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	<title>Bridge (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:41:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bridge_(Musik)&amp;diff=211496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MrBaum: Verlinkung</title>
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		<updated>2022-09-08T15:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GFI bridge motif.svg|mini|hochkant=1.8|Einstieg in die Bridge des Bossa-Nova-Titels &amp;#039;&amp;#039;[[The Girl from Ipanema]]:&amp;#039;&amp;#039; deutliches Verlassen der Grundtonart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bridge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɹɪdʒ}}] ([[Englische Sprache|englisch]] für „[[Brücke]]“) wird ein charakteristischer überleitender Formteil in [[Jazz]], [[Popmusik|Pop]], [[Rockmusik|Rock]], [[Metal]], [[Elektronische Tanzmusik|elektronischer Tanzmusik]] und [[Hip-Hop]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff ==&lt;br /&gt;
Das englische Wort „Bridge“ hat, entsprechend dem deutschen Wort „Brücke“, mehrere Bedeutungen; allen gemeinsam ist der auch hier relevante Sinn „Verbindung über eine Trennung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilistischer Überblick ==&lt;br /&gt;
Ein herkömmlicher 32-taktiger „[[Chorus (Jazz)|Chorus]]“ (ein Durchlauf eines [[Jazzstandard]]s) hat die [[Liedform]] A-A-B-A; der die Grundtonart verlassende B-Teil heißt Bridge.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Riemann-Musiklexikon. Sachteil&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1967. Artikel „Chorus“.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Proportionen wird dieser Bauplan oft verändert: So besitzt der [[Bossa Nova|Bossa-Nova]]-Titel &amp;#039;&amp;#039;[[The Girl from Ipanema]]&amp;#039;&amp;#039; zwar den gewöhnlichen 8-taktigen A-Teil, aber eine 16-taktige, vielfältig [[Modulation (Musik)|modulierende]] Bridge („Oh, but I watch her so sadly …“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel Jungbluth]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Harmonielehre. Funktionsharmonik und Modalität&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1981. S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele Popnummern weisen eine A-A-B-A-Form auf. Der Song &amp;#039;&amp;#039;[[Yesterday]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul McCartney]] zum Beispiel besitzt einen 7-taktigen A-Teil und eine 8-taktige Bridge („Why she had to go I don’t know …“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Popnummern und zahlreiche Rocksongs bedienen sich einer abweichenden Konstruktion: Anfangs wechseln Strophe und Refrain („[[Verse (Popmusik)|Verse]]“ und, in anderer Bedeutung als weiter oben, „Chorus“); dann folgt die Bridge, ein Formteil, der sich [[Melodie|melodisch]], [[Harmonik|harmonisch]] und im [[Klangfarbe|Sound]] von der Umgebung abhebt; schließlich erklingt nochmals der Refrain, oft mehrmals. So lässt sich der Ermüdungseffekt vermeiden, der sich ggf. nach zwei- oder mehrmaligem Hören von Strophe und Refrain einstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Masen Abou-Dakn]]: &amp;#039;&amp;#039;Songtexte schreiben – Handwerk und Dramaturgie des Songwritings&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2006. S. 156 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen heißen bestimmte Formteile der klassischen Musik „bridge passage“, insbesondere die so genannte Überleitung zwischen Haupt- und Seitengedanke in der [[Sonatensatzform]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stanley Sadie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New Grove Dictionary of Music and Musicians&amp;#039;&amp;#039;. London 1989. Artikel „Bridge passage“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prechorus ===&lt;br /&gt;
Mit dem Wort Bridge kann gelegentlich auch der „Prechorus“ gemeint sein: die letzten Takte der Strophe unmittelbar vor dem Refrain, sofern sie einen eigenständigen formalen Abschnitt mit überleitender Funktion bilden. Ein Einschub mit untergliedernder Funktion am Ende eines formalen Abschnitts (wie der Start des Raumschiffs in [[David Bowie]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Space Oddity]]&amp;#039;&amp;#039;) ist dagegen nicht als Bridge, sondern als [[Break (Musik)|Break]] zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|bridge}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Brücke}}&lt;br /&gt;
* [[Zwischenspiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/448.aspx Zur Überleitung in der Sonatenhauptsatzform] in: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 6/2–3 (2009)&lt;br /&gt;
* [https://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/588.aspx Babylonian confusion. Zur Terminologie der Formanalyse von Pop- und Rockmusik] in: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 8/1 (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=122086952X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer musikalischen Form]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rockmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MrBaum</name></author>
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