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	<title>Brew Moore - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:25:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Brew_Moore&amp;diff=1153250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Zitatauszeichnungen kor</title>
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		<updated>2021-10-02T08:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zitatauszeichnungen kor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milton Aubrey „Brew“ Moore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1924]] in [[Indianola (Mississippi)]]; † [[19. August]] [[1973]] in [[Kopenhagen]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Jazz]]musiker ([[Tenorsaxophon]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Moores erstes Musikinstrument war eine [[Mundharmonika]], die ihm seine Mutter zum siebten Geburtstag geschenkt hatte. Mit zwölf Jahren begann er in einer [[Dixieland Jazz|Dixieland]]-Band [[Posaune]] zu spielen und wechselte dann zur [[Klarinette]] und schließlich zum Tenorsaxophon. Nachdem er kurz an der [[University of Mississippi]] studiert hatte, begann er in Memphis zu spielen und kam 1942 in New Orleans an, um dort mit lokalen Bands zu spielen. Moore besuchte 1943 New York, um zu erfahren, was den [[Bebop]] ausmacht. Als er 1948 nach New York zurückkehrte, musste er (wie üblich) sechs Monate auf seinen Mitgliedsausweis bei der Musikergewerkschaft Local 802 warten, der ihm erlaubte, in der Stadt zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Jobs von Moore in New York war die Zusammenarbeit mit [[Claude Thornhill]] 1949, wenn auch nur kurz. Er trat dann mit [[Machito]]s &amp;#039;&amp;#039;Afro Cuban Orchestra&amp;#039;&amp;#039; im [[Birdland (New York)|Birdland]] und im [[Apollo Theater]] auf und begann auch in [[Kai Winding]]s Gruppe zu spielen, zu der der junge [[Gerry Mulligan]], [[George Wallington]], [[Curley Russell]], [[Max Roach]] bzw. [[Roy Haynes]] gehörten. Sie spielten regelmäßig im [[Royal Roost]] und im [[Bop City]] und nahmen für [[Prestige Records|Prestige]] und [[Roost Records]] auf. Moores Spiel erreichte ein breiteres Publikum, als er am 8. April 1949 zusammen mit vier anderen Tenorsaxophonisten auf einer Prestige-Aufnahme mit dem Titel „The Brothers“ zu hören war. Der Name leitete sich von den „Four Brothers“ ab, die als Teil der &amp;#039;&amp;#039;Second Herd&amp;#039;&amp;#039; in [[Woody Herman and His Orchestra|Woody Hermans Band]] berühmt geworden waren, nämlich [[Stan Getz]], [[Zoot Sims]], [[Al Cohn]] und [[Allen Eager]]. Die zweite Melodie dieser Aufnahme, „Four and One Moore“, wurde von Gerry Mulligan komponiert und widmete den Titel Moore als deren besonderem Gast. Alle fünf spielten im leichten Vibrato-Stil von [[Lester Young]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre später hatte Moore ein Birdland-Engagement mit [[Charlie Parker]], [[Miles Davis]] und [[J. J. Johnson]]; er wurde 1953 auch gebucht, um erneut mit Charlie Parker in Montreal für einen Fernseh-Auftritt in CBFTs Jazz Workshop aufzutreten. Mit seinem entspannten Sound, seiner spezifischen melodischen Architektur und seinem fast entspannten Zeitkonzept hatte Brew Parkers und [[Lester Young]]s idiomatischen Stil verschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moore nahm in den 1950er-Jahren an Aufnahmesessions u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Howard McGhee]], [[Slim Gaillard]], [[Chuck Wayne]], [[Tony Fruscella]] und [[Cal Tjader]] teil und lebte von 1955 bis 1960 in San Francisco. Von 1960 bis 1967 hielt er sich in Europa auf. Zunächst spielte er 1961 in [[Paris]] mit [[Lou Bennett]], [[Jimmy Gourley]] und [[Kenny Clarke]] (&amp;#039;&amp;#039;Live in Europe 1961&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Monaten in Paris zog er Ende 1961 nach Kopenhagen, wo er die nächsten 13 Jahre lebte, obwohl er oft in die USA zurückkehrte, um gelegentliche Jobs in Manhattan zu übernehmen. In Skandinavien war er ein gesuchter Sessionmusiker. Kurz nach seiner Ankunft nahm Moore für Fernsehen und Rundfunk in Stockholm und Kopenhagen auf, darunter mit [[Niels-Henning Ørsted Pedersen]], der erst 15 Jahre alt war, und dem jungen [[Alex Riel]], der Hausdrummer im [[Jazzhus Montmartre]] war. 1962 nahm er seine erste LP mit dänischen, schwedischen und amerikanischen Musikern auf und verwendete seine neue Kopenhagener Adresse als Titel, „Svinget 14“, um den harten Swing in seiner Musik zu betonen. Moore begann dann auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bariton-Saxophonisten [[Lars Gullin]] und spielte 1965 bei den [[Berliner Jazztage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moore nahm nur wenige Alben unter eigenem Namen auf, zunächst in seiner Zeit in San Francisco mehrere Alben für Fantasy und später für [[Sonet Records|Sonet]], [[Storyville Records|Storyville]] und [[SteepleChase Records]]. Im Bereich des Jazz war er laut [[Tom Lord]] zwischen 1947 und 1971 an 66 Aufnahmesessions beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lord&amp;quot;&amp;gt;[[Tom Lord]] &amp;#039;&amp;#039;The Jazz Discography&amp;#039;&amp;#039; (online, abgerufen am 2. September 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 besuchte Moore ein Restaurant in den [[Tivoli (Kopenhagen)|Tivoli]]-Gärten und feierte ein großes Erbe. Er stürzte unter Alkoholeinfluss eine Treppe hinunter, brach sich das Genick und starb am 19. August 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
| Text=Brew hat zwei absolut goldene Talente. Er swingt wie verrückt und er hat Seele. Dies sind Dinge, die Sie nicht durch Holzschuppen oder in einem Konservatorium lernen können. Sie müssen mit ihnen geboren werden oder sie durch das Leben lernen. Brew hatte sie, und er hatte auch eine unbezahlbare Gabe für die Phrasierung.&lt;br /&gt;
| Autor=[[Ralph J. Gleason]]&lt;br /&gt;
| Quelle= Liner Notes des Albums „The Brew Moore Quintet (Fantasy)“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {{Zitat&lt;br /&gt;
| Text=Brew ist unfähig, eine unehrliche Note zu spielen. Seine Musik ist einfach rein und liebevoll und eine Freude zu hören.&lt;br /&gt;
| Autor=[[Dan Morgenstern]]&lt;br /&gt;
| Quelle=[[Down Beat]], Dezember 1969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Hinweise ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Tenor Sax of Brew Moore&amp;#039;&amp;#039; ([[Savoy Records]], 1949), mit [[Gene Di Novi]], [[Jimmy Johnson (Bassist)|Jimmy Johnson]], Jimmy Dee bzw. [[Jerry Lloyd|Jerry Lloyd Hurwitz]], Kai Winding, Gerry Mulligan, George Wallington, Curly Russell, [[Roy Haynes]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tony Fruscella &amp;amp; Brew Moore&amp;#039;&amp;#039; ([[Fresh Sound Records|Fresh Sound]], 1954) mit [[Bill Triglia]], [[Teddy Kotick]], [[Bill Henie]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brew Moore&amp;#039;&amp;#039; (Fantasy, 1958), mit [[Harold Wylie]], [[John Marabuto]], [[Vince Guaraldi]], [[Dean Reilly]], [[John Mosher]], [[Bobby White]], [[John Markham]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brew Moore in Europe&amp;#039;&amp;#039; (Debut Records, 1962), mit [[Bent Axen]], [[Sahib Shihab]], [[Lars Gullin]], Niels-Henning Ørsted Pedersen, [[William Schiøpffe]], [[Louis Hjulmand]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Svinget 14&amp;#039;&amp;#039; (Black Lion/Fresh Sound, 1962), mit Lars Gullin, Ørsted Pedersen, William Schiøpffe (plus Bonustracks)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I Should Care&amp;#039;&amp;#039; (Steeplechase, 1963) mit [[Atli Bjørn]], Benny Nielsen, William Schiøpffe&lt;br /&gt;
* Brew Moore with [[Lars Sjösten]] Trio: &amp;#039;&amp;#039;Brew’s Stockholm Dew&amp;#039;&amp;#039; (Sonet, 1972), mit [[Sture Nordin]], [[Fredrik Norén]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Live in Europe 1961&amp;#039;&amp;#039; (Sonorama, ed. 2015), mit Ørsted Pedersen, [[Lars Petterson]], Alex Riel, [[Kenny Clarke]],  William Schiöpffe, [[Jimmy Gourley]], [[Lou Bennett]], [[Lars Bagge]], [[Poul Godske]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lexikalischer Eintrag ==&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &amp;#039;&amp;#039;Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://sonoramarecords.bandcamp.com/album/live-in-europe-1961 Biografische Hinweise in den Liner Notes zu &amp;#039;&amp;#039;Brew Moore Live in Europe 1961&amp;#039;&amp;#039; bei Bandcamp]&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|artist|ID=mn0000624818|Linktext=Brew Moore}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134465849|LCCN=n/83/73592|NDL=|VIAF=24788042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moore, Brew}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moore, Brew&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moore, Milton Aubrey&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazz-Saxophonist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Indianola (Mississippi)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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