HÖHE = 574&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 48.0&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Bernhard Fuchs ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.brienz.ch/ www.brienz.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brienz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[briənt͡s]}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Duden. Schweizerhochdeutsch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache|Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache]]. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2012, S.&amp;amp;nbsp;88; [[Bruno Boesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aussprache des Hochdeutschen in der Schweiz. Eine Wegleitung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Schweizerischen Siebs-Kommission. Spiegel, Zürich 1957, S.&amp;amp;nbsp;25, 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der [[Berner Oberländisch|berneroberländischen]] Ortsmundart &amp;#039;&amp;#039;Briens&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[briəns]}},&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band V 1b.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lsg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;186.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Bern]]. Sie gehört zum [[Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Brienz, im Jahr 1146 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Briens&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, hat sich aus dem [[Kelten|keltischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;brigantion&amp;#039;&amp;#039; «Anhöhe» entwickelt. Er bezeichnete wahrscheinlich ursprünglich eine Ansiedlung auf dem heutigen Kirchhügel über dem See.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lsg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Brienz mit einer Fläche von 5492&amp;amp;nbsp;ha liegt am Ufer des [[Brienzersee]]s (Bahnhof {{Höhe|566|CH}}) und am Fusse des [[Brienzer Rothorn]]s ({{Höhe|2350|CH}}). Sie dehnt sich vom [[Brienzergrat]] im Norden über den tiefsten Punkt (Seespiegel {{Höhe|564|CH}}) bis zur höchsten Erhebung [[Schwarzhorn (Berner Alpen)|Schwarzhorn]] ({{Höhe|2928|CH}}) südlich des Sees aus und grenzt an acht Nachbargemeinden sowie die Kantone [[Kanton Luzern|Luzern]] und [[Kanton Obwalden|Obwalden]]. Auf dem Brienzer Rothorn befindet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen Luzern und Obwalden ({{Coordinate|NS=46.7871|EW=8.0469|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-LU/CH-OW|text=ICON2|name=Brienzer Rothorn – Dreikantonseck BE, LU, OW}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören fünf Alpweiden: Rotschalp ({{Höhe|1698|CH}}), [[Planalp]] ({{Höhe|1544|CH}}), Hinterburg ({{Höhe|1530|CH}}), [[Axalp]] ({{Höhe|1706|CH}}) und Tschingelfeld ({{Höhe|1767|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Rotschalp steht eine Messstation des [[WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF|Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung Davos]] auf einer Höhe von {{Höhe|1870|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturgefahren ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt grösstenteils auf dem [[Talus (Geologie)|Schuttkegel]] des [[Trachtbach]]s. Schon nach einer Katastrophe 1870 war dessen [[Gewässerbett|Bachbett]] befestigt und das Einzugsgebiet aufgeforstet worden. Ein Jahr später erfolgte erneut ein [[Murgang]] näher beim See und richtete nun geringeren Schaden an. Der dortige grosse und mehreren Familien gehörende Seegarten westlich der Bachmündung verschwand jedoch im See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 23. August 2005 wurde das Dorf vom [[Alpenhochwasser 2005]] durch den Trachtbach und den [[Glyssibach]] schwer beschädigt. Zwei Menschen kamen ums Leben, und es entstand ein grosser Sachschaden. Es wurde ein massives Ausleitbauwerk im Mittellauf des Glyssibachs gebaut. Es [[Geschiebemanagement|lässt kleinere Geschiebemengen passieren]], grosse Murgänge hingegen werden in die Geländekammer Undersitsch oberhalb des Dorfs umgeleitet. Beim Trachtbach wurde als neue Schutzmassnahme ein Schutzdamm oberhalb des Dorfes gebaut. Die Brücke der [[Hauptstrasse 6|Hauptstrasse]] wurde neu so gebaut, dass sie mittels Ketten seewärts verschoben werden kann, dadurch vergrössert sich der Querschnitt des Bachbettes massiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bernerzeitung.ch/schutzbauten-sind-offiziell-eingeweiht-worden-832272516492 &amp;#039;&amp;#039;Schutzbauten sind offiziell eingeweiht worden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 23. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brücke beim Gemeindehaus Dindlen wurde durch eine Furtbrücke ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.plattformj.ch/artikel/110759/ &amp;#039;&amp;#039;Zum Teil schon bereit für den Ernstfall.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jungfrau Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 20. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östlichste Bach ist der Lammbach. Dieser Bach verschüttete Kienholz im Jahr 1499 10 Meter hoch. Laut dem Heimatbuch sind dazu keine Einzelheiten bekannt. Der Lambachkessel war 1850 komplett abgeholzt. 2017 war er zu 40 Prozent wieder aufgeforstet, aber im Lambachgraben lag noch sehr viel Schutt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/kanton-bern-investiert-am-brienzersee-millionen |wayback=20170906204618 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kanton Bern investiert am Brienzersee Millionen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF News]].&amp;#039;&amp;#039; 6. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt bedrohten früher, teilweise auch heute noch, 7 Wildbäche das Dorf. Der Bachtalen beim Ofenbielengraben/Wildbach wurde sogar «Brotbach» genannt: Immer wieder überschwemmte er die Strasse, und so gab es bei der Räumung Arbeit und Verdienst (Brot). Der [[Milibach (Aare)|Milibach]] mit seinem markanten Wasserfall trat am 1. August 1922 über seine Ufer. Er schwemmte eine Strassenbrücke fort und floss durch den Bahntunnel. Auch beim [[Unwetter in der Schweiz im Sommer 2024#12. August 2024|Unwetter vom 12. August 2024]] trat er über die Ufer und verursachte zwei Verletzte und Schäden von über 25 Millionen; 70 Personen wurden evakuiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/schweiz/zerstoerung-nach-gewitter-rueckkehr-unklar-evakuierte-in-brienz-muessen-sich-gedulden &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr unklar: Evakuierte in Brienz müssen sich gedulden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;SRF News.&amp;#039;&amp;#039; 15. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/verwuestung-nach-unwetter-nach-gewitter-in-brienz-be-nun-beginnt-das-grosse-aufraeumen |wayback=20240813131150 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verwüstung nach Unwetter. Nach Gewitter in Brienz BE: Nun beginnt das grosse Aufräumen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;SRF News.&amp;#039;&amp;#039; 13. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gleisanlagen der [[Zentralbahn]] wurden auf der Strecke von etwa einem Kilometer stark beschädigt, der Zugverkehr konnte erst im November 2024 wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.plattformj.ch/artikel/226900/ &amp;#039;&amp;#039;Zug verkehrt bald wieder zwischen Interlaken und Meiringen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Plattform J]].&amp;#039;&amp;#039; 14. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es bekannte Lawinenzüge, in alten Zeiten war viel Wald gerodet worden. Immer wieder gab es westlich von Brienz [[Schneelawine]]n bis zum See, zuletzt im Januar 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;Yannick Mühlemann: [https://www.derbrienzer.ch/artikel/187488/ &amp;#039;&amp;#039;Strasse und Bahn bis auf Weiteres gesperrt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Brienzer.&amp;#039;&amp;#039; 14. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon in den vergangenen Jahrhunderten ist aus Brandschutzgründen bei starken Winden ([[Föhn]]wind) das Rauchen und Feuern jeglicher Art im Freien verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.feuerwehr-brienz.ch/dl.php/de/5a73304ba05d4/Foehnflyer.pdf |wayback=20220305202648 |text=&amp;#039;&amp;#039;Föhnflyer&amp;#039;&amp;#039;}}. Feuerwehr Brienz (PDF; 150&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;19&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1880 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 799 || 1&amp;#039;789 || 2&amp;#039;757 || 2&amp;#039;580 || 2&amp;#039;525 || 2&amp;#039;861 || 2&amp;#039;864&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020 || 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2&amp;#039;796 || 2&amp;#039;759 || 2&amp;#039;849 || 2&amp;#039;956 || 3&amp;#039;060 || 3&amp;#039;158 || 3&amp;#039;278&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clockstand with eagle and hare woodcarved Brienz.jpg|mini|Holzgeschnitzte Uhr, entstanden um 1900 in Brienz]]&lt;br /&gt;
Für Brienz sind der Tourismus und die Holzschnitzkunst von besonderer Bedeutung. Die Tradition der Brienzer Schnitzereien geht auf das Jahr 1816 zurück. Damals zwang eine Hungersnot die Menschen, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu suchen. Geschickte Handwerker wie beispielsweise [[Christian Fischer (Holzschnitzer)|Christian Fischer]] verstanden es, mit dem steigenden Tourismus auch den Verkauf von Holzskulpturen zu verbinden. Aus Gegenständen des täglichen Bedarfs wurden filigrane Kunstwerke entwickelt, die auf Weltausstellungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erfolgreich präsentiert wurden. Beispiele für Holzschnitzereien aus Brienz sind Tierskulpturen sowie Gebrauchsgegenstände mit Tierfiguren und die sogenannten Edelweiss-Möbelstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.artfour.com/de/black-forest-wood-carving/brienzer-schnitzereien |wayback=20140918051121 |text=&amp;#039;&amp;#039;Über Brienzer Schnitzereien&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;artfour.com.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Schule für Holzbildhauerei]] ist die einzige Institution in der Schweiz, in der das Holzbildhauerhandwerk erlernt werden kann. Sie wurde 1884 als &amp;#039;&amp;#039;Schnitzlerschule Brienz&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Seit 1928 ist sie eine Fachschule und Lehrwerkstatt des Kantons Bern. Die 1944 gegründete [[Geigenbauschule Brienz]] ist die einzige Fachschule für Geigenbau in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer am Mittwoch und Donnerstag der zweiten Woche im November findet der Briensermärt statt. Sein Ursprung reicht weit zurück, denn bereits 1626 erhielten die Brienzer die hochobrigkeitliche Bewilligung von Schultheiss und Rat der Stadt Bern, jährlich am [[Verena (Heilige)|Verenatag]] einen Markt abzuhalten. Eine Spezialität ist der quadratische &amp;#039;&amp;#039;Brienzer-Krapfen&amp;#039;&amp;#039;. Er wird mit Mus aus gedörrten Birnen und gehackten [[Echte Walnuss|Baumnüssen]] gefüllt und mit Zucker und Zimt bestäubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Zaugg: [https://www.bernerzeitung.ch/bzforum/sms/altes-oberlaender-rezept-gefunden/story/16400512 &amp;#039;&amp;#039;Altes Oberländer Rezept gefunden – Brienzer Krapfen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 17. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.patrimoineculinaire.ch/Produkt/Brienzer-Krapfen/224 &amp;#039;&amp;#039;Brienzer Krapfen&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Kulinarisches Erbe der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:De 110 003-1 der Zentralbahn mit GoldenPass-Wagen in Brienz (2013).jpg|mini|Zug der Zentralbahn mit GoldenPass-Wagen in Brienz (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brienz liegt an der [[Brünigbahn]] zwischen [[Interlaken]] und [[Luzern]], die von der [[Zentralbahn]] betrieben wird. Vom See her wird Brienz von der [[BLS AG#Schifffahrt|BLS Schifffahrt]] erschlossen. Die [[Brienz-Rothorn-Bahn]] fährt von Brienz auf das [[Brienzer Rothorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den [[Postauto]]s werden folgende Strecken erschlossen: Brienz–[[Schwanden bei Brienz|Schwanden]]–[[Hofstetten bei Brienz|Hofstetten]], Brienz–[[Brünigpass|Brünig]] und Brienz–[[Axalp]]. Seit 1988 besitzt Brienz einen Anschluss an die Autostrasse [[Autobahn 8 (Schweiz)|A8]] (Ausfahrt Nr.&amp;amp;nbsp;29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2023 lehnte die Gemeinde in einer Volksabstimmung eine Reduktion der [[Zulässige Höchstgeschwindigkeit|zulässigen Höchstgeschwindigkeit]] auf der Ortsdurchfahrt von 40 auf 30&amp;amp;nbsp;km/h ab. Weil es sich aber um eine [[Kantonsstrasse]] handelt, wird letztendlich der Kanton darüber entscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/abstimmungen-kanton-bern-resultate-aus-berner-gemeinden-von-a-z |titel=Abstimmungen Kanton Bern – Resultate aus Berner Gemeinden von A–Z |werk=SRF News |datum=2023-03-12 |abruf=2023-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromversorgung der Gemeinde erfolgt zu einem Drittel durch die gemeindeeigenen Kraftwerke. 1999 konnte die Gemeinde das [[Giessbach (Aare)|Giessbach-Kraftwerk]] kaufen, dazu kommt ein Trinkwasser-Kraftwerk sowie zwei Beteiligungen an solchen Kraftwerken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brienz.ch/aemter/7476 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebetriebe.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Brienz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde die [[Kläranlage|Abwasserreinungsanlage]] in Betrieb genommen. Diese Anlage wurde 2023 durch einen Neubau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiobeo.ch/neue-ara-brienz-offiziell-eingeweiht/ &amp;#039;&amp;#039;Neue ARA Brienz offiziell eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Radio BeO]].&amp;#039;&amp;#039; 29. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Jordi: [https://www.berneroberlaender.ch/nun-wird-die-18-85-millionen-franken-teure-ara-gebaut-657584662596 &amp;#039;&amp;#039;Nun wird die 18,85 Millionen Franken teure ARA gebaut.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Oberländer]].&amp;#039;&amp;#039; 10. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung des Gebietes durch die Alemannen ist seit dem 7. Jahrhundert nachgewiesen. Allerdings deutet der Verlust des intervokalischen &amp;#039;&amp;#039;-g-&amp;#039;&amp;#039; im Ortsnamen Brienz (aus keltisch &amp;#039;&amp;#039;brigantion&amp;#039;&amp;#039; «Anhöhe») darauf hin, dass dieser Name frühestens im 9. Jahrhundert aus dem Romanischen übernommen worden ist. In der Gegend wurde damals offenbar (auch) noch Romanisch gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brienz wird 1146 erstmals urkundlich erwähnt. Der am Ostrand des Dorfes gelegene Weiler &amp;#039;&amp;#039;Kienholz&amp;#039;&amp;#039; wurde 1353 Tagungsort Berns und der Eidgenossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen/suche.archiv.meldungNeu.html/portal/de/meldungen/archiv/2003/03/20030307_mm_4824.html |wayback=20210130012952 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jubiläum Bern 2003.ch – Bern 650 Jahre in der Eidgenossenschaft: Der 6. März 1353 im historischen Rückblick&amp;#039;&amp;#039;}}. Kanton Bern, 6. März 2003, abgerufen am 23. Januar 2021 (Medienmitteilung).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer wechselvollen Geschichte wurde Brienz 1528 Teil des Kantons Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brienz wurden die als «Königin der Schifferinnen» bekannt gewordene [[Elisabetha Grossmann]] und der Schriftsteller [[Heinrich Federer]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Meichelt, Brienz - CH-NB - Brienz, von Nordwesten - Collection Gugelmann - GS-GUGE-LAMY-C-7.tif (2).jpg|mini|[[Heinrich Meichelt]]: Brienz, Ansicht von Nordwesten (Aquarell, um 1830)]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Brienz}}&lt;br /&gt;
* Seepromenade entlang des Dorfes&lt;br /&gt;
* Fahrt mit der [[Brienz-Rothorn-Bahn]] auf das [[Brienzer Rothorn]]&lt;br /&gt;
* Schweizerisches [[Freilichtmuseum Ballenberg]] für ländliche Kultur&lt;br /&gt;
* verschiedene Holzschnitzereien&lt;br /&gt;
* [[Giessbach (Aare)|Giessbach]] mit der ältesten [[Standseilbahn]] Europas und dem [[Grandhotel Giessbach]]&lt;br /&gt;
* [[Axalp]] oberhalb des Brienzersees&lt;br /&gt;
* Reservate: Giessbachfälle und ihre Umgebung, [[Jägglisglunte|Jägglis Glunten]] (Alter Aarelauf)&lt;br /&gt;
* Denkmal des Mundartdichters [[Albert Streich]]&lt;br /&gt;
* Brunngasse&lt;br /&gt;
* Wildpark oberhalb des Bahnhofes&lt;br /&gt;
* Zu den Sehenswürdigkeiten zählt auch der &amp;#039;&amp;#039;Briensermärt&amp;#039;&amp;#039;. 1626 erhielt Brienz die Bewilligung, alljährlich einen Markt durchzuführen. Dieser wurde zunächst am Verenentag (1.&amp;amp;nbsp;September) abgehalten. 1627 verlegte man den Markt auf den 7.&amp;amp;nbsp;September und 1761 auf den zweiten Mittwoch im November.&lt;br /&gt;
* Jedes Jahr seit 1988 findet im Sommer auf der Wychelmatten, direkt am See, das Brienzersee-Rockfestival in Brienz statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brienzerseerockfestival.ch/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Brienzersee Rockfestival.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brienz Dorf.jpg|Brienz vom Fluetunnel aus gesehen&lt;br /&gt;
 2006-Brienz-Kirche.jpg|Reformierte Kirche Brienz&lt;br /&gt;
 Brienz Katholische Kirche.JPG|[[Marienkapelle (Brienz)|Katholische Kirche Brienz]]&lt;br /&gt;
 Brienz Trachtbach.jpg|Trachtbach mit verschiebbarer Brücke&lt;br /&gt;
 Brienz Brunngasse.jpg|Brunngasse&lt;br /&gt;
 Hans Bachmann Strasse in Brienz.jpg|Gemälde der Brunngasse&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Brienz-LBS H1-019514.tif|Flugaufnahme 1956&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brienz Geburtshaus Federer.jpg|mini|Geburtshaus von [[Heinrich Federer]], Hauptstrasse 9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Geburtsjahr sortiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christian Fischer (Holzschnitzer)|Christian Fischer]] (1789–1848), Holzschnitzer&lt;br /&gt;
* [[Elisabetha Grossmann]] (1795–1858), Schifferin auf dem Brienzersee&lt;br /&gt;
* [[Oswald Wirth]] (1860–1943), Ministerialbibliothekar in Paris und freimaurerischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Federer]] (1866–1928), Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Paul Wyss (Künstler, 1875)|Paul Wyss]] (1875–1952), Maler, Zeichner, Grafiker und Kunstgewerbelehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Huggler-Wyss]] (1877–1947), Holzbildhauer&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Franz Schneiter]] (1884?–1958), Turbinenbauer und Unternehmer in [[Škofja Loka]]&lt;br /&gt;
* [[Arnold Huggler]] (1894–1988), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Albert Streich]] (1897–1960), Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kofler-Truniger]] (1903–1990), Kaufmann, Kunstsammler und Händler&lt;br /&gt;
* Arthur Gander (1909–1981), Präsident der [[Fédération Internationale de Gymnastique]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lanostrastoria.ch/entries/dRQXlQgvn8J &amp;#039;&amp;#039;1963 – Dal padiglione Conza alle Olimpiadi di Tokyo&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;lanostrastoria.ch&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 1963 (italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter Heusser]] (* 1950), Mediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Peter Zumbrunn]] (* 1970), Politiker und ehemaliger Gemeinderatspräsident&lt;br /&gt;
* [[Marc A. Trauffer]] (* 1979), Mundart-Popsänger und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Sven Michel (Curler)|Sven Michel]] (* 1988), Curler, Europa- und Weltmeister&lt;br /&gt;
* [[Ilira Gashi]] (* 1994), Sängerin und Songwriterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|328|Brienz (BE)|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* Ernst Buri: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Brienz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Haupt, Bern 1999.&lt;br /&gt;
* Peter Michel, Ruedi Perren-Roesti, Rudolf Perren-Zurflüh, Peter Wälti: &amp;#039;&amp;#039;Brienz. Neubearbeitung des Heimatbuchs Brienz (1999), Ausgabe 2011.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Gemeinderat und Einwohnergemeinde Brienz. Brienz 2011 ({{Webarchiv |url=http://www.brienz.ch/dl.php/de/0dopk-zz93jj/Heimatbuch_2011_web.pdf |wayback=20191116150351 |text=online; PDF; 13,9&amp;amp;nbsp;MB}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brienz|Brienz BE}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brienz.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Brienz]&lt;br /&gt;
* [https://brienzer-dorfgeschichte.ch/ Brienzer Dorfgeschichte], Website der Burgergemeinde Brienz&lt;br /&gt;
* [https://www.burgergemeindebrienz.ch/ Burgergemeinde Brienz]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0530|Brienz|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4008256-8|LCCN=no2014134746|VIAF=236779474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1146]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
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